Anja und die Männer vom Bauhof

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anja-bauhof

zupackend

Oberstaufen, genauer: der Touristikbereich der Urlaubsregion, pflegt einen ungewöhnlichen und mutigen Webauftritt: Gegen den Trend lud die Gemeinde Google ein, um beim “Street View”-Projekt abgelichtet zu werden – mit tollen Ergebnissen. Facebook, YouTube, Twitter usw. werden nicht einfach nur in das Webangebot “rangeklatscht” (nach dem Motto: “Guckt mal, wie innovativ wir sind”), sondern die Funktionen werden systematisch integriert und gepflegt. Videos von Premium-Wanderwegen, Google-Maps-Routen, die GPS-Daten natürlich als Download, Touristik-Infos auf DVD – alles wird genutzt.
Dazu gibt es einen ebenfalls sehr gut aufgemachten Newsletter - und diesem konnte ich entnehmen, dass Anja K. (Zitat aus ihrem Profil: “Funktion: Kartenvorverkauf”) die Männer vom örtlichen Bauhof empfiehtl. Genauer: Im Rahmen der Aktion “DU bist Oberstaufen” hat der Fotograf Pio Mars eine Fotoserie geschossen, die die kernigen Mannsbilder ablichtet. Mal vor Setzlingen, mal mit der Gartenschere oder Rohrzange in der Hand. Sehr gut gemachte Fotos, aber wie gesagt, der ganze Webauftritt lohnt einen Blick. Da könnten sich sehr viele Kommunen in Deutschland eine dicke Scheibe abschneiden …
Kleiner Tipp unter Freunden: Warum marschieren nicht auch Sie mal mit Ihrer kleinen Digicam auf den nächsten Bauhof oder Sondermülldeponie? So mancher Preis bei einem Fotowettbewerb könnte Ihnen winken …!

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Juli – Mann verzweifelt gesucht

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juli-rautenberg-blog

Juli am Ende

Wir alle kennen das: Gutaussehende Frauen um die 30 suchen verzweifelt einen Mann und würden jeden nehmen … auch Dich, verehrter Leser … hm … Moment … okay, nicht jeden, aber doch fast jeden.
Juli Rautenberg ist eine davon – gewesen. Fast ein Jahr lang hat sie alles unternommen, um endlich wieder ein männliches Wesen neben sich zu haben, mit dem sie wilde Abenteuer oder den Gang zu Lidl gemeinsam unternehmen kann.
Ob Speed-Dating (7 Minuten pro Mann), Fitness-Studio (ganz schlecht, weil sie sich auf das Laufband konzentrieren musste) oder geliehene Hunde (Hunde sind gut für solche Vorhaben!) – alles hat sie probiert und ihre Erlebnisse aufgeschrieben. Single-Events sind grauselig, Verkupplungsversuche von Freunden amüsant, Heiratsanträge von Ärzten gefährlich. Sie erzählt vom Sonntags-Blues mit der einsamen Tiefkühlpizza und von mitleidigen Einladungen der Freunde zum DVD-Abend.
Ob ihr Buch gut ist, kann ich nicht beurteilen, denn ich werde es nicht kaufen. Ich werde es nicht kaufen, weil auf dem Cover schon das Ende verraten wird: “Happy” End – sie hat also bereits jemanden gefunden … Trotzdem gibt es eine Empfehlung, denn die Werbetexterin hat bei “SWR 1 Leute” ein sehr nettes, frisches und aussagekräftiges Interview gegeben – das Reinhören lohnt sich!

SWR-Seite (mit MP3-Download)
Facebook-Seite von Juli Rautenberg
Buch: “Zwölf Monate, siebzehn Kerle und ein Happa End”
Weblog von Juli “Das Single-Experiment”
neuer Weblog von Juli “Das Beziehungs-Experiment”

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Blogempfehlung: Notizbuchblog

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Notizbuchblog

Papier und Stift

Schon länger kenne ich ihn – aber heute bin ich mal wieder auf den “Notizbuchblog” gestoßen – und da er wirklich sehr gut und mit sehr viel Mühe gemacht ist, gibt es ihn als Lesetipp.
Im Grunde meines Herzens bin ich ein Liebhaber von (Papier-)Notizblöcken aller Art, z. B. mag ich die feinen Moleskin-Varianten. Oder wenn die pfiffig gestaltet sind, wie “Flex von Filofax” mit einem breiten und länglichen Block in einem Umschlag. [1] Christian aus Karlsruhe recherchiert neue Ideen auf diesem Gebiet, macht präzise Bilder, so dass man einen guten Eindruck erhält, nennt Verwendungsbeispiele und deutsche Bezugsquellen … und … und … und. Seit kurzer Zeit gibt es sogar ein kleines – kostenloses – E-Book von ihm mit Tipps. Also: schaut Euch mal dort um – und am besten gleich den Feed abonnieren!

[1] Alles toll – allein, nach dem Erwerb “trau’” ich mich meistens nicht richtig, das schöne neue Papier zu bekritzeln. Und inzwischen kann ich auch, dank des bereits beschriebenen Wacom-Stifts, auch recht zufriedenstellend meine virtuellen Blöcke befüllen.

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Mutter – der Computer wird Dir nichts tun!

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computer geschichte

Braucht kein Mensch.

Ja, es war eine abenteuerliche Zeit, damals, die 80-er, als die Menschen noch in Telefonbüchern lasen … Heute feiern wir 30 Jahre PC. Stiftung Warentest untersuchte damals (1984) sieben sogenannte “Heimcomputer” und kam zu dem Schluss: “Die Enttäuschung ist vorprogrammiert. Kleine Denksportaufgabe: Man braucht es nicht und trotzdem wird es wie verrückt gekauft. Was ist das? Ganz einfach: ein Heimcomputer. Wir prüften sieben Modelle und suchten verzweifelt nach sinnvollen Einsatzmöglichkeiten.” (Der ganze Artikel ist hier nachzulesen.)
Das war natürlich völliger Unsinn, denn damals kannte man schon den Kinofilm “WarGames“, in dem es einem Gymnasiasten gelang, mit zwei Floppy Disks in Pentagon einzudringen und seine Schulnoten zu ändern. Und Väter fingen an, sich intensiver um den Haushalt zu kümmern, da die Computerzeitschriften lange Assembler- oder Basic-Listings druckten, die man nur abzutippen brauchte – und schon hatte man ein Programm, das das Verfallsdatum des heimischen Gefrierguts berechnete.
Bei “BoingBoing” sind rund 100 alte Werbeanzeigen abgelichtet, die einen kleinen Eindruck von diesen Anfangsjahren vermitteln.
Besonders gut und ausführlich wird diese Anfangszeit im “New York Magazin” vom Januar 1984 beschrieben: “Living With the Computer”. Daraus stammt auch die Überschrift dieses Postings: “I told her, ‘Mom, there’s nothing to be frightened abaout. It’s a friendly machine.’”

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Ordnung auf die Spitze getrieben

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aufgeräumt

chancenloses Chaos

Wir Männer sind ordentliche Wesen. Keiner liebt mehr als wir eine aufgeräumte Wohnung, Zeitungen auf Zeitungsstapeln, Schubladen mit Fächern, Werkzeug aufgehängt an Nägeln usw. Okay, manche gehen dabei bis an die Grenze und richten die Bleistiftspitzen pfeilgrade aus, was mich jetzt an einen Film erinnert, der hier aber nichts zur Sache tut. Für  diese Menschen gibt es ein wahres “El Dorado” der Anregungen in Form der Website “Things Organized Neatly” [1]. Ob Gemüse, Bindfäden, Büroartikel, Kleider, Handtaschen – alles, aber auch alles ist dort in aufgeräumten Formen und Varianten abgelichtet. – Und wer das noch eine Nummer größer möchte, der gehe zu den Möbelstücken von Michael Johansson – auch die kleinste Lücke wird dort ausgenutzt. – Wem das jetzt alles zu ordentlich war, für den habe ich noch was: Das WDR-Video “Erbsenzähler. Pedanten unter uns”.

[1] Kleiner Hinweis für iPad-Besitzer: In der App “Flipboard” hat “Things Organized Neatly” eine eigene Rubrik.

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BILD – es hackt!

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bild zeitung

dumm-didi-dumm

Ja, ich mag sie, die Frau mit dem biblischen Namen: Judith, Judith Holofernes. Da sich die Sache im Frühjahr abspielte, werden einige den Vorgang schon kennen – ich bin gerade durch einen ARD-Podcast [1] darauf aufmerksam geworden. Es dabei um diese Werbeclip-Serie der BILD-Zeitung mit “Prominenten”, die vor der Kamera auch mal sagen dürfen: “Bild? Naaaa jaaa …” Thomas Gottschalk, Mario Barth, Veronica Ferres usw. haben da ihren Senf schon dazu gegeben. Also dachte sich die Werbeagentur wohl: Warum nicht mal jemand von der Band “Wir sind Helden”? Immerhin werden für jeden Auftritt 10.000 Euro für ein “gutes Werk” gespendet – und man darf, wie schon erwähnt, auch richtig böse Dinge sagen.
Judith hate ihre Antwort an die Agentur als offenen Brief ins Netz gestellt. Dass dieser Brief negativ ausgefallen ist, ist ja nun nicht gar so verwunderlich. Schließlich ist Judith bei klarem Verstand [2]. Bemerkenswert ist aber der Inhalt … (weiterlesen …)

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Win-Scrivener – Textverarbeitung für Akademiker und Schriftsteller

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Scrivener

der etwas andere Editor

An originellen Textverarbeitungen hat die Windows-Welt nicht viel zu bieten. Word, das ursprünglich für Sekretärinnen entwickelt wurde [1], dominiert, Varianten wie z. B. Open Office unterscheiden sich kaum. Kreative Textschaffende haben daher immer ein wenig neidisch auf das Apple-Universum geschaut, das eine ganze Reihe von pfiffigen Programmen zu bieten hat, bei denen nicht der Seriendruck im Vordergrund steht, sondern die Gestaltung von Ideen.
Scrivener, unter Mac schon länger bekannt, wagt nun den Sprung nach Windows – und alles wird gut. Momentan gibt es die Software sogar umsonst [2], später zu einem zivilen zweistelligen Euro-Betrag – Grund genug, um einen Blick darauf zu werfen.
Fangen wir ruhig einmal damit an, was Scrivener nicht ist: Es ist kein Layout-Programm zum Herstellen von bunten Broschüren, Gestalten von Grußkarten oder Drucken von Visitenkarten (obwohl es mit Grafik durchaus umzugehen weiß). Bei Scrivener steht der Prozess der Textentwicklung im Vordergrund, wie wir ihn z. B. beim Schreiben von Drehbüchern oder Manuskripten – und vor allem bei der Produktion wissenschaftler Texte vorfinden. Das Programm versorgt uns mit einer Art “flexiblen Gerüst”, das beliebig veränderbar ist und für Überblick sorgt. Dazu gehören:

(weiterlesen …)

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Fit mit einem Mokk-Presso

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brikka espresso

unter Druck

Da ich nur gelegentlich einen Espresso trinke, bringe ich es einfach nicht übers Herz, 600, 800 oder 1.500 Euro für die entsprechenden Maschinen auf den Tisch zu legen (von dem Platzbedarf dieser Geräte mal ganz zu schweigen). Das gute alte Kännchen für die Herdplatte reicht mir in der Regel. Allerdings hat es mich schon immer gestört, dass man nie genau weiß, wann der Kaffee “durch” ist. Klar könnte man den Deckel lüften, was aber schnell zu einer spritzig-heißen Sache werden kann.
Daher war ich sofort interessiert, als ich ein Modell mit “Loch im Deckel” entdeckte. Im Unterschied zu den bekannten Kännchen hat der Hersteller (Bialetti ist ja ein bekannter Name auf diesem Sektor) der Austrittsdüse ein Ventil verpasst – und das ist ziemlich genial. Denn damit kommt erst mal gar kein Kaffee raus, sondern es wird ein Druck von ungefähr 6 bar [1] aufgebaut, der für die Erzeugung einer “echten” Crema [2] sorgt. Das Ventil öffnet sich nach ca. 3 Minuten schlagartig, innerhalb von 2 – 3 Sekunden ist der Kaffee draußen, das Kännchen sollte auch direkt von der Platte genommen und der Espresso eingeschenkt werden, damit er nicht weiter kocht.
Dieses “Kochen” von Kaffee ist ja eigentlich eher typisch für Mokka – und laut Wikipedia heißt das “ventillose” Kännchen daher auch in allen anderen Ländern “Mokka-Kännchen”.
Ich habe das Teil jetzt seit einer Woche im Einsatz und muss sagen, dass ich recht zufrieden bin. Das was rauskommt, ist eine ganze Ecke besser als das, was man oft in Restaurants vorgesetzt bekommt, die nichts von der Espressozubereitung verstehen. (Wenn ich auch zugeben muss, dass bei meinem Lieblingsitaliener der schwarze Tropfen dann doch noch mal besser schmeckt.)
Also: Wen es interessiert – mit ca. 36 Euro ist man dabei – ich habe meine von Amazon: Bialetti Brikka (das Haushaltsgeschäft Abt in Ulm hat sie auch – allerdings für 10 Euro mehr).

[1] Die Maschinen arbeiten zwar oft mit 9 bar oder mehr, aber für dieses “manuelle” Verfahren ist das ein ganz passabler Druck.
[2] Im Unterschied zur “vorgekaulten” Schaum-Crema, wie man sie z. B. bei Senseo-Maschinen findet.

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iPad: Schreiben wie auf Papier

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Notes Plus

Und es geht doch!

Klar, es gibt Legionen von Apps, die “hübsche” Notizbücher auf die Tablet-Oberfläche zaubern. Schöne Stifte kann man auswählen, alles hübsch bunt machen, Fotos und Audio-Dateien einfügen usw. usw. Aber das alles ist pille-palle, wenn man mit seinen Fingern versucht wie vor 30 Jahren im Kindergarten Buchstaben zu kritzeln. Die Bildschirmseite ist nach 5 Sätzen “voll”, Spaß macht es keinen, es wirkt, als würde man Fingerfarben benutzen usw. Das hat sich nun zwar deutlich mit der neuen Stylus-Generation – wie etwa der Wacom-Bamboo-Stylus [1] – verbessert, denn nun kann man einigermaßen präzise ansetzen, dünne Linien zeichnen, das Handling entspricht etwa einem Tintenroller, der leicht und schnell über glattes Papier streicht. Trotzdem geht es noch einen deutlichen Schritt besser mit Apps, die einen Zoom-Abschnitt einblenden, in den man “fortlaufend” schreiben kann. Diese Funktion taucht auch bei einigen Apps auf, die momentan beste Lösung bietet meiner Ansicht nach Notes Plus: Damit gelingt es wirklich, das iPad lässig wie einen Schreibblock auf den Knien zu haben und Zeile um Zeile zu füllen. Der Export z. B. zu Dropbox oder Google Docs kann u. a. als PDF vorgenommen werden – und zwar verlustfrei! Egal, wie groß man die PDF-Seite später zoomt – alle Kanten bleiben scharf, alles ist prima zu erkennen. Dazu kommen einige hundert Funktionen (Lösch-Gesten, Audio-Integration, Erkennung von geometrischen Figuren usw.) plus ein ausgesprochen aktiver Entwickler (der z. B. gerade eine OCR-Erkennung eingekauft hat) [2]. All das kann man sich eingehend auf der Homepage der App ansehen – ich habe hier aber mal für die Handschriftengeschichte ein eigenes Video erstellt:

Video “Handschrift”
Homepage von “Notes Plus” mit weiteren Videos
iTunes-Link (3,59 Euro)

[1] Wacom hat zwar auch eine App im Store, die ist aber nur mäßig brauchbar.
[2] Die Neuerungen von Version 3, die im August erscheinen wird, lesen sich ausgesprochen vielversprechend!

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Erfindungen für coole Männer

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stuhl

auf und ab

Männer sind von Natur aus aktive Wesen. Sie überlegen ständig, wie sie sich betätigen können – und auch beim Anblick eines Stuhls kommen sie auf mancherlei sportliche Gedanken. Erleicht werden entsprechende Vorhaben durch diese Stuhl-Idee. – Aber selbst wenn Männer es einmal etwas ruhiger angehen lassen, so denken sie doch ständig an ihre Umwelt. Wie wäre es mit einem Schaukelstuhl, der gleichzeitig Energie für die Leselampe liefert – hier ist das entsprechende Modell. – Apropos Nickerchen: Medizinisch längt erwiesen ist, dass sich ein gelegentliches Schläfchen lohnt. Dennoch wird es in vielen Büros nicht gerne gesehen, wenn man ein Sofakissen auf den Schreibtisch legt. Kein Problem – mit der “Kissen-Krawatte”! – Oft wird uns Männern ja vorgeworfen, dass wir nicht wüssten, wo sich Kleidungsstücke wie Socken, T-Shirts usw. aufhalten. Dabei ist es nur eine Frage des richtigen Möbelstücks. Mit dieser Kleider-Truhe weiß man(n), woran man ist. – Vielleicht entdeckt man ja darin eine schicke Jacke, die die Männlichkeit dezent unterstreicht? – Auch für die verspielten Jungs habe ich was: Wie wäre es mit einem “Eisenbahn-Frühstücksset”? Ihre Partnerin wird begeistert sein, wenn Sie z. B. die kleine Gurkenscheibe mit einer akustischen Begleitung (“Tuuuut, tuuuut”) auf Ihr Brot wandern lassen! – Stimmt, Partnerin, da war doch was. Natürlich denken wir auch an ein kleines Mitbringsel für “sie”. Sie wird Ihnen damit förmlich in die Arme fliegen!

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Geheimnisvolle Säcke und Beutel

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Beutel

Was steckt drin?

Auf Google+ unterhielten wir uns gerade über die Varianten von Mitglieder-Circeln, die zumindest am Beginn dieses sozialen Netzwerks rätselhaft wie die Kornkreise vergangener Zeiten erscheinen. Zum Beispiel gibt es neben dem “normalen” Kreis auch einen “erweiterten” und wer weiß, was sonst noch da auf einen lauert. – Jedenfalls hat mich im Zuge dieser Diskussion Felix, der Fachmann in unserem Institut für rätselhafte Phänomene – auf eine Verordnung der Post aufmerksam gemacht, die säuberlich zwischen “Säcken” und “Beutel” unterscheidet. Der gesamte Text ist lesenswert, hier nur ein Auszug:

“Sollte sich bei der Inhaltsfeststellung eines Wertsackes herausstellen, dass ein in einen Wertsack versackter Wertbeutel hätte versackt werden müssen, so ist die in Frage kommende Versackstelle unverzüglich zu benachrichtigen. Nach seiner Entleerung wird der Wertsack wieder zu einem Beutel, und er ist auch bei der Beutelzählung nicht als Sack, sonder als Beutel zu zählen.”

Wie fit man wirklich im Verstehen von Beamtendeutsch ist, kann man schnell an einem kleinen Test erkennen, den der STERN zur Verfügung stellt. Dort erfährt man zum Beispiel, was eine “Lebensberechtigungsbescheinigung” ist …
[Bildquelle unter CC von goosmurf]

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Einparken mit dem iPhone

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einparken

Die Wand ist Dein Freund!

Gerade haben wir im vorletzten Artikel noch über mögliche geschlechterspezifische Problematiken bei Einparkvorgängen gesprochen – schon naht Hilfe in Form der modernen Smartphones! Wir alle kennen beispielsweise Garagen, die in den 70-er Jahren für einen Polo gebaut wurden – aber inzwischen fährt man einen 5-er BMW. Zwischen Wand vorne und Garagentor hinten bleibt dann nur ein Zentimeter Luft. Klar – wo ist das Problem, werden Sie als Mann fragen. Lassen Sie Ihre Freundin ans Steuer und Sie werden eventuelle das Problem erkennen.
Egal, das Prinzip ist einfach aber wirkungsvoll: Sie drucken eine Vorlage aus, die an die Wand der Garage gehängt wird. Dann parken Sie den Wagen so ein, wie er zum Stehen kommen soll. Das iPhone wird auf das Amaturenbrett gelegt, die App aufgerufen, das Zeichen an der Wand und auf dem Bildschirm zur Deckung gebracht, speichern, fertig. Künftig wirft man die App an, die die Fahrerin dann akustisch zum Haltepunkt lotst.
Ha, wird nun eventuell Ihre Freundin einwenden, und was macht man in der Stadt? Okay, darauf geht die App nicht näher ein. Aber bieten Sie ihr einfach ann, dass Sie immer als Begleitung mitkommen, beim gewünschten Parkplatz aussteigen und ein Plakat mit dem Symbol hoch halten. Schöner Nebeneffekt: Sie behalten Ihren BMW im Auge ;-)
Homepage von sParking mit Video

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Mediamonkey – mehr Übersicht in der CD-Sammlung

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Mediamonkey

Der Medienverwalter

Das Programm “Mediamonkey” hat nun schon viele Jahre auf dem Buckel, und eigentlich hatte ich es schon fast vergessen. Aber durch die Einkäufe bei iTunes und Amazon ist meine “digitale Plattensammlung” derart gewachsen, dass ich schon lange keinen wirklichen Überblick mehr habe. Und aus meiner Sicht ist weder iTunes noch der Windows Media Player gut zur Verwaltung von großen Sammlungen geeignet, so dass ich die aktuelle Version von Mediamonkey installiert habe. Das Layout wirkt zwar immer noch etwas altbacken, die Funktionen sind aber nach wie vor sehr gut und haben sich sogar noch verbessert: Zum Beispiel versteckt sich hinter dem Programm-Icon von Mediamonkey in der Taskleiste ein vollständiger Player mit allen Grundfunktionen. Nach wie vor sehr gut das automatische Holen von Albumcovern und Titelinformationen z. B. aus Amazon.de-Angaben heraus (FreeDB natürlich auch). Auto-Playlisten lassen sich erzeugen, Festplattenordner überwachen, CDs speicher und … und … und … Wer ein Freund von analogem Vorgehen ist, wird die Reportfunktionen zu schätzen wissen, die sehr gut aufgemachte Listen und Tabellen liefert.
Das Programm gibt es in einer kostenlosen Version, die für die meisten Zwecke genügt. Eine ausführliche deutsche Besprechung der Funktionen ist bei Computer Bild zu finden.
Bei dieser Gelegenheit auch gleich ein Musiktipp: Rossini, La Cenerentola gibt es bei Amazon in einer sehr schönen Aufnahme als MP3-Download.

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Hibbelige Mitfahrerinnen

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erschütternd

erschütternd

Manchmal, wenn wir Männer unseren Gedanken nachgehen, stören uns wortgewaltige Gespräche von anderen Personen. Nun sind wir zu höflich, um einfach so um Ruhe zu bitten. Wie man das sehr viel dezenter vermitteln kann, zeigt dieser gut gemachte Werbespot von Volkswagen, der den bezeichnenden Titel “Girls” trägt.  – Wem die Hintergrundmusik gefällt: Es ist der Titel “Road Song” von Flaming Wheels und kann für schmale Münze von Amazon als MP3-Download bezogen werden. – Und da wir gerade beim Thema Frauen und Autos sind: Ein nett gemachtes “Einparken üben”-Spiel hat die Zurich-Versicherung ins Netz gestellt. Zugang erhält man erst, wenn man 5 Fragen richtig beantwortet. – Und zum Schluss noch ein Hinweis auf den Fotografen Henri Cartier-Bresson. Eine Zusammenstellung seiner ausdrucksstarken Fotos ist hier zu finden.

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