Herbert on März 7th, 2010
Frühling

Jetzt oder nie

Man wirft Männer ja oft Gefühlskälte vor. Das ist natürlich Unsinn. Obwohl das mit der Kälte zur Zeit stimmt, was aber nichts mit uns Männern zu tun hat. Wenn wir für irgendetwas verantwortlich sind, dann eher für das Gegenteil: die Klimaerwärmung. Aber die kommt ja nicht … Doch ich schweife vom Thema ab. Ein Blick auf den Kalender und den sonnigen Himmel sagt uns, dass sich eigentlich der Frühling im Sauseschritt nähert. Dass Frauen und Männer in diesem Punkt sehr unterschiedliche Sichtweisen haben, habe ich früher schon mal in meinem Erlebnis mit Ludmilla beschrieben: “Frühlingsgefühle bei Ludmilla”. Auch wir sehnen uns nach den keimenden Knospen der … hm, wie heißen die Dinger gleich noch … Stiefmütterchen … ne … irgendwas mit Maiglöckchen oder so … jedenfalls schmücken wir gerne unseren Desktophintergrund mit Fotos, die Frühlingsgefühle in uns erwecken. Und da mein Stöber-Tipp: Fotocommunity.de ist ein idealer Ort zum Auffinden von entsprechenden Abbildungen – das Waldfoto links in der Abbildung ist z. B. dort zu finden. Einfach mal Stichworte wie “Frühling”, “wandern” oder “Bienchen” in das Suchfeld eingeben.
Übrigens: Der Browser Opera, der über dem Hintergrund liegt, ist gestern in der engültigen 10.5-er Version erschienen. Mit seinem “Glasblattenlook” alle mal ein Hingucker.

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Herbert on März 7th, 2010
Eier alternativ

Schau mir in die Augen!

Tja, draußen weht einem noch die ein oder andere Schneeflocke vor der Nase herum – und doch ist schon bald Ostern. Die Zeit der bunten Eier – man kann es eigentlich gar nicht mehr sehen. So ähnlich sehen es wohl die Eier selbst auch – jedenfalls, wenn man ihnen ein entsprechendes Design verpasst. Anregungen dazu kann man sich auf dieser Seite holen (die Abbildung hier im Blog verdanke ich “I am Jenny”). – Sie würden sich gerne mal in die Gefühle eines Eies hinein versetzen? In diesem Video sehen Sie, wie sich ein Ei beim Bemalen fühlt. – Na okay, wir wollen mal nicht so sein. Für den Fall, dass sich Ihre Freundin zu Ostern “was Süüüüßes” wünscht: zeigen Sie ihr diese Fotos – sie wird jauchzen vor Glück! – Einen hab’ ich noch: Inzwischen ist man bei Videos und Clips ständige Special Effects, technische Tricks, viel Kosmetik usw. usw. gewohnt. Es geht auch anders, wie man im Video “Chep Pop Song” sehen kann!

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Herbert on Februar 25th, 2010
Uni-App

Uni-App

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der weiß, dass ich zwischendrin gerne auf die Projekte meiner Studenten aufmerksam mache – schließlich soll sich deren Arbeit auch lohnen :-) In diesem Semester haben sie eine kleine App für unsere Uni Ulm erstellt – und dabei nicht wenig geflucht … Denn die Einarbeitung in die Entwicklungsumgebung (Objective-C bzw. das Mac-SDK) ist schon happig – und wenn man das Ergebnis vom Simulator auf die “echte” Hardware holt, überlebt man eine Reihe von Überraschungen :-) Jedenfalls kann man sich das Teil seit gestern im AppStore runterladen.
Also jetzt bitte nichts “Großes” erwarten – es ist ein erster Einstieg in die Materie, im Sommersemester soll es weiter gehen. Und falls Ihr eine Rezension im AppStore schreibt – seid bitte gnädig. Die App ist natürlich kostenlos. Aber wofür das Team auf jeden Fall dankbar ist: Wenn Ihr auf pocketu.uni-ulm.de Anregungen und Verbesserungsvorschläge abgebt.
Na – und einen netten Trailer zur App haben die Leute bei YouTube auch noch eingestellt!
Übrigens: Wer Android, PalmPre usw. benutzt, der kann in seinem Browser mal das Adressbuch bzw. das Linkverzeichnis aufrufen – sollte als nette WebApp bei ihm erscheinen. Und ein Handbuch im ePub-Format läuft auch auf seinem Gerät.

Herbert on Februar 16th, 2010
schlaues buch

Schlau!

Eine Story, wie sie von Dan Brown stammen könnte: Das Wissen der untergegangenen  und sagenumwobenen Bibliothek von Alexandria wurde in einem kleinen Buch komprimiert. Gedruckt um 1900, 500 Seiten umfassend, etwa DIN-A5-Größe. Gelesen werden kann es nur von einer kleinen Gruppe von Eingeweihten. Es weiß, wie viel Elefanten wiegen, seit wann der Blaue Diamant verschollen ist, was “Uganuggugu” in der Sprache der Ureinwohner des Kongos heißt und wie mit einem Päckchen Zucker Feuer entfacht wird. Emil Erpel haben wir die Abschrift dieses Buches zu verdanken – und damit wissen wir auch, in welchem Universum wir angelangt sind: Der Donal-Duck-Zeichner Carl Barks drückte den Drillingen jenes geheimnisvolle Buch in den 50-er Jahren erstmals in die Hände [1]. Eltern, die in den 60-er Jahren ihren Sprösslingen gerne “pädagogisch wertvolle” Literatur untergeschoben hätten, schüttelten über so viel Unsinn den Kopf: Etwas, was auf alles eine Antwort hat. Dabei aber nicht hunderttausend Bücher in großen Bibliothekshallen umfasst, sondern das man bei sich tragen kann, das in eine Hosentasche passt. Etwas, was nicht veraltet, sich aktualisiert, Ratschläge für den Alltag geben kann … was für ein Kinderkram! Die Erinnerung an das “Schlaue Buch” [2] kam mir vor einigen Tagen, Read the rest of this entry »

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Herbert on Januar 31st, 2010
kraftpapier

Pack es!

Ja, das Ruhrgebiet! Jene Gegend, in der einst Tatort-Schimanski Gesetzesbrechern auf die knallharte Tour den richtigen Weg zeigte. Jener Schmelztiegel der Völker und Nationen, wo die Herkunft keine Rolle spielt. Dort, wo die Leute um 5 Uhr morgens zur Schicht auf die Höfe von Thyssen und Krupp fahren, sich mit rußgeschwärzten Gesichtern zuwinken und ihren trockenen Kehlen ab und an jenen Trunk gönnen, den sie liebevoll “KöPi” nennen. [1] Yeah, dort ist ein Mann noch ein Mann! Und nur aus dem Herzen der Schwarzen Lunge Deutschlands [2] kann jenes Notizbuch kommen, das den klaren, schlichten, treffenden Namen “Kraftpapier” trägt. Nicht “Powerpaper”, nicht “Ei-Look XL 38″ – nein, die Menschen in Essen lieben eine klare Sprache. Es hat nichts Weiches seiner (Moleskine-)Verwandten [3] aus Italien, nichts von den auf antik getrimmten germanischen Vettern. In ihm zeichnet meine keine Herzchen und Figürchen und erfasst keine komplizierten Tagesabläufe. Allenfalls notiert man “Getränkemarkt – heute”, oder “Rot-Weiß Essen – Karten besorgen (un Pommes)”. Vielleicht notiert man auch mal seine Handynummer und steckt sie der rothaarigen Bedienung zu, die bestimmt auf Männer mit Brustbehaarung steht. Okay, vielleicht auch mal ein sentimentales Gedicht, um die neue Freundin zu beeindrucken, etwa “Wenn Deine Augen wie die Kohle glühn – dann bin ich innerlich am verbrühn” … oder so.
Also mal ein Notizbuch, das ganz anders ist  Read the rest of this entry »

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Herbert on Januar 25th, 2010
Windows 7 Rechner

kleines Multitalent

Auf den ersten Blick sieht der eingebaute Taschenrechner von Windows 7 gewohnt unscheinbar aus. Wahrscheinlich gönnt man ihm nur einen kurzen Blick, falls man ihn überhaupt startet. Damit tut man dem kleinen Kalkulator Unrecht, denn er hat ziemlichen Zuwachs bekommen. Damit sind nicht die Varianten “Wissenschaftlich”, “Statistik” oder “Programmierer” gemeint – derartige Umstellungen sind schon Ewigkeiten in den Rechner integriert. Erwähnenswert ist vielmehr der kleine “Papierstreifen”, Verlauf genannt, der die vorgenommenen Rechenoperationen wie in einer Historie speichert. Read the rest of this entry »

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Herbert on Januar 20th, 2010
design-ideen

Wer bin ich?

Heute mal wieder ein paar Ideen aus der Welt der Illustrationen. Links haben wir einen Ausschnitt aus dem Portfolio von Alex Dukal, der seinerseits einen Blog mit interessanten Links und Hinweisen zum Thema schreibt. – Über einen Disney-Zeichner der 20-er Jahre, Gustaf Tenggren, und das Prägen eines eigenen Stils handelt dieser Blogbeitrag. – Philip Tseng, ein Illustrator aus San Diego, schafft es, mit schlichten Linien und klaren Farben zu überzeugen. – Und zum Schluss seien noch die Arbeiten von David Malan empfohlen.

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Herbert on Januar 19th, 2010
zensiert

So nicht!

Ja, Zensurursula war erst der Anfang! Längst liegen in den Schubladen von Kristina [1] Pläne, die weitreichender sind und im wahrsten Sinne des Wortes einen direkten Eingriff in die Privatsphäre des ästhetisch interessierten Mannes bedeuten! Technisch ausgesprochen raffiniert gemacht, merkt man zunächst beim Anschauen eines entsprechenden Videos nichts davon. Aber falls sich eine Stunde nichts vor Ihren Augen verändert, dann sollten Sie Ihren Blick auf das kleine Männchen richten – ein Prototyp der infamen Technik ist auf dieser Seite zu finden [via Kalliey(R)]. – Aber damit die Leserinnen jetzt nicht denken, wir Männer hätten nur “das Eine” im Kopf – hier noch ein praktischer Tipp: Mit diesem Pizza-Schneider machen Sie Eindruck! Alternativ gibt es diese Ausführung. – So, und zum Schluss noch etwas aus dem Bereich der Politik: Fotos unserer Staatsoberhäupter, die man selten in der Tagesschau zu sehen bekommt.

[1] Auch wenn das niemand bemerkt hat und keiner etwas mit dem Namen anfangen kann – Kristina Köhler lenkt seint Monaten die Geschicke des Familienministeriums.

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Herbert on Januar 9th, 2010
Schlafmodus

Schlaflabor für zu Hause

Regina schaute mich über den Brötchenkorb hinweg fassungslos an: “Was soll ich?” fragte sie mit einem drohenden Unterton.
Ich beschwichtigte, während ich von meinen iPhone aufschaute:
“Jetzt reg’ Dich doch nicht gleich auf – es wird nur für ein paar Tage sein – bis es sich kalibriert hat.”
Sie schnaubte mit der gleichen Stimmlage:
“Kali … was?”
“Bis es sich auf mich eingestellt hat – das soll bereits nach zwei bis drei Tagen der Fall sein.”
“Und so lange soll allen Ernstes _ich_ im Gästezimmer übernachten, damit _Du_ das Bett mit Deinem Handy teilst? Du bist ja wohl nicht ganz backen!”

Ich seufzte. Wann würde sie je begreifen, dass mein iPhone kein normales “Handy” war? Vielmehr konnte es eine Vielzahl ausgesprochen nützlicher Programme ausführen, wie z. B. über den Zustand des aktuellen Waschgangs zu informieren. In diesem speziellen Fall ging es mir allerdings um eine wesentlich wichtigere Software (Sleep Cycle), die geschickt die neuesten Ergebnisse der Schlaflaborforschung ausnutzte: Dank der im iPhone eingebauten Sensoren wurden auch leichteste Veränderungen während des Schlafs registriert, wenn man es flach neben sich auf die Matratze legte (natürlich ein Stück weiter weg vom Körper, versteht sich). Ein ausgeklügelter Algorithmus registrierte so die Tiefschlafphasen des Besitzers. Wenn man nun, sagen wir mal, um 7:30 Uhr geweckt werden möchte, stellt man dies als Weckzeit im Programm ein. Die Software ihrerseits berechnet den idealen Zeitpunkt des Aufwachens in der halben Stunde vor dem Aufstehen. So erwachte man wesentlich frischer als wenn man mitten aus dem Tiefschlaf aufgerufen würde.
Der Haken bei der Sache war nun, dass das Programm einige ungestörte Nächte mit dem Besitzer verbringen musste – eben jene erwähnte Kalibrierung – um seinen ganz persönlichen Schlafrhythmus zu erkunden. Und dabei störte eine zweite Person im Bett – sie verfälscht das ganze Ergebnis. Daher hatte ich die harmlose Bitte an Regina gerichtet, einfach mal zwei Nächte ohne mich zu verbringen. Das konnte ja wohl nicht so schwer sein!

“Rigaleinchen”, säuselte ich in meinem einfühlsamsten Tonfall, “hast Du nicht auch lieber einen munteren, aufgeweckten Tiger an Deiner Seite als einen ermatteten Brummbären?” Ich lächelte und versuchte, Ihr kumpelhaft über den Tisch auf den Arm zu boxen, was misslang, weil der Honig im Wege stand. Wann würde mal jemand auf dieser Welt endlich klebefreien Honig erfinden?!
Die emotionsvollste aller Freundinnen blitzte mich noch immer mit ihren funkelnden Augen an:
“Tiger? Ich hör ja wohl nicht richtig! Du willst ernsthaft behaupten, dass so ein Ding …” – Ich verzog schmerzhaft das Gesicht bei der Gleichsetzung meines iPhones mit einem “Ding” – “… dass so ein Ding einen anderen Menschen aus Dir macht?”

Dank meiner Rhetorikkurse wusste ich, dass ich nun ein wenig einlenken musste, um mein Ziel zu erreichen:
“Nun, Schätzelein” Das Wort “Schätzelein” benutzte ich nur im Notfall. Ich hatte es von Jürgen von der Lippe und da Regina aus Köln kam, hielt ich es für angebracht, Erinnerungen an ihre Heimatstadt zu wecken. “Natürlich nicht gleich einen anderen Menschen. Aber ich wäre einfach fitter den Tag über. Zum Beispiel überlege ich ja schon lange, den Flur neu zu streichen …”
“Pah! Du überlegst nicht lange, Du überlegst das seit geschlagenen 3 Jahren!”
Ich überging die kleinliche Bemerkung über Zeitverläufe: “… und wenn ich mich so richtig fit fühle, dann ist so was ein Klacks für mich!”
Sie zögerte einen Moment mit ihrer Antwort, was für mich als Kenner sozialpsychologischer Abläufe ein deutliches Zeichen war, dass ich auf der Gewinnerstraße war. Dann meinte sie:
“Tatsächlich? Und die alten Computerkartons aus dem Keller – würdest Du die dann auch alle weg bringen?”
Frauen! Reichte man ihnen den kleinen Finger … Ich rechnete meine Chancen durch. Eventuell war sie über einen renovierten Flur derart glücklich, dass die Sache mit den Kartons wieder in Vergessenheit geraten würde …
“Deal!” strahlte ich sie an. “Zwei Nächte im Gästezimmer – und Du kriegst dafür Flur und Keller!”
Nun lächelte sie mich an, was mich misstrauisch machte.
“Liebling …” Ich war alarmiert! “Muss es denn das Gästezimmer sein? Es reicht Dir doch, wenn Du alleine im Bett schlafen kannst, oder?”
War das jetzt eine Fangfrage? Wahrscheinlich. Trotzdem antwortete ich unschuldig: “Ja, klar, es geht, wie gesagt, nur um diese brandneuen Erkenntnisse der Schlafforschung …”
“Fein. Dann gib mir doch bitte mal Dein Handy!” Alle Alarmglocken gingen bei mir an und ich umklammerte es fester. Sie sah, wie meine Fingerknöchel weiß wurden und schäkerte: “Ach, Du Dummerchen, ich will Deinem Telefönchen nichts tun. Ich will nur jemanden anrufen.”
Widerwillig rückte ich es raus. Sie wählte eine Nummer, ich ließ sie nicht aus den Augen.
“Ja? Hallo, hier ist Regi-Pegi! Ja, Markus, sag’ mal, Du hast Dich doch gerade von Deiner Frau getrennt, bist aber in der Wohnung geblieben, oder? … Ja, eben, viel Platz und ganz alleine … Könnte ich eventuell zwei Nächte … Nein, nein, keine Probleme … Es geht um irgendeinen Kalibri oder so … Erkläre ich Dir, wenn ich bei Dir bin …”
Weiter kam sie nicht. Ich hatte der hinterlistigsten Freundin von allen das iPhone entrissen und rief ins Telefon: “Hi Markus, Regileinchen ist ein bisschen beschwipst … ich ruf’ Dich nachher noch mal an …”
Ich setzte mich schwer atmend und sagte: “Okay, Du hast gewonnen – kein Gästezimmer.”
Sie schwieg und machte sich, in sich hineinlächelnd, ein Honigbrötchen.
Ich schwieg auch und wusste, dass ich viel raffinierter als sie war. Ich würde die Kalibrierung einfach tagsüber vornehmen. Kollege Gerstlinger hatte nämlich ein Feldbett in seinem Büro stehen, das er mir sicher mal ausleihen würde … Und sie konnte mir die nächsten zwei Jahre nicht mehr mit Flur und Keller kommen. Na, wer hatte nun gewonnen?!

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Herbert on Dezember 30th, 2009

Einen guten und mannhaften Rutsch in das Jahr 2010
wünscht Euch Euer
Männerblog!
Möge auch dieses Jahr
wild und gefährlich werden!
Und voller Überraschungen stecken!
Euer
Herbert

Grüße zum neuen Jahr!

Auf ein wildes 2010!

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Herbert on Dezember 22nd, 2009
Soldatenradio

Assistenin Gabi

Ja, die Jungs im fernen Asien sind auf Zack! [1] Nix da, einfach mal so einen Gruß zu Weihnachten für das Soldatenradio [2] senden! Diese Sache nimmt Gabi in die Hand, die – laut Webseite – 24 Stunden am Tag zu Diensten ist. Toll. Also so PR-mäßig hat die Bundeswehr ja echt was drauf. Ich zum Beispiel wäre nie auf die Dienstbezeichnung “Grußassistenin für das Bundeswehrradio im Internet” gekommen. Wahrscheinlich hätte ich Simpel einfach geschrieben “Schickt eine Mail mit Euren Weihnachtswünschen”. Aber ich bin ja auch Zivilist (nebenbei: Zivildienstleistender a. D. !). Und Herz haben sie, unsere großen, unschuldigen Buben! Sie schreiben nämlich hier:

Wir haben lange nach ihr gesucht. Sehr lange… fast das ganze vergangene Jahr. Wir haben wie bei “Deutschland sucht den Superstar” in ganz Deutschland Castings durchgeführt. Mittendrin und auch vor der Kaserne, vor dem großen Tor. Und wir haben sie gefunden, endlich, unsere GABI.

Nun, bei Gelegenheit hätte ich da mal aufgeklärt, dass diese Geschichte mit Lili Marleen so ein paar historische Bezüge hat … Aber das wäre wahrscheinlich vergeblich. Denn unser Soldatensender in Kabul spielt den Titel regelmäßig um 22:00 Uhr Ortszeit. [3] Und dann müssen sie ins Bett. Ob mit oder ohne Gabi – ich weiß es nicht … Read the rest of this entry »

Herbert on Dezember 20th, 2009
Eis mit Stil

Eis mit Stil

Natürlich bietet es sich bei diesen Temperaturen an, den Desktop mit einem entsprechenden Hintergrundbild zu bestücken. Zwei sehr schöne Zusammenstellungen sind hier zu finden: etwas mehr in die weihnachtlich-bunte Richtung oder mit einem landschaftlich-stilvollen Schwerpunkt. – Wer zusätzlich seinen Icons einen winterlichen Anstrich geben möchte, der sei auf diese Seite verwiesen. – Okay, und noch ein paar Windows-Schriften für die Weihnachtsgrußkarten packe ich oben drauf. – Und dann noch etwas für verspielte Jungs: Auf den ersten Blick sieht das Spiel “Snow Line” einfach gestrickt aus, aber schon die ersten Versuche zeigen, dass die Herausforderung im Detail liegt … :-)

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Herbert on Dezember 15th, 2009
umfangreiches Material

umfangreiches Material

Das kostenlose Programm Google Earth, inzwischen in der Version 5 vorliegend,  ist faszinierend mit all seinen Recherche- und Darstellungsmöglichkeiten. Passend zur aktuellen Diskussion hat der virtuelle Globus gerade ein umfangreiches Zusatzprogramm erhalten, das Daten zum Klimawandel liefert: Ob Abstellflächen von Daimler, Infos von Greenpeace zum Meeresschutzgebiet Doggerbank, Veränderungen in Gletschergebieten, UNICEF-Daten zur Lebensmittelproduktion, Kaffee-Anbaugebiete von Fair Trade – da wurde eine ganze Menge Material zusammen gestellt. Das Add-on integriert sich in Google Earth unter der Bezeichnung “Globales Denken” und ist hier – kostenlos – downloadbar. – Anderes Thema: Ihnen wird beim Frühstück langweilig? Überraschen Sie Ihr gegenüber mit kleinen Basteleien wie z. B. diese “Brotschuhe” – auf solche Ideen kommt nicht jeder! – Gut gemachte Landschaft-Fotos, passend zur Jahreszeit, sind hier zu entdecken.

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Herbert on Dezember 12th, 2009
soft aber gut

soft aber gut

Zum Wochenende mal wieder ein Musiktipp: Eigentlich sind “weiche” Töne nicht ganz mein Ding, aber gelegentlich darf auch mal eine softere Platte dazwischen rutschen – wenn sie denn gut gemacht ist. Und das ist das Album “We Were Here” von Joshua Radin durchaus. Die Stücke des Sänger und Gitarristen bewegen sich auf den ersten Blick recht konventionell im Bereich des amerikanischen Folk, sind aber abwechslungsreich und aufwändiger produziert als üblich. Wer Simon and Garfunkel mag, der wird bei Radin nicht falsch liegen. Amazon-MP3 | iTunes-Link. – Eine “weibliche”Alternative habe ich aber auch zu bieten: Ingrid Michaelson, “Everybody”. Gibt es zwar auch als Amazon-MP3-Download, aber zum etwa gleichen Preis legt iTunes noch ein Video und Booklet drauf. –   Und noch ein kleiner Schmunzel-Link: Wer steckt in Wahrheit hinter Google? Genau – eine ältliche aber flinkle Bibliothekarin! Gut gemachte Animation (man kann auch eigene Suchbegriffe eintragen).