Herbert on August 22nd, 2010
Hippo Pedalo

Hippo Pedalo

Immer wieder die gleiche Frage: Was schenkt man(n) der Angebeteten, wenn man nicht zum ewigen Einerlei greifen will? Hier ein paar Vorschläge, die Sie auf neue Gedanken bringen werden! Nehmen wir z. B. an, Ihre Freundin badet gerne – wie wäre es dann mit “Hippo Pedalo”? Das Nilpferd sitzt im Trettboot, während der Fahrt entstehen Seifenblasen und es singt “O sole mio!”. Na? Ja, so was überrascht! – Okay, es sol einen Tick romantischer sein? Kein Problem. Wie wäre es mit einem “Candle Light Dinner”? Statt eintöniger Silberleuchter macht sich hier der “Kerzen-Pümpel” gut! Er zeigt, dass Sie Humor haben! – Natürlich sollte man auch die – künftige – Schwiegermutter nicht vergessen. Einen guten Eindruck könnte man etwa mit der preisgünstig zu erwerbenden “Rehkuh-Wanduhr” (personalisierbar!) hinterlassen! – Sie planen einen gemeinsamen Urlaub? Dann sorgen Sie für heitere Momente bei Zoll mit diesen Koffer-Aufklebern. – Und zum Schluss noch was, wenn Ihre Beziehung noch ganz am Anfang steht: Schenken Sie ihr “Horst, den einsamen Froschkönig”. Sie wird das Zeichen zu deuten wissen!

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Herbert on August 22nd, 2010
Michas Notizen

monstermäßig

Michaela ist  Grafikdesignerin und lebt mal in Erlangen, mal in Köln. Vor allem führt sie aber einen wunderschönen Blog – “Michas Notizen” -, in dem sie fast täglich Zeichnungen aus ihrem Skizzenbuch veröffentlicht. Und zwar wirklich einfallsreiche und abwechslungsreiche Ideen tummeln sich da! Einige meiner Favoriten sind “Googlesichere Weste”“Das Monster unter dem Bett” und “Holger die Waldfee”. Bei der Arbeit zusehen kann man ihr auch: YouTube. Wer Twitter benutzt, dem ist sich vielleicht schon einmal unter dem Nick “Frauenfuss” mit der Aktion “Ich zeichne meine Follower” über den Weg gelaufen. Bookmarken lohnt sich!

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Herbert on August 5th, 2010
beatboxing

buff uff schuff

Der Weblog Phlow ist immer für eine Überraschung gut. So bin ich durch ihn auf den unglaublich guten englischen Beatboxer Beardyman aufmerksam geworden – hier mal seine Homepage, auf YouTube gibt es es massenhaft Videos von seinen Auftritten zu sehen. Irre, was da an Tönen, Lauten, Geräuschen entsteht! – Dass Frauen hingegen den Begriff “Beatboxing” nicht immer richtig verstehen, kann man sich in diesem Video ansehen (Vimeo). – Dafür hat der kleine Papagei durchaus verstanden, worum es geht (Vimeo). – Der heimliche “King of Beatboxing” ist hingegen dieser Basset, der sicher lange geübt haben dürfte (Vimeo).

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Herbert on August 2nd, 2010
Mercury iPad Browser

Eier - Wolle - Milch

Auf dem iPhone sind alternative Browser sind nicht wirklich überzeugend – das “Mehr” an Funktionen wird meist mit einem “verknuddelten” Design erkauft oder mit einm umständlichen Handling. Auf dem iPad machen die Teile hingegen richtig Spaß. Vor einigen Tagen hat “Mercury for iPad” [1] das Licht der Welt erblickt – und der Kleine hat viel zu bieten:
Zunächst finden wir mal “ordentliche” Tabs und ein Dashboard mit 6 frei definierbaren Thumbnails (also die gewohnte Opera- bzw. Speed-Dial-Geschichte).
Weiterhin eine Vollbildschirm-Ansicht, eine Suchfunktion für die aufgerufene Seite und Schriftgrößen-Anpassung.
Soweit hebt einen das noch nicht vom Hocker. Richtig nützlich wird die Sache mit der Download- und Speicher-Möglichkeit, etwa, wenn ein PDF-Dokument abgerufen werden kann (was allerdings auch der Browser iCab kann). Aber vor allem: Es können auch vollständige Webseiten in einem Archiv gespeichert werden!  Wenn man also jenseits seines WLANs jemandem ein Web-Layout zeigen möchte, so kann man offline browsen.
Für all diese Speicherfunktionen gibt es eine übersichtliche Ordner-Struktur, die man selbst anpassen kann, eine Vorschaufunktion und jede Menge Möglichkeiten, die Dateien via Mail zu verschicken oder auf die heimische Festplatte zu laden.
Und weiter geht es mit den Schmankerln: Beliebige Fingergesten können mit einer Vielzahl von Funktionen belegt werden, Bookmarks aus anderen Browsern importiert werden, Inkognito-Surfen ist möglich, ein Werbeblocker ist eingerichtet und kann ergänzt werden.
Und sogar die Kommunikation von Safari zu Mercury ist möglich: Durch ein kleines Bookmarklet kann man sich Safari-Seiten per Klick in Mercury ansehen.
Das alles für 0,79 Euro – da kann man nicht meckern.

iTunes-Link

[1] Gibt es auch für das iPhone.

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Herbert on Juli 27th, 2010
AuGuS-Theater

cooles Stück

Ja, auch Shakespeare fing einmal klein an, mit Hamlet oder so. Hätte es damals schon Weblogs gegeben, hätte alles schneller gehen können: Ein kleiner Beitrag im Blog, die Entdeckung durch einen Theaterintendanten, Aufführung und tosender Applaus – das alles hätte ihm passieren können. Nun ja, eine Nummer kleiner ist es abgelaufen, aber immerhin:
Neu-Ulm hat ein sehr nettes kleines Theater – das AuGuS-Theater – mit einem ebenfalls sehr netten Regisseur – Heinz Koch -, der mich vor einiger Zeit via Facebook kontaktierte, ob er meinen Weblog-Beitrag “Kühlschränke sind weiblich” in sein neues Stück “Liebe geht durch den Magen” einbauen darf. Durfte er natürlich. Und letzten Samstag war ich bei der Aufführung – sehr schön geworden. Ebenfalls ausgesprochen gut anzuhören (und gut anzusehen)  sind die musikalischen Gesangseinlagen der Stuttgarter Musical-Sängerin Manuela Maric (links im Bild). Das Sommerstück des AuGus-Theaters wird in den nächsten Wochen an verschiedenen Plätzen aufgeführt, morgen früh gibt es dazu einen Beitrag in SWR4. Also: mal reinschauen. Kleiner Tipp unter uns Männern: Bei der Aufführung, bei der ich dabei war, betrug der Frauenanteil 70 % ;-)

PS: Ich habe dann noch 1, 2 Stunden zur Sicherheit vor dem Theater gewartet, ob jemand ein Autogramm von mir wollte. Aber ich vermute, dass die tiefgründige Botschaft den Zuschauern viel zu denken gab und sie das zu Hause verarbeiten wollten …

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Herbert on Juli 23rd, 2010
Flipboard

übersichtlich

Mit “Flipboard” hat das iPad eine sehr hübsche App erhalten, die Feeds und Nachrichten aus sozialen Netzwerken im Magazinstil darstellt. Wer allerdings Firefox oder Chrome benutzt, der kann sich ähnlich nett aufbereitet mit der Erweiterung “Feedly” (FF, Chrome) seine eigene Zeitung zusammen stellen. Neben den Feeds (synchronisiert mit Google Reader) kann man sich Flickr, Tumblr, Twitter usw. in die Sidebar holen. Die Seiten werden unterschiedlich aufbereitet, ein Inhaltsverzeichnis generiert, eigene Vorschaufenster eingeblendet und eine flotte Suchfunktion ist auch dabei. Wem also die langen Feed-Listen mit der Zeit zu trocken geworden sind oder ein Nicht-iPad-Tablet besitzt, der sollte mal testweise die Erweiterung ausprobieren.

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Herbert on Juli 21st, 2010
Pawlow

klingeling

Eine kleine Stelle in “Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet” gefällt mir besonders: Die ältere Schwester der 11-jährigen Flavia weigert sich entschieden, an die Tür zu gehen, wenn es klingelt. Das sei so “Pawlow”. Nun spielt die Handlung in den 50-er Jahren – was hatten die da schon an akustischen Reizen? Die Türklingel, Telefon und noch die Glocke des Kirchturms. Wenn man sich bei einem “Durchschnitt-Internet-Nutzer” heute umschaut, dann hat der aber deutlich mehr zu bieten: kurzer Ton bei SMS, Sound bei Handyanruf, Summton bei Festnetz, Türklingel in zwei Varianten, Terminkalender und Mail-Eintrudel-Töne auf dem Smartphone, Notebook und PC, “Neue-Nachrichten”-Piep beim Twitter-Client und Facebook usw. usw. Radio- und Verkehrsnachrichten-Jingles gar nicht mitgezählt. Auf gut 20 Sounds, Pieps, Summsumms und Vibrationstöne bringt man es da locker. Bei diesem Überangebot wäre der Hund von Pawlow bestimmt durchgedreht – oder verhungert. – Der richtige Zeitpunkt, um noch eine der Uralt-Platten aufzulegen: “Sound of Silence” (Simon & Garfunkel, YouTube – nebenbei: ruhig mal wieder auf den Text achten).

[Bildnachweis: BluegrassAnnie, CC]

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Herbert on Juli 11th, 2010
Twitterprojekt

Twitterforschung

Ein kleiner Hinweis auf ein Studentenprojekt: Wir wollen zum Abschluss eines Seminars ein Mini-Twitter-Projekt umsetzen: Zwei Studentengruppen twittern zu unterschiedlichen Themen. Alle Einzelheiten dazu auf der Projekt-Tumblr-Page. Wäre sehr nett, wenn Ihr den Gruppen in den nächsten zwei Wochen folgt und bei einer kleinen Abschluss-Online-Befragung dabei seid! Danke!

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Herbert on Juli 10th, 2010
harte Tage

down by work

Oh yeah – das Leben ist kein Zuckerschlecken. Diese heißen Tage, an denen die Sonne unsere Haut gerbt, während wir auf den Baumwollfeldern arbeiten und uns nicht die Kühle der Nacht empfängt, sondern die Schweißtropfen von keuchenden alten Deckenventilatoren getrieben werden … wie hält ein Mann das aus? Erleichterung schaffen hier vielleicht einige Songs aus der Vergangenheit, die uns den Alltag erträglicher machen können:
1. David Dundas: Jeans On (YouTube) – “When I wake up in the morning light I pull on my jeans and I feel allright”. So ist es auch bei uns: Wir wachen in der Morgendämmerung auf, springen in die eng anliegende Jeans und wissen: “Alles wird gut!” Trotzdem müssen wir von etwas leben – also auf zur Arbeit.
2. Cat Stevens: Matthew & Son (YouTube) – “Matthew & Son, the work’s never done, there’s always something new. The files in your head, you take them to bed, you’re never ever through.” Ja, das kennen wir alle – die Arbeit hört nie auf! Eine ewige Tretmühle, die uns eine 5-Minuten-Pause für einen Becher kalten Kaffee gönnt. Laut Lied geht das 50 Jahre lang, was einen schon mal etwas depressiv machen kann. Daher
3. The King: In the Ghetto (YouTube) – “And a hungry boy with a running nose Plays in the street as the cold wind blows” Ja, wir fühlen uns einsam und verlassen. In solchen Momenten möchten wir wieder der kleine Junge sein, hinter dem die Mutter mit einem Taschentuch steht und ihm die Nase schneuzt. Aber gibt es nicht doch irgendwo Hoffnung? Natürlich!
4. Alison Krauss: Down to the River to Pray (YouTube) – “O brothers let’s go down, Let’s go down, come on down, Come on brothers let’s go down, Down in the river to pray.” Nach getaner Arbeit lassen wir unseren Blick über die Weiten des alten Mississippi (alternativ: der Donau) schweifen, kommen langsam zur Ruhe und sammeln Kraft für den Abend.
5. Rednex: Cotton Eye Joe (YouTube) – “His eyes was his tools and his smile was his gun. But all he had come for was having some fun.” Ja, stahlhart ist unser Blick, unsere Muskeln spielen unter dem vom Schweiß durchnässten T-Shirt – und doch wollen wir nur ein kleines Stück Freude an diesem Abend erhaschen. Und wenn uns viel Glück vergönnt ist: Im Kreise einiger aufregenden Blondinen – aber Brünett wäre auch okay, wie das Video sehr schön aufzeigt. Allerdings ist nicht jedem dieses Glück beschieden …
6. Peggy Lee: Fever! (YouTube) – “Sun lights up the day time. Moon lights up the night. I light up when you call my name.” Einsam verlassen wir die Bar und gehen durch die Schwüle der Nacht zurück in unsere Unterkunft, die heiß und stickig ist. Und während wir uns schlaflos wälzen wissen wir: In einigen Stunden werden wir in unsere “goog old Jeans” schlüpfen …

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Herbert on Juni 26th, 2010
Basar

fremde Laute

„Ah! Es war herrlich!“ Die lesefreudigste von allen Freundinnen, Marcella, schaute kurz über ihren Zeitungsrand, biss ein Stück ihrer Wassermelone ab und vertiefte sich wieder in ihren Artikel. Aber ich war so schnell nicht zu bremsen: „Diese Farbenpracht! Diese Vielfalt an Obst und Meeresfrüchten! Diese Wohlgerüche unbekannter Gewürze!“
Mein schweigsames Gegenüber hob die die Augenbrauen und blätterte um. Während ich meinen heißen und tiefschwarzen Mokka schlürfte, fuhr ich fort: „Menschen aus allen Herren Länder! Ein brodelndes Stimmengewirr in der Glut der Mittagshitze! Unbekannte Laute, die an mein Ohr drangen. Musik von Ferne, die mit ihrem rhythmischen Klang den Puls beschleunigt!“ Marcella seufzte und las weiter. Ich lehnte mich zurück und hob das Glas klaren kalten Wassers. „Wie schlicht die Freuden des Lebens doch sein können“, philosophierte ich. „So schlicht und einfach, wie dieses Wasser, das meine Lippen benetzen wird und meiner ausgedörrten Kehle Geschmeidigkeit verleihen wird.“
Hinter dem Zeitungspapier klang irgendwas wie „Ach, möge Deine Kehle doch ausgedörrt bleiben und Deine Zunge vertrocknen …“ Ich stutze, setze Mein Glas hart auf den Tisch und sagte im bestimmenden Ton des Hausherren: „Weib! Bedenke, mit wem Du sprichst und lass jenen Respekt walten, der Dir gut zu Gesichte steht.“
Nun legte Marcella die Zeitung aus der Hand und sah mir direkt in die Augen:
„Oh Du einfältigster aller Gatten! Nur, weil Du einmal samstags um neun Uhr aufgestanden und zum Ulmer Wochenmarkt gestiefelt bist, leben wir noch lange nicht an einer Oase in der Sahara! Deine ‚unbekannten Gewürze‘ waren wahrscheinlich Küchenkräuter, die Du nur via Google Bildersuche kennst. Die ‚unbekannten Laute‘ stammten entweder von Mitbürgern mit Migrationshintergrund oder Besuchern aus Bayern. Und die ‚fremdländische Musik‘ entspringt der Kebab-Bude hinter dem Marktplatz!“
Sie sah mich vernichtend an. Frauen können ja sooo desillusionierend sein! Ich schlug die Augen nieder. Ein leises Seufzen entrang sich meiner immer noch ausgedörrten Kehle. Abermals erhob sie ihre Stimme:
„Okay, okay – nächsten Samstag darfst Du wieder ausschlafen und ich geh‘ auf den Wochenmarkt. Dieses Theater erträgt ja kein Mensch!“
Meine Lippen umspielte ein sanftes Lächeln, während ich Honig auf mein Brötchen träufelte. Oh Ihr Vorfahren, die Ihr direkt vom Kalifen Ischnapurs abstammen möget – dank an Euch für die Weisheit, die Ihr mir in die Wiege gelegt habt!

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Herbert on Juni 21st, 2010
iBooks

Wirbel das Regal!

Ein Hauch von iPad ist vor einigen Stunden auf meinem iPod Touch gelandet. Männer sind geduldige Wesen, und so habe ich erst 1 Stunde nach dem Erscheinen des Software-Updates (OS 4 für iPhone) den entsprechenden Download gestartet. Was ja bei den vielen iPad-Werbe-Videos immer sehr verlockend aussah, war dieses Bücherregal, aus dem man seinen Lesestoff schnipsen konnte. Diese Software, iBooks, gibt es nun auch kostenlos für die kleinen Geräte und sie sieht auch dort sehr schmuck aus. Allerdings werde ich mir nur selten ein größeres eBook darauf laden – dafür ist mir der Schirm denn doch zu klein. Wesentlich interessanter ist, dass ich mit iBooks nun auch ein Regal habe, auf dem alle meine wichtigen Nachlage-PDFs gut verstaut sind. Ob Bedienungsanleitungen, ein neuer Aufsatz oder Word-Exporte – alles hat nun seinen Platz. Die jeweils erste Seite bildet die “Buchhülle”, man kann aber auch auf eine Listenansicht umschalten. Nun, und wenn man wirklich mal was anderes lesen will – dann kann man sich ja immer noch bei Projekt Gutenberg einen Text umwandeln – und schon reitet Kara Ben Nemsi auf dem Weg zur Arbeit mit … ;-)

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Herbert on Juni 4th, 2010
sonnig

Sunny-Hanni

Nun ist sie doch hervorgekommen – die Sonne! Yeah! Begrüßen wir sie mit flotter selbstgemachter Musik: Mit diesem Samba-Musikgenerator genügen ein paar Tastenklicks, um sich wie am Zuckerhut zu fühlen! – Ja, da zuckt es in den Füßen, was, Jungs?! Wie so was als reine Buchstaben-Animation aussehen kann, ist hier sehr schön umgesetzt. – Wer es etwas ruhiger mag, dem sei die Foto-Story des kleinen “Papp-Roboters” empfohlen. Sollte uns seine Geschichte nicht alle nachdenklich machen? Ich denke – nein. :-) *) – So, und zum Schluss noch ein Werbevideo für den Google-Chrome-Browser – sehr fein gemacht (es gibt auch ein Making of) – sogar Topflappen kommen darin vor …

*) Gruß an Otto …

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Herbert on Mai 26th, 2010
bp-oelpest

verschwommene Bilder

Merkwürdig. In unserer medienbewegten Welt werden in jeder Sekunde unzählige Fotos zu jedem Ereignis ausgespuckt. Gleichgültig, wie wichtig es ist. Und von einer der größten Katastrophen, die wir in den letzten Jahren erlebt haben, erreichen uns lediglich Bilder dunklen Wassers, Sprudelbläschen an einem Rohr, einige Schlammklumpen. Ulrich Wickert stellt dazu dazu in der letzten Samstagsausgabe der SÜDDEUTSCHEN fest: Wenn es von einer Katastrophe keine Bilder gibt, dann existiert sie auch nicht in den Köpfen der Menschen. Natürlich wissen das die Marketingexperten von BP und den anderen Firmen. Die Katastrophe “unsichtbar” zu machen, das ist der eigentliche Zweck der eingesetzen Chemikalien: der Ölteppich wird in Tröpfchen verwandelt, die sich über eine größere Strecke auf dem Wasser verteilen können. Gleichzeitig schmettern die industrienahen Republikaner eine Gesetzesänderung ab: momentan kann ein Konzern nur bis zu einer Höchstgrenze von 75 Millionen Dollar belastet werden. Diese Grenze sollte auf 10 Milliarden erhöht werden. Dazu z. B. der – republikanische – Gouverneur von Alaska: Da könne ja jeder kommen. Ein Konzern wie BP, der gerne mal an die 20 Milliarden an Jahresgewinn einfährt, lächelt dazu nur. Natürlich innerlich. Äußerlich hat die Pressesprecherin ihr schickes Business-Kostüm gegen einen Overall eingetauscht. Denn sie weiß: Bilder überzeugen Menschen. Aber es müssen die richtigen Bilder sein. Bilder im Sinne ihres Konzerns …
Nun gut, mit Bildern kann ich nicht dienen. Aber mit ein paar Worten, um die Katastrophe nicht gar so unsichtbar zu machen, wie es der Pressesprecherin lieb wäre. Und vielleicht ist es auch mal wieder Zeit für einen Link zu Greenpeace [Bildnachweis: marmota, unter CC]

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Herbert on Mai 25th, 2010
Towel Day

Handtuchhalter

Fasst hätte ich es verpasst: Heute ist “Towel Day”! (Dank an Michael!) Darüber hatte ich ja schon früher berichtet und möchte meine Aufforderung wiederholen, heute zum Handtuch zu greifen, um an den guten alten Douglas Admas zu denken. Was man mit dem Handtuch nun genau macht – sich beispielsweise vom nächsten UFO mitnehmen lassen – sei dem einzelnen Sternengläubigen überlassen. Wie wäre es, wenn man mal früh im Vorlesungssaal ist und ein Handtuch über einen Sitz wirft? Mit den Reaktionen der Kommilitonen lässt sich so manch hübsches psychologisches Experiment durchführen! Aber auch, wenn man es wie links gezeigt, stolz auf dem Haupte trägt, wird man die Blicke auf sich ziehen! [Bildnachweis: Steffe, unter CC]

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