By Herbert, on Juli 27th, 2010
cooles Stück
Ja, auch Shakespeare fing einmal klein an, mit Hamlet oder so. Hätte es damals schon Weblogs gegeben, hätte alles schneller gehen können: Ein kleiner Beitrag im Blog, die Entdeckung durch einen Theaterintendanten, Aufführung und tosender Applaus – das alles hätte ihm passieren können. Nun ja, eine Nummer kleiner ist es abgelaufen, . . . → Read More: Vom Weblogschreiber zum Bühnenautor
By Herbert, on Juli 23rd, 2010
übersichtlich
Mit “Flipboard” hat das iPad eine sehr hübsche App erhalten, die Feeds und Nachrichten aus sozialen Netzwerken im Magazinstil darstellt. Wer allerdings Firefox oder Chrome benutzt, der kann sich ähnlich nett aufbereitet mit der Erweiterung “Feedly” (FF, Chrome) seine eigene Zeitung zusammen stellen. Neben den Feeds (synchronisiert mit Google Reader) kann . . . → Read More: Schöner lesen: Flipboard und Feedly
By Herbert, on Juli 21st, 2010
klingeling
Eine kleine Stelle in “Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet” gefällt mir besonders: Die ältere Schwester der 11-jährigen Flavia weigert sich entschieden, an die Tür zu gehen, wenn es klingelt. Das sei so “Pawlow”. Nun spielt die Handlung in den 50-er Jahren – was hatten die da schon an akustischen . . . → Read More: Das ist so Pawlow
By Herbert, on Juli 11th, 2010
Twitterforschung
Ein kleiner Hinweis auf ein Studentenprojekt: Wir wollen zum Abschluss eines Seminars ein Mini-Twitter-Projekt umsetzen: Zwei Studentengruppen twittern zu unterschiedlichen Themen. Alle Einzelheiten dazu auf der Projekt-Tumblr-Page. Wäre sehr nett, wenn Ihr den Gruppen in den nächsten zwei Wochen folgt und bei einer kleinen Abschluss-Online-Befragung dabei seid! . . . → Read More: StudentenGeTwitter – Uni Ulm
By Herbert, on Juli 10th, 2010
down by work
Oh yeah – das Leben ist kein Zuckerschlecken. Diese heißen Tage, an denen die Sonne unsere Haut gerbt, während wir auf den Baumwollfeldern arbeiten und uns nicht die Kühle der Nacht empfängt, sondern die Schweißtropfen von keuchenden alten Deckenventilatoren getrieben werden … wie hält ein Mann das aus? Erleichterung . . . → Read More: Harte Tage – heiße Nächte
By Herbert, on Juni 26th, 2010
fremde Laute
„Ah! Es war herrlich!“ Die lesefreudigste von allen Freundinnen, Marcella, schaute kurz über ihren Zeitungsrand, biss ein Stück ihrer Wassermelone ab und vertiefte sich wieder in ihren Artikel. Aber ich war so schnell nicht zu bremsen: „Diese Farbenpracht! Diese Vielfalt an Obst und Meeresfrüchten! Diese Wohlgerüche unbekannter Gewürze!“ Mein schweigsames . . . → Read More: Samstagmorgen im Basar
By Herbert, on Juni 21st, 2010
Wirbel das Regal!
Ein Hauch von iPad ist vor einigen Stunden auf meinem iPod Touch gelandet. Männer sind geduldige Wesen, und so habe ich erst 1 Stunde nach dem Erscheinen des Software-Updates (OS 4 für iPhone) den entsprechenden Download gestartet. Was ja bei den vielen iPad-Werbe-Videos immer sehr verlockend aussah, war dieses . . . → Read More: iBooks als PDF-Zentrale
By Herbert, on Juni 4th, 2010
Sunny-Hanni
Nun ist sie doch hervorgekommen – die Sonne! Yeah! Begrüßen wir sie mit flotter selbstgemachter Musik: Mit diesem Samba-Musikgenerator genügen ein paar Tastenklicks, um sich wie am Zuckerhut zu fühlen! – Ja, da zuckt es in den Füßen, was, Jungs?! Wie so was als reine Buchstaben-Animation aussehen kann, ist hier sehr schön . . . → Read More: Mach Ihr den Samba!
By Herbert, on Mai 26th, 2010
verschwommene Bilder
Merkwürdig. In unserer medienbewegten Welt werden in jeder Sekunde unzählige Fotos zu jedem Ereignis ausgespuckt. Gleichgültig, wie wichtig es ist. Und von einer der größten Katastrophen, die wir in den letzten Jahren erlebt haben, erreichen uns lediglich Bilder dunklen Wassers, Sprudelbläschen an einem Rohr, einige Schlammklumpen. Ulrich Wickert stellt dazu dazu . . . → Read More: Denn sie sehen es nicht
By Herbert, on Mai 25th, 2010
Handtuchhalter
Fasst hätte ich es verpasst: Heute ist “Towel Day”! (Dank an Michael!) Darüber hatte ich ja schon früher berichtet und möchte meine Aufforderung wiederholen, heute zum Handtuch zu greifen, um an den guten alten Douglas Admas zu denken. Was man mit dem Handtuch nun genau macht – sich beispielsweise vom nächsten UFO . . . → Read More: Towel Day
By Herbert, on Mai 23rd, 2010
stressig
Sie begegnen einer attraktiven Frau – was passiert? Okay, sie geht an ihnen vorüber. Aber das habe ich jetzt nicht gemeint. Vielmehr habe ich auf Ihren Cortisol-Haushalt angespielt – denn der verändert sich rapide. “Das Blut wird zähflüssiger, die Infektanfälligkeit steigt und Wunden heilen schlechter”, so die Süddeutsche in einem Artikel über . . . → Read More: Vorsicht! Frau!
By Herbert, on Mai 16th, 2010
Überraschung!
Eine meiner Lieblingsstellen in “Notting Hill” ist die, in der Hugh Grant zu Julia Roberts sagt, dass die Begegnung “suerreal – aber schön” gewesen sei. (Okay, sie hat ihn darauf spontan geküsst – unter uns: das klappt im Alltag nur in seltenen Fällen.) Aber zurück zum Thema: Anzubieten hätte ich da . . . → Read More: Surreal – aber schön!
By Herbert, on Mai 15th, 2010
mediteraner Weg
Via Crucis – der Kreuzweg. Das klingt nach Schwermütigkeit und Tristesse. Zum Glück ist davon wenig in der neuen CD “Via Crucis – Ltd. Edition” von Christina Pluhar und ihrem Essemble L’Arpeggiata zu finden. Wesentlich häufiger lassen Elemente einer Unbekümmertheit entdecken, die EMI marketing-schlagkräftig als “mediterrane Kreuzweg-Fantasien” bezeichnet. Wie auch . . . → Read More: Via Crucis – Christina Pluhar und andere
By Herbert, on Mai 2nd, 2010
 Allein unter Kleidern
„Nein, nein – hier finde nichts“, sagt Laura. Laura, die modebewussteste von allen Freundinnen, geht schnellen Schrittes vor mir her. Ich trotte hinten drein. Ort der Handlung: Peek & Cloppenburg. Solche Damenabteilungen machen mich immer nervös, hier bin ich einfach nicht zu Hause. Das ist mir auch viel zu viel Auswahl – all diese Stoffe, Schnitte und Farben machen mich ganz hibbelig. Da lobe ich mir die Herrenabteilung: Ich will eine Hose. Also gehe ich in die rechte Ecke, wo es Hosen gibt, gehe zu meiner Kleidergröße, entscheide mich für eine in Schwarz oder Grau, gehe in die Umkleidekabine, komme raus und zahle. Wenn sie besonders gut passt, nehme ich gleich noch eine zweite von der Sorte. Ein Vorgang, der sich einmal jährlich abspielt und in 20 Minuten erledigt ist.
Nicht so bei Laura. Laura sucht was im „Sale“-Bereich für die „Mid-Season“, was leicht ist und was man bei einer Einladung tragen kann und das zu ganz bestimmten Schuhen passt, die sie zwar erst anschließend erwerben wird, von denen sie aber schon sehr genaue Vorstellungen hat. Der eingangs erwähnte Satz „hier finde ich nichts“ ist dabei völlig bedeutungslos. Für mich als Mann wäre das eigentlich das Signal, das Geschäft zu verlassen. Nicht für Laura. Laura zieht unentwegt weitere Kleidungsstücke von den Stangen, manchmal auch zwei gleichzeitig, um sie gegeneinander zu vergleichen, rümpft die Nase, hängt sie zurück. Schließlich erweckt ein braunes Sommerkleid mit Rottönen ihr Interesse, jedenfalls behält sie es länger als 30 Sekunden in der Hand. Sie schaut sich nach mir um und fragt: „Na, wie findest du das?“ Ich antworte hoffnungschöpfend: „Das sieht gut aus! Nimm es! Und lass uns gehen.“ Sie geht nicht weiter auf mich ein, legt das Kleid über ihren angewinkelten Arm und betrachtet aufmerksam die Kleidungsstücke links und rechts davon. Ich will auch nicht untätig sein und mache sie auf ein weiteres Kleid aufmerksam, das ihrer Wahl sehr ähnlich sieht. Eigentlich ist es identisch und hat lediglich 3 Falten mehr. Sie sieht mich empört an: „Das da?“ Das ist keine Frage, sondern ein Vorwurf. „Aber hör‘ mal! Nie und nimmer!“ Ich verstumme. Eigentlich sehe ich keinen Unterschied, aber offensichtlich scheint es gewaltige Unterschiede zu geben, die für uns Männer lediglich unsichtbar sind.
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