hörbar
Musik, die ich mag …
Alice Russell – starke Stimme
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Die britische Sängerin Alice Russell lässt sich nicht wirklich in eine Schublade pressen – irgendwo zwischen R&B, Jazz und Soul ist alles drin. Vor allem aber: Ihre Stimme hat es in sich! Wer sie noch nicht kennt, sollte zumindest aus “My Favourite Letters” einmal “A Fly In the Hand” anspielen oder “Munkaroo” (aber das ganze Album ist hörenswert). Eine ausführliche Besprechung mit guten Hintergrundinfos ist bei CDstarts zu finden.
Wer ist Erik Mongrain?
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Erik Mongrain ist ein Gitarrist der besonderen Art: Während seine Gitarre vor ihm liegt, zupft und klopft er die Saiten, dass es eine wahre Freude ist. Zu bewundern ist das in in dem Video “AirTap”. Noch lohnender ist ein Besuch auf seiner Homepage – dort gibt es nämlich einige Musikproben als mp3-Download. Sein erstes Album soll demnächst veröffentlicht werden. – Wer es einen Tick fetziger auf der Gitarre mag, der sollte mal bei Joe Satriani reinhören, z. B. in sein neuestes Album “Super Colossal”.
Aerosmith – Hobo in My Mind
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Bei diesen herrlichen Sommertagen kriegt man Lust, sein Rucksäckchen zu packen, hinten auf einen Güterzug zu springen, die Beine über das Gitter baumeln zu lassen und mit einem flotten Blues in den Sonnenuntergang zu fahren. Oder mit einer flotten Sirene in das nächste Krankenhaus, denn die heutigen Güterzüge sind verflixt schnell. … Egal, passend zu diesem Szenario ist jedenfalls meiner Ansicht nach “Honkin’ on Bobo”, das letzte Studioalbum von Aerosmith (ohne dass ich jetzt ein Aerosmith-Fan wäre). Gibt’s bei Amazon und iTunes und fetzt so richtig. (“Hobo in My Mind” ist mein ganz persönlicher Tribut an Tom Paxton, dessen alte Platten ich leider nicht auf CD ausfindig machen kann.)
Sonnige Spinnweben
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Wenn die Temperaturen steigen, dann erwacht der Latin Lover in uns, irgendwas “Südländisches” muss jetzt auf den MP3-Player. Okay, was mir in dieser Richtung gefällt: Das Debut-Album von Bebe, Pafuera Telarañas, was so viel heisst wie “Hinaus ihr Spinnweben”. Richtung: Hispano Pop mit diversen Elementen, guter, frischer Mix. – Und dann hätten wir noch die gute Lila Downs mit ihrer neuen “La Cantina – Entre Copy y Copa…”. Hier finden wir, was wir von mexikanischer Musik erwarten: schmissige Melodien und auch Trompeten dürfen mal ran – alles aber immer in neuen Variationen, mal fado-ähnlich, oft balladen-mäßig. Wie immer, alles Geschmackssache. Aber bei Amazon oder iTunes kann man ja mal reinhören – und dann selbst entscheiden.
Verstaubte Jerusalemer
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Gemeinsam haben sie ihren Wehrdienst bei der israelischen Armee abgeleistet und danach – zum Glück – statt zu Waffen zu Saiteninstrumenten gegriffen: “The Jerusalem String Quartet” (manchmal auch nur “Jerusalem Quartet”) spielt außerordentlich kraftvoll. Aktuelle Empfehlung: “Quatuor Op.96 Americain” von Dvorák. Dort z. B. mal “Finale: Vivace, ma non troppo” anhören – und der Unterschied zu anderen Aufnahmen wird deutlich. (Die Jungs sind leider schwer im Handel zu bekommen, aber – neben Amazon – gibt es hier noch Bezugsquellen.)
Bis vor einiger Zeit lag ein verstaubtes Manuskript in der Landesbibliothek zu Dreseden. Und selbst nach seiner Entdeckung wurde es dem falschen Mann zugesprochen. Heute wissen wir: es war Vivaldi, der mit “Dixit Dominus” die Grundlage für eine wunderbare Aufnahme schuf, die nun erstmals vorliegt – mit dabei: Der Körnerschen Sing-Verein, sicher einer der besten derzeitgen Vokalensemble. Reinhören: bei AmazonAmazon oder die Sonderausgabe bei iTunes.
Laura Lopez Castro – Mi Libro Abierto
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Jazzdimensions beschreibt das Debütalbum von Laura López als eine Mischung zwischen “Melancholie und Freude”, und so würde ich es auch einordnen. Elemente von Fado, Bossa Nova, Jazz usw. werden zu leichten, zu unaufdringlichen Stücken gemischt. Passt gut in diese Tage der wechselhaften Witterungen. Reinhören bei Amazon/bei iTunes. – Wer es ein Stück “rassiger” mag und sich in eine neue Art der Tango-Interpretation hineinhören kann, für den hat Gotan Project nach 6 Jahren gerade sein neues Album veröffentlicht: “Lunatico”. Amazon/iTunes.
Xiaos Weg
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Okay, man kann Chen Kaiges “Xiaos Weg”, der gerade in der ARD lief, als zu glatt mit abgenutzten Motiven sehen. Man kann ihm aber – gewissermaßen als zweite Schicht – durchaus gesellschaftskritische Züge unterstellen, wie das in dieser sehr guten Kritik getan wird. Mir geht es jetzt aber um die Stücke, die alle von Tang Yun selbst (!) gespielt wurden. Leider war da der Abspann nicht hilfreich, aber wozu hat man das Internet … Die Musik stammt von Zhao Lin und findet sich auf der CD “Together”. Die Stücke darauf, um die es mir eigentlich geht, sind: “Caprice N.1″ und die beiden Violin-Concerti in D (amazon, iTunes).
Mit Goondocks in die neue Woche
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Diesmal gibt’s als Start in die neu Woche den neuen Titel der englischen Gruppe Goondocks “Losing you”. Schön fetzig – da fängt der Tag gut an.
GEMA-frei, aber die Band bittet um den Hinweise auf ihre Gruppe – das ist ja wohl logo
Nicht sein erstes Rodeo …
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Ach wir Männer sind ja solche Romantiker! Im Heu liegen, einen Grashalm zwischen den Zähnen, summende Fliegen, zirpende Grillen … und auf dem MP3-Player das passende Liedchen: “There Ain’t No Bugs On Me” (vollständige MP3-Datei; mit Banjo, Maultrommel usw.)
Das Lied findet sich übrigens auch (von einem anderen Interpreten) auf der CD “I Got a Bullfrog” – mir gefallen alle Songs des Albums … (hatte ich schon erwähnt, dass ich Banjo spiele?). iTunes-Link, Amazon-Link.
Well, a bull frog sittin’ on a lily pad
Looking up at the sky
The lily pad broke and the frog fell in
He got water all in his eye…ball
(Songtext)
Nebenbei – auch dort im Blog zu finden: Die Titelmelodie der Fernsehserie “Rin Tin Tin”, jenem treuen Schäferhunde, der den kleinen Corporal Rusty begleitet (Fort Apache, Arizona). Rin Tin Tin hat den Charme der 50-er Jahre und wird bis heute gerne auf den US-Sendern wiederholt (falls Sie mal in einem jener Billig-Motels mit Massagematraze übernachten, sollten Sie unbedingt das Fernsehen einschalten
). Hier und hier gibt’s noch ein paar Infos zu der Serie.
John Scofield und Ray Charles
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Okay, okay, Ray Charles ist momentan oft zu hören – aber er ist ja auch gut
Und John Scofield ist es auch. Was mir an Johns neuer CD “That’s What I Say” gefällt, ist, dass sie spielerisch und variantenreich und variantenreich mit den Stücken von Ray Charles umgeht und so nicht zu einer puren “Cover-Geschichte” verkommt. Das liegt natürlich auch an den anderen Sängern/Begleitungen, die auf der CD zu finden sind (Mavis Staples, Warren Haynes usw.). iTunes-Link, Amazon-Link.



