hörbar
Musik, die ich mag …
The Zimmers – Schwing den Gehstock!
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Vor einiger Zeit hatten die Medien mal eben “die Alten” entdeckt und kurz ein paar Ängste geschürt (das ZDF hatte da z. B. einen grauenvoll-stümperhaften “Doku-Schocker” fabriziert). Zum Glück kamen dann die Kindergrippen auf den Tisch und momentan sind irgendwelche Radler-Doofies dran, womit uns wirklich was erspart bleibt. Gelungen finde ich hingegen die britische Band “The Zimmers”, deren Leadsänger so um die 90 ist, die restlichen Bandmitglieder nicht weit davon entfernt (Durchschnittsalter 78). Meine Sympathie haben sie sofort durch den guten alten The-Who-Song “My Generation” (von 1965) errungen. Was für eine Band! The Who meine ich jetzt. Aber auch The Zimmers haben es voll drauf. Ihr Name ist die Bezeichnung für eine englische Gehhilfe und ausgelöst wurde die Sache durch einen BBC-Bericht. Ihr Song wird in den nächsten Tagen auf CD erscheinen. Doch wie es sich für eine moderne Band gehört, haben die Jungs und Mädels natürlich eine MySpace-Seite eingerichtet und und eine Vorab-Version über YouTube ins Netz gestellt. Yeah – das groovt!
Der Männerblog grüßt The Zimmers mit dem Titel “Let’s See Action” von The Who! (iTunes)
(PS: Na, wer erkennt das Cover-Motiv links oben?
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‘Erbert’s ‘Appy Birthday
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Hatten Sie gewusst, dass es eine Kinder-Schallplatte gibt, die den Titel “‘Erbert’s ‘Appy Birthday” trägt? Ich auch nicht. Bis ich auf ein Projekt stieß, das – englischsprachige – Tonträger aus den 40-er und 50-er Jahren sammelt und den Inhalt als mp3-Download zur Verfügung stellt. Besonderer Pluspunkt: Die Cover werden meist in großformatigen Scans mitgeliefert und sind ausgezeichnet für Designstudien der damaligen Zeit geeignet. Mein Reinhörtipp: “Madeline”. Jede der 4 Geschichten ist mit einem Stück von Schubert, Haydn, Rossini oder Beethoven (hier die wunderbar leichte 6. Symphonie/Pastorale) unterlegt. Was zeigt, um mal einen etwas bieder-lehrerhaften Satz zu sagen: Ein Gefühl für guten Geschmack kann man eben durchaus Kindern vermitteln … wenn man denn will. Man kann natürlich auch auf den Player von 3-jährigen irgendeinen “Wolfgang”-Pop-Schrott auf den Player draufladen, der “Bei Rot bleiben wir stehen, bei Grün müssen wir aufdrehen” trällert. Damit die Kleinen später gebannt vor Sendungen wie “Deutschland sucht den SuperDoofi” sitzen … Um nicht falsch verstanden zu werden: Das Gegenteil – ein platter Bildungsbegriff (man “muss” Goethe gelesen haben oder “muss” den neuesten Grass auf dem Nachttisch liegen haben oder sonst irgendeinem vorgeschriebenen Kanon befolgen) wird mit Vorliebe von Leuten gebraucht, die nie in ihrem Leben begriffen haben, was “Bildung” eigentlich ist … Egal … ich wollte ja eigentlich nur einen Linktipp geben
Lady Sovereign und Natasha Korsakova
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Die Sonne scheint – da sollten wir für das verlängerte Wochenende schon mal einen flotteren Sound auflegen, was Jungs? Wer sie noch nicht kennt, der kann ja mal bei Lady Sovereign reinhören: Public Warning heißt ihr neues Album, das – gemäß laut.de – aus einer “wüsten Melange aus Hip Hop, Grime, Jungle, D’n'B, Dancehall, Garage und Punk” besteht. Uff – kenn’ ich den Unterschied zwischen Grime und D’n'B? Muss man nicht kennen – lieber mal auf’s Video (Stück “Blah Blah” aus dem Album) schauen. Übrigens: In den nächsten Wochen kann man sie in Köln, Berlin, Hamburg und Stuttgart erleben. Mein Reinhörtipp: “Random”. Amazon, iTunes.
So gar nicht Ihr Geschmack? Kein Problem – meine Alternativangebot findet sich diesmal bei Finetunes – da dieser Dienst seine Musik nicht nur DRM-frei anbietet (unbegrenzt kopieren und brennen), sondern auch in einer guten Qualität (192 kbit/s) empfehle ich dort von Natasha Korsakova das Album “Opera Fantasies“. Wer die Geigerin noch nicht kennt, einfach mal ihre Homepage anklicken und dem Musikstück zuhören, das dort auf der Frontpage erklingt.
Alltagstest: V-Moda Ohrhörer
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Prinzipiell bin ich mit dem Klang meiner Nano-Ohrhörer ganz zufrieden. Bis auf die Lautstärke. Gut, dazu können nun die Ohrhörer nichts, es gibt eben diese 100-dB-Beschränkung für mobile Geräte. Die ist zu Hause oder an ruhigen Plätzen ja auch ganz okay, wenn ich aber durch die Innenstadt gehe und auch leisere Töne klar vernehmen möchte, komme ich damit schnell an Grenzen. Daher war ich nun schon längere Zeit auf der Suche nach einer vernünftigen Alternative. Und da iFun davon berichtete, dass die V-Moda Ohrhörer sich seit Wochen auf den vorderen Verkaufsplätzen im Apple-Store befinden, habe ich das Modell vibe einmal eingehender getestet.
Zunächst: Es sind In-Ear-Kopfhörer, also Stöpsel, die ein wenig das Gefühl von Ohropax vermitteln, was nicht ganz so mein Ding ist. Allerdings sind die Silikonummantelungen in 3 Größen vorhanden (zwei Sets in weiß bzw. schwarz werden mitgeliefert) und es handelt sich um wahre Fliegengewichte (12 gr.), so dass ich mich nach einigen Tagen an diese Bauart gewöhnt hatte.
Was man auf Anhieb merkt: (weiterlesen …)
Bayerische Hirsche
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Männer und Frauen … das sind zwei Welten wie … beispielsweise Bayern und Deutschland. Gegenseitig leidet man unter Verständigungsschwierigkeiten. Daher ist sehr die Initiative des Konservenfabrikanten Koberle zu begrüßen, der Teile des BayernWiki als Podcast vertont. Die kurzen Audiostücke sind sehr hübsch und mit Sorgfalt gemacht, das Wiki ist auf jeden Fall auch einen Blick wert – und wer längeren Stücken mit jenen wohlklingenden gutturalen Lauten lauschen möchte, dem sei auch der zweite Blog von Koberle ans Herz gelegt (dort gefällt mir insbesondere der Beitrag “absonderliche Taktraten”). – Apropos Bayern – wie wäre es mit einem Hörbuch, das den Titel “Die Hirschbrunft” trägt und über alle Einzelheiten dieser Naturerscheinung den Großstädter aufklärt? Für knapp 5 Euro auch ein immer gern gesehenes Mitbringsel, wenn Sie einmal bei Ihrem Chef zum Abendessen eingeladen sind. Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, dem sei die Seite des Deutschen Jagdschutz-Verbandes empfohlen, die den verheißungsvollen Titel trägt: “Dabei sein, wenn’s passiert!”. – Sie wollen noch einen Schritt weitergehen und sich morgens im Frühtau am Waldrand einmal auf die Lauer legen, um ein paar Töne für eine selbstgebrannte CD einzufangen? Prima Idee! Aber achten Sie auf die feinen Nuancen in der Stimmlage des Hirsches, trainieren Sie vorher mit dieser Seite. Hier empfehle ich insbesondere den Abschnitt “Aggressive Deer Calls” – man kann ja nie wissen …
Perry reitet wieder
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Es war die Zeit, in der Vertreter mit glänzenden Augen Staubsauger und Waschmaschinen mit vielen Knöpfen verkauften, die Männer ihre ersten Autos erstanden und die Frauen sich über Küchenmaschinen freuten. Damals, 1960, wurde die größte und umfangreichste Science-Fiction-Serie der Welt geboren. Mitten in Deutschland. Mitten in Bayern. In München. Es wurde eine der ersten Serien, an der ein, nun, heute würde man sagen: “Multi-Autorenteam” arbeitete, mediengeschichtlich sehr bemerkenswert. Fast schon prophetisch wurde in Heft 1 die erste bemannte Mondlandung auf das Jahr 1971 gelegt (so früh hielt das zum damaligen Zeitpunkt niemand für möglich). Dort entdeckten die irdischen Astronauten ein gestrandetes Raumschiff eines entfernten Volkes (das inzwischen völlig degeneriert war, weil es den ganzen Tag vor Unterhaltungsbildschirmen dahin dämmerte).
Russland, China und die USA sind die drei großen Machtblöcke und so manch “Zeitgeistiges” findet sich in diesen ersten Romanen – z. B. hielt die Hauptfigur – Perry Rhodan – eine weltweite Fernsehansprache, die “bis ins kleinste Negerdorf” gehört wurde
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(weiterlesen …)
The Dresden Dolls
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Kurt Weill, ein Komponist aus den 20-er Jahren, der u. a. Stücke von Brecht vertonte, hätte eventuell seine Freude an dieser nordamerikanischen Gruppe gehabt (in der Tat bezeichnen sie ihn als Vorbild), die sich nach einer deutschen Stadt benennt. Die Sängerin Amanda Palmer studierte sogar einmal kurz in Regensburg und gibt als Hauptaktivität der damaligen Zeit “drinking” an
Ob der Begriff “Cabaret-Punk” die Musik wirklich treffend beschreibt, weiß ich nicht, aber ganz falsch ist er sicher nicht. Die Texte werden bei iTunes zwar als “deutlich/eindeutig” markiert, sind dann aber oft zahmer, als der Titel vermuten lässt (“First Orgasm” beispielsweise). Reinhören lohnt, wer die Gruppe noch nicht kennt, wird vielleicht Gefallen an ihr finden.
- Net gemachtes “Stummfilm-Video”: Dresden Dolls VS Panic! At The Disco.
- Biographie bei laut.de
- Dresden Dolls bei Amazon
- Dresden Dolls bei iTunes
Killer-Lego und Querflöten
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Heute legen wir mal einen Video-Tag ein. Da hätten wir zunächst die eigentliche Ursache für das Zunehmen von Gewalt am Mittagstisch: Lego! Das belegt die Dokumentation “Counter-Strike-Lego”. Ich finde, es wird höchste Zeit, dass der Gesetzgeber sich endlich einmal Gedanken um ein Verbot solcher Bausteine macht! – Jugendliche sollten sich vielmehr mit solch anspruchsvollen Projekten wie denen des Künstlers Guillaume Reymond beschäftigen, der für sein Video “Pole Position” etliche Studenten auf Kinositze verteilte. – Ja, und es geht noch anspruchsvoller! Querflöte kann durchaus etwas für Männer sein, wie Greg Pattillo beweist, der eigentlich als Straßenmusiker im Washington Square Park zu finden ist, hier aber eine Studioaufnahme gemacht hat (und hier und hier). Spitze! – Und zum Schluss noch eine kleine Bastelanleitung: Hätten Sie nicht schon immer gerne eine Tastatur gehabt, die der uralter Schreibmaschinen gleicht? Kein Problem – hier die genaue Anleitung samt Video. – Okay, und zum Abschluss noch etwas für Romantiker – eine echte Liebeszene.
Abgestürzte Adler in Verginia
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Ja, sie waren putzig anzusehen, damals, in den 90-ern, als der Schwung der ersten Wiedervereinigungsjahre noch da war. Menschen strömten zu den Schröpfveranstaltungen jener “Motivationstrainer”, die – ähnlich wie US-Fernsehprediger – irgendetwas von Adlern faselten, denen alles möglich sei. Über glühende Kohlen wurde die Annette aus der Buchhaltung geschickt, die nicht wusste, dass es ein simples physikalisches Gesetz gibt (verdampfende Feuchtigkeit an nackten Fußsohlen wirkt als Schutzschild), das hier für eine teure Gaudi missbraucht wurde. Und Bernd aus der Spesenabteilung flatterte auf einem Stuhl um einen imaginären Adlerhorst. Nun, die Motivationskünstler landeten irgendwann hinter Gittern, weil sie den Hals nicht voll genug bekamen, die Adler wurden müde und stürzten schließlich ganz ab, nach dem sich mit noch so Flattern kein neuer Job besorgen ließ. – Ein toller Clip dazu ist momentan im Umlauf von der Gruppe “Virginia Jetzt”: “Mehr als das” – sehenswert! – Ach ja, und einprägsame Sprüche mochten sie noch, die Jungs. So was wie: “Wer nicht die Segel lichtet, erreicht nicht den Hafen” oder so … da hätte ich auch noch einen:
Ich vergesse niemals ein Gesicht. Aber in Ihrem Fall bin ich bereit, eine Ausnahme zu machen.
Groucho Marx
(Und noch ein Artikel aus der ZEIT zum Thema.)
Harte Zeiten
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Für die nächste Ausgabe des “JPG Magzine” werden gerade zum Thema “9 to 5″ Fotos eingereicht. “9 to 5″ steht dabei für den “typischen” Arbeitsalltag, der zu einer festgesetzten Uhrzeit beginnt und nach 8 Stunden endet. Mitte der 60-er Jahre sang dazu Cat Stevens, der sich schon länger Yusuf nennt, im Song “Matthew and Son” von “cup of cold coffee and a piece of cake”, wofür wir täglich in der Tretmühle stehen (nun ich hoffe mal, dass das Gehalt der meisten meiner Leser ein wenig höher angesiedelt ist). Daher nennt er auch sein aktuelles Comeback “An Other Cup”. Wie auch immer – göttlich anzusehen ist jedenfalls einer seiner damaligen Auftritte in einer der gängigen Musikshows – wilde Zuckungen durchströmen seinen Körper. Und die Mädels – ja, die sind da wirklich außer Rand und Band …
(Video bei YouTube).
Lied vom Haarausfall
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Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass es wenig Lieder zum Thema “Haarausfall” gibt? Nein? Mir bisher auch nicht. Aber Toni Geiling, der ganz gerne die Fiedel schwingt, hat sich dieses Themas mit dem Titel “Lied vom Haarausfall” angenommen:
Wenn ich in den Spiegel seh
dann tut mein Herz mein Herz so weh
was für ne Qual der Kopf wird kahl
kämm mir das Haar zum letzten mal
Ja, das ist die richtige positive Grundeinstellung! Frauen mögen eine hohe Stirnpartie bei Männern. Jedenfalls vernünftige Frauen. Passend zur vorweihnachtlichen Zeit interessiert hier vielleicht auch der ZEIT-Artikel “Leise rieselt das Haar”.
Aber zurück zu Toni Geiling: Seine – schon etwas ältere – CD “Sun Apple Tree Moon Bumble Bee” ist hörenswert, z. B. mal in “For my Fiddlemaker” oder “Jukkasjärvi” reinhören (iTunes-Link).
Rätselhafte Körpervorgänge
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Wir Männer können ein Lied von rätselhaften Körpervorgängen singen! Ja, unser gesamter Körper ist uns eigentlich ein Rätsel – was uns allerdings nicht weiter stört. Weder bei Tisch, noch im Bett, noch in der Badewanne. Wir haben gelernt, damit zu leben und müssen nicht allen Dingen auf den Grund gehen. Bis wir auf eine Frau treffen. Die dann alles von uns wissen will. “Warum machst Du das?”, “Benimm Dich!”, “Ich mach’ das doch auch nicht!”, “Ihr Männer!” usw. usw. Und wir? Wir stehen hilflos da und wissen keine Begründung. Das kann ganz leicht anders werden! Schon länger gibt es das “Lexikon der rätselhaften Körpervorgänge” in Taschenbuchform. Inzwischen ist es aber auch als Hörbuch erschienen, und es lohnt sich, ein Ohr darauf zu werfen. Zwei längere Ausschnitte davon sind einmal hier (11,20 ) und einmal hier zu hören. Künftig werden Sie auf den Hinweis “Trink nicht so viel Bier!” locker antworten können: “Bier ist besonders kalorienarm!” (Okay, eigentlich geht es noch weiter – aber man muss ja nicht gleich sein ganzes Wissen verraten
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Ab geht die Post! Aber nur mit Robin Williams!
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Ich bin eigentlich kein besonderer Freund von Fantasy-Literatur, und sogar der “Herr der Ringe” staubt in meinen Regalen vor sich hin. So werden mich in all den Jahren wohl auch die Scheibenweltromane von Terry Pratchett allein schon durch ihre schiere Masse abgeschreckt haben – und Kobolde und Gnome laufen mir auch so schon täglich genügend über den Weg. Aber wie es der Zufall will: Bei Hugendubel hielt ich jüngst Ausschau nach neuer Kurzweil für meinen Nano und erspähte als Hörbuch “Trucker”, gelesen von Rufus Beck. Der Plot gefiel mir: Stämme von kleinen Außerirdischen wurden vor vielen Jahren u. a. in Kaufhäusern ausgesetzt und diskutieren, ob es ein “Draußen” gibt. Allerdings stimmt es: Rufus Beck kann hier nicht ganz wie sonst als Sprecher überzeugen. Zuviel Routine, zu sehr ist das Sprechen für ihn inzwischen ein Job geworden. Trotzdem immer noch sehr gut. – Aber da ich nun schon mal dabei war, habe ich mir gleichzeitig “Ab geht die Post!” gegriffen. Und da hat es mir glatt die Sprache verschlagen: Peer Augustinski, der unter anderem die deutsche Stimme von Robin Williams ist, ist ein absoluter Profi! Eine derart perfekte Betonung, derart feine Nuancen, derart verstellte Stimmen, derart passende Ton-Charaktere habe ich bisher noch nie gehört! Ein fabelhaftes Beispiel dafür, was man aus einem Hörbuch wirklich machen kann! Dazu kommt natürlich der nette Plot mit mit dem Telegrafen-Kartell, das die “Klacker” unterhält und über Leichen geht, die Liebe zu der ständig rauchenden Golem-Vermieterin, Pumpe16, der Bewährungshelfer, der früher mal eine Pumpe war usw. usw.
Hier noch ein paar Links für weitere Infos:
Die Scheibenwelt für Einsteiger
Discworld-Wiki
Interessantes Interview mit Terry Pratchett
PS: Ja, ich weiß, “Trucker” spielt außerhalb der Scheibenweltserie
Übrigens: Als “Medienroman” für Weihnachten habe ich mir “Die volle Wahrheit” auserkoren. Erinnert von der Inhaltsbeschreibung irgendwie an BILD & Co.
Mit Vienna Teng durch die City Hall
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Vienna Teng komponierte ihre ersten Stücke mit 6 Jahren – und wurde später Programmiererin bei Cisco Systems. Das hat man auch nicht alle Tage
Zum Glück für uns hat sie sich vor ein paar Jahren dann doch für den musikalischen Weg entschieden. In diesem Jahr ist ihr 3. Album erschienen: Dreaming Through the Noise – hier gefällt mir besonders der Titel “City Hall” (Hörprobe, Amazon). Die Richtung würde ich jetzt mal als Folk/leichte Balladen kennzeichnen.



