Lotto-Jackpot aus weiblicher Sicht

Slotto-jackpot.jpg
„Den füllen wir jetzt zusammen aus!“ Sie sprang vom Stuhl auf, verschwand ins Wohnzimmer, kam mit einem Kugelschreiber zurück, schob ihren Teller an die Seite, legte den Schein vor sich hin, ließ den Stift über den Zahlenfeldern schweben und schaute mich erwartungsvoll an. „Los! Mach‘ schon!“ sagte sie. Ich seufzte: „Was genau soll ich machen?“ „Mann, Mann – heute bist Du aber wieder besonders schwer von Begriff! Du sollst mir die Lottozahlen sagen, ich kreuze sie an.“
„Du möchtest die 38 Millionen gewinnen, oder?“
„Genau, mein Cleverle! Also los!“ Cleverle! Dabei hasse ich jegliche schwäbische Verniedlichungsvariante! Okay, ich wohne in Ulm. Aber nicht freiwillig! Oder würden Sie freiwillig unter Leuten leben, die ihre E-Mails mit „Grüßle!“ unterschreiben? Also!
„Dann, liebstes Sarahle“, ich machte eine Kunstpause, „musste Du Dich allerdings noch etwas gedulden.“
„Warum?“ fragte sie verständnislos.
„Weil, wenn Du die Zahlen haben möchtest, mit denen man ganz, ganz sicher gewinnt …“. Wieder legte ich eine Pause ein.
Sarah wurde ungeduldig: „Mensch, jetzt lass Dir doch nicht jedes Wort aus der Nase ziehen. Also, wenn man ganz sicher gewinnen will, dann …“ Sie nickte mir aufmunternd zu.
„Dann, mein lieber Schatz, müssen wir bis 20 Uhr warten. Etwa um diese Uhrzeit herum kann ich Dir exakt die richtigen Zahlen nennen!“
Sie stöhnte gekünstelt. „Uff. Heute mal wieder einen Clown gefrühstückt?!“
Spitz erwiderte ich: „Leider nein, ich hatte ja noch keine Gelegenheit zu frühstücken.“
Sie zog eine Schnute: „Also jetzt stell Dich nicht so an. Sag mir halt eben ein paar Zahlen und ich lass Dich in Ruhe.“
Okay, das war ein Deal. Flott sprach ich also: „1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6“
Langsam wurde sie ärgerlich: „Das ist doch Blödsinn – solche Zahlen werden niiiie gezogen!“
„Oh doch! Werden sie wohl! Denn die haben genau, genau, genau die gleiche Chance wie alle, wie alle, wie alle anderen Zahlen!“
„Ach ja, ach ja, ach ja?“ äffte sie mich nach. „Und erklärt mir der Herr dann vielleicht mal, warum ich diese Zahlenfolge noch nie bei einer Ziehung gesehen habe?!“
„Weil die Dame in ihrem kurzen Leben erst ein paar hundert Ziehungen gesehen hat. Hätte sie ca. 13 Millionen Ziehungen gesehen, also etwa in der Kreidezeit damit begonnen, wäre diese Reihe mit hoher Wahrscheinlichkeit schon mal dabei gewesen.“
Sie lehnte sich zurück und verschränkte die Arme: „Komm, ich bin nicht blöd. Natürlich weiß ich, dass die Chancen auf 6 Richtige 1 zu 13 Millionen stehen …“
„Heute sogar 1 zu 130 Millionen“, unterbrach ich sie. „Jedenfalls, wenn Du den Jackpot haben möchtest.“
Sie zog die Luft hörbar durch die Nase: „13 Millionen, 130 Millionen – wo ist da der Unterschied? Außerdem geht es doch nur um den Spaß an der Sache!“
„Ach, Dir macht es Spaß, Zahlen anzukreuzen? Warte, dann hole ich Dir gleich noch ein paar Scheine.“
„Sei nicht albern. Es geht um die Vorstellung, was man tun würde, wenn man 38 Millionen Euro hätte. Es ist einfach schön, sich das auszumalen.“
Niemand soll sagen, dass Männer sich in Frauen nicht einfühlen könnten. Ich beschloss, versöhnlicher zu sein: „Ja, Sarahleinchen, das verstehe ich ja. Nur, weißt Du, es ist praktisch ausgeschlossen, das man gewinnt. Ich will ja nur, dass Du Dir da keine falschen Hoffnungen machst.“
„Aber einer muss doch mal gewinnen!“
„Ja, sicher, irgendwann wird irgendeiner gewinnen. Oder eine Tippgemeinschaft. Oder wer auch immer. Aber irgendwann wird sich auch irgendjemand einen Zeh an einem Tannenbaum in Sibirien stoßen. Trotzdem würdest Du doch wohl nicht damit rechnen, dass Du das bist, oder?“
Sie griff wieder zu Stift und Schein und begann, die Felder auszufüllen. Dabei murmelte sie: „Sibirien! Weihnachtsbäume! Großer Zeh! Weißt Du was, Du kannst mich mal! Dann füll‘ ich den Schein eben alleine aus und verbrate die 38 Millionen mit einem Typen, der romantischer ist, als Du es bist!“
„Mach‘ das, Liebling!“ sagte ich, während ich aufstand und in mein Büro ging. Frauen sind ja so was von unlogisch! Wenn sie doch nur einen Hauch von Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik verstehen würden! Ich setzte mich an den Computer und gab die Lotto-Seite Jaxx.de ein. Dann füllte ich 10 Kästchen aus. Schließlich wäre ich ein Weichei, wenn ich die ganzen 38 Millionen ihr alleine überlassen würde!

9 Kommentare

  1. barbara
    Dez 10, 2007

    ich finde, die Logik von Sarahle nachvollziehbar.
    Grüßle von der Costa 😉

  2. barbara
    Dez 10, 2007

    ich finde, die Logik von Sarahle nachvollziehbar.
    Grüßle von der Costa 😉

  3. barbara
    Dez 10, 2007

    ich finde, die Logik von Sarahle nachvollziehbar.
    Grüßle von der Costa 😉

  4. Chris
    Dez 30, 2008

    Ich finde die männliche auch einleuchtend 😛 ist ja nciht allzuviel verlangt, beim frühstücken die ruhe zu bekommen:D

  5. Chris
    Dez 30, 2008

    Ich finde die männliche auch einleuchtend 😛 ist ja nciht allzuviel verlangt, beim frühstücken die ruhe zu bekommen:D

  6. Chris
    Dez 30, 2008

    Ich finde die männliche auch einleuchtend 😛 ist ja nciht allzuviel verlangt, beim frühstücken die ruhe zu bekommen:D

  7. Lotto-Jackpot
    Jan 27, 2009

    Die Geschichte wiederholt sich alle paar Jahre 😉

  8. Lotto-Jackpot
    Jan 27, 2009

    Die Geschichte wiederholt sich alle paar Jahre 😉

  9. Lotto-Jackpot
    Jan 27, 2009

    Die Geschichte wiederholt sich alle paar Jahre 😉

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Lotto-Jackpot aus weiblicher Sicht

Slotto-jackpot.jpg
„Den füllen wir jetzt zusammen aus!“ Sie sprang vom Stuhl auf, verschwand ins Wohnzimmer, kam mit einem Kugelschreiber zurück, schob ihren Teller an die Seite, legte den Schein vor sich hin, ließ den Stift über den Zahlenfeldern schweben und schaute mich erwartungsvoll an. „Los! Mach‘ schon!“ sagte sie. Ich seufzte: „Was genau soll ich machen?“ „Mann, Mann – heute bist Du aber wieder besonders schwer von Begriff! Du sollst mir die Lottozahlen sagen, ich kreuze sie an.“
„Du möchtest die 38 Millionen gewinnen, oder?“
„Genau, mein Cleverle! Also los!“ Cleverle! Dabei hasse ich jegliche schwäbische Verniedlichungsvariante! Okay, ich wohne in Ulm. Aber nicht freiwillig! Oder würden Sie freiwillig unter Leuten leben, die ihre E-Mails mit „Grüßle!“ unterschreiben? Also!
„Dann, liebstes Sarahle“, ich machte eine Kunstpause, „musste Du Dich allerdings noch etwas gedulden.“
„Warum?“ fragte sie verständnislos.
„Weil, wenn Du die Zahlen haben möchtest, mit denen man ganz, ganz sicher gewinnt …“. Wieder legte ich eine Pause ein.
Sarah wurde ungeduldig: „Mensch, jetzt lass Dir doch nicht jedes Wort aus der Nase ziehen. Also, wenn man ganz sicher gewinnen will, dann …“ Sie nickte mir aufmunternd zu.
„Dann, mein lieber Schatz, müssen wir bis 20 Uhr warten. Etwa um diese Uhrzeit herum kann ich Dir exakt die richtigen Zahlen nennen!“
Sie stöhnte gekünstelt. „Uff. Heute mal wieder einen Clown gefrühstückt?!“
Spitz erwiderte ich: „Leider nein, ich hatte ja noch keine Gelegenheit zu frühstücken.“
Sie zog eine Schnute: „Also jetzt stell Dich nicht so an. Sag mir halt eben ein paar Zahlen und ich lass Dich in Ruhe.“
Okay, das war ein Deal. Flott sprach ich also: „1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6“
Langsam wurde sie ärgerlich: „Das ist doch Blödsinn – solche Zahlen werden niiiie gezogen!“
„Oh doch! Werden sie wohl! Denn die haben genau, genau, genau die gleiche Chance wie alle, wie alle, wie alle anderen Zahlen!“
„Ach ja, ach ja, ach ja?“ äffte sie mich nach. „Und erklärt mir der Herr dann vielleicht mal, warum ich diese Zahlenfolge noch nie bei einer Ziehung gesehen habe?!“
„Weil die Dame in ihrem kurzen Leben erst ein paar hundert Ziehungen gesehen hat. Hätte sie ca. 13 Millionen Ziehungen gesehen, also etwa in der Kreidezeit damit begonnen, wäre diese Reihe mit hoher Wahrscheinlichkeit schon mal dabei gewesen.“
Sie lehnte sich zurück und verschränkte die Arme: „Komm, ich bin nicht blöd. Natürlich weiß ich, dass die Chancen auf 6 Richtige 1 zu 13 Millionen stehen …“
„Heute sogar 1 zu 130 Millionen“, unterbrach ich sie. „Jedenfalls, wenn Du den Jackpot haben möchtest.“
Sie zog die Luft hörbar durch die Nase: „13 Millionen, 130 Millionen – wo ist da der Unterschied? Außerdem geht es doch nur um den Spaß an der Sache!“
„Ach, Dir macht es Spaß, Zahlen anzukreuzen? Warte, dann hole ich Dir gleich noch ein paar Scheine.“
„Sei nicht albern. Es geht um die Vorstellung, was man tun würde, wenn man 38 Millionen Euro hätte. Es ist einfach schön, sich das auszumalen.“
Niemand soll sagen, dass Männer sich in Frauen nicht einfühlen könnten. Ich beschloss, versöhnlicher zu sein: „Ja, Sarahleinchen, das verstehe ich ja. Nur, weißt Du, es ist praktisch ausgeschlossen, das man gewinnt. Ich will ja nur, dass Du Dir da keine falschen Hoffnungen machst.“
„Aber einer muss doch mal gewinnen!“
„Ja, sicher, irgendwann wird irgendeiner gewinnen. Oder eine Tippgemeinschaft. Oder wer auch immer. Aber irgendwann wird sich auch irgendjemand einen Zeh an einem Tannenbaum in Sibirien stoßen. Trotzdem würdest Du doch wohl nicht damit rechnen, dass Du das bist, oder?“
Sie griff wieder zu Stift und Schein und begann, die Felder auszufüllen. Dabei murmelte sie: „Sibirien! Weihnachtsbäume! Großer Zeh! Weißt Du was, Du kannst mich mal! Dann füll‘ ich den Schein eben alleine aus und verbrate die 38 Millionen mit einem Typen, der romantischer ist, als Du es bist!“
„Mach‘ das, Liebling!“ sagte ich, während ich aufstand und in mein Büro ging. Frauen sind ja so was von unlogisch! Wenn sie doch nur einen Hauch von Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik verstehen würden! Ich setzte mich an den Computer und gab die Lotto-Seite Jaxx.de ein. Dann füllte ich 10 Kästchen aus. Schließlich wäre ich ein Weichei, wenn ich die ganzen 38 Millionen ihr alleine überlassen würde!

9 Kommentare

  1. barbara
    Dez 10, 2007

    ich finde, die Logik von Sarahle nachvollziehbar.
    Grüßle von der Costa 😉

  2. barbara
    Dez 10, 2007

    ich finde, die Logik von Sarahle nachvollziehbar.
    Grüßle von der Costa 😉

  3. barbara
    Dez 10, 2007

    ich finde, die Logik von Sarahle nachvollziehbar.
    Grüßle von der Costa 😉

  4. Chris
    Dez 30, 2008

    Ich finde die männliche auch einleuchtend 😛 ist ja nciht allzuviel verlangt, beim frühstücken die ruhe zu bekommen:D

  5. Chris
    Dez 30, 2008

    Ich finde die männliche auch einleuchtend 😛 ist ja nciht allzuviel verlangt, beim frühstücken die ruhe zu bekommen:D

  6. Chris
    Dez 30, 2008

    Ich finde die männliche auch einleuchtend 😛 ist ja nciht allzuviel verlangt, beim frühstücken die ruhe zu bekommen:D

  7. Lotto-Jackpot
    Jan 27, 2009

    Die Geschichte wiederholt sich alle paar Jahre 😉

  8. Lotto-Jackpot
    Jan 27, 2009

    Die Geschichte wiederholt sich alle paar Jahre 😉

  9. Lotto-Jackpot
    Jan 27, 2009

    Die Geschichte wiederholt sich alle paar Jahre 😉

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Lotto-Jackpot aus weiblicher Sicht

Slotto-jackpot.jpg
„Den füllen wir jetzt zusammen aus!“ Sie sprang vom Stuhl auf, verschwand ins Wohnzimmer, kam mit einem Kugelschreiber zurück, schob ihren Teller an die Seite, legte den Schein vor sich hin, ließ den Stift über den Zahlenfeldern schweben und schaute mich erwartungsvoll an. „Los! Mach‘ schon!“ sagte sie. Ich seufzte: „Was genau soll ich machen?“ „Mann, Mann – heute bist Du aber wieder besonders schwer von Begriff! Du sollst mir die Lottozahlen sagen, ich kreuze sie an.“
„Du möchtest die 38 Millionen gewinnen, oder?“
„Genau, mein Cleverle! Also los!“ Cleverle! Dabei hasse ich jegliche schwäbische Verniedlichungsvariante! Okay, ich wohne in Ulm. Aber nicht freiwillig! Oder würden Sie freiwillig unter Leuten leben, die ihre E-Mails mit „Grüßle!“ unterschreiben? Also!
„Dann, liebstes Sarahle“, ich machte eine Kunstpause, „musste Du Dich allerdings noch etwas gedulden.“
„Warum?“ fragte sie verständnislos.
„Weil, wenn Du die Zahlen haben möchtest, mit denen man ganz, ganz sicher gewinnt …“. Wieder legte ich eine Pause ein.
Sarah wurde ungeduldig: „Mensch, jetzt lass Dir doch nicht jedes Wort aus der Nase ziehen. Also, wenn man ganz sicher gewinnen will, dann …“ Sie nickte mir aufmunternd zu.
„Dann, mein lieber Schatz, müssen wir bis 20 Uhr warten. Etwa um diese Uhrzeit herum kann ich Dir exakt die richtigen Zahlen nennen!“
Sie stöhnte gekünstelt. „Uff. Heute mal wieder einen Clown gefrühstückt?!“
Spitz erwiderte ich: „Leider nein, ich hatte ja noch keine Gelegenheit zu frühstücken.“
Sie zog eine Schnute: „Also jetzt stell Dich nicht so an. Sag mir halt eben ein paar Zahlen und ich lass Dich in Ruhe.“
Okay, das war ein Deal. Flott sprach ich also: „1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6“
Langsam wurde sie ärgerlich: „Das ist doch Blödsinn – solche Zahlen werden niiiie gezogen!“
„Oh doch! Werden sie wohl! Denn die haben genau, genau, genau die gleiche Chance wie alle, wie alle, wie alle anderen Zahlen!“
„Ach ja, ach ja, ach ja?“ äffte sie mich nach. „Und erklärt mir der Herr dann vielleicht mal, warum ich diese Zahlenfolge noch nie bei einer Ziehung gesehen habe?!“
„Weil die Dame in ihrem kurzen Leben erst ein paar hundert Ziehungen gesehen hat. Hätte sie ca. 13 Millionen Ziehungen gesehen, also etwa in der Kreidezeit damit begonnen, wäre diese Reihe mit hoher Wahrscheinlichkeit schon mal dabei gewesen.“
Sie lehnte sich zurück und verschränkte die Arme: „Komm, ich bin nicht blöd. Natürlich weiß ich, dass die Chancen auf 6 Richtige 1 zu 13 Millionen stehen …“
„Heute sogar 1 zu 130 Millionen“, unterbrach ich sie. „Jedenfalls, wenn Du den Jackpot haben möchtest.“
Sie zog die Luft hörbar durch die Nase: „13 Millionen, 130 Millionen – wo ist da der Unterschied? Außerdem geht es doch nur um den Spaß an der Sache!“
„Ach, Dir macht es Spaß, Zahlen anzukreuzen? Warte, dann hole ich Dir gleich noch ein paar Scheine.“
„Sei nicht albern. Es geht um die Vorstellung, was man tun würde, wenn man 38 Millionen Euro hätte. Es ist einfach schön, sich das auszumalen.“
Niemand soll sagen, dass Männer sich in Frauen nicht einfühlen könnten. Ich beschloss, versöhnlicher zu sein: „Ja, Sarahleinchen, das verstehe ich ja. Nur, weißt Du, es ist praktisch ausgeschlossen, das man gewinnt. Ich will ja nur, dass Du Dir da keine falschen Hoffnungen machst.“
„Aber einer muss doch mal gewinnen!“
„Ja, sicher, irgendwann wird irgendeiner gewinnen. Oder eine Tippgemeinschaft. Oder wer auch immer. Aber irgendwann wird sich auch irgendjemand einen Zeh an einem Tannenbaum in Sibirien stoßen. Trotzdem würdest Du doch wohl nicht damit rechnen, dass Du das bist, oder?“
Sie griff wieder zu Stift und Schein und begann, die Felder auszufüllen. Dabei murmelte sie: „Sibirien! Weihnachtsbäume! Großer Zeh! Weißt Du was, Du kannst mich mal! Dann füll‘ ich den Schein eben alleine aus und verbrate die 38 Millionen mit einem Typen, der romantischer ist, als Du es bist!“
„Mach‘ das, Liebling!“ sagte ich, während ich aufstand und in mein Büro ging. Frauen sind ja so was von unlogisch! Wenn sie doch nur einen Hauch von Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik verstehen würden! Ich setzte mich an den Computer und gab die Lotto-Seite Jaxx.de ein. Dann füllte ich 10 Kästchen aus. Schließlich wäre ich ein Weichei, wenn ich die ganzen 38 Millionen ihr alleine überlassen würde!

9 Kommentare

  1. barbara
    Dez 10, 2007

    ich finde, die Logik von Sarahle nachvollziehbar.
    Grüßle von der Costa 😉

  2. barbara
    Dez 10, 2007

    ich finde, die Logik von Sarahle nachvollziehbar.
    Grüßle von der Costa 😉

  3. barbara
    Dez 10, 2007

    ich finde, die Logik von Sarahle nachvollziehbar.
    Grüßle von der Costa 😉

  4. Chris
    Dez 30, 2008

    Ich finde die männliche auch einleuchtend 😛 ist ja nciht allzuviel verlangt, beim frühstücken die ruhe zu bekommen:D

  5. Chris
    Dez 30, 2008

    Ich finde die männliche auch einleuchtend 😛 ist ja nciht allzuviel verlangt, beim frühstücken die ruhe zu bekommen:D

  6. Chris
    Dez 30, 2008

    Ich finde die männliche auch einleuchtend 😛 ist ja nciht allzuviel verlangt, beim frühstücken die ruhe zu bekommen:D

  7. Lotto-Jackpot
    Jan 27, 2009

    Die Geschichte wiederholt sich alle paar Jahre 😉

  8. Lotto-Jackpot
    Jan 27, 2009

    Die Geschichte wiederholt sich alle paar Jahre 😉

  9. Lotto-Jackpot
    Jan 27, 2009

    Die Geschichte wiederholt sich alle paar Jahre 😉

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