Undurchsichtiger Ole

dEr hat ein Händchen für neue MedienDasa links ist Ole. Ole ist Bürgermeister von Hamburg. Und Ole hat seinen ersten Videocast veröffentlicht. Auf YouTube. Das hat er von Angelika abgeguckt, aber wir wollen mal nicht so sein. In den ersten Sätzen erklärt er, dass sich so etwas für die „Medienstadt“ Hamburg gehöre.
Nun, Hamburg ist eine meiner Lieblingsstädte (Gruß an Susanne und Günter), in der ich immer wieder gern bin. Aber auf Ole bin ich heute nur deshalb gestoßen, weil diese Stadt absolut nichts von Web-Auftritten versteht. Als stilles Fördermitglied des Kindergartens Grindelberg habe ich nämlich gerade für diesen eine Homepage fertig gestellt. Und danach wollte ich, naiv, wie ich bin, den neuen Link einem zentralen Verzeichnis von Hamburger Kindergärten melden. Geht ja flink. Dachte ich. „hamburg.de“ war schon mal nix (wer hinter dieser Domain steckt, ist auch im Impressum nicht wirklich erkennbar) – nein, Behörden finden sich unter „fhh.hamburg.de“. Das hat nun nichts mit einer Fachhochschule zu tun. Das bedeutet „Freie und Hansestadt Hamburg“. Liegt ja auf der Hand. Also dort die Suchfunktion benutzt. Und schwupps – lande ich auf irgendeiner Ergebnisseite, die keine Ergebnisse zeigt, dafür aber jede Menge Werbung. Werbung? Ja, dem Hamburger Senat scheint es schlecht zu gehen – wahrscheinlich verdient er sich mit Werbung ein paar Euro dazu. Meinetwegen. Wenn ich denn endlich mal eine gescheite Kontaktadresse bekäme. Also zu Fuß durchhangeln. Bei einer Navigation, die ihre besten Tage hinter sich hat. Und so lande ich schließlich bei Oles YouTube-Video. Das gibt es übrigens auch als mp4-Datei (11 MB), im mpeg1-Format (37 MB) und im wmv-Format (54 MB!). Toll, Ole, ganz, ganz toll. Aber bitte, bitte steck das Geld aus der Werbung doch in einen vernünftigen Web-Auftritt. Sonst ist die Antwort auf die Frage, die Du in Deinem Videocast am Anfang stellst, ziemlich klar: „Vielleicht fragen Sie sich, warum machen wir das eigentlich?“ …

3 Kommentare

  1. der Flaneur
    Apr 5, 2007

    Bei Medien in Hamburg gibt’s ja leider nur ein relevantes Unternehmen und das gilt auch für hamburg.de, wie man hier nachlesen kann,

    herzliche Grüße
    der Flaneur

  2. der Flaneur
    Apr 5, 2007

    Bei Medien in Hamburg gibt’s ja leider nur ein relevantes Unternehmen und das gilt auch für hamburg.de, wie man hier nachlesen kann,

    herzliche Grüße
    der Flaneur

  3. der Flaneur
    Apr 5, 2007

    Bei Medien in Hamburg gibt’s ja leider nur ein relevantes Unternehmen und das gilt auch für hamburg.de, wie man hier nachlesen kann,

    herzliche Grüße
    der Flaneur

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Undurchsichtiger Ole

dEr hat ein Händchen für neue MedienDasa links ist Ole. Ole ist Bürgermeister von Hamburg. Und Ole hat seinen ersten Videocast veröffentlicht. Auf YouTube. Das hat er von Angelika abgeguckt, aber wir wollen mal nicht so sein. In den ersten Sätzen erklärt er, dass sich so etwas für die „Medienstadt“ Hamburg gehöre.
Nun, Hamburg ist eine meiner Lieblingsstädte (Gruß an Susanne und Günter), in der ich immer wieder gern bin. Aber auf Ole bin ich heute nur deshalb gestoßen, weil diese Stadt absolut nichts von Web-Auftritten versteht. Als stilles Fördermitglied des Kindergartens Grindelberg habe ich nämlich gerade für diesen eine Homepage fertig gestellt. Und danach wollte ich, naiv, wie ich bin, den neuen Link einem zentralen Verzeichnis von Hamburger Kindergärten melden. Geht ja flink. Dachte ich. „hamburg.de“ war schon mal nix (wer hinter dieser Domain steckt, ist auch im Impressum nicht wirklich erkennbar) – nein, Behörden finden sich unter „fhh.hamburg.de“. Das hat nun nichts mit einer Fachhochschule zu tun. Das bedeutet „Freie und Hansestadt Hamburg“. Liegt ja auf der Hand. Also dort die Suchfunktion benutzt. Und schwupps – lande ich auf irgendeiner Ergebnisseite, die keine Ergebnisse zeigt, dafür aber jede Menge Werbung. Werbung? Ja, dem Hamburger Senat scheint es schlecht zu gehen – wahrscheinlich verdient er sich mit Werbung ein paar Euro dazu. Meinetwegen. Wenn ich denn endlich mal eine gescheite Kontaktadresse bekäme. Also zu Fuß durchhangeln. Bei einer Navigation, die ihre besten Tage hinter sich hat. Und so lande ich schließlich bei Oles YouTube-Video. Das gibt es übrigens auch als mp4-Datei (11 MB), im mpeg1-Format (37 MB) und im wmv-Format (54 MB!). Toll, Ole, ganz, ganz toll. Aber bitte, bitte steck das Geld aus der Werbung doch in einen vernünftigen Web-Auftritt. Sonst ist die Antwort auf die Frage, die Du in Deinem Videocast am Anfang stellst, ziemlich klar: „Vielleicht fragen Sie sich, warum machen wir das eigentlich?“ …

3 Kommentare

  1. der Flaneur
    Apr 5, 2007

    Bei Medien in Hamburg gibt’s ja leider nur ein relevantes Unternehmen und das gilt auch für hamburg.de, wie man hier nachlesen kann,

    herzliche Grüße
    der Flaneur

  2. der Flaneur
    Apr 5, 2007

    Bei Medien in Hamburg gibt’s ja leider nur ein relevantes Unternehmen und das gilt auch für hamburg.de, wie man hier nachlesen kann,

    herzliche Grüße
    der Flaneur

  3. der Flaneur
    Apr 5, 2007

    Bei Medien in Hamburg gibt’s ja leider nur ein relevantes Unternehmen und das gilt auch für hamburg.de, wie man hier nachlesen kann,

    herzliche Grüße
    der Flaneur

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Undurchsichtiger Ole

dEr hat ein Händchen für neue MedienDasa links ist Ole. Ole ist Bürgermeister von Hamburg. Und Ole hat seinen ersten Videocast veröffentlicht. Auf YouTube. Das hat er von Angelika abgeguckt, aber wir wollen mal nicht so sein. In den ersten Sätzen erklärt er, dass sich so etwas für die „Medienstadt“ Hamburg gehöre.
Nun, Hamburg ist eine meiner Lieblingsstädte (Gruß an Susanne und Günter), in der ich immer wieder gern bin. Aber auf Ole bin ich heute nur deshalb gestoßen, weil diese Stadt absolut nichts von Web-Auftritten versteht. Als stilles Fördermitglied des Kindergartens Grindelberg habe ich nämlich gerade für diesen eine Homepage fertig gestellt. Und danach wollte ich, naiv, wie ich bin, den neuen Link einem zentralen Verzeichnis von Hamburger Kindergärten melden. Geht ja flink. Dachte ich. „hamburg.de“ war schon mal nix (wer hinter dieser Domain steckt, ist auch im Impressum nicht wirklich erkennbar) – nein, Behörden finden sich unter „fhh.hamburg.de“. Das hat nun nichts mit einer Fachhochschule zu tun. Das bedeutet „Freie und Hansestadt Hamburg“. Liegt ja auf der Hand. Also dort die Suchfunktion benutzt. Und schwupps – lande ich auf irgendeiner Ergebnisseite, die keine Ergebnisse zeigt, dafür aber jede Menge Werbung. Werbung? Ja, dem Hamburger Senat scheint es schlecht zu gehen – wahrscheinlich verdient er sich mit Werbung ein paar Euro dazu. Meinetwegen. Wenn ich denn endlich mal eine gescheite Kontaktadresse bekäme. Also zu Fuß durchhangeln. Bei einer Navigation, die ihre besten Tage hinter sich hat. Und so lande ich schließlich bei Oles YouTube-Video. Das gibt es übrigens auch als mp4-Datei (11 MB), im mpeg1-Format (37 MB) und im wmv-Format (54 MB!). Toll, Ole, ganz, ganz toll. Aber bitte, bitte steck das Geld aus der Werbung doch in einen vernünftigen Web-Auftritt. Sonst ist die Antwort auf die Frage, die Du in Deinem Videocast am Anfang stellst, ziemlich klar: „Vielleicht fragen Sie sich, warum machen wir das eigentlich?“ …

3 Kommentare

  1. der Flaneur
    Apr 5, 2007

    Bei Medien in Hamburg gibt’s ja leider nur ein relevantes Unternehmen und das gilt auch für hamburg.de, wie man hier nachlesen kann,

    herzliche Grüße
    der Flaneur

  2. der Flaneur
    Apr 5, 2007

    Bei Medien in Hamburg gibt’s ja leider nur ein relevantes Unternehmen und das gilt auch für hamburg.de, wie man hier nachlesen kann,

    herzliche Grüße
    der Flaneur

  3. der Flaneur
    Apr 5, 2007

    Bei Medien in Hamburg gibt’s ja leider nur ein relevantes Unternehmen und das gilt auch für hamburg.de, wie man hier nachlesen kann,

    herzliche Grüße
    der Flaneur

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