Mutter – der Computer wird Dir nichts tun!

computer geschichte

Braucht kein Mensch.

Ja, es war eine abenteuerliche Zeit, damals, die 80-er, als die Menschen noch in Telefonbüchern lasen … Heute feiern wir 30 Jahre PC. Stiftung Warentest untersuchte damals (1984) sieben sogenannte „Heimcomputer“ und kam zu dem Schluss: „Die Enttäuschung ist vorprogrammiert. Kleine Denksportaufgabe: Man braucht es nicht und trotzdem wird es wie verrückt gekauft. Was ist das? Ganz einfach: ein Heimcomputer. Wir prüften sieben Modelle und suchten verzweifelt nach sinnvollen Einsatzmöglichkeiten.“ (Der ganze Artikel ist hier nachzulesen.)
Das war natürlich völliger Unsinn, denn damals kannte man schon den Kinofilm „WarGames„, in dem es einem Gymnasiasten gelang, mit zwei Floppy Disks in Pentagon einzudringen und seine Schulnoten zu ändern. Und Väter fingen an, sich intensiver um den Haushalt zu kümmern, da die Computerzeitschriften lange Assembler- oder Basic-Listings druckten, die man nur abzutippen brauchte – und schon hatte man ein Programm, das das Verfallsdatum des heimischen Gefrierguts berechnete.
Bei „BoingBoing“ sind rund 100 alte Werbeanzeigen abgelichtet, die einen kleinen Eindruck von diesen Anfangsjahren vermitteln.
Besonders gut und ausführlich wird diese Anfangszeit im „New York Magazin“ vom Januar 1984 beschrieben: „Living With the Computer“. Daraus stammt auch die Überschrift dieses Postings: „I told her, ‚Mom, there’s nothing to be frightened abaout. It’s a friendly machine.'“

3 Kommentare

  1. Kai
    Aug 12, 2011

    Ja, WarGames ist ja schon irgendwie Kult, allerdings finde ich müsste bei: „Die man nur abzutippen…“ das nur betnt werden, war schon ne Menge Arbeit, weil man sich da durchaus mehr als einmap vertippt hat, und dann den ganzen Quellcode nach Tippfehlern durchsuchen musste. Heideneh irgendwie war es aber tritzdem schee. 😀

  2. Kai
    Aug 12, 2011

    Ja, WarGames ist ja schon irgendwie Kult, allerdings finde ich müsste bei: „Die man nur abzutippen…“ das nur betnt werden, war schon ne Menge Arbeit, weil man sich da durchaus mehr als einmap vertippt hat, und dann den ganzen Quellcode nach Tippfehlern durchsuchen musste. Heideneh irgendwie war es aber tritzdem schee. 😀

  3. Kai
    Aug 12, 2011

    Ja, WarGames ist ja schon irgendwie Kult, allerdings finde ich müsste bei: „Die man nur abzutippen…“ das nur betnt werden, war schon ne Menge Arbeit, weil man sich da durchaus mehr als einmap vertippt hat, und dann den ganzen Quellcode nach Tippfehlern durchsuchen musste. Heideneh irgendwie war es aber tritzdem schee. 😀

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Braucht kein Mensch.

Ja, es war eine abenteuerliche Zeit, damals, die 80-er, als die Menschen noch in Telefonbüchern lasen … Heute feiern wir 30 Jahre PC. Stiftung Warentest untersuchte damals (1984) sieben sogenannte „Heimcomputer“ und kam zu dem Schluss: „Die Enttäuschung ist vorprogrammiert. Kleine Denksportaufgabe: Man braucht es nicht und trotzdem wird es wie verrückt gekauft. Was ist das? Ganz einfach: ein Heimcomputer. Wir prüften sieben Modelle und suchten verzweifelt nach sinnvollen Einsatzmöglichkeiten.“ (Der ganze Artikel ist hier nachzulesen.)
Das war natürlich völliger Unsinn, denn damals kannte man schon den Kinofilm „WarGames„, in dem es einem Gymnasiasten gelang, mit zwei Floppy Disks in Pentagon einzudringen und seine Schulnoten zu ändern. Und Väter fingen an, sich intensiver um den Haushalt zu kümmern, da die Computerzeitschriften lange Assembler- oder Basic-Listings druckten, die man nur abzutippen brauchte – und schon hatte man ein Programm, das das Verfallsdatum des heimischen Gefrierguts berechnete.
Bei „BoingBoing“ sind rund 100 alte Werbeanzeigen abgelichtet, die einen kleinen Eindruck von diesen Anfangsjahren vermitteln.
Besonders gut und ausführlich wird diese Anfangszeit im „New York Magazin“ vom Januar 1984 beschrieben: „Living With the Computer“. Daraus stammt auch die Überschrift dieses Postings: „I told her, ‚Mom, there’s nothing to be frightened abaout. It’s a friendly machine.'“

3 Kommentare

  1. Kai
    Aug 12, 2011

    Ja, WarGames ist ja schon irgendwie Kult, allerdings finde ich müsste bei: „Die man nur abzutippen…“ das nur betnt werden, war schon ne Menge Arbeit, weil man sich da durchaus mehr als einmap vertippt hat, und dann den ganzen Quellcode nach Tippfehlern durchsuchen musste. Heideneh irgendwie war es aber tritzdem schee. 😀

  2. Kai
    Aug 12, 2011

    Ja, WarGames ist ja schon irgendwie Kult, allerdings finde ich müsste bei: „Die man nur abzutippen…“ das nur betnt werden, war schon ne Menge Arbeit, weil man sich da durchaus mehr als einmap vertippt hat, und dann den ganzen Quellcode nach Tippfehlern durchsuchen musste. Heideneh irgendwie war es aber tritzdem schee. 😀

  3. Kai
    Aug 12, 2011

    Ja, WarGames ist ja schon irgendwie Kult, allerdings finde ich müsste bei: „Die man nur abzutippen…“ das nur betnt werden, war schon ne Menge Arbeit, weil man sich da durchaus mehr als einmap vertippt hat, und dann den ganzen Quellcode nach Tippfehlern durchsuchen musste. Heideneh irgendwie war es aber tritzdem schee. 😀

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Braucht kein Mensch.

Ja, es war eine abenteuerliche Zeit, damals, die 80-er, als die Menschen noch in Telefonbüchern lasen … Heute feiern wir 30 Jahre PC. Stiftung Warentest untersuchte damals (1984) sieben sogenannte „Heimcomputer“ und kam zu dem Schluss: „Die Enttäuschung ist vorprogrammiert. Kleine Denksportaufgabe: Man braucht es nicht und trotzdem wird es wie verrückt gekauft. Was ist das? Ganz einfach: ein Heimcomputer. Wir prüften sieben Modelle und suchten verzweifelt nach sinnvollen Einsatzmöglichkeiten.“ (Der ganze Artikel ist hier nachzulesen.)
Das war natürlich völliger Unsinn, denn damals kannte man schon den Kinofilm „WarGames„, in dem es einem Gymnasiasten gelang, mit zwei Floppy Disks in Pentagon einzudringen und seine Schulnoten zu ändern. Und Väter fingen an, sich intensiver um den Haushalt zu kümmern, da die Computerzeitschriften lange Assembler- oder Basic-Listings druckten, die man nur abzutippen brauchte – und schon hatte man ein Programm, das das Verfallsdatum des heimischen Gefrierguts berechnete.
Bei „BoingBoing“ sind rund 100 alte Werbeanzeigen abgelichtet, die einen kleinen Eindruck von diesen Anfangsjahren vermitteln.
Besonders gut und ausführlich wird diese Anfangszeit im „New York Magazin“ vom Januar 1984 beschrieben: „Living With the Computer“. Daraus stammt auch die Überschrift dieses Postings: „I told her, ‚Mom, there’s nothing to be frightened abaout. It’s a friendly machine.'“

3 Kommentare

  1. Kai
    Aug 12, 2011

    Ja, WarGames ist ja schon irgendwie Kult, allerdings finde ich müsste bei: „Die man nur abzutippen…“ das nur betnt werden, war schon ne Menge Arbeit, weil man sich da durchaus mehr als einmap vertippt hat, und dann den ganzen Quellcode nach Tippfehlern durchsuchen musste. Heideneh irgendwie war es aber tritzdem schee. 😀

  2. Kai
    Aug 12, 2011

    Ja, WarGames ist ja schon irgendwie Kult, allerdings finde ich müsste bei: „Die man nur abzutippen…“ das nur betnt werden, war schon ne Menge Arbeit, weil man sich da durchaus mehr als einmap vertippt hat, und dann den ganzen Quellcode nach Tippfehlern durchsuchen musste. Heideneh irgendwie war es aber tritzdem schee. 😀

  3. Kai
    Aug 12, 2011

    Ja, WarGames ist ja schon irgendwie Kult, allerdings finde ich müsste bei: „Die man nur abzutippen…“ das nur betnt werden, war schon ne Menge Arbeit, weil man sich da durchaus mehr als einmap vertippt hat, und dann den ganzen Quellcode nach Tippfehlern durchsuchen musste. Heideneh irgendwie war es aber tritzdem schee. 😀

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