Marmorkuchen und ein Krug Schwarztee

Die Kunst des Twitterns

Die Kunst des Twitterns

Markus ist einer von uns. Sein Studium hat er gerade beendet, ist auf Job-Suche und trägt sich ernsthaft mit dem Gedanken, von zu Hause auszuziehen. Er wohnt in Ulm, und ich habe ihn auf einer Twitter-Lesung kennen gelernt. Auf den ersten Blick erzählt sein Tweet von den Banalitäten des Alltags, für die Twitter so steht. Aber bei Markus liest sich das pfiffiger, netter, origineller – wie auch immer man es nennen möchte. So hat er am Wochenende gegen Mitternacht aus einem Café die Umgebungsgeräusche mit seinem iPhone getwittert, um kurz danach vor der Haustür zu melden:

Heimkommen und die Türe verschlossen mit innen steckenden Schlüssel vorfinden. Nichts sagt einem Kind mehr „wir lieben dich“.

Oder er setzt einen Google-Map-Link zu seinem Standort und ergänzt:

Stehe hier im Wald und suche Tannenzäpfle für Mom. Papa steht draußen und schaut Joggerinnen hinterher.

Wer jetzt aber denkt, dass Markus nur Computer und Twitter im Sinne hätte – weit gefehlt. Gelegentlich wirft er durchaus auch mal ein Auge auf eine flotte Frau:

Frau im BMW überholt mich. Seh dass Motorhaube offen ist. Fahr wie Psycho hinterher und mach Handzeichen. Werden geblitzt.

Ich denke, der Tweet von Markus ist ein gutes Beispiel dafür, dass es im Netz nicht – nur – auf Technik ankommt, sondern in erster Linie darauf, was man daraus macht. Ein bisschen mehr Kreativität und Originalität – und schon machen die Dinge mehr Spaß …

Natürlich bin ich Euch noch den Link zum Twitternamen von Markus schuldig – hier ist er. Zwar ist sein Tweet geschützt, aber ich denke mal, dass er bei einer höflichen Anfrage ein Follow schon mal zulassen wird …
PS: Foto und Überschriften stammen natürlich auch aus dem Tweet von Markus: http://twitpic.com/rbdag Dank an Markus für sein Einverständnis für die Veröffentlichung der Zitate!

6 Kommentare

  1. Egon
    Dez 2, 2009

    schade, dass er sperrt. So wird man gezwungen sich bei Twitter zu registrieren. Ich gehöre eher zu den passiven Teilnehmern die sich freuen ohne Registrierung via RSS-Reader folgen zu können.

  2. Egon
    Dez 2, 2009

    schade, dass er sperrt. So wird man gezwungen sich bei Twitter zu registrieren. Ich gehöre eher zu den passiven Teilnehmern die sich freuen ohne Registrierung via RSS-Reader folgen zu können.

  3. Egon
    Dez 2, 2009

    schade, dass er sperrt. So wird man gezwungen sich bei Twitter zu registrieren. Ich gehöre eher zu den passiven Teilnehmern die sich freuen ohne Registrierung via RSS-Reader folgen zu können.

  4. Herbert
    Dez 6, 2009

    Das hängt wahrscheinlich vom jeweiligen Feed-Reader ab. Der Google-Reader z. B. kann den Feed (nachdem er für Deinen Twitter-Account freigegeben wurde) lesen.

  5. Herbert
    Dez 6, 2009

    Das hängt wahrscheinlich vom jeweiligen Feed-Reader ab. Der Google-Reader z. B. kann den Feed (nachdem er für Deinen Twitter-Account freigegeben wurde) lesen.

  6. Herbert
    Dez 6, 2009

    Das hängt wahrscheinlich vom jeweiligen Feed-Reader ab. Der Google-Reader z. B. kann den Feed (nachdem er für Deinen Twitter-Account freigegeben wurde) lesen.

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Marmorkuchen und ein Krug Schwarztee

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Die Kunst des Twitterns

Markus ist einer von uns. Sein Studium hat er gerade beendet, ist auf Job-Suche und trägt sich ernsthaft mit dem Gedanken, von zu Hause auszuziehen. Er wohnt in Ulm, und ich habe ihn auf einer Twitter-Lesung kennen gelernt. Auf den ersten Blick erzählt sein Tweet von den Banalitäten des Alltags, für die Twitter so steht. Aber bei Markus liest sich das pfiffiger, netter, origineller – wie auch immer man es nennen möchte. So hat er am Wochenende gegen Mitternacht aus einem Café die Umgebungsgeräusche mit seinem iPhone getwittert, um kurz danach vor der Haustür zu melden:

Heimkommen und die Türe verschlossen mit innen steckenden Schlüssel vorfinden. Nichts sagt einem Kind mehr „wir lieben dich“.

Oder er setzt einen Google-Map-Link zu seinem Standort und ergänzt:

Stehe hier im Wald und suche Tannenzäpfle für Mom. Papa steht draußen und schaut Joggerinnen hinterher.

Wer jetzt aber denkt, dass Markus nur Computer und Twitter im Sinne hätte – weit gefehlt. Gelegentlich wirft er durchaus auch mal ein Auge auf eine flotte Frau:

Frau im BMW überholt mich. Seh dass Motorhaube offen ist. Fahr wie Psycho hinterher und mach Handzeichen. Werden geblitzt.

Ich denke, der Tweet von Markus ist ein gutes Beispiel dafür, dass es im Netz nicht – nur – auf Technik ankommt, sondern in erster Linie darauf, was man daraus macht. Ein bisschen mehr Kreativität und Originalität – und schon machen die Dinge mehr Spaß …

Natürlich bin ich Euch noch den Link zum Twitternamen von Markus schuldig – hier ist er. Zwar ist sein Tweet geschützt, aber ich denke mal, dass er bei einer höflichen Anfrage ein Follow schon mal zulassen wird …
PS: Foto und Überschriften stammen natürlich auch aus dem Tweet von Markus: http://twitpic.com/rbdag Dank an Markus für sein Einverständnis für die Veröffentlichung der Zitate!

6 Kommentare

  1. Egon
    Dez 2, 2009

    schade, dass er sperrt. So wird man gezwungen sich bei Twitter zu registrieren. Ich gehöre eher zu den passiven Teilnehmern die sich freuen ohne Registrierung via RSS-Reader folgen zu können.

  2. Egon
    Dez 2, 2009

    schade, dass er sperrt. So wird man gezwungen sich bei Twitter zu registrieren. Ich gehöre eher zu den passiven Teilnehmern die sich freuen ohne Registrierung via RSS-Reader folgen zu können.

  3. Egon
    Dez 2, 2009

    schade, dass er sperrt. So wird man gezwungen sich bei Twitter zu registrieren. Ich gehöre eher zu den passiven Teilnehmern die sich freuen ohne Registrierung via RSS-Reader folgen zu können.

  4. Herbert
    Dez 6, 2009

    Das hängt wahrscheinlich vom jeweiligen Feed-Reader ab. Der Google-Reader z. B. kann den Feed (nachdem er für Deinen Twitter-Account freigegeben wurde) lesen.

  5. Herbert
    Dez 6, 2009

    Das hängt wahrscheinlich vom jeweiligen Feed-Reader ab. Der Google-Reader z. B. kann den Feed (nachdem er für Deinen Twitter-Account freigegeben wurde) lesen.

  6. Herbert
    Dez 6, 2009

    Das hängt wahrscheinlich vom jeweiligen Feed-Reader ab. Der Google-Reader z. B. kann den Feed (nachdem er für Deinen Twitter-Account freigegeben wurde) lesen.

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Marmorkuchen und ein Krug Schwarztee

Die Kunst des Twitterns

Die Kunst des Twitterns

Markus ist einer von uns. Sein Studium hat er gerade beendet, ist auf Job-Suche und trägt sich ernsthaft mit dem Gedanken, von zu Hause auszuziehen. Er wohnt in Ulm, und ich habe ihn auf einer Twitter-Lesung kennen gelernt. Auf den ersten Blick erzählt sein Tweet von den Banalitäten des Alltags, für die Twitter so steht. Aber bei Markus liest sich das pfiffiger, netter, origineller – wie auch immer man es nennen möchte. So hat er am Wochenende gegen Mitternacht aus einem Café die Umgebungsgeräusche mit seinem iPhone getwittert, um kurz danach vor der Haustür zu melden:

Heimkommen und die Türe verschlossen mit innen steckenden Schlüssel vorfinden. Nichts sagt einem Kind mehr „wir lieben dich“.

Oder er setzt einen Google-Map-Link zu seinem Standort und ergänzt:

Stehe hier im Wald und suche Tannenzäpfle für Mom. Papa steht draußen und schaut Joggerinnen hinterher.

Wer jetzt aber denkt, dass Markus nur Computer und Twitter im Sinne hätte – weit gefehlt. Gelegentlich wirft er durchaus auch mal ein Auge auf eine flotte Frau:

Frau im BMW überholt mich. Seh dass Motorhaube offen ist. Fahr wie Psycho hinterher und mach Handzeichen. Werden geblitzt.

Ich denke, der Tweet von Markus ist ein gutes Beispiel dafür, dass es im Netz nicht – nur – auf Technik ankommt, sondern in erster Linie darauf, was man daraus macht. Ein bisschen mehr Kreativität und Originalität – und schon machen die Dinge mehr Spaß …

Natürlich bin ich Euch noch den Link zum Twitternamen von Markus schuldig – hier ist er. Zwar ist sein Tweet geschützt, aber ich denke mal, dass er bei einer höflichen Anfrage ein Follow schon mal zulassen wird …
PS: Foto und Überschriften stammen natürlich auch aus dem Tweet von Markus: http://twitpic.com/rbdag Dank an Markus für sein Einverständnis für die Veröffentlichung der Zitate!

6 Kommentare

  1. Egon
    Dez 2, 2009

    schade, dass er sperrt. So wird man gezwungen sich bei Twitter zu registrieren. Ich gehöre eher zu den passiven Teilnehmern die sich freuen ohne Registrierung via RSS-Reader folgen zu können.

  2. Egon
    Dez 2, 2009

    schade, dass er sperrt. So wird man gezwungen sich bei Twitter zu registrieren. Ich gehöre eher zu den passiven Teilnehmern die sich freuen ohne Registrierung via RSS-Reader folgen zu können.

  3. Egon
    Dez 2, 2009

    schade, dass er sperrt. So wird man gezwungen sich bei Twitter zu registrieren. Ich gehöre eher zu den passiven Teilnehmern die sich freuen ohne Registrierung via RSS-Reader folgen zu können.

  4. Herbert
    Dez 6, 2009

    Das hängt wahrscheinlich vom jeweiligen Feed-Reader ab. Der Google-Reader z. B. kann den Feed (nachdem er für Deinen Twitter-Account freigegeben wurde) lesen.

  5. Herbert
    Dez 6, 2009

    Das hängt wahrscheinlich vom jeweiligen Feed-Reader ab. Der Google-Reader z. B. kann den Feed (nachdem er für Deinen Twitter-Account freigegeben wurde) lesen.

  6. Herbert
    Dez 6, 2009

    Das hängt wahrscheinlich vom jeweiligen Feed-Reader ab. Der Google-Reader z. B. kann den Feed (nachdem er für Deinen Twitter-Account freigegeben wurde) lesen.

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