Männer im Schlafmodus

Schlafmodus

Schlaflabor für zu Hause

Regina schaute mich über den Brötchenkorb hinweg fassungslos an: „Was soll ich?“ fragte sie mit einem drohenden Unterton.
Ich beschwichtigte, während ich von meinen iPhone aufschaute:
„Jetzt reg‘ Dich doch nicht gleich auf – es wird nur für ein paar Tage sein – bis es sich kalibriert hat.“
Sie schnaubte mit der gleichen Stimmlage:
„Kali … was?“
„Bis es sich auf mich eingestellt hat – das soll bereits nach zwei bis drei Tagen der Fall sein.“
„Und so lange soll allen Ernstes _ich_ im Gästezimmer übernachten, damit _Du_ das Bett mit Deinem Handy teilst? Du bist ja wohl nicht ganz backen!“

Ich seufzte. Wann würde sie je begreifen, dass mein iPhone kein normales „Handy“ war? Vielmehr konnte es eine Vielzahl ausgesprochen nützlicher Programme ausführen, wie z. B. über den Zustand des aktuellen Waschgangs zu informieren. In diesem speziellen Fall ging es mir allerdings um eine wesentlich wichtigere Software (Sleep Cycle), die geschickt die neuesten Ergebnisse der Schlaflaborforschung ausnutzte: Dank der im iPhone eingebauten Sensoren wurden auch leichteste Veränderungen während des Schlafs registriert, wenn man es flach neben sich auf die Matratze legte (natürlich ein Stück weiter weg vom Körper, versteht sich). Ein ausgeklügelter Algorithmus registrierte so die Tiefschlafphasen des Besitzers. Wenn man nun, sagen wir mal, um 7:30 Uhr geweckt werden möchte, stellt man dies als Weckzeit im Programm ein. Die Software ihrerseits berechnet den idealen Zeitpunkt des Aufwachens in der halben Stunde vor dem Aufstehen. So erwachte man wesentlich frischer als wenn man mitten aus dem Tiefschlaf aufgerufen würde.
Der Haken bei der Sache war nun, dass das Programm einige ungestörte Nächte mit dem Besitzer verbringen musste – eben jene erwähnte Kalibrierung – um seinen ganz persönlichen Schlafrhythmus zu erkunden. Und dabei störte eine zweite Person im Bett – sie verfälscht das ganze Ergebnis. Daher hatte ich die harmlose Bitte an Regina gerichtet, einfach mal zwei Nächte ohne mich zu verbringen. Das konnte ja wohl nicht so schwer sein!

„Rigaleinchen“, säuselte ich in meinem einfühlsamsten Tonfall, „hast Du nicht auch lieber einen munteren, aufgeweckten Tiger an Deiner Seite als einen ermatteten Brummbären?“ Ich lächelte und versuchte, Ihr kumpelhaft über den Tisch auf den Arm zu boxen, was misslang, weil der Honig im Wege stand. Wann würde mal jemand auf dieser Welt endlich klebefreien Honig erfinden?!
Die emotionsvollste aller Freundinnen blitzte mich noch immer mit ihren funkelnden Augen an:
„Tiger? Ich hör ja wohl nicht richtig! Du willst ernsthaft behaupten, dass so ein Ding …“ – Ich verzog schmerzhaft das Gesicht bei der Gleichsetzung meines iPhones mit einem „Ding“ – „… dass so ein Ding einen anderen Menschen aus Dir macht?“

Dank meiner Rhetorikkurse wusste ich, dass ich nun ein wenig einlenken musste, um mein Ziel zu erreichen:
„Nun, Schätzelein“ Das Wort „Schätzelein“ benutzte ich nur im Notfall. Ich hatte es von Jürgen von der Lippe und da Regina aus Köln kam, hielt ich es für angebracht, Erinnerungen an ihre Heimatstadt zu wecken. „Natürlich nicht gleich einen anderen Menschen. Aber ich wäre einfach fitter den Tag über. Zum Beispiel überlege ich ja schon lange, den Flur neu zu streichen …“
„Pah! Du überlegst nicht lange, Du überlegst das seit geschlagenen 3 Jahren!“
Ich überging die kleinliche Bemerkung über Zeitverläufe: „… und wenn ich mich so richtig fit fühle, dann ist so was ein Klacks für mich!“
Sie zögerte einen Moment mit ihrer Antwort, was für mich als Kenner sozialpsychologischer Abläufe ein deutliches Zeichen war, dass ich auf der Gewinnerstraße war. Dann meinte sie:
„Tatsächlich? Und die alten Computerkartons aus dem Keller – würdest Du die dann auch alle weg bringen?“
Frauen! Reichte man ihnen den kleinen Finger … Ich rechnete meine Chancen durch. Eventuell war sie über einen renovierten Flur derart glücklich, dass die Sache mit den Kartons wieder in Vergessenheit geraten würde …
„Deal!“ strahlte ich sie an. „Zwei Nächte im Gästezimmer – und Du kriegst dafür Flur und Keller!“
Nun lächelte sie mich an, was mich misstrauisch machte.
„Liebling …“ Ich war alarmiert! „Muss es denn das Gästezimmer sein? Es reicht Dir doch, wenn Du alleine im Bett schlafen kannst, oder?“
War das jetzt eine Fangfrage? Wahrscheinlich. Trotzdem antwortete ich unschuldig: „Ja, klar, es geht, wie gesagt, nur um diese brandneuen Erkenntnisse der Schlafforschung …“
„Fein. Dann gib mir doch bitte mal Dein Handy!“ Alle Alarmglocken gingen bei mir an und ich umklammerte es fester. Sie sah, wie meine Fingerknöchel weiß wurden und schäkerte: „Ach, Du Dummerchen, ich will Deinem Telefönchen nichts tun. Ich will nur jemanden anrufen.“
Widerwillig rückte ich es raus. Sie wählte eine Nummer, ich ließ sie nicht aus den Augen.
„Ja? Hallo, hier ist Regi-Pegi! Ja, Markus, sag‘ mal, Du hast Dich doch gerade von Deiner Frau getrennt, bist aber in der Wohnung geblieben, oder? … Ja, eben, viel Platz und ganz alleine … Könnte ich eventuell zwei Nächte … Nein, nein, keine Probleme … Es geht um irgendeinen Kalibri oder so … Erkläre ich Dir, wenn ich bei Dir bin …“
Weiter kam sie nicht. Ich hatte der hinterlistigsten Freundin von allen das iPhone entrissen und rief ins Telefon: „Hi Markus, Regileinchen ist ein bisschen beschwipst … ich ruf‘ Dich nachher noch mal an …“
Ich setzte mich schwer atmend und sagte: „Okay, Du hast gewonnen – kein Gästezimmer.“
Sie schwieg und machte sich, in sich hineinlächelnd, ein Honigbrötchen.
Ich schwieg auch und wusste, dass ich viel raffinierter als sie war. Ich würde die Kalibrierung einfach tagsüber vornehmen. Kollege Gerstlinger hatte nämlich ein Feldbett in seinem Büro stehen, das er mir sicher mal ausleihen würde … Und sie konnte mir die nächsten zwei Jahre nicht mehr mit Flur und Keller kommen. Na, wer hatte nun gewonnen?!

27 Kommentare

  1. Chikatze
    Jan 9, 2010

    Ach, was bin ich gerade froh um meine „Fernbeziehung“. 😉

  2. Chikatze
    Jan 9, 2010

    Ach, was bin ich gerade froh um meine „Fernbeziehung“. 😉

  3. Chikatze
    Jan 9, 2010

    Ach, was bin ich gerade froh um meine „Fernbeziehung“. 😉

  4. Stephan
    Jan 12, 2010

    Na eigentlich kann man doch froh sein, dass „Reginaleinchen“ nicht auf die Idee gekommen ist, dass Du samt iPhone auf der Wohnzimmercouch hättest übernachten können. Das wäre meiner Frau nämlich eingefallen 😉

  5. Stephan
    Jan 12, 2010

    Na eigentlich kann man doch froh sein, dass „Reginaleinchen“ nicht auf die Idee gekommen ist, dass Du samt iPhone auf der Wohnzimmercouch hättest übernachten können. Das wäre meiner Frau nämlich eingefallen 😉

  6. Stephan
    Jan 12, 2010

    Na eigentlich kann man doch froh sein, dass „Reginaleinchen“ nicht auf die Idee gekommen ist, dass Du samt iPhone auf der Wohnzimmercouch hättest übernachten können. Das wäre meiner Frau nämlich eingefallen 😉

  7. Kalliey
    Jan 19, 2010

    Bei mir geht das nicht. 🙁 Hab ein Wasserbett und die Hunde rennen da als mal durch, das verfälscht das ganze.

    Aber ich habe da noch was anderes für Schlafmuffel gefunden 😀
    http://www.kalliey.de/weckmethoden-app-vs-weckerumbau/01/2010/

  8. Kalliey
    Jan 19, 2010

    Bei mir geht das nicht. 🙁 Hab ein Wasserbett und die Hunde rennen da als mal durch, das verfälscht das ganze.

    Aber ich habe da noch was anderes für Schlafmuffel gefunden 😀
    http://www.kalliey.de/weckmethoden-app-vs-weckerumbau/01/2010/

  9. Kalliey
    Jan 19, 2010

    Bei mir geht das nicht. 🙁 Hab ein Wasserbett und die Hunde rennen da als mal durch, das verfälscht das ganze.

    Aber ich habe da noch was anderes für Schlafmuffel gefunden 😀
    http://www.kalliey.de/weckmethoden-app-vs-weckerumbau/01/2010/

  10. draingirl
    Feb 12, 2010

    Es gibt spezielle Wecker, die nach genau dem gleichen Prinzip wecken. Dafür braucht man nun wirklich kein überteuertes iphone.

  11. draingirl
    Feb 12, 2010

    Es gibt spezielle Wecker, die nach genau dem gleichen Prinzip wecken. Dafür braucht man nun wirklich kein überteuertes iphone.

  12. draingirl
    Feb 12, 2010

    Es gibt spezielle Wecker, die nach genau dem gleichen Prinzip wecken. Dafür braucht man nun wirklich kein überteuertes iphone.

  13. Geneviève
    Feb 16, 2010

    Ich hab mich grad köstlich über die Art und Weise deiner Schreibkunst amüsiert! Das wär glatt ein Sketch wert…

    Ob Du allerdings auf dem Feldbett in einen Tiefschlaf wie nachts fällst, ist fraglich…

    Na ja, irgendwie wird’s wohl schon klappen, dass „Ding“ zu kalibrieren 😉

    LG
    Geneviève

  14. Geneviève
    Feb 16, 2010

    Ich hab mich grad köstlich über die Art und Weise deiner Schreibkunst amüsiert! Das wär glatt ein Sketch wert…

    Ob Du allerdings auf dem Feldbett in einen Tiefschlaf wie nachts fällst, ist fraglich…

    Na ja, irgendwie wird’s wohl schon klappen, dass „Ding“ zu kalibrieren 😉

    LG
    Geneviève

  15. Geneviève
    Feb 16, 2010

    Ich hab mich grad köstlich über die Art und Weise deiner Schreibkunst amüsiert! Das wär glatt ein Sketch wert…

    Ob Du allerdings auf dem Feldbett in einen Tiefschlaf wie nachts fällst, ist fraglich…

    Na ja, irgendwie wird’s wohl schon klappen, dass „Ding“ zu kalibrieren 😉

    LG
    Geneviève

  16. tom
    Mrz 4, 2010

    Ich habe mich herrlich darüber amüsiert.

    Da regt sich meine Frau auf, wenn ich sie bitte für einen Weißabgleich mal eine graue Karte zu halten („bei meiner polaroid musste ich das nicht und es sind auch schöne Bilder“)

    Aber meintest du wirklich Deckzeit ?
    Es gibt Dinge, die gehen mein Handy und Apple nix an 🙂

    Grüße
    tom

  17. tom
    Mrz 4, 2010

    Ich habe mich herrlich darüber amüsiert.

    Da regt sich meine Frau auf, wenn ich sie bitte für einen Weißabgleich mal eine graue Karte zu halten („bei meiner polaroid musste ich das nicht und es sind auch schöne Bilder“)

    Aber meintest du wirklich Deckzeit ?
    Es gibt Dinge, die gehen mein Handy und Apple nix an 🙂

    Grüße
    tom

  18. tom
    Mrz 4, 2010

    Ich habe mich herrlich darüber amüsiert.

    Da regt sich meine Frau auf, wenn ich sie bitte für einen Weißabgleich mal eine graue Karte zu halten („bei meiner polaroid musste ich das nicht und es sind auch schöne Bilder“)

    Aber meintest du wirklich Deckzeit ?
    Es gibt Dinge, die gehen mein Handy und Apple nix an 🙂

    Grüße
    tom

  19. Herbert
    Mrz 7, 2010

    _W_eckzeit war gemeint 🙂 Danke für den Hinweis!

  20. Herbert
    Mrz 7, 2010

    _W_eckzeit war gemeint 🙂 Danke für den Hinweis!

  21. Herbert
    Mrz 7, 2010

    _W_eckzeit war gemeint 🙂 Danke für den Hinweis!

  22. Nightbloom
    Mrz 9, 2010

    Haha, sehr genial und ein toller Artikel. Bedürfnisse und Beziehungen stellen uns immer wieder vor interessante Herausforderungen im täglichen Zusammenleben 😀 !

  23. Nightbloom
    Mrz 9, 2010

    Haha, sehr genial und ein toller Artikel. Bedürfnisse und Beziehungen stellen uns immer wieder vor interessante Herausforderungen im täglichen Zusammenleben 😀 !

  24. Nightbloom
    Mrz 9, 2010

    Haha, sehr genial und ein toller Artikel. Bedürfnisse und Beziehungen stellen uns immer wieder vor interessante Herausforderungen im täglichen Zusammenleben 😀 !

  25. Peter A.
    Apr 12, 2010

    Das wäre genau mein Ding. Ich komme morgens auch nicht aus dem Bett. Da müssen die Nokia BetaLabs mal ran, und das teil auch für meinen Nokia Freudenspender programmieren, damit ich morgends endlich fit wie ein Turnschuh bin.. 😉

  26. Peter A.
    Apr 12, 2010

    Das wäre genau mein Ding. Ich komme morgens auch nicht aus dem Bett. Da müssen die Nokia BetaLabs mal ran, und das teil auch für meinen Nokia Freudenspender programmieren, damit ich morgends endlich fit wie ein Turnschuh bin.. 😉

  27. Peter A.
    Apr 12, 2010

    Das wäre genau mein Ding. Ich komme morgens auch nicht aus dem Bett. Da müssen die Nokia BetaLabs mal ran, und das teil auch für meinen Nokia Freudenspender programmieren, damit ich morgends endlich fit wie ein Turnschuh bin.. 😉

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Männer im Schlafmodus

Schlafmodus

Schlaflabor für zu Hause

Regina schaute mich über den Brötchenkorb hinweg fassungslos an: „Was soll ich?“ fragte sie mit einem drohenden Unterton.
Ich beschwichtigte, während ich von meinen iPhone aufschaute:
„Jetzt reg‘ Dich doch nicht gleich auf – es wird nur für ein paar Tage sein – bis es sich kalibriert hat.“
Sie schnaubte mit der gleichen Stimmlage:
„Kali … was?“
„Bis es sich auf mich eingestellt hat – das soll bereits nach zwei bis drei Tagen der Fall sein.“
„Und so lange soll allen Ernstes _ich_ im Gästezimmer übernachten, damit _Du_ das Bett mit Deinem Handy teilst? Du bist ja wohl nicht ganz backen!“

Ich seufzte. Wann würde sie je begreifen, dass mein iPhone kein normales „Handy“ war? Vielmehr konnte es eine Vielzahl ausgesprochen nützlicher Programme ausführen, wie z. B. über den Zustand des aktuellen Waschgangs zu informieren. In diesem speziellen Fall ging es mir allerdings um eine wesentlich wichtigere Software (Sleep Cycle), die geschickt die neuesten Ergebnisse der Schlaflaborforschung ausnutzte: Dank der im iPhone eingebauten Sensoren wurden auch leichteste Veränderungen während des Schlafs registriert, wenn man es flach neben sich auf die Matratze legte (natürlich ein Stück weiter weg vom Körper, versteht sich). Ein ausgeklügelter Algorithmus registrierte so die Tiefschlafphasen des Besitzers. Wenn man nun, sagen wir mal, um 7:30 Uhr geweckt werden möchte, stellt man dies als Weckzeit im Programm ein. Die Software ihrerseits berechnet den idealen Zeitpunkt des Aufwachens in der halben Stunde vor dem Aufstehen. So erwachte man wesentlich frischer als wenn man mitten aus dem Tiefschlaf aufgerufen würde.
Der Haken bei der Sache war nun, dass das Programm einige ungestörte Nächte mit dem Besitzer verbringen musste – eben jene erwähnte Kalibrierung – um seinen ganz persönlichen Schlafrhythmus zu erkunden. Und dabei störte eine zweite Person im Bett – sie verfälscht das ganze Ergebnis. Daher hatte ich die harmlose Bitte an Regina gerichtet, einfach mal zwei Nächte ohne mich zu verbringen. Das konnte ja wohl nicht so schwer sein!

„Rigaleinchen“, säuselte ich in meinem einfühlsamsten Tonfall, „hast Du nicht auch lieber einen munteren, aufgeweckten Tiger an Deiner Seite als einen ermatteten Brummbären?“ Ich lächelte und versuchte, Ihr kumpelhaft über den Tisch auf den Arm zu boxen, was misslang, weil der Honig im Wege stand. Wann würde mal jemand auf dieser Welt endlich klebefreien Honig erfinden?!
Die emotionsvollste aller Freundinnen blitzte mich noch immer mit ihren funkelnden Augen an:
„Tiger? Ich hör ja wohl nicht richtig! Du willst ernsthaft behaupten, dass so ein Ding …“ – Ich verzog schmerzhaft das Gesicht bei der Gleichsetzung meines iPhones mit einem „Ding“ – „… dass so ein Ding einen anderen Menschen aus Dir macht?“

Dank meiner Rhetorikkurse wusste ich, dass ich nun ein wenig einlenken musste, um mein Ziel zu erreichen:
„Nun, Schätzelein“ Das Wort „Schätzelein“ benutzte ich nur im Notfall. Ich hatte es von Jürgen von der Lippe und da Regina aus Köln kam, hielt ich es für angebracht, Erinnerungen an ihre Heimatstadt zu wecken. „Natürlich nicht gleich einen anderen Menschen. Aber ich wäre einfach fitter den Tag über. Zum Beispiel überlege ich ja schon lange, den Flur neu zu streichen …“
„Pah! Du überlegst nicht lange, Du überlegst das seit geschlagenen 3 Jahren!“
Ich überging die kleinliche Bemerkung über Zeitverläufe: „… und wenn ich mich so richtig fit fühle, dann ist so was ein Klacks für mich!“
Sie zögerte einen Moment mit ihrer Antwort, was für mich als Kenner sozialpsychologischer Abläufe ein deutliches Zeichen war, dass ich auf der Gewinnerstraße war. Dann meinte sie:
„Tatsächlich? Und die alten Computerkartons aus dem Keller – würdest Du die dann auch alle weg bringen?“
Frauen! Reichte man ihnen den kleinen Finger … Ich rechnete meine Chancen durch. Eventuell war sie über einen renovierten Flur derart glücklich, dass die Sache mit den Kartons wieder in Vergessenheit geraten würde …
„Deal!“ strahlte ich sie an. „Zwei Nächte im Gästezimmer – und Du kriegst dafür Flur und Keller!“
Nun lächelte sie mich an, was mich misstrauisch machte.
„Liebling …“ Ich war alarmiert! „Muss es denn das Gästezimmer sein? Es reicht Dir doch, wenn Du alleine im Bett schlafen kannst, oder?“
War das jetzt eine Fangfrage? Wahrscheinlich. Trotzdem antwortete ich unschuldig: „Ja, klar, es geht, wie gesagt, nur um diese brandneuen Erkenntnisse der Schlafforschung …“
„Fein. Dann gib mir doch bitte mal Dein Handy!“ Alle Alarmglocken gingen bei mir an und ich umklammerte es fester. Sie sah, wie meine Fingerknöchel weiß wurden und schäkerte: „Ach, Du Dummerchen, ich will Deinem Telefönchen nichts tun. Ich will nur jemanden anrufen.“
Widerwillig rückte ich es raus. Sie wählte eine Nummer, ich ließ sie nicht aus den Augen.
„Ja? Hallo, hier ist Regi-Pegi! Ja, Markus, sag‘ mal, Du hast Dich doch gerade von Deiner Frau getrennt, bist aber in der Wohnung geblieben, oder? … Ja, eben, viel Platz und ganz alleine … Könnte ich eventuell zwei Nächte … Nein, nein, keine Probleme … Es geht um irgendeinen Kalibri oder so … Erkläre ich Dir, wenn ich bei Dir bin …“
Weiter kam sie nicht. Ich hatte der hinterlistigsten Freundin von allen das iPhone entrissen und rief ins Telefon: „Hi Markus, Regileinchen ist ein bisschen beschwipst … ich ruf‘ Dich nachher noch mal an …“
Ich setzte mich schwer atmend und sagte: „Okay, Du hast gewonnen – kein Gästezimmer.“
Sie schwieg und machte sich, in sich hineinlächelnd, ein Honigbrötchen.
Ich schwieg auch und wusste, dass ich viel raffinierter als sie war. Ich würde die Kalibrierung einfach tagsüber vornehmen. Kollege Gerstlinger hatte nämlich ein Feldbett in seinem Büro stehen, das er mir sicher mal ausleihen würde … Und sie konnte mir die nächsten zwei Jahre nicht mehr mit Flur und Keller kommen. Na, wer hatte nun gewonnen?!

27 Kommentare

  1. Chikatze
    Jan 9, 2010

    Ach, was bin ich gerade froh um meine „Fernbeziehung“. 😉

  2. Chikatze
    Jan 9, 2010

    Ach, was bin ich gerade froh um meine „Fernbeziehung“. 😉

  3. Chikatze
    Jan 9, 2010

    Ach, was bin ich gerade froh um meine „Fernbeziehung“. 😉

  4. Stephan
    Jan 12, 2010

    Na eigentlich kann man doch froh sein, dass „Reginaleinchen“ nicht auf die Idee gekommen ist, dass Du samt iPhone auf der Wohnzimmercouch hättest übernachten können. Das wäre meiner Frau nämlich eingefallen 😉

  5. Stephan
    Jan 12, 2010

    Na eigentlich kann man doch froh sein, dass „Reginaleinchen“ nicht auf die Idee gekommen ist, dass Du samt iPhone auf der Wohnzimmercouch hättest übernachten können. Das wäre meiner Frau nämlich eingefallen 😉

  6. Stephan
    Jan 12, 2010

    Na eigentlich kann man doch froh sein, dass „Reginaleinchen“ nicht auf die Idee gekommen ist, dass Du samt iPhone auf der Wohnzimmercouch hättest übernachten können. Das wäre meiner Frau nämlich eingefallen 😉

  7. Kalliey
    Jan 19, 2010

    Bei mir geht das nicht. 🙁 Hab ein Wasserbett und die Hunde rennen da als mal durch, das verfälscht das ganze.

    Aber ich habe da noch was anderes für Schlafmuffel gefunden 😀
    http://www.kalliey.de/weckmethoden-app-vs-weckerumbau/01/2010/

  8. Kalliey
    Jan 19, 2010

    Bei mir geht das nicht. 🙁 Hab ein Wasserbett und die Hunde rennen da als mal durch, das verfälscht das ganze.

    Aber ich habe da noch was anderes für Schlafmuffel gefunden 😀
    http://www.kalliey.de/weckmethoden-app-vs-weckerumbau/01/2010/

  9. Kalliey
    Jan 19, 2010

    Bei mir geht das nicht. 🙁 Hab ein Wasserbett und die Hunde rennen da als mal durch, das verfälscht das ganze.

    Aber ich habe da noch was anderes für Schlafmuffel gefunden 😀
    http://www.kalliey.de/weckmethoden-app-vs-weckerumbau/01/2010/

  10. draingirl
    Feb 12, 2010

    Es gibt spezielle Wecker, die nach genau dem gleichen Prinzip wecken. Dafür braucht man nun wirklich kein überteuertes iphone.

  11. draingirl
    Feb 12, 2010

    Es gibt spezielle Wecker, die nach genau dem gleichen Prinzip wecken. Dafür braucht man nun wirklich kein überteuertes iphone.

  12. draingirl
    Feb 12, 2010

    Es gibt spezielle Wecker, die nach genau dem gleichen Prinzip wecken. Dafür braucht man nun wirklich kein überteuertes iphone.

  13. Geneviève
    Feb 16, 2010

    Ich hab mich grad köstlich über die Art und Weise deiner Schreibkunst amüsiert! Das wär glatt ein Sketch wert…

    Ob Du allerdings auf dem Feldbett in einen Tiefschlaf wie nachts fällst, ist fraglich…

    Na ja, irgendwie wird’s wohl schon klappen, dass „Ding“ zu kalibrieren 😉

    LG
    Geneviève

  14. Geneviève
    Feb 16, 2010

    Ich hab mich grad köstlich über die Art und Weise deiner Schreibkunst amüsiert! Das wär glatt ein Sketch wert…

    Ob Du allerdings auf dem Feldbett in einen Tiefschlaf wie nachts fällst, ist fraglich…

    Na ja, irgendwie wird’s wohl schon klappen, dass „Ding“ zu kalibrieren 😉

    LG
    Geneviève

  15. Geneviève
    Feb 16, 2010

    Ich hab mich grad köstlich über die Art und Weise deiner Schreibkunst amüsiert! Das wär glatt ein Sketch wert…

    Ob Du allerdings auf dem Feldbett in einen Tiefschlaf wie nachts fällst, ist fraglich…

    Na ja, irgendwie wird’s wohl schon klappen, dass „Ding“ zu kalibrieren 😉

    LG
    Geneviève

  16. tom
    Mrz 4, 2010

    Ich habe mich herrlich darüber amüsiert.

    Da regt sich meine Frau auf, wenn ich sie bitte für einen Weißabgleich mal eine graue Karte zu halten („bei meiner polaroid musste ich das nicht und es sind auch schöne Bilder“)

    Aber meintest du wirklich Deckzeit ?
    Es gibt Dinge, die gehen mein Handy und Apple nix an 🙂

    Grüße
    tom

  17. tom
    Mrz 4, 2010

    Ich habe mich herrlich darüber amüsiert.

    Da regt sich meine Frau auf, wenn ich sie bitte für einen Weißabgleich mal eine graue Karte zu halten („bei meiner polaroid musste ich das nicht und es sind auch schöne Bilder“)

    Aber meintest du wirklich Deckzeit ?
    Es gibt Dinge, die gehen mein Handy und Apple nix an 🙂

    Grüße
    tom

  18. tom
    Mrz 4, 2010

    Ich habe mich herrlich darüber amüsiert.

    Da regt sich meine Frau auf, wenn ich sie bitte für einen Weißabgleich mal eine graue Karte zu halten („bei meiner polaroid musste ich das nicht und es sind auch schöne Bilder“)

    Aber meintest du wirklich Deckzeit ?
    Es gibt Dinge, die gehen mein Handy und Apple nix an 🙂

    Grüße
    tom

  19. Herbert
    Mrz 7, 2010

    _W_eckzeit war gemeint 🙂 Danke für den Hinweis!

  20. Herbert
    Mrz 7, 2010

    _W_eckzeit war gemeint 🙂 Danke für den Hinweis!

  21. Herbert
    Mrz 7, 2010

    _W_eckzeit war gemeint 🙂 Danke für den Hinweis!

  22. Nightbloom
    Mrz 9, 2010

    Haha, sehr genial und ein toller Artikel. Bedürfnisse und Beziehungen stellen uns immer wieder vor interessante Herausforderungen im täglichen Zusammenleben 😀 !

  23. Nightbloom
    Mrz 9, 2010

    Haha, sehr genial und ein toller Artikel. Bedürfnisse und Beziehungen stellen uns immer wieder vor interessante Herausforderungen im täglichen Zusammenleben 😀 !

  24. Nightbloom
    Mrz 9, 2010

    Haha, sehr genial und ein toller Artikel. Bedürfnisse und Beziehungen stellen uns immer wieder vor interessante Herausforderungen im täglichen Zusammenleben 😀 !

  25. Peter A.
    Apr 12, 2010

    Das wäre genau mein Ding. Ich komme morgens auch nicht aus dem Bett. Da müssen die Nokia BetaLabs mal ran, und das teil auch für meinen Nokia Freudenspender programmieren, damit ich morgends endlich fit wie ein Turnschuh bin.. 😉

  26. Peter A.
    Apr 12, 2010

    Das wäre genau mein Ding. Ich komme morgens auch nicht aus dem Bett. Da müssen die Nokia BetaLabs mal ran, und das teil auch für meinen Nokia Freudenspender programmieren, damit ich morgends endlich fit wie ein Turnschuh bin.. 😉

  27. Peter A.
    Apr 12, 2010

    Das wäre genau mein Ding. Ich komme morgens auch nicht aus dem Bett. Da müssen die Nokia BetaLabs mal ran, und das teil auch für meinen Nokia Freudenspender programmieren, damit ich morgends endlich fit wie ein Turnschuh bin.. 😉

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Männer im Schlafmodus

Schlafmodus

Schlaflabor für zu Hause

Regina schaute mich über den Brötchenkorb hinweg fassungslos an: „Was soll ich?“ fragte sie mit einem drohenden Unterton.
Ich beschwichtigte, während ich von meinen iPhone aufschaute:
„Jetzt reg‘ Dich doch nicht gleich auf – es wird nur für ein paar Tage sein – bis es sich kalibriert hat.“
Sie schnaubte mit der gleichen Stimmlage:
„Kali … was?“
„Bis es sich auf mich eingestellt hat – das soll bereits nach zwei bis drei Tagen der Fall sein.“
„Und so lange soll allen Ernstes _ich_ im Gästezimmer übernachten, damit _Du_ das Bett mit Deinem Handy teilst? Du bist ja wohl nicht ganz backen!“

Ich seufzte. Wann würde sie je begreifen, dass mein iPhone kein normales „Handy“ war? Vielmehr konnte es eine Vielzahl ausgesprochen nützlicher Programme ausführen, wie z. B. über den Zustand des aktuellen Waschgangs zu informieren. In diesem speziellen Fall ging es mir allerdings um eine wesentlich wichtigere Software (Sleep Cycle), die geschickt die neuesten Ergebnisse der Schlaflaborforschung ausnutzte: Dank der im iPhone eingebauten Sensoren wurden auch leichteste Veränderungen während des Schlafs registriert, wenn man es flach neben sich auf die Matratze legte (natürlich ein Stück weiter weg vom Körper, versteht sich). Ein ausgeklügelter Algorithmus registrierte so die Tiefschlafphasen des Besitzers. Wenn man nun, sagen wir mal, um 7:30 Uhr geweckt werden möchte, stellt man dies als Weckzeit im Programm ein. Die Software ihrerseits berechnet den idealen Zeitpunkt des Aufwachens in der halben Stunde vor dem Aufstehen. So erwachte man wesentlich frischer als wenn man mitten aus dem Tiefschlaf aufgerufen würde.
Der Haken bei der Sache war nun, dass das Programm einige ungestörte Nächte mit dem Besitzer verbringen musste – eben jene erwähnte Kalibrierung – um seinen ganz persönlichen Schlafrhythmus zu erkunden. Und dabei störte eine zweite Person im Bett – sie verfälscht das ganze Ergebnis. Daher hatte ich die harmlose Bitte an Regina gerichtet, einfach mal zwei Nächte ohne mich zu verbringen. Das konnte ja wohl nicht so schwer sein!

„Rigaleinchen“, säuselte ich in meinem einfühlsamsten Tonfall, „hast Du nicht auch lieber einen munteren, aufgeweckten Tiger an Deiner Seite als einen ermatteten Brummbären?“ Ich lächelte und versuchte, Ihr kumpelhaft über den Tisch auf den Arm zu boxen, was misslang, weil der Honig im Wege stand. Wann würde mal jemand auf dieser Welt endlich klebefreien Honig erfinden?!
Die emotionsvollste aller Freundinnen blitzte mich noch immer mit ihren funkelnden Augen an:
„Tiger? Ich hör ja wohl nicht richtig! Du willst ernsthaft behaupten, dass so ein Ding …“ – Ich verzog schmerzhaft das Gesicht bei der Gleichsetzung meines iPhones mit einem „Ding“ – „… dass so ein Ding einen anderen Menschen aus Dir macht?“

Dank meiner Rhetorikkurse wusste ich, dass ich nun ein wenig einlenken musste, um mein Ziel zu erreichen:
„Nun, Schätzelein“ Das Wort „Schätzelein“ benutzte ich nur im Notfall. Ich hatte es von Jürgen von der Lippe und da Regina aus Köln kam, hielt ich es für angebracht, Erinnerungen an ihre Heimatstadt zu wecken. „Natürlich nicht gleich einen anderen Menschen. Aber ich wäre einfach fitter den Tag über. Zum Beispiel überlege ich ja schon lange, den Flur neu zu streichen …“
„Pah! Du überlegst nicht lange, Du überlegst das seit geschlagenen 3 Jahren!“
Ich überging die kleinliche Bemerkung über Zeitverläufe: „… und wenn ich mich so richtig fit fühle, dann ist so was ein Klacks für mich!“
Sie zögerte einen Moment mit ihrer Antwort, was für mich als Kenner sozialpsychologischer Abläufe ein deutliches Zeichen war, dass ich auf der Gewinnerstraße war. Dann meinte sie:
„Tatsächlich? Und die alten Computerkartons aus dem Keller – würdest Du die dann auch alle weg bringen?“
Frauen! Reichte man ihnen den kleinen Finger … Ich rechnete meine Chancen durch. Eventuell war sie über einen renovierten Flur derart glücklich, dass die Sache mit den Kartons wieder in Vergessenheit geraten würde …
„Deal!“ strahlte ich sie an. „Zwei Nächte im Gästezimmer – und Du kriegst dafür Flur und Keller!“
Nun lächelte sie mich an, was mich misstrauisch machte.
„Liebling …“ Ich war alarmiert! „Muss es denn das Gästezimmer sein? Es reicht Dir doch, wenn Du alleine im Bett schlafen kannst, oder?“
War das jetzt eine Fangfrage? Wahrscheinlich. Trotzdem antwortete ich unschuldig: „Ja, klar, es geht, wie gesagt, nur um diese brandneuen Erkenntnisse der Schlafforschung …“
„Fein. Dann gib mir doch bitte mal Dein Handy!“ Alle Alarmglocken gingen bei mir an und ich umklammerte es fester. Sie sah, wie meine Fingerknöchel weiß wurden und schäkerte: „Ach, Du Dummerchen, ich will Deinem Telefönchen nichts tun. Ich will nur jemanden anrufen.“
Widerwillig rückte ich es raus. Sie wählte eine Nummer, ich ließ sie nicht aus den Augen.
„Ja? Hallo, hier ist Regi-Pegi! Ja, Markus, sag‘ mal, Du hast Dich doch gerade von Deiner Frau getrennt, bist aber in der Wohnung geblieben, oder? … Ja, eben, viel Platz und ganz alleine … Könnte ich eventuell zwei Nächte … Nein, nein, keine Probleme … Es geht um irgendeinen Kalibri oder so … Erkläre ich Dir, wenn ich bei Dir bin …“
Weiter kam sie nicht. Ich hatte der hinterlistigsten Freundin von allen das iPhone entrissen und rief ins Telefon: „Hi Markus, Regileinchen ist ein bisschen beschwipst … ich ruf‘ Dich nachher noch mal an …“
Ich setzte mich schwer atmend und sagte: „Okay, Du hast gewonnen – kein Gästezimmer.“
Sie schwieg und machte sich, in sich hineinlächelnd, ein Honigbrötchen.
Ich schwieg auch und wusste, dass ich viel raffinierter als sie war. Ich würde die Kalibrierung einfach tagsüber vornehmen. Kollege Gerstlinger hatte nämlich ein Feldbett in seinem Büro stehen, das er mir sicher mal ausleihen würde … Und sie konnte mir die nächsten zwei Jahre nicht mehr mit Flur und Keller kommen. Na, wer hatte nun gewonnen?!

27 Kommentare

  1. Chikatze
    Jan 9, 2010

    Ach, was bin ich gerade froh um meine „Fernbeziehung“. 😉

  2. Chikatze
    Jan 9, 2010

    Ach, was bin ich gerade froh um meine „Fernbeziehung“. 😉

  3. Chikatze
    Jan 9, 2010

    Ach, was bin ich gerade froh um meine „Fernbeziehung“. 😉

  4. Stephan
    Jan 12, 2010

    Na eigentlich kann man doch froh sein, dass „Reginaleinchen“ nicht auf die Idee gekommen ist, dass Du samt iPhone auf der Wohnzimmercouch hättest übernachten können. Das wäre meiner Frau nämlich eingefallen 😉

  5. Stephan
    Jan 12, 2010

    Na eigentlich kann man doch froh sein, dass „Reginaleinchen“ nicht auf die Idee gekommen ist, dass Du samt iPhone auf der Wohnzimmercouch hättest übernachten können. Das wäre meiner Frau nämlich eingefallen 😉

  6. Stephan
    Jan 12, 2010

    Na eigentlich kann man doch froh sein, dass „Reginaleinchen“ nicht auf die Idee gekommen ist, dass Du samt iPhone auf der Wohnzimmercouch hättest übernachten können. Das wäre meiner Frau nämlich eingefallen 😉

  7. Kalliey
    Jan 19, 2010

    Bei mir geht das nicht. 🙁 Hab ein Wasserbett und die Hunde rennen da als mal durch, das verfälscht das ganze.

    Aber ich habe da noch was anderes für Schlafmuffel gefunden 😀
    http://www.kalliey.de/weckmethoden-app-vs-weckerumbau/01/2010/

  8. Kalliey
    Jan 19, 2010

    Bei mir geht das nicht. 🙁 Hab ein Wasserbett und die Hunde rennen da als mal durch, das verfälscht das ganze.

    Aber ich habe da noch was anderes für Schlafmuffel gefunden 😀
    http://www.kalliey.de/weckmethoden-app-vs-weckerumbau/01/2010/

  9. Kalliey
    Jan 19, 2010

    Bei mir geht das nicht. 🙁 Hab ein Wasserbett und die Hunde rennen da als mal durch, das verfälscht das ganze.

    Aber ich habe da noch was anderes für Schlafmuffel gefunden 😀
    http://www.kalliey.de/weckmethoden-app-vs-weckerumbau/01/2010/

  10. draingirl
    Feb 12, 2010

    Es gibt spezielle Wecker, die nach genau dem gleichen Prinzip wecken. Dafür braucht man nun wirklich kein überteuertes iphone.

  11. draingirl
    Feb 12, 2010

    Es gibt spezielle Wecker, die nach genau dem gleichen Prinzip wecken. Dafür braucht man nun wirklich kein überteuertes iphone.

  12. draingirl
    Feb 12, 2010

    Es gibt spezielle Wecker, die nach genau dem gleichen Prinzip wecken. Dafür braucht man nun wirklich kein überteuertes iphone.

  13. Geneviève
    Feb 16, 2010

    Ich hab mich grad köstlich über die Art und Weise deiner Schreibkunst amüsiert! Das wär glatt ein Sketch wert…

    Ob Du allerdings auf dem Feldbett in einen Tiefschlaf wie nachts fällst, ist fraglich…

    Na ja, irgendwie wird’s wohl schon klappen, dass „Ding“ zu kalibrieren 😉

    LG
    Geneviève

  14. Geneviève
    Feb 16, 2010

    Ich hab mich grad köstlich über die Art und Weise deiner Schreibkunst amüsiert! Das wär glatt ein Sketch wert…

    Ob Du allerdings auf dem Feldbett in einen Tiefschlaf wie nachts fällst, ist fraglich…

    Na ja, irgendwie wird’s wohl schon klappen, dass „Ding“ zu kalibrieren 😉

    LG
    Geneviève

  15. Geneviève
    Feb 16, 2010

    Ich hab mich grad köstlich über die Art und Weise deiner Schreibkunst amüsiert! Das wär glatt ein Sketch wert…

    Ob Du allerdings auf dem Feldbett in einen Tiefschlaf wie nachts fällst, ist fraglich…

    Na ja, irgendwie wird’s wohl schon klappen, dass „Ding“ zu kalibrieren 😉

    LG
    Geneviève

  16. tom
    Mrz 4, 2010

    Ich habe mich herrlich darüber amüsiert.

    Da regt sich meine Frau auf, wenn ich sie bitte für einen Weißabgleich mal eine graue Karte zu halten („bei meiner polaroid musste ich das nicht und es sind auch schöne Bilder“)

    Aber meintest du wirklich Deckzeit ?
    Es gibt Dinge, die gehen mein Handy und Apple nix an 🙂

    Grüße
    tom

  17. tom
    Mrz 4, 2010

    Ich habe mich herrlich darüber amüsiert.

    Da regt sich meine Frau auf, wenn ich sie bitte für einen Weißabgleich mal eine graue Karte zu halten („bei meiner polaroid musste ich das nicht und es sind auch schöne Bilder“)

    Aber meintest du wirklich Deckzeit ?
    Es gibt Dinge, die gehen mein Handy und Apple nix an 🙂

    Grüße
    tom

  18. tom
    Mrz 4, 2010

    Ich habe mich herrlich darüber amüsiert.

    Da regt sich meine Frau auf, wenn ich sie bitte für einen Weißabgleich mal eine graue Karte zu halten („bei meiner polaroid musste ich das nicht und es sind auch schöne Bilder“)

    Aber meintest du wirklich Deckzeit ?
    Es gibt Dinge, die gehen mein Handy und Apple nix an 🙂

    Grüße
    tom

  19. Herbert
    Mrz 7, 2010

    _W_eckzeit war gemeint 🙂 Danke für den Hinweis!

  20. Herbert
    Mrz 7, 2010

    _W_eckzeit war gemeint 🙂 Danke für den Hinweis!

  21. Herbert
    Mrz 7, 2010

    _W_eckzeit war gemeint 🙂 Danke für den Hinweis!

  22. Nightbloom
    Mrz 9, 2010

    Haha, sehr genial und ein toller Artikel. Bedürfnisse und Beziehungen stellen uns immer wieder vor interessante Herausforderungen im täglichen Zusammenleben 😀 !

  23. Nightbloom
    Mrz 9, 2010

    Haha, sehr genial und ein toller Artikel. Bedürfnisse und Beziehungen stellen uns immer wieder vor interessante Herausforderungen im täglichen Zusammenleben 😀 !

  24. Nightbloom
    Mrz 9, 2010

    Haha, sehr genial und ein toller Artikel. Bedürfnisse und Beziehungen stellen uns immer wieder vor interessante Herausforderungen im täglichen Zusammenleben 😀 !

  25. Peter A.
    Apr 12, 2010

    Das wäre genau mein Ding. Ich komme morgens auch nicht aus dem Bett. Da müssen die Nokia BetaLabs mal ran, und das teil auch für meinen Nokia Freudenspender programmieren, damit ich morgends endlich fit wie ein Turnschuh bin.. 😉

  26. Peter A.
    Apr 12, 2010

    Das wäre genau mein Ding. Ich komme morgens auch nicht aus dem Bett. Da müssen die Nokia BetaLabs mal ran, und das teil auch für meinen Nokia Freudenspender programmieren, damit ich morgends endlich fit wie ein Turnschuh bin.. 😉

  27. Peter A.
    Apr 12, 2010

    Das wäre genau mein Ding. Ich komme morgens auch nicht aus dem Bett. Da müssen die Nokia BetaLabs mal ran, und das teil auch für meinen Nokia Freudenspender programmieren, damit ich morgends endlich fit wie ein Turnschuh bin.. 😉

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.