MAD erklärt das Internet
Es gab mal eine Zeit, da war MAD Kult: witzig, subversiv alles in Schwarz/Weiß und ein Mann mit einem sympathischen Vornamen war Chefredakteur (Herbert Feuerstein). Es gab Don Martin, David Berg und Spion & Spion. “Lechz” und “würg” gingen in die Jugendsprache ein. Doch Herbert ging, die Kiddies saßen vor Viva und MTV, 1996 wurde das Original eingestellt. Was heute zu finden ist, ist eher ein schwacher Aufguss, Zielgruppe Schüler – nichts mehr für mich. Dennoch habe ich bei dem aktuellen Schwerpunktthema “MAD erklärt das Internet” zugegriffen und aus nostalgischen Gründen durchgeblättert. Okay, es ist “nett” und entlockt gelegentlich sogar einen “Schmunzler”. Daher: Wer sich mal wieder zurück in seine Schülerzeit versetzen möchte, der kann ja einen Blick rein werfen und sich z. B. über “MADs 50 DINGE, DIE WIR AM INTERNET HASSEN!” informieren …





Ja, schon sehr schade was daraus geworden ist. Der Hochglanz hat hier einiges Kaputt gemacht und somit vom alten Flair was einst davon ausging zerstört. Schließlich war das Magazin mal Stolz darauf ein auf Klopapier gedrucktes Schundmag zu sein. Schuld sind nur die Computerkiddies, die nie verstanden haben dass das Magazin optisch nur vorgab Müll zu sein, während sich drinnen doch echte komische Perlen fanden. Das Magazin hat mich durch so manche langweillige Mathestunde gebracht.