Fit mit einem Mokk-Presso

brikka espresso

unter Druck

Da ich nur gelegentlich einen Espresso trinke, bringe ich es einfach nicht übers Herz, 600, 800 oder 1.500 Euro für die entsprechenden Maschinen auf den Tisch zu legen (von dem Platzbedarf dieser Geräte mal ganz zu schweigen). Das gute alte Kännchen für die Herdplatte reicht mir in der Regel. Allerdings hat es mich schon immer gestört, dass man nie genau weiß, wann der Kaffee „durch“ ist. Klar könnte man den Deckel lüften, was aber schnell zu einer spritzig-heißen Sache werden kann.
Daher war ich sofort interessiert, als ich ein Modell mit „Loch im Deckel“ entdeckte. Im Unterschied zu den bekannten Kännchen hat der Hersteller (Bialetti ist ja ein bekannter Name auf diesem Sektor) der Austrittsdüse ein Ventil verpasst – und das ist ziemlich genial. Denn damit kommt erst mal gar kein Kaffee raus, sondern es wird ein Druck von ungefähr 6 bar [1] aufgebaut, der für die Erzeugung einer „echten“ Crema [2] sorgt. Das Ventil öffnet sich nach ca. 3 Minuten schlagartig, innerhalb von 2 – 3 Sekunden ist der Kaffee draußen, das Kännchen sollte auch direkt von der Platte genommen und der Espresso eingeschenkt werden, damit er nicht weiter kocht.
Dieses „Kochen“ von Kaffee ist ja eigentlich eher typisch für Mokka – und laut Wikipedia heißt das „ventillose“ Kännchen daher auch in allen anderen Ländern „Mokka-Kännchen“.
Ich habe das Teil jetzt seit einer Woche im Einsatz und muss sagen, dass ich recht zufrieden bin. Das was rauskommt, ist eine ganze Ecke besser als das, was man oft in Restaurants vorgesetzt bekommt, die nichts von der Espressozubereitung verstehen. (Wenn ich auch zugeben muss, dass bei meinem Lieblingsitaliener der schwarze Tropfen dann doch noch mal besser schmeckt.)
Also: Wen es interessiert – mit ca. 36 Euro ist man dabei – ich habe meine von Amazon: Bialetti Brikka (das Haushaltsgeschäft Abt in Ulm hat sie auch – allerdings für 10 Euro mehr).

[1] Die Maschinen arbeiten zwar oft mit 9 bar oder mehr, aber für dieses „manuelle“ Verfahren ist das ein ganz passabler Druck.
[2] Im Unterschied zur „vorgekaulten“ Schaum-Crema, wie man sie z. B. bei Senseo-Maschinen findet.

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Daher war ich sofort interessiert, als ich ein Modell mit „Loch im Deckel“ entdeckte. Im Unterschied zu den bekannten Kännchen hat der Hersteller (Bialetti ist ja ein bekannter Name auf diesem Sektor) der Austrittsdüse ein Ventil verpasst – und das ist ziemlich genial. Denn damit kommt erst mal gar kein Kaffee raus, sondern es wird ein Druck von ungefähr 6 bar [1] aufgebaut, der für die Erzeugung einer „echten“ Crema [2] sorgt. Das Ventil öffnet sich nach ca. 3 Minuten schlagartig, innerhalb von 2 – 3 Sekunden ist der Kaffee draußen, das Kännchen sollte auch direkt von der Platte genommen und der Espresso eingeschenkt werden, damit er nicht weiter kocht.
Dieses „Kochen“ von Kaffee ist ja eigentlich eher typisch für Mokka – und laut Wikipedia heißt das „ventillose“ Kännchen daher auch in allen anderen Ländern „Mokka-Kännchen“.
Ich habe das Teil jetzt seit einer Woche im Einsatz und muss sagen, dass ich recht zufrieden bin. Das was rauskommt, ist eine ganze Ecke besser als das, was man oft in Restaurants vorgesetzt bekommt, die nichts von der Espressozubereitung verstehen. (Wenn ich auch zugeben muss, dass bei meinem Lieblingsitaliener der schwarze Tropfen dann doch noch mal besser schmeckt.)
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[1] Die Maschinen arbeiten zwar oft mit 9 bar oder mehr, aber für dieses „manuelle“ Verfahren ist das ein ganz passabler Druck.
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Daher war ich sofort interessiert, als ich ein Modell mit „Loch im Deckel“ entdeckte. Im Unterschied zu den bekannten Kännchen hat der Hersteller (Bialetti ist ja ein bekannter Name auf diesem Sektor) der Austrittsdüse ein Ventil verpasst – und das ist ziemlich genial. Denn damit kommt erst mal gar kein Kaffee raus, sondern es wird ein Druck von ungefähr 6 bar [1] aufgebaut, der für die Erzeugung einer „echten“ Crema [2] sorgt. Das Ventil öffnet sich nach ca. 3 Minuten schlagartig, innerhalb von 2 – 3 Sekunden ist der Kaffee draußen, das Kännchen sollte auch direkt von der Platte genommen und der Espresso eingeschenkt werden, damit er nicht weiter kocht.
Dieses „Kochen“ von Kaffee ist ja eigentlich eher typisch für Mokka – und laut Wikipedia heißt das „ventillose“ Kännchen daher auch in allen anderen Ländern „Mokka-Kännchen“.
Ich habe das Teil jetzt seit einer Woche im Einsatz und muss sagen, dass ich recht zufrieden bin. Das was rauskommt, ist eine ganze Ecke besser als das, was man oft in Restaurants vorgesetzt bekommt, die nichts von der Espressozubereitung verstehen. (Wenn ich auch zugeben muss, dass bei meinem Lieblingsitaliener der schwarze Tropfen dann doch noch mal besser schmeckt.)
Also: Wen es interessiert – mit ca. 36 Euro ist man dabei – ich habe meine von Amazon: Bialetti Brikka (das Haushaltsgeschäft Abt in Ulm hat sie auch – allerdings für 10 Euro mehr).

[1] Die Maschinen arbeiten zwar oft mit 9 bar oder mehr, aber für dieses „manuelle“ Verfahren ist das ein ganz passabler Druck.
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