Ein Freitag wie jeder andere …

ein guter Tag

ein guter Tag

Nachrichten am Freitag, den 26. 6. 2009:
Eine Pop-Ikone der vergangenen Jahrzehnte ist verstorben, wahrscheinlich an Medikamentenmissbrauch. Fans trauern, CDs gehen weg wie warme Semmeln, man trägt sich in Kondolenzbücher ein, Webseiten tragen Schwarz, Fernsehen, Rundfunk, Twitter, Printmedien – sie alle haben ihr schillerndes Thema.

Einige Minuten später: Der Grenzstreifen zwischen Afghanistan und Pakistan. Ein Bauer mit seiner Familie kommt in sein Dorf zurück, das er vor eineinhalb Monaten wegen der Unruhen verlassen hatte. Er erzählt, dass sie ihre beiden Kühe mitgenommen hatten. Die seien aber unterwegs gestorben, da sie weder Wasser noch Nahrung geben konnten. Er erzählt es ruhig. Ohne Anklage. Eher wie eine Feststellung. Ein paar Kilometer weiter verteilt das Militär Säcke mit Brot und Reis. Einer der Versorgten huscht an der Kamera vorbei. Er strahlt in die Kamera. Seine hastig gesprochenen Sätze werden übersetzt: „Im Augenblick scheint das Leben wieder gut. Richtig gut!“ Schnitt.

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Einige Minuten später: Der Grenzstreifen zwischen Afghanistan und Pakistan. Ein Bauer mit seiner Familie kommt in sein Dorf zurück, das er vor eineinhalb Monaten wegen der Unruhen verlassen hatte. Er erzählt, dass sie ihre beiden Kühe mitgenommen hatten. Die seien aber unterwegs gestorben, da sie weder Wasser noch Nahrung geben konnten. Er erzählt es ruhig. Ohne Anklage. Eher wie eine Feststellung. Ein paar Kilometer weiter verteilt das Militär Säcke mit Brot und Reis. Einer der Versorgten huscht an der Kamera vorbei. Er strahlt in die Kamera. Seine hastig gesprochenen Sätze werden übersetzt: „Im Augenblick scheint das Leben wieder gut. Richtig gut!“ Schnitt.

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Einige Minuten später: Der Grenzstreifen zwischen Afghanistan und Pakistan. Ein Bauer mit seiner Familie kommt in sein Dorf zurück, das er vor eineinhalb Monaten wegen der Unruhen verlassen hatte. Er erzählt, dass sie ihre beiden Kühe mitgenommen hatten. Die seien aber unterwegs gestorben, da sie weder Wasser noch Nahrung geben konnten. Er erzählt es ruhig. Ohne Anklage. Eher wie eine Feststellung. Ein paar Kilometer weiter verteilt das Militär Säcke mit Brot und Reis. Einer der Versorgten huscht an der Kamera vorbei. Er strahlt in die Kamera. Seine hastig gesprochenen Sätze werden übersetzt: „Im Augenblick scheint das Leben wieder gut. Richtig gut!“ Schnitt.

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