DIE ZEIT mit neuer App

die zeit app

Die Zeit und das iPad

Zeit wurde für es für DIE ZEIT, sich zu überlegen, wie sie ihren Inhalt auf dem iPad präsentieren möchte. Zwar gibt es schon länger eine App für diesen Zweck, aber der erste Versuch war nicht besonders gelungen (man hatte praktisch nur die Möglichkeit, zwischen PDF- und „Nur-Text“-Ansicht zu wählen). Ausreichend für die Online-Inhalte, aber hier geht es darum, den Inhalt der „gedruckten“ Ausgabe geliefert zu bekommen.
Der neue Versuch ist nun ziemlich gut geworden – nach meinem Empfinden momentan die zweitbeste Zeitungs-App für das iPad (nach wie vor an erster Stelle: Die Frankfurter Rundschau). [1]
Das Augenmerk wurde vor allem auf den „Zeitungssatz“ gerichtet: Eine Sidebar nimmt zu jedem Artikel Ergänzungen auf, der eigentliche Artikel-Text kommt „lesefreundlich“ daher. Im Hochformat wird eine etwas kleinere Schriftgröße verwendet, im Längsformat ist alles etwas größer gesetzt, denn unter den ZEIT-Lesern dürften sich auch viele Brillenträger befinden. Hier könnte man den Anwender die Fontgröße selbst einstellen lassen – aber das kommt vielleicht noch.
Nett sind die „Lesezeichen“: Man kann die App schließen und nach erneutem Start an der gewünschten Stelle mit dem Lesen fortfahren. Unter „Meine Zeit“ ist ein eigenes Mini-Archiv zu verstehen: Man kann beliebige Artikel zum „Später-Lesen“ auswählen und muss sich dann nicht erst wieder durch die ganze Ausgabe wühlen. Für das eigene Archiv wird ein attraktives Inhaltsverzeichnis erzeugt – dieser Bereich ist recht gelungen. Auch die Suchfunktion ist schnell und zeigt die Fundstellen samt Thumbnails.
Das ZEIT-Magazin wird mitgeliefert, dort ist man etwas mutiger und wagt im Animationsbereich mehr.
Mein hauptsächlicher Kritikpunkt ist die fehlende Exportmöglichkeit einzelner Artikel. Mit manchen Themen will man „weiterarbeiten“ und möchte dazu nicht die App aufrufen. Okay, da man sich – ebenfalls innerhalb der App – die 1:1-PDF-Version der aktuellen Ausgabe downloaden kann, kann man dort die gewünschten Teile entnehmen – das ist aber umständlich. Nun, die App wird sicher ein Update erhalten – vielleicht ist die gewünschte Funktion dann ja dabei.
Für 2,99 Euro pro Ausgabe (App-Version, PDF-Version plus Audio-Dateien ausgewählter Artikel) geht das Digital-Abo preislich in Ordnung – über iTunes muss nichts erworben werden, da Apple inzwischen seine Abo-Bestimmungen gelockert hat. Und man weiß immer schon am Mittwochabend, was donnerstags in der Zeitung steht … 🙂

Werbevideo mit Götz Alsmann
Einzelheiten zum Abo
iTunes-Link

 

[1] Zum Vergleich: Die App der „WELT“, die im Store ebenfalls sehr gute Bewertungen erhält, würde ich höchstens auf Platz 5 einordnen – aber so was ist ja immer subjektiv.

3 Kommentare

  1. gewappnet
    Sep 15, 2011

    Ich halte die App von DER SPIEGEL für die beste iPad-Umsetzung eines deutschen Print-Mediums. Das ist zwar keine Zeitung, aber DIE ZEIT ist ja streng genommen auch ein Wochenmagazin, das nur in Zeitungsform daherkommt. Bei der SPIEGEL-App werden die Vorteile der flexiblen Darstellung perfekt genutzt (Layout passt sich an, veränderbare Schriftgröße) und Fotos, Schaubilder und Videos werden sinnvoll integriert. Zudem ist das Offline-Handling vorbildlich.

  2. gewappnet
    Sep 15, 2011

    Ich halte die App von DER SPIEGEL für die beste iPad-Umsetzung eines deutschen Print-Mediums. Das ist zwar keine Zeitung, aber DIE ZEIT ist ja streng genommen auch ein Wochenmagazin, das nur in Zeitungsform daherkommt. Bei der SPIEGEL-App werden die Vorteile der flexiblen Darstellung perfekt genutzt (Layout passt sich an, veränderbare Schriftgröße) und Fotos, Schaubilder und Videos werden sinnvoll integriert. Zudem ist das Offline-Handling vorbildlich.

  3. gewappnet
    Sep 15, 2011

    Ich halte die App von DER SPIEGEL für die beste iPad-Umsetzung eines deutschen Print-Mediums. Das ist zwar keine Zeitung, aber DIE ZEIT ist ja streng genommen auch ein Wochenmagazin, das nur in Zeitungsform daherkommt. Bei der SPIEGEL-App werden die Vorteile der flexiblen Darstellung perfekt genutzt (Layout passt sich an, veränderbare Schriftgröße) und Fotos, Schaubilder und Videos werden sinnvoll integriert. Zudem ist das Offline-Handling vorbildlich.

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DIE ZEIT mit neuer App

die zeit app

Die Zeit und das iPad

Zeit wurde für es für DIE ZEIT, sich zu überlegen, wie sie ihren Inhalt auf dem iPad präsentieren möchte. Zwar gibt es schon länger eine App für diesen Zweck, aber der erste Versuch war nicht besonders gelungen (man hatte praktisch nur die Möglichkeit, zwischen PDF- und „Nur-Text“-Ansicht zu wählen). Ausreichend für die Online-Inhalte, aber hier geht es darum, den Inhalt der „gedruckten“ Ausgabe geliefert zu bekommen.
Der neue Versuch ist nun ziemlich gut geworden – nach meinem Empfinden momentan die zweitbeste Zeitungs-App für das iPad (nach wie vor an erster Stelle: Die Frankfurter Rundschau). [1]
Das Augenmerk wurde vor allem auf den „Zeitungssatz“ gerichtet: Eine Sidebar nimmt zu jedem Artikel Ergänzungen auf, der eigentliche Artikel-Text kommt „lesefreundlich“ daher. Im Hochformat wird eine etwas kleinere Schriftgröße verwendet, im Längsformat ist alles etwas größer gesetzt, denn unter den ZEIT-Lesern dürften sich auch viele Brillenträger befinden. Hier könnte man den Anwender die Fontgröße selbst einstellen lassen – aber das kommt vielleicht noch.
Nett sind die „Lesezeichen“: Man kann die App schließen und nach erneutem Start an der gewünschten Stelle mit dem Lesen fortfahren. Unter „Meine Zeit“ ist ein eigenes Mini-Archiv zu verstehen: Man kann beliebige Artikel zum „Später-Lesen“ auswählen und muss sich dann nicht erst wieder durch die ganze Ausgabe wühlen. Für das eigene Archiv wird ein attraktives Inhaltsverzeichnis erzeugt – dieser Bereich ist recht gelungen. Auch die Suchfunktion ist schnell und zeigt die Fundstellen samt Thumbnails.
Das ZEIT-Magazin wird mitgeliefert, dort ist man etwas mutiger und wagt im Animationsbereich mehr.
Mein hauptsächlicher Kritikpunkt ist die fehlende Exportmöglichkeit einzelner Artikel. Mit manchen Themen will man „weiterarbeiten“ und möchte dazu nicht die App aufrufen. Okay, da man sich – ebenfalls innerhalb der App – die 1:1-PDF-Version der aktuellen Ausgabe downloaden kann, kann man dort die gewünschten Teile entnehmen – das ist aber umständlich. Nun, die App wird sicher ein Update erhalten – vielleicht ist die gewünschte Funktion dann ja dabei.
Für 2,99 Euro pro Ausgabe (App-Version, PDF-Version plus Audio-Dateien ausgewählter Artikel) geht das Digital-Abo preislich in Ordnung – über iTunes muss nichts erworben werden, da Apple inzwischen seine Abo-Bestimmungen gelockert hat. Und man weiß immer schon am Mittwochabend, was donnerstags in der Zeitung steht … 🙂

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[1] Zum Vergleich: Die App der „WELT“, die im Store ebenfalls sehr gute Bewertungen erhält, würde ich höchstens auf Platz 5 einordnen – aber so was ist ja immer subjektiv.

3 Kommentare

  1. gewappnet
    Sep 15, 2011

    Ich halte die App von DER SPIEGEL für die beste iPad-Umsetzung eines deutschen Print-Mediums. Das ist zwar keine Zeitung, aber DIE ZEIT ist ja streng genommen auch ein Wochenmagazin, das nur in Zeitungsform daherkommt. Bei der SPIEGEL-App werden die Vorteile der flexiblen Darstellung perfekt genutzt (Layout passt sich an, veränderbare Schriftgröße) und Fotos, Schaubilder und Videos werden sinnvoll integriert. Zudem ist das Offline-Handling vorbildlich.

  2. gewappnet
    Sep 15, 2011

    Ich halte die App von DER SPIEGEL für die beste iPad-Umsetzung eines deutschen Print-Mediums. Das ist zwar keine Zeitung, aber DIE ZEIT ist ja streng genommen auch ein Wochenmagazin, das nur in Zeitungsform daherkommt. Bei der SPIEGEL-App werden die Vorteile der flexiblen Darstellung perfekt genutzt (Layout passt sich an, veränderbare Schriftgröße) und Fotos, Schaubilder und Videos werden sinnvoll integriert. Zudem ist das Offline-Handling vorbildlich.

  3. gewappnet
    Sep 15, 2011

    Ich halte die App von DER SPIEGEL für die beste iPad-Umsetzung eines deutschen Print-Mediums. Das ist zwar keine Zeitung, aber DIE ZEIT ist ja streng genommen auch ein Wochenmagazin, das nur in Zeitungsform daherkommt. Bei der SPIEGEL-App werden die Vorteile der flexiblen Darstellung perfekt genutzt (Layout passt sich an, veränderbare Schriftgröße) und Fotos, Schaubilder und Videos werden sinnvoll integriert. Zudem ist das Offline-Handling vorbildlich.

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Die Zeit und das iPad

Zeit wurde für es für DIE ZEIT, sich zu überlegen, wie sie ihren Inhalt auf dem iPad präsentieren möchte. Zwar gibt es schon länger eine App für diesen Zweck, aber der erste Versuch war nicht besonders gelungen (man hatte praktisch nur die Möglichkeit, zwischen PDF- und „Nur-Text“-Ansicht zu wählen). Ausreichend für die Online-Inhalte, aber hier geht es darum, den Inhalt der „gedruckten“ Ausgabe geliefert zu bekommen.
Der neue Versuch ist nun ziemlich gut geworden – nach meinem Empfinden momentan die zweitbeste Zeitungs-App für das iPad (nach wie vor an erster Stelle: Die Frankfurter Rundschau). [1]
Das Augenmerk wurde vor allem auf den „Zeitungssatz“ gerichtet: Eine Sidebar nimmt zu jedem Artikel Ergänzungen auf, der eigentliche Artikel-Text kommt „lesefreundlich“ daher. Im Hochformat wird eine etwas kleinere Schriftgröße verwendet, im Längsformat ist alles etwas größer gesetzt, denn unter den ZEIT-Lesern dürften sich auch viele Brillenträger befinden. Hier könnte man den Anwender die Fontgröße selbst einstellen lassen – aber das kommt vielleicht noch.
Nett sind die „Lesezeichen“: Man kann die App schließen und nach erneutem Start an der gewünschten Stelle mit dem Lesen fortfahren. Unter „Meine Zeit“ ist ein eigenes Mini-Archiv zu verstehen: Man kann beliebige Artikel zum „Später-Lesen“ auswählen und muss sich dann nicht erst wieder durch die ganze Ausgabe wühlen. Für das eigene Archiv wird ein attraktives Inhaltsverzeichnis erzeugt – dieser Bereich ist recht gelungen. Auch die Suchfunktion ist schnell und zeigt die Fundstellen samt Thumbnails.
Das ZEIT-Magazin wird mitgeliefert, dort ist man etwas mutiger und wagt im Animationsbereich mehr.
Mein hauptsächlicher Kritikpunkt ist die fehlende Exportmöglichkeit einzelner Artikel. Mit manchen Themen will man „weiterarbeiten“ und möchte dazu nicht die App aufrufen. Okay, da man sich – ebenfalls innerhalb der App – die 1:1-PDF-Version der aktuellen Ausgabe downloaden kann, kann man dort die gewünschten Teile entnehmen – das ist aber umständlich. Nun, die App wird sicher ein Update erhalten – vielleicht ist die gewünschte Funktion dann ja dabei.
Für 2,99 Euro pro Ausgabe (App-Version, PDF-Version plus Audio-Dateien ausgewählter Artikel) geht das Digital-Abo preislich in Ordnung – über iTunes muss nichts erworben werden, da Apple inzwischen seine Abo-Bestimmungen gelockert hat. Und man weiß immer schon am Mittwochabend, was donnerstags in der Zeitung steht … 🙂

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[1] Zum Vergleich: Die App der „WELT“, die im Store ebenfalls sehr gute Bewertungen erhält, würde ich höchstens auf Platz 5 einordnen – aber so was ist ja immer subjektiv.

3 Kommentare

  1. gewappnet
    Sep 15, 2011

    Ich halte die App von DER SPIEGEL für die beste iPad-Umsetzung eines deutschen Print-Mediums. Das ist zwar keine Zeitung, aber DIE ZEIT ist ja streng genommen auch ein Wochenmagazin, das nur in Zeitungsform daherkommt. Bei der SPIEGEL-App werden die Vorteile der flexiblen Darstellung perfekt genutzt (Layout passt sich an, veränderbare Schriftgröße) und Fotos, Schaubilder und Videos werden sinnvoll integriert. Zudem ist das Offline-Handling vorbildlich.

  2. gewappnet
    Sep 15, 2011

    Ich halte die App von DER SPIEGEL für die beste iPad-Umsetzung eines deutschen Print-Mediums. Das ist zwar keine Zeitung, aber DIE ZEIT ist ja streng genommen auch ein Wochenmagazin, das nur in Zeitungsform daherkommt. Bei der SPIEGEL-App werden die Vorteile der flexiblen Darstellung perfekt genutzt (Layout passt sich an, veränderbare Schriftgröße) und Fotos, Schaubilder und Videos werden sinnvoll integriert. Zudem ist das Offline-Handling vorbildlich.

  3. gewappnet
    Sep 15, 2011

    Ich halte die App von DER SPIEGEL für die beste iPad-Umsetzung eines deutschen Print-Mediums. Das ist zwar keine Zeitung, aber DIE ZEIT ist ja streng genommen auch ein Wochenmagazin, das nur in Zeitungsform daherkommt. Bei der SPIEGEL-App werden die Vorteile der flexiblen Darstellung perfekt genutzt (Layout passt sich an, veränderbare Schriftgröße) und Fotos, Schaubilder und Videos werden sinnvoll integriert. Zudem ist das Offline-Handling vorbildlich.

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