Fortsetzung von Kapitel 60.
Kapitel 60c
Der Verdacht
Sprecher: Marc
Fortsetzung von Kapitel 60.
Kapitel 60b
Der Verdacht
Sprecher: Marc
Harry musste sich nicht umdrehen um zu wissen, wer es war, der ihm aus dem Krankenflügel folgte und nun einem lautlosen Schatten gleich hinter ihm her ging. „Sirius wäre vermutlich nicht Sirius, wenn er es nicht tun würde“, dachte Harry mit einer diffusen Mischung aus Niedergeschlagenhei t, Frustration und Zorn.
Die magischen Fackeln, die wie immer in den Abend- und Nachstunden den Korridor ausleuchteten, warfen ein bizarres, dreigeteiltes Schattenbild von Harry an die Wand, als wollten sie damit bildhaft seine Zerrissenheit zum Ausdruck bringen.
Ein Teil von ihm fühlte noch immer Mitleid für Pascal, während ein anderer verzweifelt einen Grund suchte, irgendetwas kaputtzuschlagen und wieder ein anderer Teil war einfach nur noch müde und wollte überhaupt nicht mehr denken. Harry fühlte sich innerlich zerrissen und genauso gespalten waren auch die Gefühle, die der Anblick des großen schwarzen Hundes in ihm auslöste. Der Teil von Harry, der sich müde und erschöpft fühlte, wollte die Sorge, die Sirius genau wie Dumbledore ihm entgegenbrachten, genießen, wollte sich zurücklehnen und diese erdrückende Verantwortung abgeben, gleichzeitig spürte Harry jedoch auf beängstigende Weise, dass der Zeitpunkt näher rückte, an dem er diese Fessel der Fürsorge abstreifen musste; an dem es unausweichlich seine Verantwortung war, wie und wo die Auseinandersetzung mit Voldemort stattfinden würde.
Kapitel 60a
Der Verdacht
Sprecher: Marc
Fortsetzung von Kapitel 59.
Kapitel 59d
Unbekannte Helfer
Sprecher: Fred Weasley
Fortsetzung von Kapitel 59.
Kapitel 59c
Unbekannte Helfer
Sprecher: Fred Weasley
Fortsetzung von Kapitel 59.
Kapitel 59b
Unbekannte Helfer
Sprecher: Eleyne
„NEIN!“ Harry war sich nicht bewusst, dass er es selbst war, der diesen Schrei ausgestoßen hatte, bis Hermine, die neben ihm stand, nach seiner Hand griff.
Mit einem Ruck entzog er ihr die Hand und wandte sich ab. Er konnte und wollte diesen Anblick der Zerstörung nicht mehr ertragen. Eher um nicht mehr dieses Gemälde ansehen zu müssen, als dass es ihn wirklich interessiert hätte, blickte er sich nach den anderen im Raum um. Hermine stand starr vor Schreck da, während Tränen ihre Wangen hinab liefen, Dumbledore blickte mit steinerner Miene auf das Bild und McGonagall hatte die Augen geschlossen, dennoch spiegelte ihr Gesicht nur zu deutlich das gleiche Grauen, das in diesem Augenblick auch Harry das Atmen unmöglich machte. Remus hatte sich gegen die Wand gelehnt und sein Gesicht hinter den Händen verborgen, während Sirius, Ron und Ted regungslos dastanden und fassungslos auf das brennende Bild starrten. Niemand sprach, niemand bewegte sich und für einige Minuten schien die Zeit eingefroren zu sein, bis Dumbledore sich endlich aus seiner Starre löste.
„Ich denke Clark Silver wird direkt nach Hogsmeade appariert sein“, sagte er mit schwerer Stimme.
„Ich werde ihm entgegen gehen“, nickte Moody und humpelte mit schweren Schritten aus dem Raum.
„Ich komm mit“, sagte Ted und ehe jemand ihm widersprechen konnte, war er dem alten Zauberer auf den Korridor hinaus gefolgt.
Kapitel 59a
Unbekannte Helfer
Sprecher: Eleyne
Fortsetzung Kapitel 58
Kapitel 58c
Sage des Nordens
Sprecher: Fred Weasley
Fortsetzung Kapitel 58
Kapitel 58b
Sage des Nordens
Sprecher: Fred Weasley

Harry war nicht der Einzige, der in diesem Augenblick die Todesser auf dem Bild bemerkt hatte; auch Remus, der neben ihm stand, stieß scharf die Luft aus und Silvers Mienenspiel zeigte deutlich, dass eine seiner Befürchtungen hier soeben Bestätigung gefunden hatte.
Dumbledore blickte sich einen Moment unentschlossen in der zerstörten Küche um, ehe er leicht den Kopf schüttelte und nahe an das Bild heran trat
„Hier scheint mir nicht der passende Ort für eine genaue Beobachtung zu sein“, sagte er leise und fuhr mit der Spitze seines Zauberstabs am Rand des Gemäldes entlang. Seine Berührung hinterließ kurzfristig einen leuchtenden Streifen, bis sich das Bild sacht von der Wand abhob und in der Luft schwebte.
„Wir bringen es in Flitwicks Räume, dort haben wir den erforderlichen Platz und auch die nötige Ruhe“, erklärte der alte Zauberer.
Wie von Geisterhand getragen schwebte das Bild aus der Küche und den Korridor entlang. Dumbledore folgte ihm, während sein Zauberstab dem Gemälde die Richtung zu weisen schien. Silver und Remus schlossen sich sofort an, während McGonagall durch ein kurzes Nicken Harry und Hermine anzeigte, dass sie ihnen folgen sollten. Mit raschen Schritten ging es nach oben, bis sie endlich den besagten Saal erreicht hatten. Dumbledore öffnete gerade durch einen Wink seiner Hand die Tür, als der Klang eiliger Schritte Harry veranlasste sich umzudrehen und Moody, Tonks und Kingsley in Begleitung eines großen schwarzen Hundes den Korridor entlang kommen sah.
„Schneller ging´s leider nicht, die Auroren haben uns in Hogsmeade aufgehalten“, keuchte Moody kurzatmig und humpelte auf Dumbledore zu, stockte jedoch, als er das Bild erkannte.
„Sieht aus, als wäre deine Befürchtung doch nicht ganz so haltlos gewesen“, sagte er an Silver gewandt, während er wartete, bis Dumbledore mit den Bild den Raum betreten hatte und ihm dann folgte.
Silver nickte zum Zeichen, dass er ihn gehört hatte und trat mit eisiger Miene hinter Dumbledore in den Raum. Die anderen folgten ihnen und als Harry ebenfalls eintrat, hatte Dumbledore das Gemälde bereits an eine freie Wand platziert.
„Was geschieht da“, fragte Tonks sichtlich irritiert und deutete auf das Bild.
„Das werden wir gleich sehen“, murmelte Remus neben ihr, der wie alle anderen gebannt Dumbledore ansah, der in diesem Augenblick mit seinem Zauberstab den Rahmen des Bildes antippte.
Kapitel 58a
Sage des Nordens
Sprecher: Fred Weasley
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