Harry hatte ein kleines Zimmer erwartet, doch nun stand er in einem geräumigen Raum mit hohen Fenstern. Die Wände waren, wie es in Krankenzimmern üblich war, weiß gestrichen und schmucklos. Andreas Bett stand mit dem Kopfende zur hinteren Wand und daneben stand eine weiß lackierte Kommode, auf der verschiedene Tränke aufgebaut waren. Silver und Madam Pomfrey standen am Fußende des Bettes und drehten sich, als die Tür aufging, um, während Dumbledore auf einem Stuhl neben dem Bett saß und bei Harrys Einteten aufstand.
„Komm ruhig herein, Harry“, sagte er freundlich, als hätte er nur noch auf Harrys Kommen gewartet und deutete ihm mit einer einladenden Handbewegung an, statt seiner auf dem Stuhl Platz zunehmen. „Ich bin sicher, Andrea wird deine Gesellschaft gut tun.“
Madam Pomfrey zog scharf die Luft ein, doch sie widersprach dem alten Schulleiter nicht. Mit einer kapitulierenden Geste fuhr sie mit den Händen durch die Luft. „Ich werde es mit Professor Snape besprechen“, sagte sie an Dumbledore gewandt und verließ leise vor sich hin grummelnd den Raum.
„Ist sie wach?“, fragte Harry zaghaft und trat näher an das Bett heran.
„Nein, doch ich denke, sie wird deine Nähe auch so fühlen können“, erklärte Dumbledore leise, während Harry sich behutsam auf den Stuhl neben ihrem Bett setzte und Andrea aufmerksam betrachtete.
Kapitel 43b
Das Geheimnis der Spiegel
Sprecher: Sika
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Für einen Moment war Harry überrascht, dass nichts passierte. Nachdem Dumbledore seine Vermutung bezüglich des Herzstücks bestätigt hatte, war Harry sich sicher gewesen, dass diese Verbindung sofort wieder entstehen würde, sobald er nur den Anhänger anlegte. Doch nichts geschah. Ratlos betrachtete er den goldfarbenen Kettenanhänger, der auf dem Stoff des grauweiß gestreiften Schlafanzugoberteil s einen seltsam deplazierten Eindruck machte. Wenn das, was er gestern gespürt hatte, wirklich Andreas Gefühle waren, warum konnte er sie dann jetzt nicht mehr wahrnehmen?
Missmutig schob Harry das Frühstückstablett zur Seite und zog sich um. Er schlüpfte gerade in seine Schuhe, als die Tür des Krankenflügels aufging und Dumbledore gefolgt von Sirius in seiner Animagusform herein kam.
„Guten Morgen, Harry!“, grüßte der alte Zauberer mit einem freundlichen Nicken und war einen Augenblick später in dem hinteren Krankenzimmer verschwunden.
Mit einem unangenehmen Ziehen in der Magengegend sah Harry ihm besorgt nach. Was auch immer mit Andrea los sein mochte, sie musste sich in einem bedenklichen Zustand befinden, wenn Sirius den alten Schulleiter holte. Mit einem schweren Seufzen ließ er sich auf die Bettkante sinken und starrte betreten auf den Boden zu seinen Füßen, als er Sirius bemerkte, der nicht wie Harry erwartete hatte Dumbledore gefolgt war, sondern nun in der Mitte des Raums stand und ihn beobachtete.
Ihre Blicke trafen sich und als hätte es nur dieser stummen Aufforderung gebraucht, kam Sirius langsam auf ihn zu.
Kapitel 43a
Das Geheimnis der Spiegel
Sprecher: Sika
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