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MdG – Kapitel 42b – Magische Verbindung

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Harry Potter und die Macht des Geistes Harry war sich sicher, dass diese Ausführung Dumbledores nur einem Teil der Wahrheit entsprach; doch für den Moment beschloss er, es darauf beruhen zu lassen. Seine Sorge um Andrea und das nervende Entlangwandern von Madam Pomfreys Zauberstab über seinem Körper, lenkte seine Fragen in eine andere Richtung.
„Wie geht es Andrea? Kann ich sie sehen?“
„Für den Moment sicher nicht“, entgegnete Madam Pomfrey und steckte mit einem unterdrückten Seufzen ihren Zauberstab weg. „Sie schläft und das sollten Sie nun auch tun, Mr. Potter.“
„Aber…“
„Nein, kein Aber, Sie bleiben über Nacht hier und morgen früh, nachdem ich Sie nochmals untersucht habe, dürfen Sie in ihren Turm zurückkehren!“, unterbrach ihn Madam Pomfrey streng und warf gleichzeitig einen bezeichneten Blick auf den Rest der Anwesenden. „Wir haben zwei Uhr morgens und nicht nur ihre Freundin Andrea braucht Schlaf.“
Harry sah ein, dass es keinen Sinn hatte, der strengen Krankenschwester zu widersprechen und ließ sich kapitulierend in die Kissen zurück gleiten.
„Schon gut, Poppy“, lächelte Dumbledore besänftigend, zwinkerte Harry kurz zu und deutete Ron, Hermine und Remus an, ihm zu folgen.
Mit einem scheuen Blick auf Madam Pomfrey und Dumbledore, trat Hermine einen hastigen Schritt an Harrys Bett heran. „Gute Nacht, Harry!“, sagte sie leise, während sie verstohlen seine Hand drückte.
„Schlaf gut!“, entgegnete auch Harry, während er unangenehm berührt ihren Händedruck erwiderte.
Für einen kurzen Augenblick stieg etwas wie irrationale Angst in ihm hoch, Hermine mit dieser offensichtlichen Geste der Vertrautheit in Gefahr zu bringen; es wussten schon viel zu viele Menschen von ihrer Beziehung und mit jedem der dazukam stieg, Harrys Meinung nach, das Risiko, dass Voldemort sich dieses Wissen nutzbar machte.
„Himmel noch mal, das hier sind deine Freunde! Wenn du ihnen nicht mehr vertrauen kannst, wem dann?“, ermahnte er sich selbst und schenkte Hermine ein zögerndes Lächeln, was sie erleichtert erwiderte, ehe sie den Anderen zur Tür folgte.
Sie hatte die Tür des Krankenflügels noch nicht erreicht, als Madam Pomfrey ein vernehmliches Räuspern von sich gab und als Dumbledore sich zu ihr umwandte, auf den schwarzen Hund neben Harrys Bett deutete, der keine Anstalten machte, ebenfalls den Krankenflügel zu verlassen.
„Ich denke, es wird sicherlich niemanden stören, wenn Harrys vierbeiniger Freund ihm über Nacht Gesellschaft leistet“, sagte Dumbledore gleichmütig und öffnete mit einer einladenden Geste die Tür für Remus, Ron und Hermine. „Gute Nacht, Harry! Gute Nacht, Poppy!“
Ohne Madam Pomfrey die Gelegenheit zu seinem Widerspruch zu geben, schloss Dumbledore die Tür hinter sich, und der strengen Krankenschwester blieb nichts anderes übrig, als Sirius Anwesenheit zu akzeptieren.
Von seinem Bett aus konnte Harry beobachten, wie sie mit einem letzten säuerlichen Blick auf Sirius durch eine der hinteren Türen des Krankenflügels verschwand. Es war mehr als offensichtlich, dass sie Dumbledores Auffassung nicht teilte; für sie gehörte ein Hund definitiv nicht in den Krankenflügel, auch wenn Harry sich seinerseits sehr freute, Sirius hier zu haben.

Kapitel 42b
Magische Verbindung
Sprecher: M.

[Alle Rechte an Namen und Figuren bleiben bei den Rechteinhabern.
Dies ist ein Fan-Podcast von hpfreunde.de - dem großen Harry Potter Forum!]

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