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MdG – Kapitel 32b – Professor McGonagalls Botschaft

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Harry Potter und die Macht des Geistes Einige Minuten herrschte bedrücktes Schweigen, bis Sirius tief Luft holte und Remus mit einem traurigen Lächeln ansah.
„Wie bist du eigentlich in diese Zelle geraten?“
„Gute Frage…ich weiß es nicht! Ich hatte mich mit Tonks im Park verabredet, doch sie kam nicht. An einem Kiosk hab ich einen Kaffee getrunken…und leider zu spät bemerkt, dass jemand einen Betäubungstrank beigemengt hatte. Irgendwann später bin ich dann in dieser Zelle aufgewacht und musste mir Bellatrix Beleidigungen anhören. Sie hielt mir ein Büschel meiner abgeschnittenen Haare unter die Nase und erklärte, dass diese für den Vielsafttrank bestimmt wären und verschwand wieder. Die ersten Tage kamen immer wieder Todesser unter ihnen auch Wurmschwanz vorbei, sie brachten mir was zu essen und zu trinken oder überprüften einfach nur die Gitter. Nach ungefähr einer Woche gab es ganz in der Nähe meiner Zelle einen Kampf. Ich hörte Schreie und Flüche; irgendjemand der etwas von Verräter brüllte, doch bis zu mir kam niemand. Zuerst dachte ich, dass es der Orden wäre, der meine Spur gefunden hatte, doch dem war wohl nicht so. Nach diesem Vorfall rissen die Besuche plötzlich ab und ich vermutete, dass man mich als lebende Person nicht mehr brauchte. Das Erste was ich, abgesehen von den dort ansässigen Ratten, wieder zu hören bekam, war euer Auftauchen im Gang“, erzählte Remus.
„Wir haben die Leichen von drei Leuten gefunden, ehe wir auf deine Zelle stießen. Vermutlich waren das die Opfer des Kampfes, den du gehört hast. Sie waren ziemlich übel zugerichtet, doch Bill glaubt, dass einer von ihnen Francesco Rasul war.“
„Rasul?“
„Ja, Bill erkannte ihn am Ring den er an seiner Hand trug, doch genaueres werden wir vermutlich noch von den Spezialisten des Zaubereiministerium s erfahren.“

Kapitel 32b
Professor McGonagalls Botschaft
Sprecher: Marc

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MdG – Kapitel 32a – Professor McGonagalls Botschaft

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Harry Potter und die Macht des Geistes Sirius Black hatte die Nacht auf dem Sessel neben Remus Bett verbracht. Der von Dumbledore beauftragte Heiler wollte Remus ursprünglich nach St. Mungo bringen, doch nachdem er nach eingehender Untersuchung erklärt hatte, dass für Remus keine unmittelbare Gefahr mehr bestünde und er nur Ruhe, Erholung und ein paar ordentliche Mahlzeiten bräuchte um wieder gesund zu werden, hatte Sirius darauf bestanden, mit Remus in den Grimmauld Place zurückzukehren. Der Heiler hatte ein Dutzend Zaubersprüche über Remus gesprochen, einen Heiltrank für ihn da gelassen und Remus schließlich der Fürsorge Sirius überlassen.
Ja und hier saß er nun und wartete, mehr oder weniger geduldig, bis Remus endlich aufwachen würde. Das diffuse Licht der Morgensonne bahnte sich bereits seinen Weg durch die verschmutzten Fensterscheiben und Sirius wusste, dass es nur noch wenigen Minuten dauern würde, bis die Strahlen auch Remus Bett erreicht hatten. Es war das eigenartige Gefühl von Unwirklichkeit, das Sirius ergriff, wenn er in Remus eingefallenes und blasses Gesicht sah, was ihn veranlasste immer wieder nach Remus Hand zu greifen, um sich zu versichern, dass sein Freund wirklich hier war, dass er lebte und bald wieder aufwachen würde.
Sirius seufzte schwer, als er an die Stunden der Angst dachte, die er in der Kanalisation auf das Eintreffen des Heilers und der Auroren gewartet hatte.

Kapitel 32a
Professor McGonagalls Botschaft
Sprecher: Marc

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MdG – Kapitel 31b – Ein Gefängnis aus Silber

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Harry Potter und die Macht des Geistes „Hier ist nichts, wenn man von schlechter Luft, Feuchtigkeit und Dreck absieht“, stöhnte Tonks, die in diesem Moment stehenblieb und einen ungnädigen Blick zu Sirius warf, der leichtfüßig den vor ihm liegenden Steg überquerte und nun auf der anderen Seite des Kanals haltmachte und nachdenklich das Gitter betrachtete, das in eine neue Abzweigung führte. „Lasst uns zurückgehen.“
„Da muss ich ihr Recht geben“, sagte Bill, während er sich in beiden Richtungen des Gangs umsah. „Einen Versuch war es wert, doch hier finden wir keine Spur von den Todessern. Falls sie den Zirkel…“
„Gib mir doch noch mal die Karte, Bill“, unterbrach ihn Sirius, während er mit den Fingern die blank polierten Gitterstäbe entlang fuhr.
„Na und, das ist eben ein neues Gitter, so eines gab es auch weiter vorn schon mal“, schnaubte Tonks ungeduldig und warf die Arme in die Luft. „Das ist doch nun wirklich nichts Ungewöhnliches.“
Sirius achtete nicht auf sie. Mit zusammen gekniffenen Augen ließ er den Blick über die Karte wandern, ehe sich ein triumphierendes Lächeln auf seinem Gesicht breit machte.
„Verdammt gerissen, aber nicht gerissen genug!“, nickte er zufrieden und klopfte mit den Fingerknöcheln gegen die Metallstäbe. „Silber, die Stäbe sind aus Silber!“
„Bist du dir sicher?“, fragte Bill und trat näher an die Vergitterung heran.
„Aber…“ Tonks brach ab, als ihr plötzlich ein Licht aufging und einen Moment später stand sie bereits neben Sirius. „Du denkst Remus ist hier?“

Kapitel 31b
Ein Gefängnis aus Silber
Sprecher: Bella Black

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MdG – Kapitel 31a – Ein Gefängnis aus Silber

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Harry Potter und die Macht des Geistes Als Harry den Gemeinschaftsraum der Gryffindors betrat, herrschte dort, wie nicht anders erwartet, reger Betrieb. Überall um die Tische herum saßen Schüler die sich munter unterhielten oder den Abend nutzten, um noch Hausaufgaben für den nächsten Tag zu erledigen. Auch wenn es nicht übermäßig laut war, so erinnerte Harry dieses Gemurmel an das Summen in einem Bienenstock und für einen kurzen Moment spürte er den Wunsch, einfach wieder kehrt zu machen. Hier schlug ihm eine Welle von Sorglosigkeit entgegen, die so gar nichts mit seiner eigenen realen Welt zu tun haben schien. Bemüht darum, möglichst ruhig und unbefangen zu wirken, ging Harry zum Fenster, wo Ron und Hermine an einem Tisch saßen.
„Das war ein kurzes Nachsitzen“, sagte Ron überrascht, als Harry einen Stuhl heranzog und sich zu ihnen setzte.
„Hm“, brummte Harry, während er sich zurücklehnte und abwesend die Erstklässler beobachtete, die mit Eifer einen Katalog für Rennbesen studierten und sich gegenseitig erklärten, welchen Besen sie sich von ihren Eltern wünschten.
„Ist irgendetwas passiert?“, flüsterte Hermine und blickte sich unauffällig zu Dean und Parvati hinüber, die einen Tisch weiter über ihren Hausaufgaben brüteten.

Kapitel 31a
Ein Gefängnis aus Silber
Sprecher: Bella Black

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MdG – Kapitel 30d – Der Bann

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Harry Potter und die Macht des Geistes „Sie können doch nicht ernsthaft in Erwägung ziehen, diesen Bann aufrecht zu erhalten“, stieß McGonagall entsetzt aus und blickte hilfesuchend zu Dumbledore. „Das könnten wir nicht verantworten!“
„Können Sie es verantworten, dass diese junge Dame dem dunklen Lord Zugang zu Hussels Haus verschafft?“, entgegnete Moody scharf.
„Andrea würde das niemals tun“, empörte sich Harry, noch ehe McGonagall zu einer Antwort ansetzen konnte, doch niemand reagierte auf seinen Einwand.
McGonagall blickte Moody mit vor Zorn funkelnden Augen an, doch sie widersprach dem alten Zauberer nicht und auch Flitwick wippte, ohne etwas zu sagen, unschlüssig auf den Füßen.
„Wir haben immer noch die Möglichkeit einen Such-und-Finde-Zauber über die Bastet zu sprechen“, meldete sich nun Silver zu Wort. „Ich würde…“
„Du wärst schneller tot, als dass du Hallo sagen kannst“, unterbrach ihn Moody schroff.
„Es wäre eine Chance“, entgegnete Silver fest.
„Es wäre Selbstmord, Clark und das weißt du“, seufzte McGonagall leise. „Nein, es muss eine andere Möglichkeit geben.“
„Wir könnten zusätzlich einen Portschlüssel modifizieren, mit dem es mir möglich wäre…“, startete Silver einen neuen Versuch.
„Verrückt, komplett verrückt“, grollte Moody und tippte sich an die Stirn. „Ein Portschlüssel reagiert viel zu träge, als dass er dich im Erstfall schnell genug dort wegbringen könnte.“
„Vergiss nicht, man wird die Frau sicher unter eine strenge Bewachung gestellt haben“, nickte Flitwick, während sich auf seiner Stirn eine steile Sorgenfalte bildete. „Und vermutlich wurde auch ein Antiapparierfeld errichtet.“

Kapitel 30d
Der Bann
Sprecher: Madeika

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MdG – Kapitel 30c – Der Bann

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Harry Potter und die Macht des Geistes Doch nicht nur Harry zuckte, auch Silver und Flitwick die sich im gleichen Moment zur Tür wandten und erst jetzt die beiden Schüler erblickten, die wie übergroße, schwarze Fledermäuse regungslos an der Wand hafteten. Silver starrte sie einen Moment sprachlos an, als der kleine Zauberkunstprofesso r auch schon mit einem Satz von seinem Hocker sprang. Mit einer Bewegung seines Zauberstabs, die aussah als würde er Buchstaben in die Luft schreiben, hatte er in Sekundenschnelle den Bann um Harry und Moran gelöst; eine Befreiung, die so überraschend kam, dass Harry genau wie Moran mit einem unerwarteten Ruck von der Wand abwärts rutschte und unsanft auf dem Boden landete. Harry atmete tief ein, als er endlich wieder ungehindert atmen konnte und rappelte sich mühsam auf die Beine. Die plötzlich ungehinderte Sauerstoffzufuhr in seiner Lunge bewirkte, dass er erst einmal ins Torkeln geriet und hätte der Slytherin ihn nicht genau in diesem Augenblick am Arm festgehalten, wäre er vermutlich sofort wieder gestürzt.
„Danke, Ted“, sagte er matt und lehnte sich erschöpft gegen die Wand.
Flitwick blickte sie stirnrunzelnd an, ehe er fragend zu Silver hochsah. Als dieser jedoch nickte, wandte er sich mit einem tiefen Seufzen Dumbledore zu. „Wir haben ein Problem Direktor!“
„Minerva hat mir bereits davon berichtet“, sagte Dumbledore und erst als Harry erneut aufsah, bemerkte er, dass McGonagall und Moody ebenfalls den kleinen Saal betreten hatten.
„Ich denke jedoch nicht, dass dies ein Thema ist, dass wir vor den Schülern erörtern sollten“, meldete sich nun McGonagall zu Wort und warf einen strengen Blick auf Harry und Moran, der diese unmissverständlich zum Gehen auffordern sollte.
Harry wollte bereits den Mund zum Protest öffnen, als Silver ihm unerwartet zu Hilfe kam.

Kapitel 30c
Der Bann
Sprecher: Madeika

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