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MdG – Kapitel 28c – Ein Zauber aus der Vergangenheit

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Harry Potter und die Macht des Geistes „Unsinn!“, winkte die alte Frau mit einem breiten Lächeln ab. „So schwach wie ich dir vielleicht erscheine, bin ich nicht und das Badezimmer ist gleich nebenan.“
Andrea nickte, auch wenn sie stark bezweifelte, dass diese schmächtige alte Frau sie im Notfall wirklich halten konnte. Etwas zögernd ließ sie sich von der Frau ein dickes Kissen unter den Rücken schieben, welches ihr ein bequemeres Sitzen im Bett ermöglichte und zu ihrer Verwunderung musste Andrea feststellen, dass dieses Sitzen wesentlich besser ging, als sie bislang vermutet hatte. Selbst die Schmerzen, die sie während des Mittagessens noch gespürt hatten, waren nur noch als ein schwaches Ziehen spürbar und auch in ihre Hände schien langsam das Gefühl zurückzukehren.
„Du wirst sehen, es wird von Tag zu Tag besser werden“, lächelte die alte Frau und stellte ein Tablett mit einer Teetasse vor ihr auf das Bett.
„Wie lange bin ich schon hier?“, fragte Andrea, nachdem sie vorsichtig die Tasse in die Hand nahm.
„Einige Tage, man hat mich erst gerufen, als du schon hier warst.“

Kapitel 28c
Ein Zauber aus der Vergangenheit
Sprecher: Lily Lupin

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MdG – Kapitel 28b – Ein Zauber aus der Vergangenheit

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Harry Potter und die Macht des Geistes Die letzte Unterrichtsstunde an diesem Tag war Pflege magischer Geschöpfe. Hagrid hatte ihnen einen langen, nicht immer ganz verständlichen Vortrag über Graphörner gehalten und es war nicht nur Harry, der am Ende erleichtert aufatmete, als Hagrid sich entschuldigte, dass er ihnen leider kein lebendiges Exemplar vorführen konnte.
„Oh wie schade!“, feixte Malfoy, als Hagrid die Schüler verabschiedete und sie sich auf den Rückweg machten. „Dabei wäre so ein lebendiges Exemplar doch so interessant gewesen. Aber vermutlich hat der dumme Tölpel Angst, das Graphorn konnte jemanden aufs Korn nehmen. Jemanden, der vor nicht allzu langer Zeit schon mal eine Begegnung mit so einem Vieh hatte.“
Crabbe und Goyle lachten dümmlich, während Malfoy sich demonstrativ nach Harry umdrehte.
„Wohl kaum, aber wenn es Leute gibt, die schon mit einem harmlosen Hippogreif Probleme haben, dann kann Hagrid wohl kaum ein Graphorn vorführen“, entgegnete Harry kalt. „Schließlich muss Hagrid sich ja am Niveau der schwächsten Schüler orientieren.“
Malfoy zuckte kurz zusammen, doch eine Sekunde später war das Grinsen auf seinem Gesicht schon wieder so selbstgefällig wie eh und je. “Ja und du hast deine wahre Stärke mit dem Graphorn schon unter Beweis gestellt! Vor allem wenn dann auch noch ein böser Dementor dazu kommt.“
„Ach halt den Mund, Malfoy, jemand der sich schon bei einem Hippogreif vor Angst in die Hosen macht, sollte hier wirklich keine großen Sprüche klopfen“, mischte sich nun Ron beton gelangweilt ein.
„Lass ihn ruhig reden, Ron! Du weißt ja, die Malfoys können nichts anderes als Sprüche klopfen, wenn es wirklich mal zur Sache geht, geben sie ein recht jämmerliche Figur ab“, erklärte Harry mit einem lässigen Achselzucken. „Also lass ihn nur, außer von Dummköpfen wird er ja eh nicht ernst genommen.“
Harry wusste sehr genau, dass er an diesen Punkt einen empfindlichen Nerv traf und wirklich, Malfoy wirbelte herum, während seine Hand rasch in die Tasche fuhr. Aber noch ehe er sich richtig versah hatte er bereits Hermines Zauberstab vor der Nase.
„Versuch es erst gar nicht, du ziehst eh den Kürzeren“, sagte sie leise, während sich ihre Augen zu schmalen Schlitzen verengten.
„Gibt´s n´ Problem?“, polterte Hagrid von hinten und kam mit langen Schritten auf die kleine Gruppe zu.

Kapitel 28b
Ein Zauber aus der Vergangenheit
Sprecher: Lily Lupin

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MdG – Kapitel 28a – Ein Zauber aus der Vergangenheit

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Harry Potter und die Macht des Geistes Remus nickte, während er ihr Mienenspiel aufmerksam beobachtete. „Ja, du bist in eine magische Falle geraten. Kannst du dich daran erinnern?“
„Nein. Ich weiß nur noch, dass… es mir plötzlich fürchterlich übel wurde und… meine Haut brannte“, antwortete sie zögernd. „Irgendwann wurde mir dann schwindlig und ich bin gestürzt.“
„In deinem Körper befanden sich Spuren von Magie, die auf diese Falle reagiert haben“, seufzte Remus und strich ihr mitfühlend über den Arm. „Glücklicherweise war diese Magie nicht sehr stark, sonst…hätten dich auch die Heiler nicht mehr retten können.“
Andrea verstand nicht wirklich, was Remus ihr da erklären wollte; sie hatte nichts von einer Falle bemerkt, oder hatte sie es nur vergessen?
„Ich war in einem Muggelkrankenhaus“, grübelt sie und rieb sich über die Stirn, die bei dem angestrengten Nachdenken leicht zu pochen begann.
„Ja, wir mussten dich dort rausholen, weil die Muggel solche Verletzungen nicht heilen können“, entgegnete Remus mit einem sanften Lächeln. „Doch hier wirst du wieder ganz gesund.“
„Wo bin ich hier?“
„Im Haus eines Freundes, du wirst ihn kennen lernen, sobald es dir wieder besser geht“, erklärte Remus und drückte kurz ihre Hand.
„Meine Hände fühlen sich taub an“, sagte Andrea und erst jetzt, da sie die Hand anhob, konnte sie die bläuliche Färbung ihrer Haut erkennen.

Kapitel 28a
Ein Zauber aus der Vergangenheit
Sprecher: Lily Lupin

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MdG – Kapitel 27d – Ahnungen

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Harry Potter und die Macht des Geistes Als Harry am nächsten Morgen den Krankenflügel betrat, saß Hermine gerade in ihrem Bett und frühstückte.
„Guten Morgen!“, grüßte Harry mit einem breiten Grinsen und zog sich einen Stuhl heran.
„Guten Morgen, Harry! Was machst du den hier? Hättest du nicht gerade Unterricht?“, entgegnete Hermine und warf ihm einen prüfenden Blick zu.
„Zaubertränke fällt für den Rest der Woche aus und da dachte ich mir…ich könnte…dir ein bisschen Gesellschaft leisten.“
„Lieb von dir“, lächelte Hermine und zu Harrys Überraschung zog sich eine leichte Röte über Hermines Wangen.
„Weißt du schon, wann dich Madam Pomfrey heute aus ihren Klauen lässt?“
„Ich denke mal, noch vor dem Mittagessen. Sie will mich später noch ein letztes Mal untersuchen und dann dürfte ich wieder in den normalen Schulalltag zurückkehren.“
„Du hattest ganz schönes Glück“, seufzte Harry. „Wenn Moran nicht rechtzeitig reagiert hätte….“

Kapitel 27d
Ahnungen
Sprecher: Takarina

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MdG – Kapitel 27c – Ahnungen

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Harry Potter und die Macht des Geistes „Ganz ruhig, das ist nur ein sehr seltsamer Traum! Du bleibst jetzt einfach nur still liegen und wartest, bis er vorbei ist!“, dachte sie verzweifelt, während ihr Verstand das Klappern der Stricknadeln zu ignorieren versuchte. „Vielleicht bin ich ja auf den Kopf gefallen und das alles ist nur eine komische Halluzination! Bestimmt ist es gleich wieder vorbei und wenn ich die Augen aufmache, dann liege ich wieder in diesem Krankenzimmer mit der schnarchenden Zimmergenossin.“
Andrea wusste nicht wie lange sie so still dalag und dem Klappern der Stricknadeln lauschte, als plötzlich ein sanftes Summen neben ihr erklang und sie unweigerlich die Augen öffnen ließ. Neben ihrem Bett saß eine alte Frau mit weißem Haarknoten und runzeligem Gesicht, das vom Schein der Petroleumlampe erleuchtet wurde und summte ein altes Kinderlied, während sie auf ihre Strickarbeit konzentriert, vor sich hin lächelte.
„Das ist nur eine Illusion, das kann nicht real sein!“, stöhnte Andrea innerlich auf, doch noch ehe sie wieder die Augen schließen konnte, hatte die alte Frau ihr Wachsein bemerkt …

Kapitel 27c
Ahnungen
Sprecher: Takarina

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MdG – Kapitel 27b – Ahnungen

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Harry Potter und die Macht des Geistes „Diese Frau muss eine wichtige Person sein, wenn sie jemand unter die Aufsicht eines Wächters stellt“, seufzte Moran nach einer längeren Pause und sah sich die lange Liste von Flüchen an, mit denen die Bastet belegt wurde.
„Andrea ist nur ein Muggel.“
„Warum sollte der dunkle Lord einen Muggel auf seine Seite ziehen wollen?“, stieß Moran verblüfft aus.
„Sie wird sich Voldemort niemals anschließen!“, entgegnete Harry bestimmt, ohne auf die Frage des Slytherins einzugehen.
„Silver sieht das offensichtlich anders, aber vermutlich kennst du diese Frau länger und besser“, seufzte Moran mit einem Achselzucken und zog ein weiteres Buch aus dem Regal hinter sich.
Harry antwortete ihm nicht darauf. Was hätte er auch sagen sollen? Wenn er ehrlich zu sich selbst war, musste er sich eingestehen, dass er Andrea kaum besser kannte als Silver, dennoch war er der festen Überzeugung mit seiner Einschätzung richtig zu liegen; Andrea würde eher sterben als sich Voldemort anzuschließen.
„Nun, wie dem auch sei, Flitwick versucht jedenfalls ein zweites Gegenstück herzustellen, mit dessen Hilfe sie nicht nur Andreas Aufenthaltsort ausfindig machen können, sondern auch noch mitbekommen, was dort geschieht“, erklärte Moran.
„Ist das der Grund, warum wir diese ganzen Gegenzauber nachschlagen?“
„Nein, wenn ich richtig vermute, brauchen sie diese Liste erst, wenn sie den Bann des Wächters brechen wollen. Für das Gegenstück benötigen sie normalerweise so etwas wie Haare, Fingernägel oder auch Blut der betreffenden Person und was genauso wichtig ist: sie müssen einen neuen Zauber sprechen, der die Bastet, das Gegenstück und die Frau miteinander verbindet.“

Kapitel 27b
Ahnungen
Sprecher: Takarina

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MdG – Kapitel 27a – Ahnungen

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Harry Potter und die Macht des Geistes „Ich weiß, Slytherins und Gryffindors vertrauen einander nicht“, sagte er niedergeschlagen und kniff die Lippen zusammen, während er auf das vor ihm liegende Pergament starrte.
Einige Zeit hingen diese Worte schwer im Raum. Morans Worte sprachen nur zu deutlich aus, was auch in Harrys Kopf vor sich ging; Gryffindors und Slytherins würden sich nie vertrauen; die Kluft, welche die beiden Häuser trennte, war einfach zu groß. Gleichzeitig spürte Harry aber auch, wie etwas tief in seinem Inneren gegen diese Vorstellung zu rebellieren begann. Hier saß er einem Jungen gegenüber, der ihm sympathisch war, der Hermines Leben gerettet und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn bewiesen hatte, als er sich zu Beginn des Schuljahres für Neville einsetzte, und nur weil ihn der Sprechende Hut nach Slytherin gesteckt hatte, misstraute er ihm. „Das ist nicht richtig!“, belehrte ihn eine mahnende Stimme in seinem Kopf. „Aber er ist ein Slytherin!“, meldete sich eine andere Stimme und keiner von beiden konnte Harry wirklich widersprechen. Zwischen den widerstreitenden Gefühlen hin und her gerissen, beobachtete er den Slytherin, der noch immer vor sich ins Leere starrte.
„Glaubst du, dass du … mir vertrauen könntest?“, sagte Harry unsicher in die Stille hinein, ohne Moran auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen …

Kapitel 27a
Ahnungen
Sprecher: Takarina

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MdG – Kapitel 26d – Flitwicks Magie

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Harry Potter und die Macht des Geistes „Unsere Aufgabe wird sein, zu einer Liste von Flüchen die passenden Gegenzauber zu finden“, erklärte Moran gleichmütig, während er Flitwick beobachtete, wie dieser mit seinem Zauberstab die Figur auf der Steinplatte antippte. „Nebenan befindet sich eine kleine Bibliothek in der wir die Zauber nachschlagen können.“
Währendessen begann die Figur auf den Tisch zu leuchten und erst jetzt erkannte Harry sie. „Das ist die Bastet aus Andreas Haus“, stieß er verblüfft aus und trat näher an den Tisch heran.
Flitwick zuckte zusammen und die Mappe die er bisher lässig in seiner Hand gehalten hatte, entglitt seinen Fingern, so dass sich die einzelnen Blätter über den staubigen Boden verteilten. Harry und Moran bückten sich um ihm beim Einsammeln zu helfen, doch der kleine Lehrer winkte ungeduldig ab. „Ich mach das schon, kümmern ihr euch lieber um die Gegenzauber.“
Moran blickte stirnrunzelnd von der Bastet zu Harry und dann weiter zu Flitwick, ehe er sich mit einem Achselzucken aufrichtete und Flitwick das Pergament reichte, das er soeben vom Boden aufgehoben hatte. Harry tat es ihm gleich und folgte Moran in den Nebenraum, der vom Boden bis zur Decke mit Büchern voll gestopft war. Harry hatte eigentlich einen Raum in der Größe eines Klassenzimmers erwarten und war nun erstaunt eine Kammer vorzufinden, die nicht viel größer als Filchs Besenschränke war. Unter dem Fenster stand ein schmuckloser, alter Schreibtisch auf dem bereits einige aufgeschlagene Bücher lagen. Moran ging darauf zu und zog darunter ein Pergament hervor, warf einen prüfenden Blick darauf und reichte es an Harry weiter.
„Das hier ist die Liste mit den Flüchen“, sagte er und wandte sich einem weiteren Pergament zu.

Kapitel 26d
Flitwicks Magie
Sprecher: Sika

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