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MdG – Kapitel 17a – Aufschlussreiche Gespräche

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Harry Potter und die Macht des Geistes Unbändige Wut stieg in Harrys Innerem hoch und es kostete ihn alle Anstrengung, Malfoy nicht einen Fluch auf den Hals zu hetzen. „Malfoy will nur provozieren!“, ermahnte er sich selbst, ließ jedoch seinen Zauberstab nicht sinken. Für einige Sekunden starrten sie sich nur hasserfüllt an, ehe Malfoy seinen beiden Leibwächtern ein stummes Zeichen gab und die drei Slytherins unvermittelt kehrt machten und gingen.
„Was war das jetzt, die geben doch sonst nicht so schnell klein bei?“ wunderte sich Hermine, während sie den Slytherins nachsah, die betont gelangweilt davon stiefelten.
Warum die Slytherins so einfach abzogen war Harry egal, er war nur zutiefst erleichtert, dass sich die befangene Stimmung zwischen ihm und Hermine aufgelöst hatte. Plötzlich schien wieder alles beim Alten zu sein und er sah sich nach einer geeigneten Möglichkeit um, wo er ungestört mit Hermine reden konnte.
„Komm, ich muss dir was erzählen“, sagte Harry leise, während er den gegenüberliegenden Besenschrank anvisierte.
„Dort hinein“, sagte Hermine dagegen und deutete auf die Klassenzimmertür zu ihrer Rechten.
„In McGonagalls Klassenzimmer?“, stöhnte Harry zweifelnd, doch Hermine hatte bereits den Ärmel seiner Robe ergriffen und zog ihn mit sich.
„Also…du wolltest mit mir reden“, begann Hermine, setzte sich auf einen der Tische und sah ihn erwartungsvoll an.

Kapitel 17a
Aufschlussreiche Gespräche
Sprecher: Madarka

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MdG – Kapitel 16c – Quidditchtleidenschaft

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Harry Potter und die Macht des Geistes Die Nachricht, dass Harry Potter das Team der Gryffindors verlassen hatte, verbreitete sich wie ein Lauffeuer in der Schule. Während ihm die meisten Gryffindors mit Unverständnis und Unmut begegneten, schien es die Ravenclaws und Hufflepuffs eher zu verwirren; die Slytherins hingegen ließen es sich jedoch nicht nehmen, Harry mit lautem Beifall zu begrüßen, als er zum Abendessen die Große Halle betrat. Ein Vorfall, der am Tisch der Gryffindors eisiges Schweigen auslöste.
Ron und Ginny hatten sich demonstrativ einen Platz am anderen Ende des Gryffindortisches gesucht und bedachten Harry nun mit zornigen Blicken.
„Ignorier es einfach“, flüsterte Hermine, während sie Harrys Teller mit Gemüsesuppe füllte. „Die beruhigen sich schon wieder.“
Harry antwortete ihr nicht darauf – was hätte er ihr auch sagen sollen. Es war nicht das erste Mal, dass er von seinen Mitschülern angefeindet wurde, doch diesmal war es anders… diesmal fühlte Harry sich wirklich schuldig. Auch wenn er noch immer der Überzeugung war, dass seine Entscheidung richtig war und es für ihn wichtigere Dinge gab, um die er sich kümmern musste, so meldete sich doch eine leise, aber hartnäckige Stimme in seinem Hinterkopf, die ihm vorwarf, egoistisch und überstürzt reagiert zu haben. Was, wenn das Gryffindorteam dieses Jahr bei dem Wettstreit um dem heiß begehrten Pokal scheiterte? Würde man dann ihm die Schuld dafür geben?

Kapitel 16c
Quidditchtleidenschaft
Sprecher: Madarka

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MdG – Kapitel 16b – Quidditchtleidenschaft

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Harry Potter und die Macht des Geistes „Haben sie ihn gefunden?“, fragte Ernie nach einigen Minuten des Schweigens.
„Den Kettenanhänger? Nein, den haben sie nicht bekommen“, antwortete Harry grimmig und fühlte, wie der Zorn in seinem Herzen anschwoll. „Hast du eine Vermutung, wer mit der Person gemeint sein könnte, die in meinen Schlafsaal eindringen sollte?“
„Vermutlich ein Slytherin, doch sie haben keinen Namen genannt“, seufzte Ernie.
„Ich werde es auch so herausfinden!“, schnaubte Harry und ballte unweigerlich die Hände zu Fäusten.
„Wenn du Hilfe brauchst…“
„Nein, nicht nötig“, wehrte Harry entschieden ab. „Ich denke, du hast derzeit genug andere Probleme.“
„Kann ich nicht leugnen, doch wenn es irgendetwas gibt, was ich für dich tun kann, dann lass es mich wissen.“
„Danke, Ernie!“
„Keine Ursache! Ich wünschte nur, dass ich früher den Mut gehabt hätte und…“
„Lass gut sein! Was geschehen ist, ist geschehen und lässt sich nicht mehr ändern“, seufzte Harry und war selbst überrascht, wie einfach ihm diese Worte über die Lippen kamen.

Kapitel 16b
Quidditchtleidenschaft
Sprecher: Takarina

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MdG – Kapitel 16a – Quidditchtleidenschaft

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Harry Potter und die Macht des Geistes Der nächste Tag war ein Samstag, und als Harry gegen Mittag aufwachte, war der Schlafsaal um ihn herum bereits leer. Auf seinem Nachttisch stand noch immer die Phiole die Silver ihm am Abend zuvor gegeben hatte. „Dies ist ein Trank für einen traumlosen Schlaf und du solltest dich wirklich mal wieder gründlich ausschlafen“, hatte er gemeint und Harry konnte nicht leugnen, dass ihm der Schlaf auch wirklich gut getan hatte. Ein Blick auf die Uhr und das verräterische Grollen seins Magens zeigte ihm, dass es Zeit zum Mittagessen war und so beeilte er sich mit dem Anziehen. Harry schlüpfte soeben in seine Schuhe, als Ron in der Tür erschien.
„Gut geschlafen?“, sagte er mit einem breiten Grinsen. „Wollte dich gerade wecken.“
„Bin schon fertig“, murmelte Harry, während er erfolglos versuchte seine Haare zu bändigen, die durch den langen Schlaf nun noch ungestümer als sonst in allen Richtungen vom Kopf abstanden.
„Wurde mächtig spät gestern“, sagte Ron beiläufig, als sie durch das Porträtloch den Gemeinschaftsraum verließen und auf Hermine, Neville und Ginny trafen.
„Hm“, brummte Harry, doch Ron schien auch keine weiteren Erklärungen erwartet zu haben.
„Oh Mann, ich bin am verhungern“, stöhnte er und stürmte mit weit ausholenden Schritten voran.
„Hat der auch noch was anderes als Essen im Kopf“, seufzte Ginny theatralisch und folgte kopfschüttelnd ihrem Bruder, während Neville sich nur mit einem leichten Achselzucken anschloss.

Kapitel 16a
Quidditchtleidenschaft
Sprecher: Ginevra Snape

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MdG – Kapitel 15b – Aufgewühlte Gefühle

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Harry Potter und die Macht des Geistes Diese Eröffnung kam für Harry derart unerwartet, dass er unwillkürlich zusammenzuckte und Silver verblüfft anstarrte. „Silver ein Slytherin?“ Von der Tatsache abgesehen, dass Harry sich nie ernsthafte Gedanken darum gemacht hatte, ob Silver jemals in Hogwarts zur Schule gegangen war und warum Professor Sprout ihn kannte, hatte er in ihm doch immer einen Gryffindor gesehen. Er passte einfach nicht in das Bild, welches Harry von einem typischen Slytherin hatte.
„Beurteile Menschen, doch tu dies immer in ihrer Gesamtheit.“, sagte Silver ruhig, fast so, als hätte er Harrys Gedanken gelesen. „Der sprechende Hut verteilt die neuen Schüler auf Grund ihrer Gaben und Veranlagungen, doch was dieser Mensch letztendlich aus seinem Leben macht; zu welcher Persönlichkeit er sich entwickelt, all das ist mit der Entscheidung des Hutes noch lange nicht festgelegt. In Zeiten wie diesen ist es für die Slytherins nicht leicht, denn von vielen Menschen werden sie, ohne lange zu überlegen, in das Lager von Lord Voldemort eingeordnet.“ Harry öffnete bereits den Mund, doch Silver bat ihn durch eine Handbewegung zu schweigen. „Für einige Slytherins mag das auch zutreffen, doch kannst du alle Anderen dafür verantwortlich machen, was ihre Mitbewohner denken und mit wem sie sympathisieren?“
„Nein, sicher nicht!“, gab Harry widerstrebend zu, während ihn Silvers Worte gleichzeitig in Erinnerung riefen, dass der Verräter seiner Eltern ein Gryffindor war. Harry konnte nicht leugnen, dass ihm dieses Wissen einen kurzen aber schmerzhaften Stich versetzte.

Kapitel 15b
Aufgewühlte Gefühle
Sprecher: Takarina

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MdG – Kapitel 15a – Aufgewühlte Gefühle

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Harry Potter und die Macht des Geistes Wie nicht anders erwartet wurde Harry von seiner Hauslehrerin über einen möglichen Verdacht befragt, wobei Harry feststellen musste, dass McGonagall nun fast noch besorgter wirkte, als an jenem Abend, als Sirius während Harrys drittem Schuljahr in den Schlafraum der Gryffindors eingedrungen war. Dennoch zog sich dieses Gespräch weit weniger in die Länge als Harry befürchtet hatte und schon nach wenigen Minuten entließ sie ihn wieder, jedoch nicht ohne ihn vorher nochmals eindringlich zur Vorsicht zu ermahnen.
„Es ist uns immer noch ein Rätsel, wie jemand in ihren Schlafsaal eindringen konnte“, beendete sie das Gespräch. „Deshalb seien Sie wachsam, Potter!“
„Das werde ich Professor!“, versprach Harry und wandte sich zum Gehen.
Er hatte gerade die Tür geöffnet, als er sich unwillkürlich noch einmal nach seiner Hauslehrerin umdrehte. Sie hatte die Brille abgenommen und fuhr sich müde über die Nasenwurzel, eine Geste die Harry spontan an Remus denken ließ. Mit einem unterdrückten Seufzen zog er die Tür hinter sich ins Schloss und blieb wie angewurzelt stehen, da plötzlich Ernie MacMillan hinter ihm stand.
„Hi Harry“, lächelte dieser unsicher, während sein Blick nervös den Gang entlang huschte, als wollte er sich versichern, dass niemand sie beobachtete.
„Ist das Zufall oder Absicht, dass wir uns heute ständig über den Weg laufen?“, fragte Harry misstrauisch und wusste selbst nicht, weshalb er diese Frage so aggressiv stellte.
Ernie biss sich auf die Unterlippe und sah betreten zu Boden. „Ron hat dir nichts ausgerichtet, nicht wahr?“, sagte er so leise, dass Harry ihn kaum verstehen konnte.
„Was ausgerichtet?“
„Nun…ja…ich…“, stotterte Ernie, brach jedoch unvermittelt ab, als am Ende des Korridors mehrere Hufflepuffs auftauchten und noch ehe Harry richtig verstand, hatte Ernie auf dem Absatz kehrt gemacht und stürmte davon. Für einen Moment stand Harry einfach nur verblüfft da, bis er sich mit einem Achselzucken auf den Weg zu Silver machte. Was ging ihn das seltsame Verhalten von Ernie MacMillan an?

Kapitel 15a
Aufgewühlte Gefühle
Sprecher: Takarina

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