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MdG – Kapitel 8a – Eine neue Spur

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Harry Potter und die Macht des Geistes Harry wusste, dass er von Malfoy sprach, doch hielt er es für klüger, die Tatsache zu verschweigen, dass sie gestern Nacht mit Hilfe der Karte spioniert hatten. Er konnte nicht einschätzen wie Silver auf diese Information reagieren würde. Nachdenklich starrte Harry auf seine Füße. Sollte die Nachricht wirklich von Malfoy sein? Irgendwie zweifelte er daran; konnte sich nicht vorstellen, dass Malfoy so plump vorgehen würde, wenn er jemanden aus dem Schloss locken wollte. Andererseits, wer konnte schon wissen, was im kranken Hirn eines Slytherins vor sich ging? Harry seufzte, einen kurzen Moment lang hatte er wirklich geglaubt, Silver könnte ihm sagen von wem die Nachricht war, doch noch ehe er weiter nachdenken konnte, war Hermine näher herangetreten.
„Und was vermuten Sie, Professor?“, fragte sie zaghaft.
„Du hast eine sehr scharfe Beobachtungsgabe, Hermine“, entgegnete Silver lächelnd, ehe sein Gesicht wieder ernst wurde und er leise seufzte. „Nun ich persönlich halte es nicht für einen Schülerstreich, doch das ist reine Spekulation.“
„Sie denken, dass mich tatsächlich jemand warnen wollte?“, sagte Harry überrascht …

Kapitel 8a
Eine neue Spur
Sprecher: Takarina

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MdG – Kapitel 7b – Die Theorie der Verteidigung

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Harry Potter und die Macht des Geistes Das Rauschen der Posteulen beendete unvermittelt Harrys Grübeln und als eine Eule mit der neuesten Ausgabe des Tagespropheten vor Hermine landete, gelang es Harry gerade noch seine Teetasse in Sicherheit zu bringen. Unwillkürlich wanderte sein Blick zum Tisch der Slytherins hinüber und Harry konnte gerade noch sehen, wie ein großer schwarzer Rabe einen Brief vor Malfoy ablegte. Allerdings öffnete Malfoy den Brief nicht, sondern versuchte ihn möglichst unauffällig in seiner Tasche verschwinden zu lassen.
„Oh nein!“, hörte er Hermine plötzlich stöhnen und noch ehe er etwas sagen konnte, hielt sie ihm die Titelseite unter die Nase.
Neuer Angriff der Todesser, stand in fetten Lettern quer über dem Leitartikel.
„Jetzt weißt du, warum sie gestern unterwegs waren“, seufzte Hermine, während Ron und Harry den Artikel lasen.
„Perks?“, sagte Ron grübelnd und biss sich nachdenklich auf die Lippe.
„Ja, Sally Perks geht nach Ravenclaw und ich vermute mal, dass es sich bei den Opfern um ihre Familie handelt“, erklärte Hermine, während ihr Blick den Ravenclawtisch entlang wanderte. „Sie ist nicht hier.“
„Luna auch nicht“, schaltete sich unvermittelt Ginny in das Gespräch mit ein, die Hermines Blick folgte.

Kapitel 7b
Die Theorie der Verteidigung
Sprecher: Sethaphopes

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MdG – Kapitel 7a – Die Theorie der Verteidigung

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Harry Potter und die Macht des Geistes Harry nickte mit einem ungläubigen Kopfschütteln, ehe er sie am Arm zog. „Komm wir müssen uns beeilen, sonst verlässt Ron den Bereich, in dem er auf der Karte sichtbar ist!“
Wenige später huschten sie durch das Eingangstor nach außen. Dichte undurchdringliche Dunkelheit umfing sie, kein Stern war am Himmel zu sehen und ein eisiger Regen peitschte ihnen unbarmherzig entgegen. Unter ihren Füßen schmatzte die aufgeweichte Wiese und Hermine musste sehr darauf achten, nicht versehentlich wegzurutschen.
„Mist, hier außen nützt uns die Karte nichts mehr“, fluchte Harry, während er die Karte der Rumtreiber zurück in seine Tasche steckte. „Es ist einfach zu dunkel.“
„Was machen wir jetzt?“
„Gute Frage! Wir können nur hoffen, dass es Ron ist, der uns möglichst schnell entdeckt und nicht jemand anders.“
Hermine neben ihm gab ein kurzes unwilliges Brummen von sich, als sie sich vorstellte, dass es Snape sein könnte, der sie hier unten erwischte. Ein eisiger Schauer lief ihr bei dieser Vorstellung über den Rücken, doch als Harry seinen Zauberstab aus der Tasche zog, tat sie es ihm gleich. Kurze darauf passierten sie die Gewächshäuser, aber auch hier war nichts zu sehen und der pfeifende Wind machte es nahezu unmöglich, weiter entfernter Schritte auf dem nassen Gras zu hören.
„Harry, Hermine!“, flüsterte es plötzlich neben ihnen und Hermines Herz sackte einen Meter tiefer; einen Moment später sahen sie Ron, der den Tarnumhang von seinem Kopf zog.
„Ron ich bin so froh“, keuchte Hermine und auch Harry atmete erleichtert auf.
„Gut, dass du da bist! Hast du jemanden gesehen?“, flüsterte er, während Ron den Tarnumhang anhob, damit sie sich ebenfalls darunter verstecken konnten.
„Ernie Macmillan schleicht hier rum und im Schloss hab ich Malfoy gesehen.“
„Lasst uns rasch umkehren“, drängte Hermine, als sie die beiden Jungs Richtung See spähten sah.
„Jetzt, da wir schon mal hier sind?“, protestierte Ron, doch seiner Stimme war die Unsicherheit anzuhören. Ron war gewiss kein Feigling, doch auf Grund einer mysteriösen Nachricht, die womöglich von Voldemorts Schurken stammen konnte, nachts zum See zu gehen, ließ ihn zögern.

Kapitel 7a
Die Theorie der Verteidigung
Sprecher: Sethaphopes

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MdG – Kapitel 6c – Nächtliche Umtriebe

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Harry Potter und die Macht des Geistes Hermine war es nicht gelungen Silver zu finden, sein Büro war abgeschlossen und sie hatte keine Ahnung, wo sich dessen private Räume befanden. Unentschlossen stand sie nun in einer Fensternische im dritten Stock, lehnte die Stirn gegen die kühle Fensterscheibe und starrte in die Schwärze der Nacht hinaus. „Was soll ich nur tun? Was kann ich überhaupt tun? Harry, verdammt, was hast du vor? Ron hat Recht, ich kann nicht zu McGonagall gehen, doch was soll ich sonst tun?“ Tiefe Verzweiflung und ein undefinierbares Gefühl, das Hermine nicht erklären konnte, zerrten an ihren Nerven, während die Gedanken in ihrem Kopf Kapriolen schlugen. „Was wenn dort draußen Voldemort steckt und Harry ihm direkt in die Arme läuft?“ Gerade als sie sich entschlossen hatte, Ron und Harry zu folgen, spürte sie eine Bewegung hinter sich und für einen kurzen Augenblick setzte ihr Herzschlag aus.
„Miss Granger, 50 Punkte Abzug für Gryffindor!“, donnerte Snapes Stimmte und ließ sie erschrocken herumwirbeln.

Kapitel 6c
Nächtliche Umtriebe
Sprecherin: Sika

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MdG – Kapitel 6b – Nächtliche Umtriebe

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Harry Potter und die Macht des Geistes McGonagall setzte sich hinter ihren Schreibtisch und blickte ihn scharf an, ehe sie den Zauberstab zückte und ein Tablett mit Tee vor ihr erschien. Wortlos füllte sie zwei Tassen und reichte eine davon an Harry weiter.
„Hier trinken Sie!“, sagte sie knapp, doch Harry war viel zu wütend, als dass er nun so einfach eine Tasse Tee mit ihr trinken und so tun konnte, als hätte es ihre unfaire Frage nicht gegeben.
„Nein, danke!“, schnaubte er deshalb und richtete stur den Blick auf das Fenster hinter McGonagalls Rücken.
„Stellen Sie sich nicht so an, Potter!“, sagte sie barsch. „Tee beruhigt die Nerven und wenn ich Sie mir so ansehe, dann denke ich, Sie haben ihn bitter nötig“
Wie zur Bestätigung ihrer Worte, setzte sie ihre eigene Tasse an und leerte diese in einem Zug. „Anscheinend bin ich da nicht der Einzige!“, dachte Harry grimmig, doch die Tatsache, dass seine Hauslehrerin sich erneut eine Tasse einschenkte, verleitete ihn dazu McGonagall anzusehen. Ohne es wirklich erklären zu können, wusste Harry plötzlich, dass sich McGonagalls Zorn nicht auf ihn bezog; irgendetwas musste vorgefallen sein, das ihr gewaltig zu schaffen machte.
„Ich versichere Ihnen, ich habe den Tee nicht vergiftet und er enthält auch kein Veritaserum“, erklärte sie trocken und für einen winzigen Augenblick, war Harry sich sicher ein leichtes Schmunzeln über ihr Gesicht huschen zu sehen.
Widerstrebend nickte Harry, doch als seine klammen Finger die Tasse mit dem heißen Getränk umschlossen, bemerkte er erstmals wie kalt ihm wirklich war.

Kapitel 6b
Nächtliche Umtriebe
Sprecherin: Sika

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MdG – Kapitel 6a – Nächtliche Umtriebe

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Harry Potter und die Macht des Geistes Harry hatte den Korridor, in dem Minerva McGonagalls Büro lag, fast erreicht, als eine eisige Stimme ihn erschrocken zusammenfahren ließ.
„Potter! Darf ich erfahren, was Sie des Nachts in den Gängen zu suchen haben?“
Für einen kurzen Moment konnte Harry nicht erkennen woher die Stimme kam, denn die Worte seines Zaubertranklehrers hallten unnatürlich laut in dem stillen Korridor wider.
„Hat es Ihnen die Sprache verschlagen?“, schnarrte Snape, während er unvermittelt aus einer dunklen Nische hervor trat.
„Nein! Entschuldigen Sie, Sir, ich habe Sie nicht gesehen“, antwortete Harry und trat unwillkürlich einen Schritt zurück. Das selbstgefällige Grinsen, mit dem Snape auf ihn zukam, erinnerte Harry an das grausame Spiel einer Katze, die sich ihrer Beute sicher war. Mit betont lässigen Schritten kam Snape näher und im gleichen Maß, wie sich die Distanz zwischen ihnen verringerte, stieg auch Harrys Zorn. Ärgerlich bemerkte er, wie seine Hand, die noch immer die kurze Nachricht umschlossen hielt, zitterte und Snape nur zu deutlich die Unruhe in Harrys Innerem verriet.
„Nun, ich warte noch immer auf eine Antwort!“
„Ich bin auf den Weg zu Professor McGonagall“, sagte Harry und mit großer Anstrengung gelang es ihm sogar, seiner Stimme einen ruhigen, festen Klang zu geben.
„Was soll der Unsinn? Wollen Sie mir ernsthaft weismachen, dass sie mitten in der Nacht Professor McGonagall einen Besuch abstatten?“, sagte Snape mit einem kurzen, trockenen Lachen.
„Bitte, es ist wichtig!“, entgegnete Harry gereizt, wohl wissend, dass Snape diese Situation genoss und gerade dieser Umstand war es auch, der Harrys Zorn noch mehr anheizte.

Kapitel 6a
Nächtliche Umtriebe
Sprecherin: Sika

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MdG – Kapitel 5b – Die geheimnisvolle Nachricht

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Harry Potter und die Macht des Geistes Ein merkwürdiges Unbehagen beschlich Harry, während er langsam den Brief auseinander faltete, wobei es eher eine kurze Nachricht, als einen Brief zu nennen war.

Wenn du es schaffst, dann komme
allein um Mitternacht zur alten Weide
am See!
Muss dich dringend warnen!

„Was soll das denn?“, fragte Ron, der genau wie Hermine über Harrys Schulter hinweg mitgelesen hatte.
„Keine Ahnung!“, seufzte Harry und faltete nachdenklich das Pergament zusammen.
„Das stinkt gewaltig nach einer Falle!“, ereiferte sich Hermine, doch Harry schien sie kaum zu hören. Den Blick starr auf das Fenster gerichtet, durch das die graue Eule längst verschwunden war, wiegte er grüblerisch den Kopf hin und her, als müsse er das Für und Wider scharf abwägen.
„Harry, du wirst da auf keinen Fall hingehen!“, sagte Hermine eindringlich.
„Hermine hat Recht, das sieht gewaltig nach einer Falle aus“, stöhnte Ron und musterte Harry besorgt, während am Tisch nebenan Lavender in lautes Gelächter ausbrach.
„Was ist daran so lustig?“, ereiferte sich Parvati und Dean, der noch immer mit seinem Aufsatz für Zaubertränke kämpfte, brummte ein grantiges „RUHE!“ durch den Raum.
„Entschuldige Dean, aber das war einfach zu drollig!“, kicherte Lavender und versuchte es durch ihre vorgehaltene Hand zu dämpfen, was ihr einen ärgerlichen Blick von Parvati einhandelte.
„Was ist drollig?“, mischte sich nun auch Ginny ein und im Nu war die Aufmerksamkeit aller Gryffindors bei dem kichernden Mädchen.

Kapitel 5b
Die geheimnisvolle Nachricht
Sprecher: DamastSchwert

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