Kapitel 2b
Unerwarteter Beistand
Sprecherin: Takarina
Im Nu war ein Großteil der Gryffindors auf den Beinen, irgendjemand klatschte laut Beifall, aber noch ehe es zu weiteren Ausschreitungen kommen konnte, war Professor McGonagall zur Stelle.
“Longbottom!” brüllte sie mit überschnappender Stimme und schlagartig kehrte Ruhe ein.
McGonagall war so schnell am Tisch der Gryffindors erschienen, dass Harry es nur damit erklären konnte, dass seine Hauslehrerin innerhalb der Großen Halle appariert sein musste. Vor Zorn bebend baute sie sich vor Neville auf, der noch immer hilflos vom Kelch in seiner Hand, zu Malfoys blutverschmiertem Gesicht sah. Einige Male öffnete er den Mund, als wollte er etwas sagen, doch kein Laut wollte über seine Lippen kommen. Auch McGonagall schnappte nach Luft.
“Longbottom, wie können sie es wagen?” donnerte sie.
“Was geht hier vor?” Snape schneidende Stimme ließ sie alle zusammenzucken und die Slytherins wichen zur Seite, damit ihr Hauslehrer an den Gryffindortisch treten konnte. Sofort entstand ein wirres Durcheinander an Stimmen.
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Kapitel 2a
Unerwarteter Beistand
Sprecherin: Takarina
„He, wollt ihr hier Wurzeln schlagen, oder was?“, erklang eine ärgerliche Stimme hinter ihnen und als Harry sich umdrehte sah er Marietta Edgecombe, Chos Freundin, die sie im letzten Schuljahr bei Umbridge verpetzt hatte. Für einen Moment war Harry versucht ihr eine ruppige Antwort hinzufahren, besann sich jedoch und drehte sich stattdessen wieder von ihr weg. Auch wenn er ihr den Verrat immer noch nicht verziehen hatte, so erschien es ihm doch jetzt, da Cho tot war, unmöglich mit ihr zu streiten.
„Hallo Marietta“, sagte Hermine eisig und Harry erwartete bereits einen spitzen Kommentar von ihr, doch Hermine gab nur ein grimmiges Schnauben von sich und stiefelte vorwärts in die Große Halle.
Tausende von leuchtenden Kerzen schwebten über den vier Haustischen und erleuchteten den Raum. Die verzauberte Decke zeigte vereinzelt Sterne und als das vertraute Stimmengewirr Harry umfing, spürte er langsam, wie die Spannung von ihm abfiel. Er war wieder in Hogwarts.
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Kapitel 1b
Das vergessene Geschenk
Sprecher: Sethaphopes
„Hallo zusammen!“, grüßte Harry, verstaute seinen Koffer und ließ sich neben Luna nieder.
„Hallo Harry!“ Luna lächelte ihn mit großen Augen an, ehe sie sich wieder in die neueste Ausgabe des Klitterers vertiefte.
Von Ernie Macmillan kam nur ein kurzes „hi“, eher er wieder mürrisch aus dem Fenster sah.
„Musst du nicht auch in das Abteil der Vertrauensschüler?“, fragte Harry stirnrunzelnd, als er sich daran erinnerte, dass Ernie ja ebenfalls zu den Vertrauensschülern gehörte.
„Bin ja schon weg“, entgegnete er gereizt und stand mit einem Ruck auf.
„He, so war das nicht gemeint“, stieß Harry verblüfft aus, als Ernie seinen Koffer aus der Gepäckablage ziehen wollte. „Du störst mich überhaupt nicht. Ich dachte nur, da Ron und Hermine…“
Ernie sah ihn einen Moment lang unschlüssig an, ehe er zögernd nickte und den Koffer zurückschob.
„Ich sollte trotzdem mal nach vorne gehen“, nuschelte er, doch noch bevor er die Tür erreicht hatte hielt Neville ihn zurück.
„Du kommst aber dann wieder?“
Ernie nickte, warf einen letzten unsicheren Blick auf Luna und Harry und verschwand im Korridor.
„Was ist denn mit dem los?“, fragte Harry kopfschüttelnd. „Er ist doch sonst nicht so empfindlich.“
„Keine Ahnung“, seufzte Neville und schnappte sich Trevor, der durch die offene Tür flüchten wollte. „Denke mal, der hat Stress mit seinen Freunden aus Hufflepuff.“
„Manche Leute sind schrecklich intolerant“, murmelte Luna hinter ihrer Zeitschrift, die sie wie schon im letzten Schuljahr auf den Kopf gedreht las.
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Start der neuen Hörbuchreihe: Harry Potter und die Macht des Geistes
von Sternchen
Kapitel 1a
Das vergessene Geschenk
Sprecher: Takarina, Sethaphopes
IIn 90 Podcast-Teilen haben wir Euch die tolle Geschichte von “Harry Potter und die andere Seite der Wirklichkeit” erzählt. Die Autorin Sternchen hat eine Fortsetzung der Fan-Geschichte geschrieben: “Harry Potter und die Macht des Geistes”, die nahtlos an den ersten Band anknüpft.
Wieder erwarten Euch in vielen Folgen neue Entdeckungen in der magischen Welt, spannende Momente – unvorhergesehene Ereignisse.
Viel Spaß bei diesem neuen Abenteuer rund um Harry Potter!
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Harry Potter und die andere Seite der Wirklichkeit
von Sternchen
Kapitel 40c
Fragen und Antworten
Sprecher: Alle bisherigen Sprecher gemeinsam!
Als er die Augen aufschlug, sah er Dumbledore mit gemächlichen Schritten auf sich zukommen. Sein langer, weißer Bart schimmerte im Sonnenlicht und bildete einen starken Kontrast zu der dunkelblauen Robe, die er an diesem Tag trug. Trotz seines hohen Alters strahlte dieser Mann eine Mischung aus Ruhe, Beständigkeit und Tatkraft aus, die Harry schon immer an ihm so fasziniert hatte.
„Hallo Harry“, begrüßte er ihn freundlich und setzte sich auf den Platz, den zuvor Sirius innehatte.
„Hallo Professor“, erwiderte Harry seinen Gruß, nicht sicher, was sein Schulleiter ihm nun mitteilen wollte.
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Harry Potter und die andere Seite der Wirklichkeit
von Sternchen
Kapitel 40b
Fragen und Antworten
Sprecher: Alle bisherigen Sprecher gemeinsam!
Für einen Moment war Remus sprachlos und fragte sich unwillkürlich, ob Silver doch mehr als vereinbart erzählt hatte. Ohne Dumbledores Frage zu beantworten, ging Remus auf den wuchtigen Ohrensessel zu und ließ sich mit einem unterdrücken Seufzen hineinfallen. Dumbledore jedoch schien nicht wirklich mit einer Antwort gerechnet zu haben, denn er nickte ihm verständnisvoll zu und zog den Zauberstab aus der Tasche. Mit einem leichten Schlenker erschien ein Tablett mit Tee und Keksen und Dumbledore stellte es vergnügt vor sich auf den Tisch. Remus stöhnte innerlich auf, während der alte Schulleiter ihn über die Gläser seiner halbmondförmigen Brille anstrahlte. „Warum zum Teufel kann man diesen Mann nichts verheimlichen“, dachte Remus irritiert, hielt aber dem Blick stand.
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Harry Potter und die andere Seite der Wirklichkeit
von Sternchen
Kapitel 40a
Fragen und Antworten
Sprecher: Alle bisherigen Sprecher gemeinsam!
„Der alte Herr wird nicht aufhören sich Sorgen zu machen, egal ob du nun hier, oder im Grimmauld Place bist“, sagte Andrea mit einem Achselzucken. „Vor allem dann nicht, wenn sich etwas seiner Kontrolle entzieht.“
Sirius lachte leise, während Remus Andrea mit einem leicht tadelnden Blick bedachte.
„Schon gut, das ist auch nur meine ganz persönliche Meinung“, sagte Andrea und hob abwehrend die Hände.
„Vermutlich begründete sich Dumbledores Sorge auch darin, dass Sirius zeitweise etwas uneinsichtig, um nicht zu sagen leichtfertig war“, seufzte Remus, das verächtliche Schnauben von Sirius ignorierend.
„Oh ja, dann verlasse ich das Haus und falle prompt durch diesen Torbogen. Ich kann mir die Reaktionen darauf nur zu gut vorstellen“, stöhnte Sirius mit säuerlicher Miene. „Molly klagte, dass sie dies immer vorausgesehen hat und Snape kugelte sich bestimmt vor Lachen.“
„Snape ist ein hirnrissiger Idiot“, fauchte Andrea zornig, während sie sich daran erinnerte, was Hermine ihr erzählte, nachdem diese zusammen mit Harry und Ron Snape und Silver belauscht hatten.
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Harry Potter und die andere Seite der Wirklichkeit
von Sternchen
Kapitel 39b
Fragen und Antworten
Sprecherin: Takarina
„Irgendwie hört sich das an, als läge auf dieser Familie mehr als nur ein Fluch“, stöhnte Hermine und schüttelte zweifelnd den Kopf. „Doch ich verstehe noch immer nicht…. warum hat Andrea den Fluch des alten Hussels gebrochen, indem sie Harry das Amulett gab?“
„Dieses Herzstück nimmt mit jedem neuen Träger auch ein Stück von dessen Magie auf und gibt im Gegenzug einen Teil der alten, in sich gespeicherten Energie wieder ab“, erklärte Andrea zaghaft. „Dadurch verändern sich die magischen Schwingungen und …und …“
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Harry Potter und die andere Seite der Wirklichkeit
von Sternchen
Kapitel 39a
Fragen und Antworten
Sprecherin: Takarina
Sirius Worte schwebten einige Sekunden im Raum, während die Augen aller auf Andrea gerichtet waren. Bisher hatte noch niemand nach dem Namen des Hauses gefragt, doch nun da Sirius ihn aussprach, blickte sie alle überrascht auf. Andreas Körper versteifte sich plötzlich und einen kurzen Moment glaubte Harry, sie würde sofort aufspringen und die Küche verlassen; doch sie blieb regungslos sitzen, beinahe so, als wäre sie in ihrer Bewegung eingefroren und starrte Sirius ungläubig an. Die Verwirrung, dass Sirius sie schon als Kind kannte, war plötzlich einer deutlich spürbaren Angst gewichen, auch wenn sie dies mit vorgetäuschter Gelassenheit zu überspielen versuchte und scheinbar gleichmütig darauf antwortete …
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Harry Potter und die andere Seite der Wirklichkeit
von Sternchen
Kapitel 38
Unverhoffte Begegnung
Sprecher: Morsmodres
Im Bruchteil eines Augenblicks hatte er seinen Zauberstab in der Hand und schrie, dass ihm die Kehle zu zerreisen drohte.
„Stupor!“
In diesem einen Fluch lagen all die Wut, der Hass und die Verzweiflung, die Harry in seinem Inneren spürte. „Nein Voldemort, das wirst du mir nicht noch einmal antun, du wirst mich nicht noch einmal so reinlegen!“
Der grellrote Blitz flammte durch den Raum und traf den Mann mit solch einer Wucht in die Brust, dass er mit einem gewaltigen Krachen gegen den Rahmen des Spiegels geworfen wurde. Holz splitterte, jemand schrie laut auf, doch Harry hatte nur Augen für den Mann …
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