NZZ zu Weblogs

Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) hat gerade ihr 225-Jahres-Jubiläum gefeiert. Sie unterhält weltweit den größten Stamm an Auslandskorrespondenten und eines ihrer Markenzeichen ist das hartnäckige Bestehen auf Bleiwüsten. In ihrer heutigen Ausgabe berichtet sie unter dem etwas martialisch anmutenden Titel “Wissensbeschaffer im Frondienst” über Fach-Blogs. Darin heißt es:

Doch zur wachsenden, als Blogosphäre bezeichneten Gemeinschaft der Weblog-Schreiber gehören neben politischen Berichterstattern mit journalistischem Anspruch immer häufiger auch Fachleute, die im Frondienst thematisch fokussierte Informationen aufarbeiten, verlinken und öffentlich zur Verfügung stellen.

Zuerst hatte ich mich an diesem “Fron”-Vergleich etwas gestört – aber da ist natürlich was dran. Und es trifft auf viele Blogger zu, die ihr Angebot ernst nehmen und pflegen. Während andere sich dem “Bierchen um die Ecke” widmen, bleiben sie halt oft doch vor dem Notebook hängen, um schnell noch “was Neues” in ihrem Blog einzustellen. Klar, man muss das nicht machen, schließlich ist man da frei. Aber wenn man möchte, dass der eigene Blog eine gewisse Qualität aufweist, dann kostet das auch einiges an Zeit.
Nun, wie auch immer. Sehr gefreut hat es mich jedenfalls, dass in dem NZZ-Artikel der Blog meiner Studenten lobend erwähnt wurde:

Professionell aufbereitet ist auch der Weblog medienmami.de, der Eltern helfen will, das Medienangebot von Büchern bis zu Computerspielen zu bewerten. Betrieben wird das Angebot von Studenten der Medieninformatik und Medienpädagogik der Universität Ulm.

PS: Übrigens bin ich in diesem Zusammenhang auf einen ganz interessanten Weblog gestoßen: Medienspiegel

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