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Am Anfang war das Wasserbett

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Selbstgespräche

Selbstgespräche

Wir alle kennen den Werbespot der ERGO-Versicherungsgruppe mit dem dynamischen Mann, der Selbstgespräche führt [1] (Video) Aber nur wenige wissen, dass das Drehbuch ursprünglich einem Hersteller von Wasserbetten angeboten worden war. Der Männerblog freut sich, ein Exemplar des Original-Skripts erhalten zu haben und stellt den Originaltext der Öffentlichkeit zur Verfügung:

Szene 1: Mann schreitet über Brücke, Schwenk auf fließendes Wasser.
„Moni, Cathy, Lizzi – was ist eigentlich schief gelaufen zwischen uns?
Habe ich irgendwas getan, dass ihr so komisch seid? So fremd?“

Szene 2: Mann lehnt gegen Brückenpfeiler.
„Ich weiß zum Beispiel, was ich nicht getan habe.
Ich hab‘ nicht mit Laura geflirtet! Und ihr schickt mir Mails, dass alles aus zwischen uns sei!“

Szene 3: Mann geht durch Schalterhalle
„Ich finde mein Leben schon kompliziert genug.
Und wenn ihr euch auch noch einmischen wollt, wird daraus ein einziges Chaos.“

Szene 4: Mann auf Rolltreppe
„Ihr hebt ab Richtung Klaus, dem Fitnesstrainer. Ich bleibe hier zurück – und verstehe nichts.“

Szene 5: Mann in Straßenbahn
„Sollten wir uns nicht mal wieder richtig in Augenhöhe treffen?“

Szene 6: Mann auf Bürgersteig
„Ich bin bereit. Und wenn ihr es seid, bin ich dabei.“

Szene 7: Mann im Treppenhaus
„Und wenn ihr mich besuchen kommt …“

Szene 8: Mann öffnet Wohnungstür
„…  bringt mir ein, zwei offene Sektflaschen mit und stellt keine Fragen.“

Szene 9: Mann auf  Wasserbett
„Könnt ihr nicht einfach mal aufhören, mich ständig mit Fragen zu bombardieren?
Und anfangen, mit mir zu schmusen?“

End-Szene: Mann lehnt sich im Wasserbett zurück und schließt die Augen.

Schriftzug: “Es gibt 28 Millionen Gründe für neue große Wasserbetten.”

Tja, schöne Idee. Leider lehnte der Wasserbettenhersteller den Entwurf mit dem Hinweis ab, dass das alles schon mal dagewesen wäre … [2]

[1] Ist gerade durch einen anderen Spot mit etwas spießigerem Protagonisten ersetzt worden.
[2] Financial Times

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Kommt eine Blondine in die Bibliothek …

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Können diese Augen lesen?

Können diese Augen lesen?

Ja, wir sind alle froh, dass die Zeit dieser dummen, nichtssagenden Blondinen-Witze vorbei ist. Warum sollte man sich auch über pigmental benachteiligte Menschen lustig machen? Einige meiner besten Freundinnen sind Blondinen! Denen würde ich z. B. niemals so etwas erzählen:

“Eine Blondine bestellt eine Pizza am Imbiss-Stand. Der Verkäufer fragt, ob er sie in 6 oder in 12 Stücke aufteilen soll. Sie: ‘Sind Sie verrückt? 12 Stücke würde ich niemals verdrücken können – machen Sie 6!’ ”

Ja, so etwas will heute zum Glück niemand mehr hören. Daher ist es erschütternd, dass ich jüngst bei YouTube diese Mercedes-Werbung erspähen musste …

Okay, damit niemand den Männerblog der Unausgewogenheit bezichtigt: Hier noch ein Video mit einem dunkelhaarigen Mädchen, für das ein Mann – fast – alles tut.

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Komm Du nur – richtig!

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Komm wie Du willst! - Ganzes Bild anzeigen.

Es gibt inzwischen diverse Billig-Friseur-Ketten, deren Zielgruppe mit lauter Musik und poppig-bunten Kissen wahrscheinlich Mädels zwischen 14 und 17 sind. Vermute ich jedenfalls. Denn wenn man seinen Laden “Hairkiller” nennt, hat man kaum 35-jährige Informatiker im Blickfeld, die sich Gedanken über ihren hohen Stirnansatz machen … ;-)
Wie auch immer: Im Schaufenster dieses Ladens hängt seit einigen Tagen ein Plakat, das entsprechend den Kampagnen von Saturn (“Geiz ist geil!”) oder der “real,-”-Kette (“Besorg’s dir doch einfach.”) aufgemacht ist: “Ich will das Du kommst”. Ohne Ausrufezeichen. Ohne Punkt. Ohne Komma. Und ohne “s”. Was sagt uns das?
Nun, vielleicht war einfach gemeint: “Ich will das. Du kommst.” Nur, was will die junge Frau? Und warum spricht sie in abgehackten (abgehakten? :-) ) Sätzen? Oder will sie den Passanten verführen – etwa im Sinne von “Ich will ihn!” Warum behandelt sie “ihn” dann aber wie eine Sache? Soll damit die Verachtung gegen das männliche Geschlecht subtil ausgedrückt werden (dann könnte ich meinen Männerblog ja gleich “das Männerblog” nennen). Oder gehört der Laden der “Agentur für Arbeit” und das Plakat ist im Rahmen einer Beschäftigungstherapie für rechtschreibeschwache Jugendliche entstanden. Fragen über Fragen … Falls Sie eine jüngere Freundin haben: schicken Sie sie einfach mal in eine der “Hairkiller”-Filialen. Sie (oder es) wird das Geheimnis schon lüften …

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Schwere Entscheidung – oder doch nicht?

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Lächeln allein genügt nicht

Wer von uns kennt diese Situation nicht: Wir gehen durch die Supermarktregale und ein nettes aber kleines Mädel reicht nicht bis an das obere Regal heran. Klar – wir springen ihr zur Seite (hatte ich schon erwähnt, dass ich 1,86 groß bin?) und greifen zu. Andererseits stehen wir Männer auch für klare Entscheidungen. Wie dieser Konflikt gelöst wird, zeigt dieses Video. (Passend dazu: Der Gemüse-StoreWars-Film.)
Falls es doch zu einer Einladung kommen sollte, dann können Sie Ihren Gast mit Ihrem Kunstverstand sogar im Badezimmer beeindrucken. Bauen Sie doch einfach diese Toilettensitze ein …

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