Beiträge mit tag "web-2.0

Supermarkt 2.0

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Das Leben ist ein Supermarkt 2.0Abenteuer im Supermarkt – so hieß mal eine Sendereihe des WDR (gibt es die eigentlich noch?) in Zeiten, in denen man Ajax für ein Putzmittel hielt. Inzwischen wissen wir es besser. Was wäre denn, wenn es einen “echten” Supermarkt 2.0 geben würde? Nehmen wir an, der Kassierer sagt zu dem netten Mädel vor Ihnen: “Oh, Sie haben Chips und Rotwein gekauft – Kunden, die das kauften, interessierten sich auch für Kondome. Darf ich Ihnen eine Packung dazu legen?” Oder vor dem Büchsenregal steht ein Schild mit den “Top Ten – most popular” – und da die Nr. 1 die Dose “QuarkR” ist, greifen Sie zu. Sehr hübsch umgesetzt ist diese Idee in diesem Video. – Die Fotos, die zeigen, wie man mit einem geschickten Haarschnitt immer wach am Arbeitsplatz aussieht, sind vielleicht schon länger bekannt. Aber viel geschickter finde ich die Schminkmethode, die in diesem Video vorgestellt wird. – Ich habe schon lange kein kleines Spielchen mehr empfohlen – wie wäre es mit einem simplen Fang-den-Ball-Game, bei dem die Richtungen vertauscht sind?

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Knappe der Druckerschwärze

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Komm her, du Windmühle!

Die Überschrift hat was: “Ritter der Schwafelrunde” – ein Artikel von heute in der Süddeutschen über Blogger und “Web 2.0″. So was Peppiges gefällt mir, und ich hätte eigentlich gar nichts dagegen gehabt, wenn es so frisch weitergegangen wäre. War aber nix. Die üblichen Geschichten, wie “mystifizierend” die “meisten” (!) Blogger sich verhalten würden, dass das Gerde über “Web 2.0″ einem “sozialpädagogischen Urkonvent” gleiche usw. usw. Geschenkt. Vielleicht hat da jener Artikel, der kürzlich in der geschätzten NZZ erschien, ein wenig Pate gestanden: “Web 2.0 – Droge, Religionsersatz oder Zukunftstechnologie?”. Auch hier wird zwar von “religiöser Verzückung” geredet, aber doch mit ein wenig mehr Substanz und Informationsgehalt. – Dass mir Verallgemeinerungen und wortspielverliebte Plattitüden auf den Keks gehen, habe ich letzten Sommer schon mal geschrieben – hat aber nix genützt :-)
Was mich eigentlich an dem ersten Artikel verstimmt, ist nicht so sehr der Inhalt des Artikels: Tagging, Social Bookmarking und Social Networking, AJAX usw. sind nette Geschichten und Hilfsinstrumente, sehr viel mehr nicht (ein bisserl mehr schon, aber dazu muss man dann auch wirklich was davon verstehen). Und die meisten Blogger, die ich persönlich kenne, sehen das auch so. Von daher kann der Autor der Süddeutschen noch so viele amerikanische Autoren zitieren – die angedichtete “umfassende” Glorifizierung von Web 2.0 findet zumindest im deutschsprachigen Raum schlicht und ergreifend gar nicht erst statt. Die Kritik läuft somit ins Leere. Und man fragt sich nach dem Lesen mal wieder: Was soll hier eigentlich der Erkenntnisgewinn sein? Und ich hasse es, wenn ich gelangweilt werde …
Nein, offensichtlich begehen die Autoren der Printmedien mehrere Denkfehler. Und diese immer wieder. Also jetzt mal für die nächste Google-Recherche, verehrte Schreiber, hier ein paar Anmerkungen dazu:
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