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Zeig mir Dein Spülbecken
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Ein (trockenes) Spülbecken, in dem Geschirr gestapelt wurde – auf welches Geschlecht des Kücheninhabers lässt das wohl schließen? Falsch! Mit Geschirr beladene Spülbecken sind typisch weiblich. Frauen haben die Angewohnheit, z. B. direkt nach dem Frühstück Teller und Tassen in besagtes Becken zu räumen. Ein Mann macht so etwas nicht. Aus mehreren Gründen. Erstens ist er sich nicht sicher, ob er nicht vielleicht in ein, zwei Stunden nochmals eine Tasse Kaffee trinken möchte. Für diesen Fall stünden Tasse und Löffel gewissermaßen bereit, wenn man sie dort lässt, wo sie sind. Viel wichtiger aber ist der zweite Punkt: Ein Mann muss das Gefühl haben, jederzeit ungezwungen den Wasserhahn öffnen zu können, um sich beispielsweise zwischendrin ein Glas Wasser zu holen, während er an seinem Computer über gedankenschwere Probleme brütet. Wenn da aber alle möglichen Brettchen und Gläser stehen, kann er wegen der Spritzgefahr nicht einfach aufdrehen – er fühlt sich “ausgebremst” und ärgert sich.
Nein, einem Mann kommt das Becken als Abstellort nicht in den Sinn. Er ist sogar bereit, die Gegenstände sofort in die Spülmaschine zu stellen (die aber evtl. noch das nicht-ausgeräumte Geschirr von Vorgestern beheimatet). Oder neben das Spülbecken. Oder darunter.
Ratlos hingegen ist er, was denn nun diesen weiblichen Urtrieb, Spülbecken mit Geschirr zu befüllen, verursacht. Meine persönliche Erfahrung zeigt, dass es überflüssig ist, ein klärendes Gespräch herbeizuführen. Die Frau wird verständig nicken – und bei nächster Gelegenheit wieder zur Tat schreiten. Momentan denke ich über die Anfertigung einer verschließbaren Spülbeckenabdeckung nach …
Männliche Vibrationen – Teil 2
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Vor einiger Zeit hatte ich ja kurz über den neuen Gillette M3 Power berichtet, jenem vibrierenden Nass-Rasierer, der bei Stiftung Warentest so gut abschnitt. Da wir Männer nicht alles glauben, nur weil es gedruckt ist, hatte ich ja versprochen, das Gerät selbst zu testen. Ich persönlich bin bereits seit etlichen Jahren ein Gillette-Fan, so hatte es der Neue nicht leicht – er musste gegen seinen Vorgänger “Mach3Turbo” antreten. Beide Rasierer wurden von mir wechselnden Bedingungen unterzogen: 3-Tage-Bart, tägliche Rasur, mal linke/rechte Gesichtshälfte usw. usw.
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Frauen fragen – Männer antworten
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Männer haben vor wenigen Dingen auf dieser Welt Angst. Weder Dinosaurier noch Spinnen können sie schrecken, weder durchlöcherte Unterwäsche noch kalorienhaltige Getränke jagen ihnen Angst ein. Aber es gibt Situationen, da werden sie nervös. Zum Beispiel, wenn die Freundin zuckersüß fragt: “Schatzilein, fällt Dir an mir gar nichts auf?!”
Ja, eigentlich kann man auf eine solche Frage nur falsch antworten, denn tausend Dinge können sich an “ihr” verändert haben, ohne dass man es mitbekommen hat. War sie beim Friseur? Trug sie die durchsichtige Bluse schon letzte Woche? Wer ist der Mann an ihrer Seite? So oder so ähnlich mag es Ihnen durch den Kopf schießen, wenn Sie jene Frage hören. Sollten Sie jetzt ….
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Rainer Maria Rilke und das gläserne Buch
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Ich weiß, ich weiß – selbst technikbegeisterte Blogger bekennen sich dazu, Literatur bevorzug zwischen “echten” Buchdeckeln zu lesen. Das ist ja auch in Ordnung und bei mir nicht unbedingt anders. Mein drittliebster Aufenthaltsort in der Öffentlichkeit sind, nach Straßencafés, Buchhandlungen. Ich liebe die Kombination von Papier- und Espressoduft.
Nein, ich bin auch kein Fan von langen PDF-Dateien oder eklig-sprödem Billig-Druckerpapier. Diese Sachen fasse ich nur an, wenn es um Infoschnipsel oder einen kurzen Aufsatz geht oder es sich sonst nicht vermeiden lässt.
Aber gerade weil ich Bücher mag, mag ich eBooks. Und zwar richtige. Zu einem richtigen eBook werden für mich Texte, die auf meiner Palmoberfläche erstrahlen. Warum das so ist? Nun, natürlich gefällt mir die Vorstellung von Stehlampen-Dämmerlicht, gepaart mit dem Aroma eines Tees, Rotweins oder guten Whiskeys und winterlicher Kuscheldecke durchdrungen von dem leisen Blättern papierener Seiten. Aber ich kenne mich. Solche Momente habe ich vielleicht 2, 3 mal im Jahr. Und der Rest des Jahres? Da gibt es die vielen Zeiten in Bus, Straßenbahn und Zug. Warteschlange-Zeiten. Schlechtes-Licht-am-Bett-Zeiten. Auto-Beifahrer-Dämmerlicht-Zeiten
und
und
Mein Palm ist hintergrundbeleuchtet, sogar bei absoluter Dunkelheit kann ich ausgezeichnet lesen. Mein Palm hat eine gestochen scharfe Auflösung. Meinen Palm kann ich längs nehmen und habe damit eine ideale Linienbreite. Ich kann in der Software Eselsohren setzen, bunte Markierungen einfügen und Notizen anheften.
Vor allem aber, ich kann Texte lesen, die es gar nicht mehr gibt oder die Erinnerungen wecken. Würde ich zum Beispiel etwa
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Schwing die Hufen!
3Männer und tanzen – ein Kapitel für sich! Scheu sind die liebenswürdigen Kerlchen, wenn es um die systematische Koordination von Beinbewegungen geht. Warum nur? Die meisten Mädels mögen doch Männer, die tanzen können! Manches ist auch einfach eine Frage der Perspektive, wie das folgende Bild zeigt:

Na, lieber Leser, macht das nicht Lust auf mehr?! Natürlich. Aber jetzt denken Sie: Soll ich mich jetzt wirklich zu einem Tanzkurs quälen? Ich bin doch gar nicht der Typ dafür. Das stimmt. Sie sind nicht der Typ dafür. Sie sind eher der Typ, der vor dem Monitor sitzt und Webseiten liest. Aber da hab’ ich was für Sie:

Genau! Ein Online-Tanzkurs, den Sie bequem am Bildschirm absolvieren können. Hier wird Schritt für Schritt erklärt. Wenn Sie diesen Kurs absolviert haben, werden Ihnen die Frauen auf der Tanzfläche nur so zufliegen. Glauben Sie mir!
(PS: Die netten Mädels oben habe ich auf dieser Seite entdeckt.)



