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Geek.Menu – cleveres Menü für verlorene USB-Sticks
7Eines der größten Probleme von USB-Sticks: Man lässt sie irgendwo liegen. Und damit kann jeder die persönlichen Daten lesen. Nun gibt es ehrliche Finder, die eigentlich nur wissen möchten, wen sie über den Verlust informieren sollen. Und weniger ehrliche Finder, die sehr neugierig sind. Ein kleines Programm, Geek.Menu, ist auf beide “Finder-Gruppen” zugeschnitten:
Altbekannt und unbestritten die Nr. 1 unter den Verschlüsselungsprogrammen ist ja das kostenlose TrueCrypt, mit dem man entweder den ganzen Stick oder auch nur Teile davon recht sicher verschlüsseln kann. Dazu ist die Software recht komfortabel, da sie automatisch “vertrauenswürdige” PCs erkennt (z. B. den eigenen Büro-PC oder das eigene Notebook) und auf fremden PCs auch dann funktioniert, wenn dort kein Truecrypt installiert ist (in den aktuellen Versionen ist auch die Sache mit der Admin-Berechtigung unnötig geworden). So weit, so gut.
Nun gibt es neuerdings ein sehr schönes Startmenü, Geek.Menu, das optisch an den weit verbreiteten Programm-Launcher erinnert, den von von PortableApps her kennt. Was auch kein Wunder ist, da es sich um einen – eigenständigen – Entwicklerzweig handelt. Nun hat Geek.Menu zwar eine ganze Reihe von Extras (Rubriken können z. B. angelegt werden) – vor allem aber: es arbeitet tadellos mit allen speziellen Features von TrueCrypt zusammen, wie z. B. die schon erwähnte Definition von vertrauenswürdigen PCs usw., so dass es für verschlüsselte Sticks ideal ist. Hinzu kommt aber: Steckt jemand das gefundene Teil in einen fremden Computer wird ihm automatisch via Geek.Menu eine “Visitenkarte” angezeigt, die z. B. ein Foto des Besitzers und dessen Handynummer anzeigt. So kann man z. B. bei Tagungen Glück haben, dass man kurz vor dem Ausgang noch einen Anruf vom Finder erhält …
WindowsPager – pfiffiges Multi-Desktop-Tool
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alles im Blick
Natürlich gibt es “haufenweise” Tools, die die vielen geöffneten Fenster auf verschiedene virtuelle Desktops verteilen, so dass man die Übersicht behält. Man “hüpft” gewissermaßen von einer Arbeitsumgebung zur anderen und hat jeweils jene Programmfenster vor Augen, die man gerade benötigt. Das kleine Freeware-Tool “WindowsPager” erfüllt diesen Zweck besser als so mancher überladene Mitbewerber: (weiterlesen …)
Locate32: blitzschnelle Suche
6Angesichts der Größe heutiger Festplatten nutzen die meisten Anwender inzwischen Tools, die flotter sind als die “alte” Suchfunktion: In der Regel wird in einer Datenbank ein Index abgelegt, so z. B. bei der Vista-Suche, der Google-Desktop-Suche oder bei Copernic. Ich persönlich mag die erwähnten Programme nicht, da mich erstens das “Rödeln” der Festplatte stört (wenn der Index im Hintergrund ergänzt wird) und mir zweitens die Oberflächen ziemlich überladen vorkommen. Unter XP habe ich daher seit Jahren das alte aber super-ressourcenschonende Shareware-Programm “FileTracer” laufen, das leider nicht mehr weiter entwickelt wird.
Doch mit dem Mini-Tool “Locate32″ (auch für 64-Bit-Systeme) naht Hilfe! Rund 1 MB groß, Freeware und portable macht es erstmal das, was es soll: mir rasend schnell eine Ergebnisliste aller Fundstellen liefern, egal ob auf Festplatten, externen Speichern oder virtuellen Verzeichnissen. Die Resultate erscheinen praktisch in “Echtzeit” während des Eintippens. Etliche Anwender berichten, dass Locate32 in Punkto Geschwindigkeit seine großen Brüder schlägt – das ist auch mein Eindruck, ohne das jetzt gemessen zu haben.
Die Ergebnisse werden in windowstypischer Verzeichnisstruktur aufgelistet, das Kontextmenü der rechten Maustaste erhält einige Zusätzliche Punkte (z. B. “ganzes Verzeichnis öffnen”). Filter nach Dateigröße, Zeitangaben, UND-/ODER-Verknüpfungen, Definition von Presets, Speicherung der Ergebnislisten als Text- oder HTML-Dateien usw. Dazu für Profis ein umfangreiches Konfigurationsmenü, Kommandozeilenparameter, Tastaturkürzel usw. usw.
Die Aktualisierung des Indexes erfolgt punktuelle – es werden also während des Arbeitens am Computer keine Ressourcen verbraucht. In welchen Abständen ein Datenbankupdate erfolgen soll, kann man in einer Terminliste selbst definieren. Oder man startet kurz per Hand das Update-Programm: Während bei mir die Erstindexierung von ca. 600 GB Daten (2 interne Festplatten, 1 USB-Festplatte) ca. 4, 5 Minuten dauerte, war das Update aller Festplatten in 5 – 6 Sekunden (!) erledigt.
ScrapBook in neuer Höchstform
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Ich habe ja bereits über die ausgezeichnete Firefox-Erweiterung “ScrapBook” berichtet, mit der man Webseiten übersichtlich auf dem eigenen Computer archivieren und ordnen kann. In der neuesten Version hat das Tool aber noch einmal kräftig zugelegt, was insbesondere den Bereich der Anmerkungen betrifft: Alle Markierungen und Notizen können nun bereits vor dem Speichern angefügt werden, es lassen sich frei positionierbare Textboxen mit Transparenzeffekten “ankleben”, unnötige Teile der Webseite (z. B. Werbung) können “ausradiert” werden usw. usw.
Weiterhin bleibt ein großer Pluspunkt die übersichtliche Navigation in FF-Sidebars, so dass also neben dem Browser nicht ein zusätzliches Programm gestartet werden muss. Ein besonderer Vorteil: Im Unterschied zu vielen andern Offlinereadern speichert ScrpBook auch passwortgeschützte Inhalte ab (das ist z. B. für Forenbetreiber wichtig, die IP- und andere Profildaten eines Users wegen Verstößen dokumentieren wollen). Auch neu: Ein 50-seitiges PDF-Tutorial. Homepage von ScrapBook.





