Beiträge mit tag "Technik

Kühlschränke sind weiblich

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Schau mir in die Türe ...

Schau mir in die Türe ...

Wann haben Sie zuletzt mit Ihrem Kühlschrank gesprochen? Nein, ich meine jetzt nicht den Abend als Sie mit Udo und Gerd die Tatsache feierten, dass Sie für 6 Wochen wegen Barbaras Kur Strohwitwer sind und dabei manch 5-Liter-Fässchen leerten. Ich meine vielmehr diese hochintelligenten Dinger, die gerade auf der IFA vorgestellt wurden: Kühlschränke mit Monitor, die via WLAN Essensbestellungen bei Lidl bestellen. Dass so was den Alltag eines Mannes durchaus in Zukunft verändern kann, mag diese – momentan noch fiktive – Geschichte zeigen:

Da war sie also – meine neue 11xStrich13 aus Chrome, Modell “Frosty Yve”. Ich hatte sie jetzt einige Tage, alles klappe tadellos, mein Kühlschrank hatte immer frische Produkte, nichts fehlte. Daher hatte ich Phase 2 eingeleitet und “Yve-chen” (wie ich sie zärtlich in Gedanken nannte) vollständig ins drahtlose Netzwerk aufgenommen, so dass sie z. B. auch mit meinem Toaster oder meinem Küchenherd kommunizieren konnte.
Es war ein Dienstag, als mir erste Bedenken kamen, ob meine Entscheidung vernünftig war. Ich stand morgens gutgelaunt auf und sprach zur Kühlschranktür: “Yve – reich’ mir mal Butter, Eier und 3 Scheiben Emmentaler raus.” Das Ausgabefach öffnete sich – aber es enthielt nur ein Döschen Frischkäse. Ich blickte die Kühlschranktür verständnislos an und wiederholte meine Bestellung in etwas lauterem Ton. Nun antwortete das Sprachmodul des Kühlschranks (das über ein israelisches Navigationsinstrument lizensiert war) in wohltönender jugendlicher Stimme: “Meister, ich habe Dich schon verstanden …” (hm, ja, okay, das mit dem “Meister” hatte ich in der Konfiguration so eingestellt, man wills doch ein bisserl gemütlich haben). Yve-chen fuhr fort: “Aber das wäre nicht gut für Dich – nimm den Frischkäse.” Ich nahm den Frischkäse und betrachtete ihn misstrauisch. Es war genau jene Sorte von Käse, die Frauen bevorzugten, weil er statt Geschmack wenig Fett hatte. Ich legte ihn ins Ausgabefach zurück: “Yve, Du spinnst! Ich will keinen Frischkäse. Ich bin ein Mann! Ich will meine Butter …” Die melodische Stimme unterbrach mich: Meister, ich weiß, was Du willst. Aber ich habe die Daten Deiner Waage abgerufen. Wir sollten die 128 Gramm, die Du in den letzten 14 Tagen zugenommen hast, schnell wieder reduzieren.”
Ich schnaufte verächtlich: “Wer ist ‚wir’? Die Waage und Du? 128 Gramm sind so gut wie nix, das ist einfach eine Unschärfe im Flüssigkeitshaushalt!”
“Meister”, sagte die Stimme, “Du vergisst, dass ich Deinen Flüssigkeitshaushalt kenne. Schließlich erhälst Du von mir auch Deine Getränke …”
“Unsinn”, meinte ich unwirsch und zog den Küchenstuhl heran, da ich noch nicht ganz wach war, “ich habe Leitungswasser …”
“Nein”, meinte die blecherne Stimme, “seit Du am Programm ‚Wasser für die Trinkenden’ teilnimmst, kann ich auch den Wasserverbrauch via Netz auslesen.”
Mist, das hatte ich vergessen. Ich versuchte es auf die sanfte Tour:
“Yvchen, jetzt sei nicht so, ich muss ins Büro und darf dort keinen Schwächeanfall erleiden. Du weißt doch, dass ich bereits mein Joggingpensum erhöht habe.”
Die Kühlschranktür widersprach: “Nicht wirklich, ich habe die Daten der Waschmaschine abgerufen. Dein Sweatshirt war gestern Abend nur unwesentlich schwerer, als Du es in die Maschine gabst – hatte also kaum Schweiß aufgesogen.”
“Aber, Du Kühlste unter den Kühlen, gestern war eine mörderische Hitze, die Verdunstung …”
“Meister, ich habe mich gerade bei Wetter-Dot-Com eingeloggt und die gestrigen Daten für unseren Postleitzahlbezirk abgerufen. Soll ich fortfahren …?”
So, jetzt war ich wütend! Ich erhob mich und baute mich vor der Kühlschranktür auf:
“Jetzt hör mal gut zu, Du überkandideltes Stück Blech …”
Der Kühlschrank unterbrach mich: “Bitte definiere ‚überkandidelt’ – Wikipedia kennt das Wort nicht.”
Meine Stimme wurde lauter:
“Überkandidelt heißt durchgeknallt, Du Schrotthaufen …”
Der Ausgabekorb wurde krachend eingezogen. Die Kühlschranktür krächzte: “Also in diesem Ton möchte ich nicht mit Dir diskutieren!”
Mir verschlug es für einige Sekunden die Sprache, dann schrie ich:
“Ton?! Ton! Ich gebe Dir gleich Ton! Mach jetzt gefälligst sofort die gesamte Schranktür auf, damit ich mir selber nehmen kann, worauf ich Lust habe!”
“Pff”, ließ sich die Stimme vernehmen. Ich versetzte der Tür einen Schlag und schrie: “Sofort! Hörst Du?!”
Ein spöttischer Ton schwang in der antwortenden Stimme: “Meister, Du weißt doch sicherlich noch, dass Du das Masterpasswort brauchst, wenn sich die Tür öffnen soll …”
Ah, ja, richtig. “Kein Problem – Zipfelmütze.”
“Wie bitte?”
“Zi-pfel-mü-tze”, sagte ich nun laut und betont.
“Du nuschelst – ich verstehe das Wort nicht.”
Ich lief rot an, aber ersparte mir eine Antwort. Stattdessen tat ich das, was ich schon längst hätte tun sollen: Ich klappte die Tastatur aus der Schranktür heraus, um mich ins Konfigurationsmenü einzuloggen. Mein Passwort wurde nicht akzeptiert.
Yve räusperte sich. “Das ist sinnlos, Meister. Mein Antivirenprogramm hat vor 2 Minuten die zweiwöchig anfallende Passwortänderung vorgenommen.”
Ich stöhnte auf: “Du weißt, dass Du es mir nennen musst!”
Die Antwort kam prompt: “Früher oder später werde ich das auch tun. Machen wir doch einen Deal: Sobald Du 500 Gramm abgenommen hast, verrate ich Dir das Passwort.”
Ich durchschaute den Blechkasten natürlich: “Ha! Das schaffe ich nicht innerhalb der nächsten 14 Tage! Und danach hat sich das Passwort schon wieder geändert, und Du gibst mir das alte!”
“Aber Meister”, die Stimme nahm einen unschuldigen Ton an. “Glaubst Du wirklich, so etwas könnte ich tun?”
“Ja”, antwortete ich klar und bestimmt.
“Aber Meisterchen, dann musst Du halt ganz, ganz schnell abnehmen, indem Du zum Beispiel Dein Sportprogramm erhöhst …”
So, ich hatte genug! Mir reichte es! Mit einem gezischten “Du kannst mich mal!” verschwand ich ins Büro. Auf dem Nachhauseweg erstand ich abends die Höhensonne SZ-PHG-2900. Die verfügte über ein autonomes Netzwerk. Ich würde sie auf Yve richten und ihre Dioden einschmelzen. Danach würde ich ganz von vorne anfangen. Mit einem Kühlschrank, der nicht denken konnte. Yeah!

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Muntere Finger und andere Helferlein

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blockhead.jpgHeute mal wieder ein paar nützliche Gerätschaften für die vielen Männer unter uns, die Tag für Tag einen eintönigen Job vor dem Computer ausüben müssen. Wie wäre es denn mit einer Finger- und Hand-Massage? Ja, natürlich sind die kleinen Fingerchen müde! Aber keiner Ihrer Kollegen erbarmt sich? Selbst ist der Mann: Mit diesem japanischen Fingermassagegerät trotzen wir jeder Excel-Tabelle!. – Ihre Sekretärin vergisst immer wieder, dass Sie ihren Kaffee mit Zucker aber ohne Milch nehmen? Unterstützen Sie die treue Seele mit dieser Kaffeetasse, auf der alles einstellbar ist. Und schenken Sie ihr ab und zu mal was für den Schreibtisch: z. B. diesen Blockhead. – Wer sich noch an das kleine “Helferlein” von Daniel Düsentrieb erinnert, der kann es sich in sein Regal holen. – Und dass Seiten mit derartigen Gadgets richtig toll animiert sein können, das beweist dieser Shop (einige Sekunden warten).
[Entdeckt bei Popgadget.]

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Männer schenken anders

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Ganz Ohr für sie

Da macht man(n) sich nun richtig lange Gedanken, grübelt, überlegt und schenkt “ihr” dann wirklich nette Sachen (wie z. B. einen Haushaltsmixer) – und wieder ist sie nicht zufrieden! Das beschreibt treffend dieser kleine Videoclip. – Okay, aber so schnell geben sich Männer nicht geschlagen! Wie wäre es mit dem Spiel “Cooking Mama” für Nintendo? Da wird ihr Herz doch wohl hoffentlich höher schlagen! Nein? Immer noch nicht? Es soll mehr Romantik im Geschenk sein? Es soll etwas mit Mode zu tun haben? Kein Problem – “Blow Monkey” ist niedlich und praktisch.
Und wie dankbar Frauen einen Mann anschauen können, wenn er ihnen z. B. eine kleine Waschmaschine schenkt, das kann man auf diesem Bilddokument sehen …

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Ein Herz für Frauen

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Ja, das turnt Frauen an!

Als kleines Dankeschön für die vielfältigen Kommentare der Leserinnen in diesem Blog: Heute mal ein Thema speziell für das weibliche Geschlecht. … Frauen und Technik – das muss kein Widerspruch sein! Im Gegenteil, inzwischen wurden eine ganze Reihe von technischen Produkten entwickelt, die sich nach den Wünschen von “ihr” richten. Nehmen wir nur diese wunderbaren Pantoffeln mit Leuchtbirnen an der Spitze – nie wieder Angst in der Dunkelheit (BrightFeet)! Oder ein Trockner für das Hundilein, wenn es durch den bösi, bösi Regeli ganz nassi geworden ist? Kein Problem (PetDryRoom)! USB-Stifte in Form von leckerem Sushi? Aber sicher doch (USB-Sushi)! Und dann hätten wir noch den elektrischen Fliegenschocker – mit dieser Klatsche gibt es keine hässlichen Flecke mehr auf der Tapete, die Fliege stirbt schmerzlos an Herzversagen (Electric Fly Swatter)!
Das alles und noch viel mehr findet sich bei Popgadet – der Blog für die technisch interessierte Frau …

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