Beiträge mit tag "Podcast
Sie sind eine Butterblume
2Sie haben eine Freundin, die Räucherkerzen anzündet und Yogi-Tee trinkt? Und Ihnen vorwirft, Sie hätten kein Verständnis für solche Sachen? Zeigen Sie es Ihr! Und zwar mit den 4 Podcasts des Lebensberaters Mark Mann, der sich schwerwiegenden Problemen annimmt: “Möchten Sie dem grauen Alltag entfliehen und alle Sorgen endlich einmal von sich werfen?”, “Fühlen Sie sich manchmal auch müde, launisch oder gar unausgeglichen?”, “Geben Sie Ihrer Seele einen Stoß”, “Fühlen Sie sich wie eine Butterblume!”. Abspeichern, auf CD brennen und abends gemeinsam anhören, gemütlich in eine Wolldecke gekuschelt, die Teekanne auf dem schummrigen Stövchen und den Blick auf die Buddahskulptur gerichtet. Meine Vermutung ist, dass es spätestens nach der zweiten Episode Ihrer Freundin zu viel wird …
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Eiskalte Kurzkrimis vom USB-Stick
1
Hol' sie Dir!
Unbemerkt von der Weltöffentlichkeit hatte der Deutschlandfunk in seinen Dezembersendungen 4 Kurzkrimis versteckt, in denen USB-Sticks eine ganz besondere Rolle spielten. Moderiert von einer tändelnden [1] Frauenstimme, jeweils um die 6 Minuten lang, nachvollziehbaren Dialogen, schnell zur Sache kommend – so, wie wir Männer es haben wollen. Passender Name für Mini-Reihe: “Sticks auf den Tisch!”. Davon handelt zum Beispiel Folge 1:
Plocks erster Fall: Industriespionage, eine verschwundene Chefsekretärin und das Flussdiagramm eines Schmelzverfahrens, digital versteckt im CT-Bild eines Lungenflügels.
Der Männerblog, der Weblog für ausgefallene Fundstücke, macht die Links zu den MP3-Dateien – ganz legal - wieder zugänglich [2]!
Folge 1: Lungenflügel
Folge 2: Angelstündchen
Folge 3: Wolkensäue
Folge 4: Streuselkuchen
Ein ganz besonders originelles Geschenk wäre es natürlich, wenn sie einen mit diesen Dateien bespielten USB-Stick verschenken. Aber statt eines Nullachtfuffzehn-Stick doch bitte einen mit Niveau!
[1] Ursprünglich wollte ich “lasziv” schreiben, aber das hätte den ein oder anderen Leser unnötiger Weise auf falsche Gedanken gebracht. “Tändeln” kann man als Synonym durchgehen lassen.
[2] Entnommen sind die Links der Reihe “Computer und Kommunikation” des Deutschlandfunks.
Podpüree – gemeinsam podcasten
0Gelegentlich nutze ich diesen Blog auch, um auf das ein oder andere Projekt meiner Studenten aufmerksam zu machen: Das Foto zeigt die munteren Teilnehmer eines recht interessanten Gemeinschaftsprojekts: Studenten der Hochschule der Medien Stuttgart (Studiengang Bibliotheks- und Informationsmanagement, Prof. Stang) und der Universität Ulm (Medieninformatik, meine Wenigkeit) haben gemeinsam eine experimentelle Podcastreihe auf die Beine gestellt. Alle Einzelheiten dazu auf der Projektseite “Podpüree”. (PS: Da sich alle Studentinnen und Studenten wirklich superviel Mühe mit dem Projekt gegeben haben, wäre es eine feine Sache, wenn Ihr vielleicht andere darauf aufmerksam machen würdet – ein dickes Danke von mir dafür
).
Kölsch für Ausländer
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Früher waren Sprachkurse eine trockene Angelegenheit, wenn man nicht ein Bierchen zur Hand hatte. “I am very thirsty – please show me the way to the nex pharmacy”, dröhnte es da vom Kassettenrecorder. Heute sind wir wesentlich weiter. Ausländern helfen wir mit lebensnahen Dialogen weiter. Damit meine ich keineswegs die Reden eines gewissen rasenden Rolands aus Hessen, der schon mal so was von sich gibt wie: “Auch Ausländer sind Menschen”. Sinngemäß. Wobei Sinn … und Roland Koch … ja eigentlich ein Widerspruch in sich … Aber ich schweife ab. Jedenfalls bietet der Rundfunksender “Deutsche Welle” jede Menge Audio-Dateien in der Rubrik “Deutsch lernen” an. Zielsicher fiel dort mein Blick auf Folge 8 “Wieso nicht?”, die sich mit Bier befasst. Also eigentlich mit Kölsch. Wobei Bier … und Kölsch … ja eigentlich … Aber ich wiederhole mich.
Jedenfalls trägt die Folge den Untertitel: “Eine Runde Kölsch oder wie Lisa zu früh ins ‘Früh’ kam.” Derart gelungene Wortspiele erregen immer meine Aufmerksamkeit (dat Früh is ene Kölsch-Brauerei, aber dat wisst ihr Jungs ja eh all). Ich höre mir also die mp3-Datei an und verfolge gespannt die Handlung:
Lisa sitzt im Zug und bemerkt, dass im Speisewagen deutsche Männer überwiegend in Anzügen vor sich hin telefonieren. Dabei trifft sie einen Hamburger, der sich in Köln nicht auskennt und Lisa fragt, ob sie eine Brauerei namens Früh kennt. Das ist nun ein toller Zufall, denn Lisa ist ausgerechnet im Früh mit ihrer Freundin Maria verabredet. Maria ist Italienerin und blickt es nicht: sie hat das Telegramm “Um 8 Uhr im Früh” so verstanden, dass sie ab 8 Uhr morgens in der Kneipe zu sein hätte. Dabei lernen wir, dass Maria bereits ganz schön viele Striche auf dem Bierdeckel hat, ihr das aber gar nichts ausmacht …
Noch gelungener finde ich “Uwe aus dem All”. In diesen Folgen geht es um einen Bewohner des Planeten “Elfmetra”. Ihn begleitet Susi mit einer rauchig-erotischen Stimme, die ihm die Fußballregeln erklärt, während sie mit Dieter aus Hamburg flirtet. Ganz nebenbei erfährt der geneigte Ausländer, wer Uwe Seeler ist (Folge 2, “Uwe im Hotel”) und was “Arschkarte” bedeutet. Toll, so was wird den Sprachwilligen im Leben weiter bringen. Zum Beispiel wenn es um die Sprachtests zur Anerkennung für die deutsche Staatsbürgerschaft geht. Schön finde ich auch, dass der Hamburger Dieter sich gar nicht erst die Mühe gibt, Hochdeutsch zu reden, während der Außerirdische mit vollem Mund nuschelt …
Weiterhin finde ich die Einleitung der Deutschen Welle zu all diesen Folgen gelungen:
“Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien.”
Der kleine Schwarze
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Okay, okay – seit vorgestern hat Galeria Kaufhof in Ulm die neuen Nanos … und da ich zufällig vorbei kam …
Sinn hat natürlich nur das 8GB-Modell gemacht, da mein bisheriger Maxfield P-X ja auch schon 4 GB hatte. Die üblichen Daten – dass er extrem flach und leicht ist, dass er auch Bilder anzeigen kann, die Zusammenarbeit mit iTunes usw. – sind ja hinlänglich bekannt. Hier aber mal eine ganz persönlichen Gründe, weshalb ich zum neuen Nano gegriffen habe: (weiterlesen …)
Respekt, Herr Pfarrer!
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Natürlich haben Kirchen und religiöse Gemeinschaften schon lange das Internet entdeckt. Auch zahlreiche Weblogs werden da geschrieben, oft von Menschen, die sich einer “bibelnahen” Gruppierung (Evangelikale, Pfingstler) zugehörig fühlen oder gelegentlich auch mal von jemandem aus einem katholischen Kloster. Meist merkt man diesen Seiten ihre “Missions-” oder PR-Absichten an, so dass ich da schnell weiterblättere. Wie auch immer: Auf verschlungenen Pfaden bin ich bei dem evangelisch-lutherischen Pfarrer Hans Spiegl aus Österreich gelandet. Sein Schwerpunkt sind wohl verschiedene Podcast-Projekte, und eines war mir dabei besonders aufgefallen: Von ihm wird eine (recht unspektakuläre) Podcast-Reihe “Hallo Mr. Gott”, die eigentlich nur das übliche Vorlesen von biblischen Geschichten ist, mit einem “Hintergrund-Podcast” begleitet. In den Kommentierungen berücksichtigt (weiterlesen …)
Tief im Innern
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Männer sind wissbegierig – auch beim Surfen lernen sie gerne etwas hinzu. Zum Beispiel über Dinge, die sie gerne mögen – wie ihren Computer. Dafür ist das Projekt “Nanoreisen” ideal (aufwändig produzierte Flash-Animation). – Ebenfalls gut umgesetzt: Bei smARThistory werden Kunstwerke via Podcasts und Screencasts erläutert. – In der Deutschlandradio-Podcastserie “Campus” ist die Sendung “Housewives” erschienen – dabei erfahren wir, dass die meisten BWL-Studentinnen nur deshalb das Studium ergriffen haben, um Typen kennen zu lernen – und die Heiratschancen sinken mit jedem steigenden IQ-Punkt um 2 1/2 Prozent …
Wie wird man zum Mörder?
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Ich wohne in der malerischen Altstadt von Ulm, nur wenige Meter entfernt durchströmt die Donau die Stadt und trennt Deutschland von Bayern. Und in diesem tiefgründigen dunkelblauen Fluss werden immer wieder Leichen angeschwemmt. Verantwortlich für den ein oder anderen Toten ist Ulrich Ritzel, ein vielfach preisgekrönter Krimibuchautor. Meine Studenten hatten ihn für einen Podcast zu Gast und er, der einst Chefreporter der Südwest Presse war, erzählt freimütig, wie er eines Tages keine Aktentaschenträger mehr sehen konnte. Hörenswert … (oder bei iTunes Suchwort “medienmami” eingeben) – In diesem Zusammenhang gleich noch zwei Softwareempfehlungen: Ziepod und MediaMonkey. Ich finde zwar iTunes ein tolles Programm, aber da ich statt einem iPod einen Maxfield als MP3-Player mein Eigen nenne, … (weiterlesen …)
Podcatcher – direkt auf den MP3-Player
0Meist benutzt man für seine Podcast-Abos eine Software wie iPodder oder iTunes, die zunächst die MP3-Dateien auf der Festplatte speichert – danach müssen dann in einem zweiten Schritt die Podcasts auf den USB-Player übertragen werden. Mit dem Open-Source-Programm “Podcatcher on a Stick” erspart man sich diesen Zwischenschritt – die Software wird vom Stick aus direkt gestartet und zieht direkt vom Internet zum Player die Dateien. Hier noch ein guter Anleitungsfilm der Uni Weimar.
Podcast: Der Illuminaten-Knigge und das Eheleben
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Wir alle wissen, dass der Illuminatenorden eine ursprünglich bayerische Vereinigung war (manche behaupten sogar, er lebe heute in der CSU weiter). (Nun ja, die heutigen Verschwörungstheorien haben eigentlich ihren Ursprung in der Satire-Trilogie von Wilson und Shea der 80-Jahre, aber wer kennt die 3 Bände heute schon noch? Egal – für alle, die Dan Brown für einen Historiker halten, habe ich noch ein besonderes Bonbon: Gerade wurde ein verschollenes Manuskript von Isaac Newton entdeckt – über Alchemie.). Doch die wenigsten wissen, dass der gute Adolph Freiherr Knigge um 1780 eine der bedeutensten Persönlichkeiten dieses Ordens war und für seine landesweite Ausbreitung gesorgt hat.
Das aber nur am Rande – denn eigentlich möchte ich ein Kapitel aus jenem bekannten Buch “Über den Umgang mit Menschen” zu Gehör bringen – und zwar den Abschnitt über die Problematik einer langjährigen Ehe … (Dauer: 8:05 Minuten)
Podcast: Winamp-PlugIn für den USB-Player
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Der heutige Podcast beschäftigt sich mit Winamp. Winamp hat eigentlich eine recht gute Medienverwaltung (Media Library) integriert. Diese zeigt aber weder die vollständige Verzeichnisstrukturen noch erkennt sie den MP3-Player am USB. Mit einer kleinen Freeware-Erweiterung gelingt nicht nur das – sogar die Playlisten können ab sofort Ihren MP3-Player direkt bestücken (also das, was iTunes beim iPod kann). Das PlugIn gUSB wird im Audiobeitrag beschrieben:
Sound mit Text und Bildern
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Software für Windows: Ein Mini-Tool, das zusätzlich zur Sprachaufzeichnung auch Texte und Bilder aufnimmt (großer Screenshot).
Sensationelle Tonaufnahme von der Hommingberger Gepardenforelle
1Wie wir alle wissen, ist die Hommingberger Gepardenforelle scheu und hält sich am liebsten unter Wasser auf. Und dort ist sie im Allgemeinen still. Außer, wenn die Paarungszeit naht, dann wird der männliche Zappler unruhig und gibt – ähnlich, wie wir es von den Gesängen der Buckelwale her kennen, Laute von sich. Bis gestern existierten allerdings noch keinerlei Tonaufnahmen, da nie ganz klar war, wann denn nun die Paarungszeit begann. Kaum war sie da, war sie schon wieder weg. Der Männerblog ist stolz, weltweit als erster Blog den Paarungsruf der Hommingberger Gepardenforelle via Podcast zur Verfügung stellen zu können (194 KB):






