schlaues buch

Schlau!

Eine Story, wie sie von Dan Brown stammen könnte: Das Wissen der untergegangenen  und sagenumwobenen Bibliothek von Alexandria wurde in einem kleinen Buch komprimiert. Gedruckt um 1900, 500 Seiten umfassend, etwa DIN-A5-Größe. Gelesen werden kann es nur von einer kleinen Gruppe von Eingeweihten. Es weiß, wie viel Elefanten wiegen, seit wann der Blaue Diamant verschollen ist, was “Uganuggugu” in der Sprache der Ureinwohner des Kongos heißt und wie mit einem Päckchen Zucker Feuer entfacht wird. Emil Erpel haben wir die Abschrift dieses Buches zu verdanken – und damit wissen wir auch, in welchem Universum wir angelangt sind: Der Donal-Duck-Zeichner Carl Barks drückte den Drillingen jenes geheimnisvolle Buch in den 50-er Jahren erstmals in die Hände [1]. Eltern, die in den 60-er Jahren ihren Sprösslingen gerne “pädagogisch wertvolle” Literatur untergeschoben hätten, schüttelten über so viel Unsinn den Kopf: Etwas, was auf alles eine Antwort hat. Dabei aber nicht hunderttausend Bücher in großen Bibliothekshallen umfasst, sondern das man bei sich tragen kann, das in eine Hosentasche passt. Etwas, was nicht veraltet, sich aktualisiert, Ratschläge für den Alltag geben kann … was für ein Kinderkram! Die Erinnerung an das “Schlaue Buch” [2] kam mir vor einigen Tagen, (weiterlesen …)

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