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ToDoList: Mini-Projekte ganz groß

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Das kleine OpenSource-Programm “ToDoList” wirkt unscheinbar – ist aber ein echtes Powerpaket für alle Vorhaben von der privaten To-Do-Liste bis hin zu mittleren Projektvorhaben. Was dabei begeistert ist die durchdachte Bedienoberfläche, die eine extrem flotte Eingabe ermöglicht.

klein, flott und durchdacht

klein, flott und durchdacht

Allerdings hat ToDoList mit einer großen Hürde zu kämpfen: Dem Erstanwender. Wenn man das Tool nämlich nur kurz installiert (funktioniert übrigens auch auf dem USB-Stick und im Intranet) und aufruft, erscheint es überladen und unübersichtlich: Viele Eingabefelder, kleiner Hauptbildschirm usw. Wenn man sich allerdings 10 Minuten Zeit nimmt (mehr braucht man wirklich nicht), sieht die Angelegenheit völlig anders aus. Aber der Reihe nach:

Beispiel 1: Simple Liste

Zentral für ToDoList ist die hierarchische Aufgabenordnung, beliebig viele Unterebenen lassen sich bilden, die einzelnen Punkte bequem verschieben, die Zweige ein- und ausblenden. Wichtig: Ich kann ebenfalls beliebig viele “Hauptlisten” anlegen, die mir oben als Tabs eingeblendet werden.

So kann ich z. B. eine Einkaufsliste und eine für die nächste Urlaubsreise erstellen, erledigte Punkte ankreuzen, drucken, exportieren usw. Fertig.

Beispiel 2: Projektarbeit

Nehmen wir an, ich gestalte mit Dieter, Udo und Conny zusammen einen kleinen Webauftritt, der zur nächsten Vereinsfeier fertig sein soll. Dann werde ich z. B. die Aufgaben verteilen. Nun ist es super-simpel eine solche Zuordnung vorzunehmen: Ich muss nicht in irgendeinem Ressourcen-Programmteil umständlich “Mitarbeiter” und “Zeitbudgets” definieren. Nein – während ich die Namen eingebe, wird automatisch eine neue Namensliste generiert.

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Ähnlich einfach ist es mit den Kategorien (Tags): Ich gebe sie bei der Aufgabe ein, gleichzeitig wird die Stichwortliste erweitert, so dass ich später nur noch ankreuzen muss.

Die “Anzeige-Tabelle” kann ich ganz nach Wunsch einrichten: Mit Strg-M erhalte ich einen Vollbildmodus, ich kann einzelne Spalten ein- und ausblenden, lasse also nur das anzeigen, was ich auch wirklich brauche.

Zwar gibt es noch eine Vielzahl weiterer Eingabemöglichkeiten (Prioritäten, Dauer, Start- und Endpunkte, Stechuhr usw.), aber der entscheidende Punkt ist: Ich bin frei in der Entscheidung, ob ich diese Felder nutzen möchte oder nicht – das Programm lässt mir die Freiheit, die Sache so simpel wie möglich zu halten.

Schnittstellen und mehr

Richtig gut sieht es auch bei den Schnittstellen aus: Nicht nur die üblichen Möglichkeiten wie Export als Webseite, als Text- oder Excel-Dokument sind gegeben. Vor allem der Austausch mit anderer OpenSource-Software ist vorhanden: So kann man z. B. zum bekannten Mindmap-Programm Freemind im- und exportieren. Oder, wenn man größere Vorhaben umsetzen will, mit dem Format von GanttProject arbeiten.

Ebenso kann man eigene Druck-Layouts anlegen, jede Menge Filter verwenden, Plugins ergänzen usw. usw. Und: Der Entwickler ist nicht nur sehr aktiv, er baut in vielen Fällen in den Folgeversionen des kostenlosen Tools die Wünsche der Nutzer ein.

Die Liste ließe sich beliebig verlängern: Dateiverweise und URLs einbinden, Grafiken aus der Zwischenablage übernehmen, Suchabfragen abspeichern, Synchronisierungen, automatischer Eintrag neuer Aufgaben via Launchy, Listen mit Passwortschutz usw. usw. usw.

Fazit: Liebe auf den zweiten Blick …

Programm-Homepage

Screenshot und Download

Blogbeitrag mit kommentiertem Screenshot (engl)

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WikidPad – ganz schön pfiffig

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WikidPad - jetzt OpenSource - und pfiffig

Vor einiger Zeit hatte ich ja schon ausführlich TiddlyWiki vorgestellt – WikidPad, um das es heute geht, ist ebenfalls ein “Wiki für Singles”, hat aber einen völlig anderen Aufbau. Bei diesem System handelt es sich um eine Art “Notizblock mit automatischen Ordnern” in Form eines ausführbaren Programms für den Computer (Export in HTML und XML ist allerdings auch möglich). Und das Programm ist seit einigen Wochen Open-Source, was ja auch nicht übel ist.
Wie bei gängigen Outlinern üblich, sieht man nach dem Programmstart eine geteilte Oberfläche: Links ein “Ordner-Baum” mit Unterpunkten, rechts groß die eigentliche Schreibfläche für jeden Punkt. Die eigentliche Stärke von WikidPad ist die intelligente Verwendung von WikiWords (= Worte, in den Groß- und Kleinbuchstaben gemischt vorkommen wie z. B. “SusiSoja” oder “dasMerken”), mit denen nicht nur Textverweise in den Text eingefügt werden. Mit ihnen werden zugleich … (weiterlesen …)

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