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Der Mann ohne Kopf
1Ein Mann ist verliebt – und kopflos. Nun lebt er zwar in einer Welt, in der das nicht unüblich ist, man kann sogar – je nach Geldbeutel – einen neuen Kopf erstehen. Aber wird es der richtige sein? Denn er wird an diesem Abend die Frau treffen, die er liebt. Was wird sie zu seinem neuen Aussehen sagen? Sehr, sehr hübsch gemachter Kurzfilm (ca. 10 Minuten, deutsche Untertitel) mit feiner musikalischer Untermalung, den man sich einmal in Ruhe ansehen sollte: L’Homme Sans Tete. – Ebenfalls etwas fürs Auge: Die Fotos von Suzi Chua, die ganz profane Steine bemalt. – Und noch eine optische Täuschung, die wirklich gut gemacht ist: mit dem Mauszeiger das schwarze Gitter über das “Gebilde” ziehen – und es fängt an zu leben.
Wenn Frauen stören …
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Viele von uns unterliegen dem Irrtum, dass ein gemeinsames Schlafzimmer besonders “kuschelige” Momente vermittle. Im Gegenteil: Wie eine Wiener Studie herausgefunden hat, schläft man(n) allein wesentlich besser: Morgens ist man ausgeruhter, fitter und hat mehr vom Tag. Das ist auch leicht erklärlich, denn Männer sind im Grunde ihres Herzens ausgesprochen sensible Wesen. Sie wissen auch im tiefsten Schlaf, dass neben ihnen ein schutzbedürftiges Wesen liegt, das sie nicht aus dem Auge lassen dürfen. So erreicht ihr Zentralhirn mehrmals in der Nacht der Impuls: “Junge, ist hier noch alles ruhig und ohne Gefahren?” Kein Wunder, dass sie am nächsten Morgen sich wie gerädert fühlen. Machen Sie selbst den Test: Bitten Sie Ihre Partnerin, die nächsten 8 Nächte auf dem Sofa zu verbringen. Natürlich nur zu Testzwecken. Sie werden sehen, dass Ihre Tage künftig völlig anders verlaufen! Ausführlich wird das Thema übrigens unter dem Titel “Kuschel-Stress” in dem sehr guten HR1-Podcast “BesserWisser” behandelt. (Und das Bild von dem aufgeweckten Jungen habe ich dem “Mirror Project” entnommen.)
Männer in Umkleidekabinen
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Männer sind zielstrebige Wesen. Das belegt u. a. die Statistik der Kleiderkaufs: Männer verbringen zwischen ihrem 14. und 49. Lebensjahr insgesamt 72 Minuten in Umkleidekabinen, 49 Minuten davon aus Versehen oder gegen ihren Willen. Frauen hingegen bringen es auf gut und gern 109. Stunden, nicht Minuten. Freiwillig. Das ist evolutionsgeschichtlich bedingt. Der Mann musste ständig auf der Hut vor Säbelzahntigern usw. sein, er konnte nur Bruchteile von Sekunden für sein Äußeres verwenden, sonst war es um ihn und seine Sippe geschehen. Die Frau hingegen, sich wissend im sicheren Schutz ihres Anführers, stand nicht unter solchen zeitlichen Zwängen.
Diese Unterschiede sind bis heute sichtbar und sorgen für so manchen Twist: “Soll ich das Rote oder das Blaue nehmen?” – “Schatz, nimm das Blaue.” – “Meinst Du? Ich finde, das macht mich dick. Moment, ich schlüpf gerade noch mal in das Grüne.” – “Darf ich inzwischen mal eben zum Media-Markt springen?” – “Du liebst mich nicht!”
Doch Rettung ist in Sicht! Auf der CeBit wurde ein Bodyscanner vorgestellt, der die Figur des Kunden an die Wand wirft. Jetzt muss man nur noch das Etikett der gewünschten Kleidung vor den Scanner halten – und schon sieht man sich selbst im neuen Kleid oder Anzug. Auf diese Weise kann man in 8 1/2 Minuten gut und gern 20 Kleidungsstücke durchprobieren – und ist pünktlich zu Beginn der WM wieder zu Hause




