Beiträge mit tag "jazz

Fjoralba Turku: Jazz aus Albanien-Munich

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serene-turku

Saxy!

Wer nach all der saisonalen Trällerei Lust auf wirklich gute Musik hat und dazu dem Jazzigen nicht abhold ist – der sollte mal bei Fjoralba Turku reinhören. Eine Albanierin, die in München lebt und erst vor knapp einem Jahr mit ihrem Debut-Album “Joshua” entdeckt wurde. Begleitet wird sie u. a. von dem wunderbaren Münchner Saxophonisten Florian Trübsbach. Viele der Stücke stammen aus ihrer eigenen Feder, aber sogar zwei Gedichte von Lord Byron [1] sind dabei – und so was ist nun wirklich nicht leicht zu vertonen.

Reinhörtipp: “Joyfully”

Homepage von Fjoralba Turku

iTunes-Link (mit Booklet)/MP3-Amazon

[1] “There Be None of Beauty’s Daughters” und “She Walks in Beauty”.

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Julian Lage und Hohle Köpfe

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julian lage

Jazz und Gitarre

Aufmerksam geworden auf den hervorragenden Jazzgitarristen Julian Lage wurde ich durch eine Besprechung im Jazzecho. [1] Sein neues Album “Gladwell” ist wirklich ein Reinhören wert: Gemeinsam mit seiner Band sind außergewöhnlich abwechslungsreiche, zum Teil verspielte, Titel gelungen. Anspieltipp: “Fright Train” oder “Cocoon” (Amazon | iTunes). [2]
Und gleich noch etwas für die Ohren, aber aus einer völlig anderen Ecke: “Hohle Köpfe: Schall und Wahn”. Nein, keine Aufnahme des gerade beendeten FDP-Parteitages – viel besser! Die Kenner wissen es – es handelt sich um einen Band von Terry Pratchett, der in der Scheinwelt spielt. Die Qualität von Pratchetts Romanen ist ein Auf und Ab – hier haben wir es mit einer sehr originellen Folge zu tun, die Krimiqualität hat. Erhältlich ab 23. Mai in Form von 6 CDs (420 Minuten) im Buchhandel. Oder schon jetzt als satter Download mit 12 Stunden Hörzeit (Audible | iTunes, 10 Euro). Mal die Inhaltsskizze aus Wikipedia:

In Ankh-Morpork geschehen geheimnisvolle Morde. Das an sich ist nichts allzu Ungewöhnliches, aber auch der Herrscher der Stadt, Lord Havelock Vetinari, wird langsam vergiftet. Irgendwie verwickelt darin sind die Golems, aus Ton und Lehm gebrannte Wesen, die durch Worte auf Zetteln in ihren Köpfen geleitet werden und plötzlich beginnen, sich selbst umzubringen bzw. stillzulegen. Golems wurden von den Menschen vor langer Zeit dazu geschaffen, die gefährlichen und unliebsamen Aufgaben zu erledigen. Sie denken nicht, sondern gehorchen. Gefühle haben sie natürlich auch keine. Als Hinweise an den Tatorten darauf hinweisen, dass ein Golem in die Morde verwickelt ist, beginnen jedoch einige an diesen Eigenschaften zu zweifeln. Die Wache hat alle Hände voll zu tun die Morde aufzuklären, den Mob aufzuhalten, der die Golems zerstören will und einen Golem zu jagen, der sich gar nicht wie ein normaler Golem verhält.

 

 

[1] Jazzecho gibt es übrigens auch als kostenloses iPad-Magazin – sehr empfehlenswert.
[2] Via Facebook gibt es einen kostenlosen Bonustrack (Homepage).

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Diplomatisch: Gramercy Park South

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Hörtipp

Hörtipp

Wer sagt, dass das Fernsehen einen nicht auf neue Ideen bringen kann? Jedenfalls habe ich mir gestern Abend während der Sendung “Traumberuf Diplomat?” überlegt, ob ich nicht noch mal ganz von vorne in Nairobi anfangen sollte. Und damit sind wir auch schon bei unserem dortigen Diplomaten: Walter. J. Lindner. Fesche Frisur, morgens joggen, dynamisch. Eben ein Münchner. Vor seinem Jura-Studium Musik studiert am Richard-Strauß-Konservatorium, an der Joe-Haider-Jazz-Schule und an der Berklee Jazz School Boston. Ja, das sind Lebensläufe … Egal, jedenfalls war am Ende des Films ein musikalischer Auftritt von ihm zu sehen, der mir gefiel. Ein paar Minuten später wurde ich CD-mäßig fündig: Gramercy Park South – Walter J. Lindner, Grace Campbell. Leiser, leichter Jazz. Bei Amazon.de als MP3-Download (256 kB) für 5,82 Euro erhätlich – da kann man ja nun nicht meckern. Einfach mal reinhören.

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Two Men With the Blues

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ungewöhnlicher Blues

ungewöhnlicher Blues

So, wieder zurück aus Andalusien, ein paar Urlaubstage eingelegt, daher die späte Freischaltung der Kommentare. Jetzt erst mal einen kleinen Musik-Tipp: “Two Men With the Blues” mit Willie Nelson und Wynton Marsalis. Da ist wirklich eine ungewöhnliche Kombination im New Yorker Lincoln Center entstanden: Die Country-Legende Nelson stellt sich einfach zu einer Jazz-Band, als sei das die normalste Sache der Welt. Dazu die satt-sanfte Trompete von Marsalis – das gibt den Stücken in der Tat einen neuen Drive! Anspiel-Tipps: “Basin Street Blues” oder “Ain’t Nobody’s Business”.

Amazon-Link | iTunes-Link

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Stacey Kent – feiner Jazz

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Stacey Kent

Stacey Kent

Wie gewohnt ein kleiner Hörtipp zum Wochenende: Stacey Kent hat nun schon länger auch in Deutschland einen Namen als sehr gute Jazz-Stimme. Zwar bewegen sich die Stücke im “traditionellen” Bereich, kommen aber zum Glück nicht so rauchig-dunkel-sattsam bekannt daher – sondern deutlich frischer. Wer Stacey noch nicht kennt, dem sei ein Besuch auf ihrer Homepage empfohlen (auf der auch längere Probestücke zu finden sind). Das aktuelle Album “Breakfast On the Morning Tram” gibt es bei iTunes in der Plus-Version. Mir persönlich gefällt das vorherige Album “The Boy Next Door” allerdings ein Stück besser (iTunes-Link).

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Alice Russell – starke Stimme

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Alice Russell hat Power!

Die britische Sängerin Alice Russell lässt sich nicht wirklich in eine Schublade pressen – irgendwo zwischen R&B, Jazz und Soul ist alles drin. Vor allem aber: Ihre Stimme hat es in sich! Wer sie noch nicht kennt, sollte zumindest aus “My Favourite Letters” einmal “A Fly In the Hand” anspielen oder “Munkaroo” (aber das ganze Album ist hörenswert). Eine ausführliche Besprechung mit guten Hintergrundinfos ist bei CDstarts zu finden.

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