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Hintergründiger Frühling

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Frühling

Jetzt oder nie

Man wirft Männer ja oft Gefühlskälte vor. Das ist natürlich Unsinn. Obwohl das mit der Kälte zur Zeit stimmt, was aber nichts mit uns Männern zu tun hat. Wenn wir für irgendetwas verantwortlich sind, dann eher für das Gegenteil: die Klimaerwärmung. Aber die kommt ja nicht … Doch ich schweife vom Thema ab. Ein Blick auf den Kalender und den sonnigen Himmel sagt uns, dass sich eigentlich der Frühling im Sauseschritt nähert. Dass Frauen und Männer in diesem Punkt sehr unterschiedliche Sichtweisen haben, habe ich früher schon mal in meinem Erlebnis mit Ludmilla beschrieben: “Frühlingsgefühle bei Ludmilla”. Auch wir sehnen uns nach den keimenden Knospen der … hm, wie heißen die Dinger gleich noch … Stiefmütterchen … ne … irgendwas mit Maiglöckchen oder so … jedenfalls schmücken wir gerne unseren Desktophintergrund mit Fotos, die Frühlingsgefühle in uns erwecken. Und da mein Stöber-Tipp: Fotocommunity.de ist ein idealer Ort zum Auffinden von entsprechenden Abbildungen – das Waldfoto links in der Abbildung ist z. B. dort zu finden. Einfach mal Stichworte wie “Frühling”, “wandern” oder “Bienchen” in das Suchfeld eingeben.
Übrigens: Der Browser Opera, der über dem Hintergrund liegt, ist gestern in der engültigen 10.5-er Version erschienen. Mit seinem “Glasblattenlook” alle mal ein Hingucker.

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Frühlingsgefühle bei Ludmilla

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Die Bienchen summen ...Steigt die Stimmung Ihrer Partnerin eigentlich auch analog zur Dauer des Sonnenscheins? Eigentlich eine gute Sache. Aber nicht immer, wie der folgende Erlebnisbericht zeigt:
Samstagabend. Wettervorhersage. „Ah! Morgen wird die Sonne scheinen!“ Dieser Satz kommt von Ludmilla, der naturbelassensten aller Freundinnen. Er signalisiert mir, dass der morgige Tage wahrscheinlich anders verlaufen wird, als ich es mir vorgenommen hatte. Ja, dass ich wahrscheinlich alle meine Pläne über Bord werfen konnte. In fröhlicher Stimmung fährt sie fort: „Heute gehen wir mal früh ins Bett …“ (Planänderung 1) „ … und schlafen gleich …“ (Planänderung 2) „… und stehen morgen ganz früh auf …“ (Planänderung 3) „… frühstücken nur kurz …“ (Planänderung 4) „… fahren dann ein bisschen raus ins Allgäu …“ (Planänderung 5) „… und wandern den Tag über!“ (Planänderung 6 – 36). Nun gibt es Männer, die mutig sind und einfach sagen: „Schatzi, natürlich ist das mit dem Wandern eine gute Idee, aber gerade für morgen hatte ich mir vorgenommen, meinen alten Computer als Zweitsystem für Backups herzurichten.“ Ich bin weniger mutig. Ich komme nur bis „Schatzi, natürlich ist das mit dem Wandern eine gute Idee.“ Das ist eindeutig zu kurz. Und hinterlässt ein Gefühl des Unbefriedigtseins in mir. Ludmilla hingegen blüht auf und zieht mich pünktlich um 22 Uhr ins Bett. Und schläft. Ludmilla schläft. Ich nicht. Ich gehe regelmäßig nach Mitternacht ins Bett. Nach einer Stunde stehe ich leise auf und verkrümle mich noch etwas ins Wohnzimmer. Dort fällt mir die frisch erworbene DVD „Stromberg, 2. Staffel“ in die Hand. Das scheint mir eine gute Vorbereitung für den morgigen Wandertag zu sein. Ich liebe diese Serie, die in Fortführung von Gerhard Polts „Kehraus“ den Alltag in einer Versicherungsgesellschaft beschreibt. Apropos Gerhard Polt …
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