Beiträge mit tag "Film

Verliebte Hörnchen

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gemeines Frauchen

gemeines Frauchen

Gerade bin ich durch Caschys Blog auf den Trailer zum dritten Ice-Age-Film aufmerksam geworden. Darin verliebt sich dieses Eichel-jagende Hörnchen (was genau für ein Tier soll das sein?) in ein weibliches Gegenstück, das natürlich nichts anderes im Sinn hat, als an sein geliebtes Genussmittel heran zu kommen. Alles wie im richtigen Leben: “Er” opfert sich auf, versucht “ihr” Leben zu retten – und der Dank dafür? Eben – derartige Erfahrungen haben wir Männer wohl schon alle mal gemacht …

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Der Mann ohne Kopf

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Die inneren Werte zählen ...

Die inneren Werte zählen ...

Ein Mann ist verliebt – und kopflos. Nun lebt er zwar in einer Welt, in der das nicht unüblich ist, man kann sogar – je nach Geldbeutel – einen neuen Kopf erstehen. Aber wird es der richtige sein? Denn er wird an diesem Abend die Frau treffen, die er liebt. Was wird sie zu seinem neuen Aussehen sagen? Sehr, sehr hübsch gemachter Kurzfilm (ca. 10 Minuten, deutsche Untertitel) mit feiner musikalischer Untermalung, den man sich einmal in Ruhe ansehen sollte: L’Homme Sans Tete. – Ebenfalls etwas fürs Auge: Die Fotos von Suzi Chua, die ganz profane Steine bemalt. – Und noch eine optische Täuschung, die wirklich gut gemacht ist: mit dem Mauszeiger das schwarze Gitter über das “Gebilde” ziehen – und es fängt an zu leben.

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Sie sind ein schöner Mann!

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Gut aussehende Männer gibt es immer wieder ...Wir alle kennen das Problem so oder so ähnlich: Man kauft eine gebrauchte Melkmaschine, diese verursacht einen Stromschlag, man muss nach einer neuen Partnerin Ausschau halten. Der französische Bauer Aymé (Michel Blanc) ist in solchen Dingen unerfahren (also jetzt nicht in Sachen Melkmaschinen, sondern in Sachen Frauen) und schaltet eine Agentur ein, die notleidende Frauen in Rumänien unterstützt. So gelangt Elena (Medeea Marinescu) auf seinen Hof, die zwar ein sanftes Gemüt hat, aber gelegentlich schwer zu erheitern ist (“Seit einigen Tagen ist sie sonderbar. Ich werfe mit einem Ei – und sie lacht nicht.”) Auch das kennen wir aus unserem Alltag. – Okay, ich war am Wochenende in dem Film “Sie sind ein schöner Mann!” (der Titel sprach mich irgendwie an ;-) )und fand den ausgezeichnet! Natürlich haben wir es mit der üblichen Handlung zu tun (nettes Mädel trifft unscheinbaren Mann und lernt ihn lieben) und auch das Ende ist vorhersehbar (kriegen sie sich – nein, ich verrate nichts!). Soweit also nichts “Ausgefallenes”. Aber es sind die vielen kleinen Dinge, die sich durch den Film ziehen, und die einem immer wieder ein Schmunzeln entlocken (die soapopera-schauende erste Frau, das Suchen eines Klassik-Senders in seinem Traktorradio, der Beleg seiner Kenntnisse ihr gegenüber durch die kühne Behauptung, dass Mozart bei seinem Tod taub war, der Verwandte, der mit Leichtigkeit errät, dass er King Kong ist usw.). Immer wieder überrascht ein neuer kleiner Einfall, ohne dass er überzogen wird oder als Running Gag zur Plattheit mutiert. Und zusätzlich ist Medeea Marinescu auch etwas fürs Auge … Das mal als Kinotipp der Woche.
Weitere Infos: Besprechung bei Cinema.

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We Feed the World – ob mit oder gegen ihren Willen

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Hauptsache billig!

20:12 Uhr: Oma Maria ist gerührt. Ein dünnes afrikanisches Kind huscht in den Nachrichten zwischen politischen Wahlen und Benzinsteuer über die Mattscheibe. Ein Kind, dem Wasser und Nahrung fehlt. – 10:25 Uhr, Sparkasse Bochum: Oma Maria überweist von ihrer ebenfalls dünnen Rente 50 Euro an eine Hilfsorganisation. – 11:24 Uhr: Mr. Gardner legt ein neues Patent zu den Akten, das mit irgendeinem Herstellungsverfahren für Getreide zu tun hat. Das Unternehmen, für das Mr. Gardner arbeitet, gehört zu jenen 5 Nahrungsmittelkonzernen, die sich weltweit den Markt aufgeteilt haben. Mr. Gardner weiss, dass jenes Patent mit-verantwortlich sein wird für das Zugrundegehen hunderttausender landwirtschaftlicher Existenzen in Entwicklungsländern. – 14:20 Uhr: Marcel, Germanistik-Student, bespricht mit Kommilitonen die Anti-Globalisierungs-Demo. – 17:55 Uhr, Aldi Dortmund: Marcel holt für seine WG 3 Hähnchen, damit es nicht immer Pizza gibt. – 18:40 Uhr, 2-Zimmer-Wohnung, Essen-Rüttenscheid: Sabine hat Sekt mitgebracht, um mit ihrem Freund Jürgen ihren neuen Job in der Konservenfabrik zu feiern. Ein Job nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit. Und danach sehen sie sich auf Kabel1 in Ruhe den Science-Fiction-Klassiker “Soylent Green” an …

Am Donnerstag läuft der Film “We Feed the World” in Deutschland an. Nein, in ihm geht es nicht um Käfighaltung und Tierversuche und auch mein fiktiver Tagesablauf kommt darin nicht vor. In ihm geht es um den alltäglichen Wahnsinn unserer Nahrungsproduktion. Er ist auch weder “objektiv” noch “ausgewogen”. Aber es gibt nicht viele Filme dieser Art. Ich denke, er ist einen Blick wert …

Homepage des Films
Filmkritik
Buch dazu

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Philosophische Bombenentschärfung

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Bomben entschärfen - leicht gemacht!

Männer lieben diese Situation: Das Schicksal der Welt liegt in ihren Händen, es gilt, eine Zeitbombe zu entschärfen, man hat nur noch 2 Minuten, niemand kennt den richtigen Draht. Na, Jungs, wen von uns würde es da nicht in den Händen kribbeln?! Aber bitte jetzt nicht einfach: “Ei, nehmen wir mal den grünen Draht … schnipp … böse, böse Bombe!” Nein, das kann professioneller gemacht werden. Trainieren Sie mit diesem Spiel.
Aber man muss nicht immer grob werden – auch Worte können überzeugen. Erinnern Sie sich noch an den SF-Kultfilm “Dark Star” (zumindest aus Erzählungen)? In Zeiten von Star Wars wirken die Animationseffekte des 1974 gedrehten Streifens eher dürftig – es gibt nämlich keine. Dafür hat der Film etwas, was “Episode 3″ fehlt. Dialoge. Geist. Witz. Handlung. Egal – die 4 verwahrlosten Astronauten müssen auf einer 20-jährigen Tour unbewohnte Planeten vernichten, die den Verkehr behindern. Dabei kommt so mancher Fehlalarm zustande und die aktivierten Bomben lassen sich nur durch philosophische Argumentationen von der Explosion abhalten:

D: Hallo Bombe. Hörst Du mich?
B: Selbstverständlich.
D: Bist Du bereit ein paar Zusammenhänge zu erörtern?
B: Ich bin Vorschlägen gegenüber immer sehr empfänglich.
D: Fein. Dann denke mal darüber nach. Woher weißt Du, daß Du existierst?
B: Natürlich existiere ich.
D: Aber woher weißt Du, dass Du existierst?
B: Es ist eine intuitive Erkenntnis.
D: Intuition ist kein Beweis. Was für konkrete Beweise hast Du dafür, daß Du existierst?
B: Hm. Nun. Ich denke, also bin ich.
D: Das ist gut. Das ist sehr gut. Aber woher weißt Du, daß außer Dir etwas existiert?
B: Meine sensorische Apparatur vermittelt es mir.
D: Ah, richtig!
B: Das macht Spaß. [Aber ich hab' keine Zeit. Ich muss in 72 Sekunden explodieren.]
D: Jetzt hör mal gut zu. Hier kommt die große Frage. Woher weißt Du, daß die Erkenntnis, die Deine Sinnesapparatur Dir vermittelt, korrekt ist?
(ganzer Dialog hier)

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Me Tarzan – You Gummi

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Ich Blogger - Du Surferin!

Im Grunde ihres Herzens sind Männer einsame Waldläufer. Sie sehnen sich nach Unabhängigkeit und Freiheit und würden liebend gern in den Bäumen herumschwingen, wenn wir mehr Lianen in unserem Land hätten (dass wir so wenige haben, daran ist bestimmt auch Schröder schuld ;-) ). Nun, der Mann von heute weiß sich zu helfen: Ein kleines Gummiband genügt ihm bereits, damit er viel Freude hat, wie das Musikvideo “Tarzanrubberband” von Jerry zeigt.
Immer wieder nett anzusehen – Johnny Weissmüller und seine Urschreie. Einige Ausschnitte sind hier downloadbar. Ein Meisterwerk an zwischenmenschlicher Kommunikation ist dabei Clip 3 “Me Tarzan – You Jane” – man beachte die geschmeidigen Handbewegungen des männlichen Parts.
Viel Beachtung in der U-Bahn ist Ihnen auch gewiss, wenn Sie diese Tarzanschrei-Wav-Datei in einen Handy-Klingelton umwandeln ;-)

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