Kann Nespresso Sünde sein?
Weihnachten und Kaffeemaschinen – das eine ist nicht ohne das andere zu denken. Jedenfalls bekommt man diesen Eindruck, wenn man in diesen Vorweihnachtswochen durch die Kaufhäuser driftet und all die bunten Maschinen sieht … Wir kamen von einem Konzert zurück, Kerzenlicht ergoss sich über die rötlich-weihnachtliche Sofatischdecke, das Zimmer war warm und ich beschloss, die heimelige Stimmung zu meinen Gunsten auszunutzen: „Hach tja“, seufzte ich. „Ein kleiner Abend-Espresso wäre jetzt doch eine feine Sache.“ „Dann geh‘ in die Küche und mach‘ Dir einen“, erwiderte Isabell, die pragmatischste von allen Freundinnen. „Das könnte ich natürlich tun“, meinte ich gedehnt. „Aber das ist so umständlich.“ Sie: „Was ist daran...
MehrFit mit einem Mokk-Presso
Da ich nur gelegentlich einen Espresso trinke, bringe ich es einfach nicht übers Herz, 600, 800 oder 1.500 Euro für die entsprechenden Maschinen auf den Tisch zu legen (von dem Platzbedarf dieser Geräte mal ganz zu schweigen). Das gute alte Kännchen für die Herdplatte reicht mir in der Regel. Allerdings hat es mich schon immer gestört, dass man nie genau weiß, wann der Kaffee “durch” ist. Klar könnte man den Deckel lüften, was aber schnell zu einer spritzig-heißen Sache werden kann. Daher war ich sofort interessiert, als ich ein Modell mit “Loch im Deckel” entdeckte. Im Unterschied zu den bekannten Kännchen hat der Hersteller (Bialetti ist ja ein bekannter Name auf diesem Sektor) der Austrittsdüse ein Ventil verpasst – und...
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