Beiträge mit tag " Computer
Kleine Winterfreuden
4
Wer sagt, dass die heutigen Kidds ständig vor dem Computer sitzen? Kaum fallen die ersten Flocken, schon sind sie nicht mehr zu halten, tollen in der weißen Pracht herum und kommen auf so manch kreativen Einfall, wie Aaron hier zeigt. – Aber auch wir großen Jungs werden in diesen Tagen vor Weihnachten kribbelig: Wir putzen die Festplatte, besorgen uns einen neuen Virenschutz und schmücken unseren Desktop: besonders stimmungsvolle winterliche Hintergrundbilder hält Joe bereit. – Dazu vielleicht einen heißen Cappuccino? Ich hatte ja schon vor einigen Monaten über besonders ausgefallene Milchschaum-Kreationen berichtet – inzwischen gibt es einen regelrechten Wettbewerb, und die Ergebnisse können sich sehen lassen. – Und zum Schluss noch ein Spielchen, um sich das Warten auf das Christkind zu verkürzen: Auf den ersten Blick ein übliches “Bring den Mauszeiger durch den Irrgarten“-Spiel, aber von Level zu Level werden die Hindernisse pfiffiger.
TexNotes – eine Textverarbeitung für strukturierte Chaoten
0
Zwar haben heutige Textverarbeitungen tausend Funktionen mit zig Multimedia-Fähigkeiten – doch die Art, wie wir schreiben, hat sich seit Jahrzehnten nicht sonderlich verändert. Wir schreiben linear, ein Schrittchen folgt dem anderen, ab und zu wird mal was umkopiert, gelöscht, eingefügt usw. Damit hat es sich. Aber gerade, wenn wir neue Texte produzieren (müssen), ist unser Denken meist eben nicht linear – wenn, dann folgt es eher dem Chaos-Prinzip: Eine Gedanke hier, ein anderer dort, ein Einfall, der entschwindet, ein Bruchstück, das wir noch nicht einordnen können usw. usw.
TexNotes ist eine kleine Textverarbeitung, die sich auf diese Art des Schreibens spezialisiert hat. Auf der einen Seite gibt sie dem Autor alle Möglichkeiten, ganz frei und “zügellos” zu schreiben. Auf der anderen Seite gliedert, filtert, strukturiert und verlinkt sie die Ideen, dass es eine wahre Freude ist.

Die Grundidee des Programmes ist, auf der einen Seite so zu schreiben, wie die Einfälle kommen. Also z. B. direkt eine Notiz an ein Wort “anzukleben”, die mit einen kleinen Pfeilsymbol angezeigt wird und in üblicher Bubble-Manier erscheint. So verliert man nicht den Faden und der Gedanke ist dennoch nicht verloren. Ähnliches gilt …
(weiterlesen …)
Mini-News
1. Der Browser Opera (Desktop-Version) ist ab sofort kostenlos. Es gibt also keine Werbebanner mehr – dies gilt bereits für die neue Version 8.50.
2. Neu eingebaut in meinen Blog: Jeder Einzel-Artikel kann an die Mail-Adressen von Freunden versendet werden (“verschicken” unter dem betreffenden Posting anklicken).
Cleartype Tuning und andere Mini-Hilfen
3
1. Bekannt ist, dass mit der Cleartype-Einstellung unter Windows die Schriften “geglättet” werden (besonders wichtig für Notebooks und andere “flache” Bildschirme). Inzwischen stellt Microsoft eine verbesserte Variante zur Verfügung, die einen satteren Kontrast ergibt: den “Cleartype Tuner” (IE erforderlich oder PowerToys downloaden).
2. Sowohl Winamp als auch der Mediaplayer brauchen Ewigkeiten für den Start (wenn man nicht gerade den hyper-neuesten PC hat). Das ist lästig, wenn man nur mal flink in eine mp3-Datei reinhören will. Viele haben aber ohnehin schon auf ihrem System den Grafik-Anzeiger “IrfanView”, der ebenfalls mp3-Dateien abspielen kann. Wenn man die entsprechende Verknüpfung eingestellt hat, startet dieser meist im der gleichen Klick-Sekunde.
3. Gerade erschienen: Die Firefox-Erweiterung “FlatStyle”. Sie stellt eigentlich nur die Firefox-Menüzeilen wie in Office XP dar, aber meiner Ansicht nach werden diese dadurch einen Tick übersichtlicher.
4. Das “partielle Zoomen” wende ich bei Firefox täglich zig-mal an: Mit Mouse Gestures ein einziger, kurzer Ruck über eine Grafik (diagonal von links oben nach rechts unten, rechte Maustaste) – und sofort habe ich die Abbildung in doppelter Größe vor mir, in einer erstaunlich guten Auflösung. Das klappt auch mehrfach, rückwärts, auch mit Text usw., unbedingt mal ausprobieren!
Einfallsreich – von Tasten und Mäusen
0
Männer haben verschiedene Träume: von der Steilküste 50 Meter tief zu springen, beim nächsten Snowboarden sich vom Hubschrauber über einen Gletscher abwerfen zu lassen, die Wildwasser Kanadas bei eisiger Kälte mit dem Kanu zu durchqueren oder eine hübsche Tastatur ihr eigen zu nennen. Ja, da kriegen wir glänzende Augen, wenn wir Tasten sehen, die wir flexibel mit LED-Anzeigen belegen können! Und daneben stellen wir dann diese geschmackvollen Porzellanbecher. Dazu passend: das kleine Schutzmäntelchen für die Maus, das den Besitzer davor bewahrt, zu viel im Internet sinnlos rumzuklicken. Überhaupt, mal ruhig wieder weg vom Bildschirm gehen und sich ein paar therapeutische Playmobil-Figuren besorgen, mit denen man seinen Alltag nachstellen kann …
WikidPad – ganz schön pfiffig
1
Vor einiger Zeit hatte ich ja schon ausführlich TiddlyWiki vorgestellt – WikidPad, um das es heute geht, ist ebenfalls ein “Wiki für Singles”, hat aber einen völlig anderen Aufbau. Bei diesem System handelt es sich um eine Art “Notizblock mit automatischen Ordnern” in Form eines ausführbaren Programms für den Computer (Export in HTML und XML ist allerdings auch möglich). Und das Programm ist seit einigen Wochen Open-Source, was ja auch nicht übel ist.
Wie bei gängigen Outlinern üblich, sieht man nach dem Programmstart eine geteilte Oberfläche: Links ein “Ordner-Baum” mit Unterpunkten, rechts groß die eigentliche Schreibfläche für jeden Punkt. Die eigentliche Stärke von WikidPad ist die intelligente Verwendung von WikiWords (= Worte, in den Groß- und Kleinbuchstaben gemischt vorkommen wie z. B. “SusiSoja” oder “dasMerken”), mit denen nicht nur Textverweise in den Text eingefügt werden. Mit ihnen werden zugleich … (weiterlesen …)
Podcatcher – direkt auf den MP3-Player
0Meist benutzt man für seine Podcast-Abos eine Software wie iPodder oder iTunes, die zunächst die MP3-Dateien auf der Festplatte speichert – danach müssen dann in einem zweiten Schritt die Podcasts auf den USB-Player übertragen werden. Mit dem Open-Source-Programm “Podcatcher on a Stick” erspart man sich diesen Zwischenschritt – die Software wird vom Stick aus direkt gestartet und zieht direkt vom Internet zum Player die Dateien. Hier noch ein guter Anleitungsfilm der Uni Weimar.
Wink – Flash-Tutorials mit Sound
2
Für die Erstellung von Tutorials oder anderen kleinen Animationen in Flash hat sich inzwischen das Freewareprogramm Wink herumgesprochen, das die Bewegungen am Monitor aufzeichnet, Screenshots ermöglicht usw. usw. In der Tat bietet das Programm viele Bearbeitungsmöglichkeiten, Schnittmöglichkeiten, Einarbeitungen von Kommentaren usw. – und liefert dabei zum Teil noch höher komprimierte Flash-Dateien, als es die kommerziellen Konkurrenten fertig bringen (bei Macromedia kostet so was um die 500 Dollar).
Einziger Nachteil für einige Zwecke: Bisher kann keine Tonspur aufgezeichnet werden. Phil Shapiro demonstriert, wie es doch geht: Indem z. B. zwei Tabs in Firefox gleichzeitig geöffnet werden und man eine seperate MP3-Datei ablaufen lässt. Das ist für viele Fälle ausreichend und ebenfalls mit Freeware (z. B. Audacity) leicht zu realisieren.
TiddlyWiki Ein Wiki-Winzling bricht alle Download-Rekorde
10
Ein Wiki-System, das nur aus einer einzigen HTML-Datei besteht? Ein Wiki-System, das man auf dem USB-Stick bei sich trägt? Ein Wiki-System für Singles? Moment, lieber der Reihe nach
Wiki-Systeme an sich sind etwas bekannter geworden durch das Lexikon Wikipedia. Man hat eine ungefähre Vorstellung, dass an und in solchen Systemen viele Autoren gleichzeitig schreiben können, dass sich die Angelegenheit meist auf einer Webseite abspielt, dass man Textinhalte leicht verändern und ergänzen kann, wenn man eine kleine Syntax lernt (”fett” ergibt fett usw.) und dass es inzwischen eine stattliche Anzahl von unterschiedlichen Systemen gibt. In diesem Wikinger-Meer fristete TiddlyWiki von Jeremy Ruston als ein System unter vielen sein Dasein. Einige kannten es, manche benutzten es, die meisten übersahen es.
Bis, ja bis Nathan Bowers kam. Der verpasste dem Design ein neues Outfit und erweiterte die Funktionen so, dass sie ideal für Notiz-Sammlungen, To-Do-Listen, Mini-Projekte, Gliederungsskizzen usw. wurden und stellte sein GTDTiddlyWiki der GTD-Gemeinde zur Verfügung (Getting Things Done = Dinge geregelt kriegen eine in den Staaten sehr bekannte Zeitplan-Philosophie). Diese erkannte umgehend die Vorteile des MicroContent-Managements, beförderte es bei öffentlichen Bookmarksammlungen wie del.icio.us in die Top-Ratings und löste so einen Boom an Weiterentwicklungen aus, der durchaus beachtlich ist (und vor einigen Tagen mit 4 neuen Tagging-Versionen einen neuen Höhepunkt erreicht hat – siehe unten).
Aber was genau begeistert die Leute an dieser Mini-Geschichte? Führt sie wirklich zu einer neuen Art des Schreibens, wie manche der Entwickler behaupten? Schauen wir uns die Einzelheiten
(weiterlesen …)
Von eckigen Mäusen und tollpatschigen Hunden
0
Michael Ziltz, Jahrgang 1969, hat 1999 eine Homepage gebastelt. Wie damlas üblich: hübsch bunt und mit blinkenden Bildchen. Auf einer Unterseite beschreibt er seine ganz persönliche Computergeschichte. Er erzählt von 24-Nadel-Druckern und eckigen Genius-Mäusen, von OS2/Warp und Scannern, die man in der Hand hielt. Als er seine Seite schrieb, hatte er bereits Windows95 und gerade den Arbeitsspeicher seines Computers erweitert. Sein Bericht endet mit dem Satz “Ich sage nur eines : Nie wieder weniger als 64 MByte RAM !!!”
Ebenfalls Mitte der 90-er Jahre entwickelte Microsoft einen der größten Flops seiner Firmengeschichte. Nein, damit meine ich nicht Windows95. Sondern “MS-Bob”. Die Anwender hatten sich nämlich beschwert, dass sie viele Dinge an Windows nicht verstehen würden. Das wiederum verstand Microsoft nicht. Aber die Jungs in der Entwicklungsabteilung dachten sich: Machen wir mal was für ganz Dumme. Ein User Interface getarnt als Schreibtisch mit Hund. Der Hund hieß Rover. Und Rover war der Hund von Gates. Der Kreis schloss sich. Super dargestellt mit vielen Screenshots und Downloadmöglichkeit hier. Undbedingt ansehen: das Video zu Bob.
Sound mit Text und Bildern
0
Software für Windows: Ein Mini-Tool, das zusätzlich zur Sprachaufzeichnung auch Texte und Bilder aufnimmt (großer Screenshot).
Was man noch mit RSS machen kann
0
Mit RSS lassen sich Informationen “gebündelt” aus dem Netz abrufen und man erfährt alles auf einen Blick, ohne lange “hin-und-her” zu sufen. Blogger und Info-Jäger wissen das schon lange – und nutzen doch meist nicht alle Möglichkeiten dieser Technik. Beispielsweise kann man damit gemeinsame Kalender führen, Email-Fächer integrieren, Kino-News abrufen und Bittorent beobachten. Eine Liste von “15 things you can do with RSS” hat Tim Yang zusammen gestellt (dort ist beim ersten Tipp ein Fehler – nicht “rssmixer”, sondern “rssmix” muss es heißen).
Zwei Fundgruben für deutschsprachige RSS-Angebot: RSS-Verzeichnis und RSS-Scout
Flotter Dreier mit dem USB-Stick
3
Mir geht es wie vielen: Ich arbeite im Büro und zu Hause an den gleichen Projekten. Das bedeutet jede Menge Dateien- hin- und- her- fummeln, weshalb ich meinen USB-Stick gegen einen 4-GB-Minidrive getauscht habe – da passt dann richtig viel drauf. Was gleichzeitig bedeutet, dass man leicht den Überblick verliert. Ein ordentliches Synchronisationstool musste also her.
Hängen geblieben bin ich schließlich bei einem Programm mit dem Bandwurm-Titel “Advanced Directory Comparison and Synchronization (ADCS)”. Das Teil hat nicht nur unendliche viele Einstellmöglichkeiten, es hat vor allem eine Besonderheit, die es von anderen Synchronisationstools unterscheidet: Durch die Kombination beliebiger Verzeichnispaare in einem Container beherrscht es einen 3-er-Zirkel, der (anders als die Aktenkofferfunktion von Windows) für die Zwischenspeicherung ideal ist. (weiterlesen …)
Firefox – Offlinereader ScrapBook
4
Zwar können die Browser Webseiten prinzipiell abspeichern, so dass man sie z. B. für eine Präsentation oder einen Vortrag zur Hand hat, aber nicht immer ist das Ergebnis befriedigend. Das ist auch eine der Schwachstellen bei Firefox, denn selbst sein Archiv-Format gelangt bei einem etwas komplizierteren Layout schnell an seine Grenzen.
Mit der Erweiterung “ScrapBook” gibt es aber nun einen Informationssammler …
(weiterlesen …)



