Harte Tage – heiße Nächte
Oh yeah – das Leben ist kein Zuckerschlecken. Diese heißen Tage, an denen die Sonne unsere Haut gerbt, während wir auf den Baumwollfeldern arbeiten und uns nicht die Kühle der Nacht empfängt, sondern die Schweißtropfen von keuchenden alten Deckenventilatoren getrieben werden … wie hält ein Mann das aus? Erleichterung schaffen hier vielleicht einige Songs aus der Vergangenheit, die uns den Alltag erträglicher machen können: 1. David Dundas: Jeans On (YouTube) – “When I wake up in the morning light I pull on my jeans and I feel allright”. So ist es auch bei uns: Wir wachen in der Morgendämmerung auf, springen in die eng anliegende Jeans und wissen: “Alles wird gut!” Trotzdem müssen wir von etwas leben – also...
MehrBebe: Y.
Recht lange musste man auf die nächste CD von Bebe warten (über ihr Deput-Album “Pafuera Telarañas” hatte ich ja 2006 bereits berichtet). Diesmal nennt sich das Album schlicht und einfach “Y.” und ist wiederum sehr hörenswert. Alle Titel sind in vollständiger Länge auf ihrer Homepage abspielbar. Mein persönlicher Reinhörtipp: “Me Fui” und “Que Mimporta”. [Amazon-Link | iTunes-Link] – Und noch eine aktuelle Alternative aus der eher rauchig-erotischen Blues-Ecke: Simone White, Yakiimo. Hier wäre mein Tipp: “St. Louis Blues”....
MehrLimpopo – Wo der Wodka rockt
Wer “Limpopo” hört, der denkt natürlich zuerst an das Witwatersrand-Gebirge bei Südafrika und an Xai-Xai in Mosambik, dort mündet bekanntlich der Fluss ja. Ja, und mit einem “Wässerchen” könnte unsere russische Rock-Gruppe durchaus auch zu tun haben, die ich heute als Musiktipp weiter geben möchte. Wenn man ihren fetzigen Tönen lauscht, dann fühlt man sich auf ein rostiges Atom-U-Boot der ehemaligen Sowjet-Armee versetzt, eiskalte Meere durchpflügend, die Heuer der letzten 5 Jahre erwartend und die Einsamkeit mit Wodka wegspülend. Und zu den kehligen Tönen russischer Männerstimmen wirft man die Sorgen des Wochenendes hinter sich … Homepage von Limpopo – Reinhörtipp: “By the Blue, Blue Sea” Limpopo:...
MehrDiplomatisch: Gramercy Park South
Wer sagt, dass das Fernsehen einen nicht auf neue Ideen bringen kann? Jedenfalls habe ich mir gestern Abend während der Sendung “Traumberuf Diplomat?” überlegt, ob ich nicht noch mal ganz von vorne in Nairobi anfangen sollte. Und damit sind wir auch schon bei unserem dortigen Diplomaten: Walter. J. Lindner. Fesche Frisur, morgens joggen, dynamisch. Eben ein Münchner. Vor seinem Jura-Studium Musik studiert am Richard-Strauß-Konservatorium, an der Joe-Haider-Jazz-Schule und an der Berklee Jazz School Boston. Ja, das sind Lebensläufe … Egal, jedenfalls war am Ende des Films ein musikalischer Auftritt von ihm zu sehen, der mir gefiel. Ein paar Minuten später wurde ich CD-mäßig fündig: Gramercy Park South – Walter J. Lindner, Grace...
MehrVon Mario Biondi bis in den Dschungel
Und hier mal ein paar Musiktipps für die bevorstehenden Feiertage. Wer Mario Biondi mit seinem satten Jazz-Sound noch gar nicht kennt, der kann sich ja vielleicht erst mal ein YouTube-Video von ihm gönnen. Und danach ab zur CD “Handful of Soul” (Amazon | iTunes). – Alternativ könnte ich den Jazz-Gitarristen Peter White anbieten. Und zwar mit “Playin’ Favorites (Amazon | iTunes). – Okay, und dann noch mal eine Variante von “Stand by me”, die diesmal aus der Zeichentrick-Ecke kommt (YouTube – gab es damals diese Szene in “König der...
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