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Schnelle Einsicht
3Kleines Fundstück der Woche: Ein Blog mit zwei Einträgen. Der erste davon ist der Beispielartikel des Blogsystems WordPress (“Hallo Welt”). Der zweite handelt davon, dass das Internet stresst. Der Autor ist konsequent und wahrscheinlich nach dem Verfassen “aus dem Internet” ausgestiegen
Warum ich genug habe vom Gelaber über das Gelaber
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Sommerzeit = karger Nachrichtenfluss. Auch für SPIEGEL-Online, drum darf Verena Dauerer dort unter der Überschrift “Laber mich nicht voll” ein bisschen über das Podcasten schwadronieren. Gleich am Anfang erfahren wir, dass die Sache “letztlich nicht mehr als ein ambitionierter Bürgerfunk” sei. Schon okay – aber Verena, glaubst du wirklich, das heute noch jemand den 80-er-Jahre-Begriff “Bürgerfunk” kennt, wenn er nicht gerade Sozialpädagoge ist? Okay, weiter im Text. Nach ein paar Begriffserklärungen (Podcasten sei eine “clevere” Zusammenlegung) und dass alles so wahnsinnig “hip” sei (“schnieke” findet sich auch im gleichen Satz – diesen Begriff würde ich jetzt mal auf die 60-Jahre datieren) kommt Verena zu ihrem Kern der Sache: Obwohl das Prinzip des Podcastens ganz “famos” sei (20-er Jahre) ähnle es doch dem “Geplätscher” (zeitlos) vieler “Hobby-Blogger” und “nerve” (70-er Jahre). Und so weiter …
Ach ja, ich will da jetzt gar nicht groß inhaltlich widersprechen – natürlich sind viele Blogs und Podcasts “dürftig” – aber darum geht es doch gar nicht. Unsere Verena begeht den gleichen Denkfehler …
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