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Kuckuck – ein Book!
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Männer haben ein Herz für Sekretärinnen. Ganz allgemein. Insbesondere fühlen sie aber mit jenen mit, die im Öffentlichen Dienst, an Universitäten oder Instituten unterbezahlt alle möglichen Dinge erledigen müssen. Oft sollen sie auch den Überblick über Literatur, Hand- und Semesterapparate behalten. Wenn dann mal irgendwann irgendwer wieder was entliehen hat, geht die große Sucherei los. Verzweifelt wird dann probiert, mittels Word oder Excel den Überblick zu behalten. – Nun kennt natürlich der fähige Nachwuchswissenschaftler tolle Literaturverwaltungsprogramme, die für seine Veröffentlichungen außerordentlich hilfreich sind (für mich hier die Nr. 1: Citavi). Aber die sind für eine kleine Bibliotheksverwaltung überfrachtet. Okay, und dann gibt es Hobby-Software, um seine 74 Karl-May-Bände zu sortieren. Die sind für unsere Zwecke unterfrachtet. Nach langer Suche bin ich jetzt fündig geworden: “BOOKcook Bücherverwaltung” heißt das Zauberwort. Eigentlich sah es auf den ersten Blick zu simpel gestrickt aus, entpuppte sich dann aber schnell zur idealen Lösung:
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Verzweifelte Bibliothekarinnen
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72 % der männlichen Bevölkerung hatte schon mal eine Krankenschwester, eine Arzthelferin oder eine Kindergärtnerin als Freundin (oder, wenn das nicht geklappt hat, dann zumindest als Mutter). Diesen Berufsgruppen geht es also richtig gut. Aber was ist mit jenen Frauen am Rande unserer Gesellschaft? Nein, ich meine jetzt nicht die Politikerinnen der Grünen oder der FDP. Ich denke da an Bibliothekarinnen. Durch netbib bin ich da auf ein besonderes Problem aufmerksam geworden: Laut “Annoyed Librarian” sind gutaussehende, heterosexuelle Bibliothekare Mangelware:
Arent there any men, you ask? Sure, a handful. But theyre all gay, even the married ones. Or theyre really old and seedy looking. Or they suffer from the masculine variety of Librarians Bottom. Or they havent washed their hair in a week. Or they dress like hippies on laundry day. Or they just have Im a spindly geek whod rather mindmeld with my hard drive than talk to a woman written all over them.
(Nebenbei: “seedy looking” heißt nicht das, was Sie denken – es meint “heruntergekommen aussehend”). Okay, nun haben die meisten von uns schon ihre Berufswahl getroffen und sind z. B. Informatiker oder Soziologen geworden (da haben wir übrigens das umgekehrte Problem, aber das interessiert natürlich mal wieder niemanden). Jetzt auf Bibliothekar umzusatteln, ist ein wenig viel verlangt. Aber mal wieder seinen Bibliotheksausweis verlängern lassen, bei der Gelegenheit ein paar Bücher über das Thema “Single, das muss nicht sein!” entleihen und jenen verzweifelten Mädels ein kleines Stück Hoffnung an der Ausleihtheke zu schenken – das wäre doch schon mal eine gute Tat, oder?



