Beiträge mit tag "ausstellung

Verpflichten Sie Ihren Mann!

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Wenn jetzt nur mein Mann da wäre!

Wer sagt, dass Männer im Haushalt nichts zu suchen hätten? Schon Anno 1956 (!) schreibt BOSCH in seine Kühlschrank-Betriebsanleitung: “Die Kühlmaschine einmal im Jahr zu pflegen, dazu verpflichten Sie am besten Ihren Mann.” Also ich persönlich kenne jetzt zwar keine Frau, die mich rufen würde, wenn ihr Kühlschrank nicht funktioniert. Das liegt wahrscheinlich hauptsächlich daran, dass in den neueren Bedienungsanleitungen von Bosch dieser Passus kleinen, einleuchtenden Zeichnungen weichen musste, die für alle Einwohner der EU-Mitgliedsländer leicht verständlich sind. Es könnte andererseits auch daran liegen, dass die Frauen in meinem Bekanntenkreis Probleme mit der Vorstellung haben, dass ich einen Schraubenzieher in der Hand halte. Ich gebe es zu – was ich bräuchte, ist das, was es in Deutschland schon 1940 gab:

Die rasch vorwärtsschreitende technische Entwicklung hat besonders auf dem Gebiet der Elektrotechnik zu Geräten und Methoden geführt, mit denen wir alle, besonders wir Frauen, uns täglich beschäftigen müssen. Was nützen uns aber die neuesten Elektrogeräte, wenn wir uns nicht recht mit ihnen zu beschäftigen trauen. Da hat sich aber – zu unserem Glück – ein neuer Frauenberuf entwickelt, der so recht unter dem Leitsatz steht: “Frauen helfen Frauen”. Die Elektro-Haushaltsberaterin

Gibt es dieses Berufsbild heute eigentlich noch? Falls nicht: Warum führt man es dann nicht wieder ein? Ich kenne viele Männer, die sich aus reiner Neugier eine Elektro-Beraterin ins Haus holen würden – genug Arbeit wäre also da. Wie auch immer: All diese Sprüche plus originelle Bilder aus alten Bedienungsanleitungen (“Wie funktioniert ein Telefon mit Wählscheibe”) sind hier und hier zu finden. – Okay, und zur Entspannung ein kleines Hamsterwerf-Spiel (sehr human – mit weichem Kissen!).

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Salvador Dali und die Anatomie

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Dali und sein Werk

Meist kennt man von Künstlern ja nur die Hauptwerke, bei Salvador Dali z. B. die auf Treppen usw. zerfließende Uhr. Das ist schade, denn das Lebenswerk ist meistens sehr viel facettenreicher. Im Falle Dalis gibt da eine hervorragende und umfangreiche Online-Ausstellung, die bei einigen Gemälden auch über Entstehung und Hintergründe aufklärt. – ARTnomy klingt hingegen sehr medizinisch – und ist es auch. Aber tiefgehend – der kleine Mediziner kann mit diesem Tool Nerven, Knochen und was da sonst noch so kreucht und fleucht sichtbar machen, samt Animationen. – Dass auch in alten Video-Spielen Kunst stecken kann, hat bereits letztes Jahr I-am-8-bit gezeigt, ein neuer Wettbewerb steht vor der Tür.

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100.000 Jahre Sex

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100000 Jahre Sex

100.000 Jahre? Ganz schön lang. Viele wären schon mit 100.000 Millisekunden zufrieden … Wie auch immer: Dresden, die Stadt der unbegrenzten Wahlen, tut etwas für seine Mitbürger und zeigt die Ausstellungen mit dem Untertitel “Über Liebe, Fruchtbarkeit und Wollust”. Natürlich im Landesmuseum für Vorgeschichte – wo sonst? Endlich kann der Papi am Sonntag mit gutem Gewissen sagen: “Schatz, ich bin mal eben im Museum.”
Die Seite des Landesmuseums zur Ausstellung ist auch nicht schlecht gemacht, nur halt ein bisserl kurz. Aber da Hamburg mit besagten Exponaten vor einigen Monaten ebenfalls Aufklärungsarbeit betrieb, finden wir da doch umfangreicheres Studienmaterial. Dort wird auch auf den kleinen Steinzeit-Zeichentrickfilm “Juranessic” verwiesen, der wirklich putzig ist.

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