Zeig mir Dein Spülbecken

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Ein weibliches Spülbecken

n (trockenes) Spülbecken, in dem Geschirr gestapelt wurde – auf welches Geschlecht des Kücheninhabers lässt das wohl schließen? Falsch! Mit Geschirr beladene Spülbecken sind typisch weiblich. Frauen haben die Angewohnheit, z. B. direkt nach dem Frühstück Teller und Tassen in besagtes Becken zu räumen. Ein Mann macht so etwas nicht. Aus mehreren Gründen. Erstens ist er sich nicht sicher, ob er nicht vielleicht in ein, zwei Stunden nochmals eine Tasse Kaffee trinken möchte. Für diesen Fall stünden Tasse und Löffel gewissermaßen bereit, wenn man sie dort lässt, wo sie sind. Viel wichtiger aber ist der zweite Punkt: Ein Mann muss das Gefühl haben, jederzeit ungezwungen den Wasserhahn öffnen zu können, um sich beispielsweise zwischendrin ein Glas Wasser zu holen, während er an seinem Computer über gedankenschwere Probleme brütet. Wenn da aber alle möglichen Brettchen und Gläser stehen, kann er wegen der Spritzgefahr nicht einfach aufdrehen – er fühlt sich “ausgebremst” und ärgert sich.
Nein, einem Mann kommt das Becken als Abstellort nicht in den Sinn. Er ist sogar bereit, die Gegenstände sofort in die Spülmaschine zu stellen (die aber evtl. noch das nicht-ausgeräumte Geschirr von Vorgestern beheimatet). Oder neben das Spülbecken. Oder darunter.
Ratlos hingegen ist er, was denn nun diesen weiblichen Urtrieb, Spülbecken mit Geschirr zu befüllen, verursacht. Meine persönliche Erfahrung zeigt, dass es überflüssig ist, ein klärendes Gespräch herbeizuführen. Die Frau wird verständig nicken – und bei nächster Gelegenheit wieder zur Tat schreiten. Momentan denke ich über die Anfertigung einer verschließbaren Spülbeckenabdeckung nach …

7 Kommentare

  1. CokeLight
    Mrz 10, 2005

    Ja! Jaa! JAAA!
    Das kenn ich, dieses sinnlose “Ich räum schnell alles ins Spülbecken”. Es ist ja nicht damit getan, dass es spritzt und dass man sich nicht mal fix n Glas Wasser holen kann: Das Schlimmste ist ja: Tassen und Teller werden sofort mit Wasser benetzt – damit sich die Reste entweder schon in den Ausguss rollen, um selbigen zu verstopfen, oder doch zumindest einen dickflüssigen Wasser-Essensreste-Matsch zu bilden, der dazu führt, dass man nach den genannten ein, zwei Stunden auch GARANTIERT eine neue Tasse nehmen muss, wenn es einen dann doch noch mal nach einem Kaffee dürstet.
    Ich weiß genau, was gemeint ist. 100 Punkte für den Autor!

  2. daniel
    Mrz 10, 2005

    Ja! Jaa! JAAA!
    Leider kenne ich das überhaupt nicht! Habe vorgestern erst versucht mich durch diese Berge von Gläsern durchzukämpfen! Am Wochenende wird alles benutzt, dann fliege ich für zwei Wochen weg, bin wieder für 48h daheim und saue meine Wohnung langsam zu. Wie macht ihr das?

  3. Kesselmeister
    Mrz 21, 2005

    Volle Zustimmung, seit Jahren predige ich Frau und 3 Kindern dasselbe, wenn man das Spülbecken vollstellt, ist kein Platz zum Spülen, Wasserholen, etc.; nützt nix, es ist immer wieder voll. Dabei steht benutztes Geschirr sinnvoller neben dem Waschbecken, wenn schon nicht in der Spülmaschine. *g* und das eine Tasse am Tag reicht, weil man sie immer wieder benutzen kann, wenn man die Möglichkeit hat sie immer wieder kurz auszupülen, genau dassselbe Problem.
    Fühle mich hier endlich mal verstanden…

  4. Holger
    Mai 28, 2005

    Das passiert mir in meinem 1-Mann-Haushalt zum Glück nicht! Kenne das aber von anderen Gelegenheiten her. Igitt! Dieses dreckige, klebrige Geschirr, das man ja doch erst einmal wieder aus dem Becken holen muß!

  5. zorra
    Mai 29, 2005

    Die Lösung: 2 Becken!

  6. cs
    Jul 8, 2005

    Jawohl.
    Diese Seite ist doch mal eine echte Lebenshilfe !
    Sie hilft mir meine Freundin besser auszuhalten, weil sich erkennen lässt, das manche Dinge scheinbar auch bei anderen vorkommen.

    Also zum Spülbecken konkret: Ich ärgere mich immer, warum man es dann nicht mit dem gleichen Handgriff sofort in die Spülmaschine (bei uns dank mir meistens leergeräumt) setzen kann.

  7. noch was
    Sep 9, 2005

    … es wäre auch so leicht, z.B. nicht oder kaum verschmutzte Untertassen nicht in die Spülmaschine stellen zu müssen (leichtes Abwaschen per Hand reicht), wenn die Untertassen nach dem Bad in fettigem Wasser nicht nach Spülmittel schreien würden.
    Tja, das Leben könnte einfacher sein.

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  1. Guten Tag - Im Maennerblog kann man wieder interessante Dinge lesen: "[...] Mit Geschirr beladene Spülbecken sind typisch weiblic Im Maennerblog kann man wieder interessante ...

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