PSPad – ein starker Editor

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Auch zum Bearbeiten von Weblogs

ein, ich bin kein Programmierer und verstehe auch nicht viel von dem Zeug. Aber gerade, wenn man mit Webseiten oder Blogs arbeitet, muss man doch immer mal Kleinigkeiten verändern, im Stylesheet eine Größenänderung, in der HTML-Seite fehlt ein Punkt hinter der Überschrift usw. usw. Dafür immer Dreamweaver anzuwerfen, Datei vom Server holen, Änderungen machen, hochladen, dann hat man doch wieder etwas vergessen – viel zu umständlich. Mit dem Freeware-Editor PSPad kann man das alles direkt online erledigen. Aber das ist nur eine von 10.000 Funktionen. Darunter sind einige, die ihn für Blogger besonders interessant machen:

Zunächst mal: Es ist ein taborientierter Editor – wie bei Firefox können also beliebig viele Dateien parallel geöffnet sein. Via Tabs schaltet man von einer zur anderen Datei um. Die geöffneten Dateien können als “Paket” zu einem Projekt zusammengefasst werden.
Die Onlinebearbeitung geht via FTP-Angaben vor sich: Links werden alle Dateien eingeblendet, die sich auf dem Server befinden, ein Klick lädt die Datei, bearbeiten, speichern, fertig.
PSPad erkennt die Syntax von fast 30 unterschiedlichen Formaten (von C++ über Perl bis zu SQL-Dialekten) und hebt die Codes farblich hervor. Darunter vor allem auch CSS, PHP und RSS!
Auf CSS wird besonderen Wert gelegt: Code-Inspektor, Farbtabellen, Farbpipette, Syntaxhilfen usw. sind vorhanden. Der besondere Pluspunkt: Der gesonderte CSS-Editor “Topstyle” wird in der ebenfalls kostenlosen Liteversion mitgeliefert und arbeitet mit PSPad zusammen.
Auch eine Reihe “untypischer” Editor-Funktionen finden sich, wie z. B. RTF- und TeX-Export, eingebaute Google-Suche, MD5-Prüfnummern-Berechnung, Rechtschreibprüfung usw. usw.
Und besonders wichtig, da man mit so einem Editor oft nur “schnell zwischendurch” etwas bearbeiten will: Er öffnet sich wirklich sofort, auch auf älteren Systemen.
Wie gesagt, das Teil ist Freeware (sogar in deutscher Sprache), so dass ein Test auf jeden Fall empfehlenswert ist.
Zur PSPad-Hompage.

4 Kommentare

  1. Knitter
    Dez 31, 2004

    bitte: bitte!!! änder mal deine einstellung zu firefox. er ist besser als ie, aber mehr auch nicht. so sachen wie: wie bei Firefox können also beliebig viele Dateien parallel geöffnet sein.
    nerven mich echt an. benutze firefox, wenn du willst, aber übertreib es nicht. das tabbed-browsing ist wie so vieles andes auch nur geklont. es ist prinzipiell zu begrüsen, aber es ist keine firefox-erfindung oder so. ich verkneif mir mal hier den hinweis auf meinen lieblingsbrowser, aber eine etwas abstraktere beschreibungsweise oder so würde deinem blog imho gut tun.

    zumindest mich nervt es, wenn du mal wieder ne ff funktion (die abgekupfert wurde) entdeckst, und diese sowas von hochlobst….

  2. Herbert
    Dez 31, 2004

    Mal abgesehen davon, dass es in diesem Artikel überhaupt nicht um Firefox geht (schon bemerkt – oder liest du nicht, was du kommentierst? ;-) ) – ich schreib’ in meinem Blog halt über die Programme, die ich benutze, weil ich mich mit denen ohnehin auskenne. Und wenn ich, wie in diesem Fall, schnell ein Beispiel für Tab-Geschichten nehmen will, dann greife ich als Beispiel zu einem Firefox-Vergleich und nicht zu einem Opera-Vergleich, weil nach meinen Logfiles dieser Weblog von ca. 25 – 30 % Firefox-Usern und nur von 1 % Opera-Usern besucht wird. Wenn der Bekanntheitsgrad umgekehrt wäre, hätte ich den anderen Vergleich genommen.

    Dass andere Programme, z. B. Opera, auch sehr gut, ja von mir aus in manchen Bereichen besser sein mögen – so what? Bin ich Softwaretester? Werde ich von irgendjemanden für die Besprechung bestimmter Software bezahlt? Soll ich meine Zeit mit Rankings verplempern? Mir ist es doch so was von egal, welchen Browser jemand benutzt. Ich schreib’ da halt für Leute, die – aus welchen Gründen auch immer – das gleiche Programm wie ich verwenden. Aus dem gleichen Grund schreibe ich hier öfter über WordPress, obwohl es auch andere sehr gute Blog-Programme gibt. Und andere machen das in ihren Blogs ebenso. Ich käme aber nicht im Traum auf den Gedanken bei jemanden, der einige Artikel zu einem MovableType-Blog schreibt, zu nörgeln: “Ach Du mit Deinem MovableType-Blog – WordPress kann das viel besser.”

    Ich frage mich, warum du nicht einfach die 5 cm runterscrollst, wenn es ein Beitrag ist, der dich eh nicht interessiert. Mach ich doch auch z. B. in einer Computerzeitschrift, wenn die Artikel über den Mac oder über Linux bringt und blättere halt einfach weiter zu Windows-Programmen. Aber du liest/überfliegst anscheinend Artikel über Programme, die dich nicht interessieren, klickst zur Fortsetzung auf die zweite Seite, schreibst zwei lange Kommentare dazu. Da kann man ja den Eindruck bekommen, Du willst Dich unbedingt aufregen. Wenn Du wenigstens noch präzise Angaben gemacht hättest, worin nun Opera besser ist oder auf welchem Weg dort etwas besser gelöst wird, dann hätte man ja noch was im Sinne einer sachlichen Diskussion davon gehabt. Aber so …?

    (Also nix für ungut, Knitter, du magst ja ein ganz netter Kerl sein und ich meine das jetzt auch gar nicht so persönlich auf dich bezogen. Aber das war jetzt mal ein etwas längeres Statement, weil mir ein ganz bestimmter Typus von Anspruchshaltung im Netz schlicht auf den Keks geht.)

  3. Knitter
    Jan 5, 2005

    huch, hoppla, bin da wohl echt etwas falsch gewesen. warum auch immer.

    naja, ich seh ein das du recht hasst und wer mich ab jetzt nich mehr zu sowas hinreissen lassen. aber alkohol und co können da leider echt zu bösen sachen führen. ich glaube mir ging es darum, dass sachen, die wie etwas revolutionäres neues angepriesen werden schon längst existieren…

    bin mir aber net mehr so sicher, also sorry. ehrlich. und vor allem hier, wo ich total im falschem posting war… wie des passiert is weiss ich auch net.

    wollt auch nich so meckern, wie des rübergekommen ist. sonst würd ich deinen blog ja auch nich lesen :P .

    naja, entschuldige bitte, und gutes neues jahr.

    ps.: ich glaub ich habe kurz vor dem posting des heise-forum gelesen und noch einige spätschäden davon gehabt…

  4. Herbert
    Jan 5, 2005

    Kein Problem. Immerhin habe ich mir dann auch die Opera 8.0 gezogen und muss sagen, das Ding ist “eigentlich” super. Die Go-Ahead-Suche mit “.” und “,”, das schnelle Zurückbrowsen, weil die Seiten nicht neu geladen werden, dass bei den Bookmarks die MetaTags-Inhalte mit übernommen werden, die unterschiedlichen User-Ansichten – alles erste Sahne.
    Aber dann kam es – die Seitendarstellung. Da hat Opera offensichtlich nach wie vor Probleme – und das ist bei einem Browser für mich immer das absolute K.O.-Kriterium: Artikelformular von WordPress – Layout kaputt. Push-Technologie bei meinem HP-Chat – funkt nicht (ich muss immer mit der Maus nachscrollen) usw. – also keine “exotischen” Seiten, auf die ich beim Surfen stoße, sondern Seiten, die ich im Alltag brauche. Seiten, die IE und Firefox tadellos darstellen. Das ist der eigentliche Grund, warum ich persönlich nicht zu Opera greife.
    Jedenfalls – auch Dir ein gutes Neues!

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