Print-Blogs aus der Besenkammer

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Schau mal an

Schon vor Jahren wurden Weblogs von Zeitungen als ideale Ergänzung ihrer Online-Angebote erkannt. Unaufwändig konnten so die Redakteure und Journalisten kleinere oder größere Artikel publizieren, allgemeine oder persönliche Meinungen los werden, zu weltbewegenden oder persönlichen Dingen schreiben. Anders als in den USA wurden diese Blogs aber recht schnell von den „richtigen“ Redaktionen, die das „Hauptgeschäft“ unter sich hatten, in die Ecken und Nischen des Webs verbannt. Natürlich, wer sie bewusst sucht, findet sie. Aber – so kann man jedenfalls in vielen Fällen aus den Kommentarzahlen schließen – so richtig Eingang in das Bewusstsein der Leserschaft finden sie nicht. Und das ist schade, denn eigentlich bieten diese Blogs oft originellere Beiträge, als man das sonst von den Medien gewohnt ist.
Daher an dieser Stelle einfach mal ein paar Beispiele, die aus meiner Sicht lohnenswert sind. Vielleicht machen sie ja Lust darauf, selbst einmal in den Weiten der Medienlandschaft auf die Suche zu gehen:

Die Blogs des Magazins der Süddeutschen Zeitung sind in unterschiedliche Rubriken geordnet. Wer sich für Fotografie interessiert, der sollte einmal die Rubrik „neue Fotografie“ genauer unter die Lupe nehmen – Fotografen aus allen möglichen Ländern lernt man hier kennen (die Abbildung links stammt aus dem Beitrag über Fee Hollmigs aus Mumbai).

Die ZEIT bietet einen „Schulblog“ an, der z. B. über die ifo-Studie berichtet, in der darauf hingewiesen wird, dass das Internet durchaus zur sozialen Kompetenz von Jugendlichen beitragen kann. Beim „Rezeptor“ hingegen geht es um „einfache Gerichte mit großer Wirkung“.

Und wer würde ausgerechnet bei der FAZ vermuten, dass sich Blogbeiträg um das Thema „Comic-Literatur“ ranken? Oder „Per Anhalter durch die Arbeitswelt“ von Christian Scholz: Man erfährt z. B. wie der Frauenkalender einer Reifenfabrik zur Frauenförderung beiträgt …

Und schließlich betreibt Johannes Waechter bei der SUEDDEUTSCHEN einen Musik-Blog namens „SZ-Diskothek“, in dem er u. a. über Memphis und den Soulmusiker Booker T. Jones berichtet.

Auffallend ist, dass die meisten dieser Blogs eher nach lieblosen Textwüsten aussehen … Ich kann nur immer wieder empfehlen, einfach den Feed-Link in seinen Reader aufzunehmen. Mit einer App wie z. B. Reeder macht das Lesen dann auch Spaß.

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Schon vor Jahren wurden Weblogs von Zeitungen als ideale Ergänzung ihrer Online-Angebote erkannt. Unaufwändig konnten so die Redakteure und Journalisten kleinere oder größere Artikel publizieren, allgemeine oder persönliche Meinungen los werden, zu weltbewegenden oder persönlichen Dingen schreiben. Anders als in den USA wurden diese Blogs aber recht schnell von den „richtigen“ Redaktionen, die das „Hauptgeschäft“ unter sich hatten, in die Ecken und Nischen des Webs verbannt. Natürlich, wer sie bewusst sucht, findet sie. Aber – so kann man jedenfalls in vielen Fällen aus den Kommentarzahlen schließen – so richtig Eingang in das Bewusstsein der Leserschaft finden sie nicht. Und das ist schade, denn eigentlich bieten diese Blogs oft originellere Beiträge, als man das sonst von den Medien gewohnt ist.
Daher an dieser Stelle einfach mal ein paar Beispiele, die aus meiner Sicht lohnenswert sind. Vielleicht machen sie ja Lust darauf, selbst einmal in den Weiten der Medienlandschaft auf die Suche zu gehen:

Die Blogs des Magazins der Süddeutschen Zeitung sind in unterschiedliche Rubriken geordnet. Wer sich für Fotografie interessiert, der sollte einmal die Rubrik „neue Fotografie“ genauer unter die Lupe nehmen – Fotografen aus allen möglichen Ländern lernt man hier kennen (die Abbildung links stammt aus dem Beitrag über Fee Hollmigs aus Mumbai).

Die ZEIT bietet einen „Schulblog“ an, der z. B. über die ifo-Studie berichtet, in der darauf hingewiesen wird, dass das Internet durchaus zur sozialen Kompetenz von Jugendlichen beitragen kann. Beim „Rezeptor“ hingegen geht es um „einfache Gerichte mit großer Wirkung“.

Und wer würde ausgerechnet bei der FAZ vermuten, dass sich Blogbeiträg um das Thema „Comic-Literatur“ ranken? Oder „Per Anhalter durch die Arbeitswelt“ von Christian Scholz: Man erfährt z. B. wie der Frauenkalender einer Reifenfabrik zur Frauenförderung beiträgt …

Und schließlich betreibt Johannes Waechter bei der SUEDDEUTSCHEN einen Musik-Blog namens „SZ-Diskothek“, in dem er u. a. über Memphis und den Soulmusiker Booker T. Jones berichtet.

Auffallend ist, dass die meisten dieser Blogs eher nach lieblosen Textwüsten aussehen … Ich kann nur immer wieder empfehlen, einfach den Feed-Link in seinen Reader aufzunehmen. Mit einer App wie z. B. Reeder macht das Lesen dann auch Spaß.

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Daher an dieser Stelle einfach mal ein paar Beispiele, die aus meiner Sicht lohnenswert sind. Vielleicht machen sie ja Lust darauf, selbst einmal in den Weiten der Medienlandschaft auf die Suche zu gehen:

Die Blogs des Magazins der Süddeutschen Zeitung sind in unterschiedliche Rubriken geordnet. Wer sich für Fotografie interessiert, der sollte einmal die Rubrik „neue Fotografie“ genauer unter die Lupe nehmen – Fotografen aus allen möglichen Ländern lernt man hier kennen (die Abbildung links stammt aus dem Beitrag über Fee Hollmigs aus Mumbai).

Die ZEIT bietet einen „Schulblog“ an, der z. B. über die ifo-Studie berichtet, in der darauf hingewiesen wird, dass das Internet durchaus zur sozialen Kompetenz von Jugendlichen beitragen kann. Beim „Rezeptor“ hingegen geht es um „einfache Gerichte mit großer Wirkung“.

Und wer würde ausgerechnet bei der FAZ vermuten, dass sich Blogbeiträg um das Thema „Comic-Literatur“ ranken? Oder „Per Anhalter durch die Arbeitswelt“ von Christian Scholz: Man erfährt z. B. wie der Frauenkalender einer Reifenfabrik zur Frauenförderung beiträgt …

Und schließlich betreibt Johannes Waechter bei der SUEDDEUTSCHEN einen Musik-Blog namens „SZ-Diskothek“, in dem er u. a. über Memphis und den Soulmusiker Booker T. Jones berichtet.

Auffallend ist, dass die meisten dieser Blogs eher nach lieblosen Textwüsten aussehen … Ich kann nur immer wieder empfehlen, einfach den Feed-Link in seinen Reader aufzunehmen. Mit einer App wie z. B. Reeder macht das Lesen dann auch Spaß.

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