Musikindustrie, Phase II: Frag Deinen Abgeordneten

Sabgeordnetenwatch.gifberichtet. Okay, trotzdem könnte man noch sagen: Soll sie halt machen, ich lad ja nix runter. Doch all dies ist Schnee von gestern, denn still und leise hat die Industrie mit „Phase II“ begonnen: Die systematische Generalverdächtigung und Bespitzelung von jedem Surfer. In Form einer konzertierten Aktion führt sie dazu Musterklagen in Irland, schließt einen Kontrollpakt mit Frankreich, versucht, die EU einzuschwören, zwingt Provider zu Meldungen, will die Auskunftspflicht von der Straf- auf die Zivilebene erweitern usw. usw. usw. Die Liste, die SPIEGEL ONLINE heute unter dem Titel „Provider sollen Kunden überwachen, anschwärzen, abklemmen“ veröffentlich, müsste eigentlich jedem demokratisch denkenden Menschen einen Schauer über den Rücken jagen. Müsste. Das Problem ist, dass unsere Abgeordneten in EU, Bund und Länder viel zu wenig von dieser Materie verstehen, um einer derart finanzstarken Lobby entgegen zu wirken.
Vielleicht ist aber gerade jetzt, 1 Jahr vor der nächsten Bundestagswahl, ein guter Zeitpunkt, um seinen Abgeordneten einmal dazu zu bewegen, Farbe zu bekennen? Oder sich zumindest mal kundig zu machen und seine Konzentration auf entsprechende Entwicklungen zu lenken.
Helfen kann dabei das Angebot „abgeordnetenwatch.de“, das Anfragen zu allen möglichen Themen an Abgeordnete weiterleitet – und auch deren Antworten veröffentlich! Darüber findet man auch rasch den Abgeordneten seines eigenen Wahlbezirks. Ebenfalls eine gute Anlaufstelle sind die Webseiten der Landtage, z. B. für Baden-Württemberg ist das diese, die die Homepageadressen der Abgeordneten nennen. Nicht übersehen sollte man die 99 EU-Abgeordneten Deutschlands, worunter sich eine Reihe aktiver und kritischer Leute befinden, deren Einfluss man nicht unterschätzen sollte. Aber sie müssen halt, z. B. durch E-Mails, mitbekommen, dass der Bereich des Datenschutzes eine Thema ist, das Wähler interessiert …

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Sabgeordnetenwatch.gifberichtet. Okay, trotzdem könnte man noch sagen: Soll sie halt machen, ich lad ja nix runter. Doch all dies ist Schnee von gestern, denn still und leise hat die Industrie mit „Phase II“ begonnen: Die systematische Generalverdächtigung und Bespitzelung von jedem Surfer. In Form einer konzertierten Aktion führt sie dazu Musterklagen in Irland, schließt einen Kontrollpakt mit Frankreich, versucht, die EU einzuschwören, zwingt Provider zu Meldungen, will die Auskunftspflicht von der Straf- auf die Zivilebene erweitern usw. usw. usw. Die Liste, die SPIEGEL ONLINE heute unter dem Titel „Provider sollen Kunden überwachen, anschwärzen, abklemmen“ veröffentlich, müsste eigentlich jedem demokratisch denkenden Menschen einen Schauer über den Rücken jagen. Müsste. Das Problem ist, dass unsere Abgeordneten in EU, Bund und Länder viel zu wenig von dieser Materie verstehen, um einer derart finanzstarken Lobby entgegen zu wirken.
Vielleicht ist aber gerade jetzt, 1 Jahr vor der nächsten Bundestagswahl, ein guter Zeitpunkt, um seinen Abgeordneten einmal dazu zu bewegen, Farbe zu bekennen? Oder sich zumindest mal kundig zu machen und seine Konzentration auf entsprechende Entwicklungen zu lenken.
Helfen kann dabei das Angebot „abgeordnetenwatch.de“, das Anfragen zu allen möglichen Themen an Abgeordnete weiterleitet – und auch deren Antworten veröffentlich! Darüber findet man auch rasch den Abgeordneten seines eigenen Wahlbezirks. Ebenfalls eine gute Anlaufstelle sind die Webseiten der Landtage, z. B. für Baden-Württemberg ist das diese, die die Homepageadressen der Abgeordneten nennen. Nicht übersehen sollte man die 99 EU-Abgeordneten Deutschlands, worunter sich eine Reihe aktiver und kritischer Leute befinden, deren Einfluss man nicht unterschätzen sollte. Aber sie müssen halt, z. B. durch E-Mails, mitbekommen, dass der Bereich des Datenschutzes eine Thema ist, das Wähler interessiert …

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Vielleicht ist aber gerade jetzt, 1 Jahr vor der nächsten Bundestagswahl, ein guter Zeitpunkt, um seinen Abgeordneten einmal dazu zu bewegen, Farbe zu bekennen? Oder sich zumindest mal kundig zu machen und seine Konzentration auf entsprechende Entwicklungen zu lenken.
Helfen kann dabei das Angebot „abgeordnetenwatch.de“, das Anfragen zu allen möglichen Themen an Abgeordnete weiterleitet – und auch deren Antworten veröffentlich! Darüber findet man auch rasch den Abgeordneten seines eigenen Wahlbezirks. Ebenfalls eine gute Anlaufstelle sind die Webseiten der Landtage, z. B. für Baden-Württemberg ist das diese, die die Homepageadressen der Abgeordneten nennen. Nicht übersehen sollte man die 99 EU-Abgeordneten Deutschlands, worunter sich eine Reihe aktiver und kritischer Leute befinden, deren Einfluss man nicht unterschätzen sollte. Aber sie müssen halt, z. B. durch E-Mails, mitbekommen, dass der Bereich des Datenschutzes eine Thema ist, das Wähler interessiert …

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