Komm Du nur – richtig!
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gibt inzwischen diverse Billig-Friseur-Ketten, deren Zielgruppe mit lauter Musik und poppig-bunten Kissen wahrscheinlich Mädels zwischen 14 und 17 sind. Vermute ich jedenfalls. Denn wenn man seinen Laden “Hairkiller” nennt, hat man kaum 35-jährige Informatiker im Blickfeld, die sich Gedanken über ihren hohen Stirnansatz machen … ![]()
Wie auch immer: Im Schaufenster dieses Ladens hängt seit einigen Tagen ein Plakat, das entsprechend den Kampagnen von Saturn (“Geiz ist geil!”) oder der “real,-”-Kette (“Besorg’s dir doch einfach.”) aufgemacht ist: “Ich will das Du kommst”. Ohne Ausrufezeichen. Ohne Punkt. Ohne Komma. Und ohne “s”. Was sagt uns das?
Nun, vielleicht war einfach gemeint: “Ich will das. Du kommst.” Nur, was will die junge Frau? Und warum spricht sie in abgehackten (abgehakten?
) Sätzen? Oder will sie den Passanten verführen – etwa im Sinne von “Ich will ihn!” Warum behandelt sie “ihn” dann aber wie eine Sache? Soll damit die Verachtung gegen das männliche Geschlecht subtil ausgedrückt werden (dann könnte ich meinen Männerblog ja gleich “das Männerblog” nennen). Oder gehört der Laden der “Agentur für Arbeit” und das Plakat ist im Rahmen einer Beschäftigungstherapie für rechtschreibeschwache Jugendliche entstanden. Fragen über Fragen … Falls Sie eine jüngere Freundin haben: schicken Sie sie einfach mal in eine der “Hairkiller”-Filialen. Sie (oder es) wird das Geheimnis schon lüften …






…ich glaube das “Fräulein” ist beim Wörtchen “will” hängen geblieben. Der Rest des Satzes obligt dem “Plakat-Künstler”, der sich den Satz ausgedacht hat bzw. sicher auch darüber gegrübelt hat, was nach dem “will” noch kommen könnte! Hätte auch ganz anders enden können! (z.B. “….dich”, “….ein Stieleis” “…das du vorbei kommst, um dir von mir die Haare schneiden zu lassen!” …dies nur Auszüge aus eventuellen Möglichkeiten!
Warum riskiert Man(n von Welt) nicht im Eigenversuch einen Gang in eine dieser “Hairkiller”-Filialen?
Statt über Geheimratsecken jammern etwas tun – wäre mein abschließender Tipp mit dem ich mich in den verdienten Sonntagabend verabschiede
see you
engerling
Hallo,
provokativ finde ich das Foto auch, aber doch schon eher stilvoll im Retrolook Ende 80er, Anfang 90er Jahre. Kann mich noch an die Bilder, die in meinem alten Friseursalon hingen, mit den gleichen Frisuren erinnern. Damals, fand ich sie schrecklich, jetzt mag ich sie irgendwie. Der Werbespruch ist allerdings, naja.
Ja mein süsser Engel ich komme ja schon.
Nette Idee welche sicher bald eine Menge nachahmer finden wird. Ich liebe diese Marketing Typen mit ihren 2 deutigen Aussagen.
Von der Marketing Idee einfach geil! Ich hätte die Junge Frau noch in der Pose des Berühmten Werbeplakat der US Army possitioniert. Aber eindeutig zweideutig ich geh mal in so einen Laden und sage , Hallo ich bin gekommen um zu kommen.