Delicious – endlich übersichtlicher!

Geht doch!

Geht doch!

Delicious, die Mutter aller Bookmarkdienste, hat ein neues Desing erhalten. Ich konnte nie verstehen, warum sich ein derart nutzerstarker Dienst in einer Textwüste präsentiert. Jetzt stellen sich die Lesezeichen-Listen aufgeräumt und übersichtlich dar, Tag-Filter werden optisch gekennzeichnet, neue Suchfunktionen sind hinzu gekommen, an Geschwindigkeit soll der Dienst ebenfalls zugelegt haben. Zusammen mit der umfangreichen Firefox-Erweiterung ergibt das ein rundes Bild.

Einzelheiten auf der What’s new-Seite.
Delicious-Video (flott, aber nicht sehr aussagekräftig).

Und ein paar Anregungen zur Verwendung des Dienstes beim PR-Blogger.

6 Kommentare

  1. Sinon
    Aug 1, 2008

    Kann mir bitte mal jemand den sinn dieser seite erklären? ich versteh sie ganz ehrlich nicht. warum sollte ich meine lesezeichen, die doch immerhin einiges über mich aussagen, anderen zugänglich machen. und warum sollte ich interesse an den lesezeichenlisten anderer leute haben? denn das ist es doch, worum es bei der seite geht, oder hab ich da was falsch verstanden?

  2. Sinon
    Aug 1, 2008

    Kann mir bitte mal jemand den sinn dieser seite erklären? ich versteh sie ganz ehrlich nicht. warum sollte ich meine lesezeichen, die doch immerhin einiges über mich aussagen, anderen zugänglich machen. und warum sollte ich interesse an den lesezeichenlisten anderer leute haben? denn das ist es doch, worum es bei der seite geht, oder hab ich da was falsch verstanden?

  3. Sinon
    Aug 1, 2008

    Kann mir bitte mal jemand den sinn dieser seite erklären? ich versteh sie ganz ehrlich nicht. warum sollte ich meine lesezeichen, die doch immerhin einiges über mich aussagen, anderen zugänglich machen. und warum sollte ich interesse an den lesezeichenlisten anderer leute haben? denn das ist es doch, worum es bei der seite geht, oder hab ich da was falsch verstanden?

  4. Herbert
    Aug 1, 2008

    Der Sinn von Delicious? Da könnte man etliche Seiten drüber schreiben, aber hier mal die Grundideen in Kurzform:

    1. Der soziale Gedanke: Man „schiebt“ Links von Webseiten, die man selbst für interessant hält oder gerade entdeckt hat, auf den großen Tisch der Internetgemeinde. Das machen auch die übrigen Delicious-Nutzer – und so entstehen zu Themen (Stichwörtern, Tags) kleine und größere „Häufchen“, die man durchforsten kann. Mit anderen Worten: Während Google via Mathematik und Algorithmen versucht, „gute“ Webseiten „nach oben“ zu schieben, werden Delicious-Lesezeichen von unzähligen „echten“ Menschen begutachtet, die nur bei Gefallen den Link in die eigene Bookmarkliste aufnehmen und die Fundstelle damit „nach oben“ schieben.

    2. Der flexible Gedanke: Ich kann von überall her auf meine Bookmarks zugreifen, egal, an welchem Computer ich gerade bin. Dazu muss ich sie noch nicht einmal öffentlich machen. Ich kann meine gesamte Bookmarkliste oder bestimmte Teile davon als „privat“ kennzeichnen – und nur nach Passworteingabe bekomme ich sie zu Gesicht. Wenn man also im Büro einen interessanten Link entdeckt, kann man ihn auch zu Hause anklicken.

    3. Der Team-Gedanke: Delicious stellt sehr viele Tools zur Verfügung für die gemeinsame Arbeit. Wenn ich also z. B. in einem Team zu einem Projekt Ideen sammeln will (etwa Design-Anregungen für die neue Homepage eines Vereins oder eines Unternehmens), können diese Ideen „gebündelt“ werden. Jeder im Team, der z. B. auf eine Website stößt, die zum Thema passt, muss nur 1 Klick machen – schon wird die Liste fürs ganze Team ergänzt. Auch hier bleibt es wiederum mir überlassen, ob ich diese Sammlungen öffentlich oder privat oder teils teils mache.

    4. Der One-Place-Gedanke: Alle meine Bookmarks, alle Bookmarks von anderen, alle Bookmarks zu einem bestimmten Thema usw. usw. kann ich mit einer einzigen Zeile in Blogs einbinden, in News-Systeme, in Lernplattformen, in Contentmanagementsysteme, in Intranets usw. usw. usw. Alle Änderungen, alle Editionen, alle Löschungen, alle Aktualisierungen, die ich in meiner Delicious-Zentrale vornehmen, wirken sich sofort an allen Stellen (Webseiten) aus, in denen ich diese Lesezeichen eingeblendet habe. Auch hier wieder genügt eine einzige Textzeile, man muss nicht programmieren können, nichts von Codes usw. verstehen.

    So, das wären mal so ca. 5 % der Möglichkeiten, die mir für Online-Bookmarkdienste einfallen. Ob man es braucht, wird jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann nur sagen, dass ich es mir aus Zeitgründen nicht leisten kann, diese Technik nicht zu verwenden.

    PS: Wer eine deutschsprachige Alternative sucht, der ist bei Mister Wong ganz gut aufgehoben.

  5. Herbert
    Aug 1, 2008

    Der Sinn von Delicious? Da könnte man etliche Seiten drüber schreiben, aber hier mal die Grundideen in Kurzform:

    1. Der soziale Gedanke: Man „schiebt“ Links von Webseiten, die man selbst für interessant hält oder gerade entdeckt hat, auf den großen Tisch der Internetgemeinde. Das machen auch die übrigen Delicious-Nutzer – und so entstehen zu Themen (Stichwörtern, Tags) kleine und größere „Häufchen“, die man durchforsten kann. Mit anderen Worten: Während Google via Mathematik und Algorithmen versucht, „gute“ Webseiten „nach oben“ zu schieben, werden Delicious-Lesezeichen von unzähligen „echten“ Menschen begutachtet, die nur bei Gefallen den Link in die eigene Bookmarkliste aufnehmen und die Fundstelle damit „nach oben“ schieben.

    2. Der flexible Gedanke: Ich kann von überall her auf meine Bookmarks zugreifen, egal, an welchem Computer ich gerade bin. Dazu muss ich sie noch nicht einmal öffentlich machen. Ich kann meine gesamte Bookmarkliste oder bestimmte Teile davon als „privat“ kennzeichnen – und nur nach Passworteingabe bekomme ich sie zu Gesicht. Wenn man also im Büro einen interessanten Link entdeckt, kann man ihn auch zu Hause anklicken.

    3. Der Team-Gedanke: Delicious stellt sehr viele Tools zur Verfügung für die gemeinsame Arbeit. Wenn ich also z. B. in einem Team zu einem Projekt Ideen sammeln will (etwa Design-Anregungen für die neue Homepage eines Vereins oder eines Unternehmens), können diese Ideen „gebündelt“ werden. Jeder im Team, der z. B. auf eine Website stößt, die zum Thema passt, muss nur 1 Klick machen – schon wird die Liste fürs ganze Team ergänzt. Auch hier bleibt es wiederum mir überlassen, ob ich diese Sammlungen öffentlich oder privat oder teils teils mache.

    4. Der One-Place-Gedanke: Alle meine Bookmarks, alle Bookmarks von anderen, alle Bookmarks zu einem bestimmten Thema usw. usw. kann ich mit einer einzigen Zeile in Blogs einbinden, in News-Systeme, in Lernplattformen, in Contentmanagementsysteme, in Intranets usw. usw. usw. Alle Änderungen, alle Editionen, alle Löschungen, alle Aktualisierungen, die ich in meiner Delicious-Zentrale vornehmen, wirken sich sofort an allen Stellen (Webseiten) aus, in denen ich diese Lesezeichen eingeblendet habe. Auch hier wieder genügt eine einzige Textzeile, man muss nicht programmieren können, nichts von Codes usw. verstehen.

    So, das wären mal so ca. 5 % der Möglichkeiten, die mir für Online-Bookmarkdienste einfallen. Ob man es braucht, wird jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann nur sagen, dass ich es mir aus Zeitgründen nicht leisten kann, diese Technik nicht zu verwenden.

    PS: Wer eine deutschsprachige Alternative sucht, der ist bei Mister Wong ganz gut aufgehoben.

  6. Herbert
    Aug 1, 2008

    Der Sinn von Delicious? Da könnte man etliche Seiten drüber schreiben, aber hier mal die Grundideen in Kurzform:

    1. Der soziale Gedanke: Man „schiebt“ Links von Webseiten, die man selbst für interessant hält oder gerade entdeckt hat, auf den großen Tisch der Internetgemeinde. Das machen auch die übrigen Delicious-Nutzer – und so entstehen zu Themen (Stichwörtern, Tags) kleine und größere „Häufchen“, die man durchforsten kann. Mit anderen Worten: Während Google via Mathematik und Algorithmen versucht, „gute“ Webseiten „nach oben“ zu schieben, werden Delicious-Lesezeichen von unzähligen „echten“ Menschen begutachtet, die nur bei Gefallen den Link in die eigene Bookmarkliste aufnehmen und die Fundstelle damit „nach oben“ schieben.

    2. Der flexible Gedanke: Ich kann von überall her auf meine Bookmarks zugreifen, egal, an welchem Computer ich gerade bin. Dazu muss ich sie noch nicht einmal öffentlich machen. Ich kann meine gesamte Bookmarkliste oder bestimmte Teile davon als „privat“ kennzeichnen – und nur nach Passworteingabe bekomme ich sie zu Gesicht. Wenn man also im Büro einen interessanten Link entdeckt, kann man ihn auch zu Hause anklicken.

    3. Der Team-Gedanke: Delicious stellt sehr viele Tools zur Verfügung für die gemeinsame Arbeit. Wenn ich also z. B. in einem Team zu einem Projekt Ideen sammeln will (etwa Design-Anregungen für die neue Homepage eines Vereins oder eines Unternehmens), können diese Ideen „gebündelt“ werden. Jeder im Team, der z. B. auf eine Website stößt, die zum Thema passt, muss nur 1 Klick machen – schon wird die Liste fürs ganze Team ergänzt. Auch hier bleibt es wiederum mir überlassen, ob ich diese Sammlungen öffentlich oder privat oder teils teils mache.

    4. Der One-Place-Gedanke: Alle meine Bookmarks, alle Bookmarks von anderen, alle Bookmarks zu einem bestimmten Thema usw. usw. kann ich mit einer einzigen Zeile in Blogs einbinden, in News-Systeme, in Lernplattformen, in Contentmanagementsysteme, in Intranets usw. usw. usw. Alle Änderungen, alle Editionen, alle Löschungen, alle Aktualisierungen, die ich in meiner Delicious-Zentrale vornehmen, wirken sich sofort an allen Stellen (Webseiten) aus, in denen ich diese Lesezeichen eingeblendet habe. Auch hier wieder genügt eine einzige Textzeile, man muss nicht programmieren können, nichts von Codes usw. verstehen.

    So, das wären mal so ca. 5 % der Möglichkeiten, die mir für Online-Bookmarkdienste einfallen. Ob man es braucht, wird jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann nur sagen, dass ich es mir aus Zeitgründen nicht leisten kann, diese Technik nicht zu verwenden.

    PS: Wer eine deutschsprachige Alternative sucht, der ist bei Mister Wong ganz gut aufgehoben.

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Geht doch!

Geht doch!

Delicious, die Mutter aller Bookmarkdienste, hat ein neues Desing erhalten. Ich konnte nie verstehen, warum sich ein derart nutzerstarker Dienst in einer Textwüste präsentiert. Jetzt stellen sich die Lesezeichen-Listen aufgeräumt und übersichtlich dar, Tag-Filter werden optisch gekennzeichnet, neue Suchfunktionen sind hinzu gekommen, an Geschwindigkeit soll der Dienst ebenfalls zugelegt haben. Zusammen mit der umfangreichen Firefox-Erweiterung ergibt das ein rundes Bild.

Einzelheiten auf der What’s new-Seite.
Delicious-Video (flott, aber nicht sehr aussagekräftig).

Und ein paar Anregungen zur Verwendung des Dienstes beim PR-Blogger.

6 Kommentare

  1. Sinon
    Aug 1, 2008

    Kann mir bitte mal jemand den sinn dieser seite erklären? ich versteh sie ganz ehrlich nicht. warum sollte ich meine lesezeichen, die doch immerhin einiges über mich aussagen, anderen zugänglich machen. und warum sollte ich interesse an den lesezeichenlisten anderer leute haben? denn das ist es doch, worum es bei der seite geht, oder hab ich da was falsch verstanden?

  2. Sinon
    Aug 1, 2008

    Kann mir bitte mal jemand den sinn dieser seite erklären? ich versteh sie ganz ehrlich nicht. warum sollte ich meine lesezeichen, die doch immerhin einiges über mich aussagen, anderen zugänglich machen. und warum sollte ich interesse an den lesezeichenlisten anderer leute haben? denn das ist es doch, worum es bei der seite geht, oder hab ich da was falsch verstanden?

  3. Sinon
    Aug 1, 2008

    Kann mir bitte mal jemand den sinn dieser seite erklären? ich versteh sie ganz ehrlich nicht. warum sollte ich meine lesezeichen, die doch immerhin einiges über mich aussagen, anderen zugänglich machen. und warum sollte ich interesse an den lesezeichenlisten anderer leute haben? denn das ist es doch, worum es bei der seite geht, oder hab ich da was falsch verstanden?

  4. Herbert
    Aug 1, 2008

    Der Sinn von Delicious? Da könnte man etliche Seiten drüber schreiben, aber hier mal die Grundideen in Kurzform:

    1. Der soziale Gedanke: Man „schiebt“ Links von Webseiten, die man selbst für interessant hält oder gerade entdeckt hat, auf den großen Tisch der Internetgemeinde. Das machen auch die übrigen Delicious-Nutzer – und so entstehen zu Themen (Stichwörtern, Tags) kleine und größere „Häufchen“, die man durchforsten kann. Mit anderen Worten: Während Google via Mathematik und Algorithmen versucht, „gute“ Webseiten „nach oben“ zu schieben, werden Delicious-Lesezeichen von unzähligen „echten“ Menschen begutachtet, die nur bei Gefallen den Link in die eigene Bookmarkliste aufnehmen und die Fundstelle damit „nach oben“ schieben.

    2. Der flexible Gedanke: Ich kann von überall her auf meine Bookmarks zugreifen, egal, an welchem Computer ich gerade bin. Dazu muss ich sie noch nicht einmal öffentlich machen. Ich kann meine gesamte Bookmarkliste oder bestimmte Teile davon als „privat“ kennzeichnen – und nur nach Passworteingabe bekomme ich sie zu Gesicht. Wenn man also im Büro einen interessanten Link entdeckt, kann man ihn auch zu Hause anklicken.

    3. Der Team-Gedanke: Delicious stellt sehr viele Tools zur Verfügung für die gemeinsame Arbeit. Wenn ich also z. B. in einem Team zu einem Projekt Ideen sammeln will (etwa Design-Anregungen für die neue Homepage eines Vereins oder eines Unternehmens), können diese Ideen „gebündelt“ werden. Jeder im Team, der z. B. auf eine Website stößt, die zum Thema passt, muss nur 1 Klick machen – schon wird die Liste fürs ganze Team ergänzt. Auch hier bleibt es wiederum mir überlassen, ob ich diese Sammlungen öffentlich oder privat oder teils teils mache.

    4. Der One-Place-Gedanke: Alle meine Bookmarks, alle Bookmarks von anderen, alle Bookmarks zu einem bestimmten Thema usw. usw. kann ich mit einer einzigen Zeile in Blogs einbinden, in News-Systeme, in Lernplattformen, in Contentmanagementsysteme, in Intranets usw. usw. usw. Alle Änderungen, alle Editionen, alle Löschungen, alle Aktualisierungen, die ich in meiner Delicious-Zentrale vornehmen, wirken sich sofort an allen Stellen (Webseiten) aus, in denen ich diese Lesezeichen eingeblendet habe. Auch hier wieder genügt eine einzige Textzeile, man muss nicht programmieren können, nichts von Codes usw. verstehen.

    So, das wären mal so ca. 5 % der Möglichkeiten, die mir für Online-Bookmarkdienste einfallen. Ob man es braucht, wird jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann nur sagen, dass ich es mir aus Zeitgründen nicht leisten kann, diese Technik nicht zu verwenden.

    PS: Wer eine deutschsprachige Alternative sucht, der ist bei Mister Wong ganz gut aufgehoben.

  5. Herbert
    Aug 1, 2008

    Der Sinn von Delicious? Da könnte man etliche Seiten drüber schreiben, aber hier mal die Grundideen in Kurzform:

    1. Der soziale Gedanke: Man „schiebt“ Links von Webseiten, die man selbst für interessant hält oder gerade entdeckt hat, auf den großen Tisch der Internetgemeinde. Das machen auch die übrigen Delicious-Nutzer – und so entstehen zu Themen (Stichwörtern, Tags) kleine und größere „Häufchen“, die man durchforsten kann. Mit anderen Worten: Während Google via Mathematik und Algorithmen versucht, „gute“ Webseiten „nach oben“ zu schieben, werden Delicious-Lesezeichen von unzähligen „echten“ Menschen begutachtet, die nur bei Gefallen den Link in die eigene Bookmarkliste aufnehmen und die Fundstelle damit „nach oben“ schieben.

    2. Der flexible Gedanke: Ich kann von überall her auf meine Bookmarks zugreifen, egal, an welchem Computer ich gerade bin. Dazu muss ich sie noch nicht einmal öffentlich machen. Ich kann meine gesamte Bookmarkliste oder bestimmte Teile davon als „privat“ kennzeichnen – und nur nach Passworteingabe bekomme ich sie zu Gesicht. Wenn man also im Büro einen interessanten Link entdeckt, kann man ihn auch zu Hause anklicken.

    3. Der Team-Gedanke: Delicious stellt sehr viele Tools zur Verfügung für die gemeinsame Arbeit. Wenn ich also z. B. in einem Team zu einem Projekt Ideen sammeln will (etwa Design-Anregungen für die neue Homepage eines Vereins oder eines Unternehmens), können diese Ideen „gebündelt“ werden. Jeder im Team, der z. B. auf eine Website stößt, die zum Thema passt, muss nur 1 Klick machen – schon wird die Liste fürs ganze Team ergänzt. Auch hier bleibt es wiederum mir überlassen, ob ich diese Sammlungen öffentlich oder privat oder teils teils mache.

    4. Der One-Place-Gedanke: Alle meine Bookmarks, alle Bookmarks von anderen, alle Bookmarks zu einem bestimmten Thema usw. usw. kann ich mit einer einzigen Zeile in Blogs einbinden, in News-Systeme, in Lernplattformen, in Contentmanagementsysteme, in Intranets usw. usw. usw. Alle Änderungen, alle Editionen, alle Löschungen, alle Aktualisierungen, die ich in meiner Delicious-Zentrale vornehmen, wirken sich sofort an allen Stellen (Webseiten) aus, in denen ich diese Lesezeichen eingeblendet habe. Auch hier wieder genügt eine einzige Textzeile, man muss nicht programmieren können, nichts von Codes usw. verstehen.

    So, das wären mal so ca. 5 % der Möglichkeiten, die mir für Online-Bookmarkdienste einfallen. Ob man es braucht, wird jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann nur sagen, dass ich es mir aus Zeitgründen nicht leisten kann, diese Technik nicht zu verwenden.

    PS: Wer eine deutschsprachige Alternative sucht, der ist bei Mister Wong ganz gut aufgehoben.

  6. Herbert
    Aug 1, 2008

    Der Sinn von Delicious? Da könnte man etliche Seiten drüber schreiben, aber hier mal die Grundideen in Kurzform:

    1. Der soziale Gedanke: Man „schiebt“ Links von Webseiten, die man selbst für interessant hält oder gerade entdeckt hat, auf den großen Tisch der Internetgemeinde. Das machen auch die übrigen Delicious-Nutzer – und so entstehen zu Themen (Stichwörtern, Tags) kleine und größere „Häufchen“, die man durchforsten kann. Mit anderen Worten: Während Google via Mathematik und Algorithmen versucht, „gute“ Webseiten „nach oben“ zu schieben, werden Delicious-Lesezeichen von unzähligen „echten“ Menschen begutachtet, die nur bei Gefallen den Link in die eigene Bookmarkliste aufnehmen und die Fundstelle damit „nach oben“ schieben.

    2. Der flexible Gedanke: Ich kann von überall her auf meine Bookmarks zugreifen, egal, an welchem Computer ich gerade bin. Dazu muss ich sie noch nicht einmal öffentlich machen. Ich kann meine gesamte Bookmarkliste oder bestimmte Teile davon als „privat“ kennzeichnen – und nur nach Passworteingabe bekomme ich sie zu Gesicht. Wenn man also im Büro einen interessanten Link entdeckt, kann man ihn auch zu Hause anklicken.

    3. Der Team-Gedanke: Delicious stellt sehr viele Tools zur Verfügung für die gemeinsame Arbeit. Wenn ich also z. B. in einem Team zu einem Projekt Ideen sammeln will (etwa Design-Anregungen für die neue Homepage eines Vereins oder eines Unternehmens), können diese Ideen „gebündelt“ werden. Jeder im Team, der z. B. auf eine Website stößt, die zum Thema passt, muss nur 1 Klick machen – schon wird die Liste fürs ganze Team ergänzt. Auch hier bleibt es wiederum mir überlassen, ob ich diese Sammlungen öffentlich oder privat oder teils teils mache.

    4. Der One-Place-Gedanke: Alle meine Bookmarks, alle Bookmarks von anderen, alle Bookmarks zu einem bestimmten Thema usw. usw. kann ich mit einer einzigen Zeile in Blogs einbinden, in News-Systeme, in Lernplattformen, in Contentmanagementsysteme, in Intranets usw. usw. usw. Alle Änderungen, alle Editionen, alle Löschungen, alle Aktualisierungen, die ich in meiner Delicious-Zentrale vornehmen, wirken sich sofort an allen Stellen (Webseiten) aus, in denen ich diese Lesezeichen eingeblendet habe. Auch hier wieder genügt eine einzige Textzeile, man muss nicht programmieren können, nichts von Codes usw. verstehen.

    So, das wären mal so ca. 5 % der Möglichkeiten, die mir für Online-Bookmarkdienste einfallen. Ob man es braucht, wird jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann nur sagen, dass ich es mir aus Zeitgründen nicht leisten kann, diese Technik nicht zu verwenden.

    PS: Wer eine deutschsprachige Alternative sucht, der ist bei Mister Wong ganz gut aufgehoben.

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Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Delicious – endlich übersichtlicher!

Geht doch!

Geht doch!

Delicious, die Mutter aller Bookmarkdienste, hat ein neues Desing erhalten. Ich konnte nie verstehen, warum sich ein derart nutzerstarker Dienst in einer Textwüste präsentiert. Jetzt stellen sich die Lesezeichen-Listen aufgeräumt und übersichtlich dar, Tag-Filter werden optisch gekennzeichnet, neue Suchfunktionen sind hinzu gekommen, an Geschwindigkeit soll der Dienst ebenfalls zugelegt haben. Zusammen mit der umfangreichen Firefox-Erweiterung ergibt das ein rundes Bild.

Einzelheiten auf der What’s new-Seite.
Delicious-Video (flott, aber nicht sehr aussagekräftig).

Und ein paar Anregungen zur Verwendung des Dienstes beim PR-Blogger.

6 Kommentare

  1. Sinon
    Aug 1, 2008

    Kann mir bitte mal jemand den sinn dieser seite erklären? ich versteh sie ganz ehrlich nicht. warum sollte ich meine lesezeichen, die doch immerhin einiges über mich aussagen, anderen zugänglich machen. und warum sollte ich interesse an den lesezeichenlisten anderer leute haben? denn das ist es doch, worum es bei der seite geht, oder hab ich da was falsch verstanden?

  2. Sinon
    Aug 1, 2008

    Kann mir bitte mal jemand den sinn dieser seite erklären? ich versteh sie ganz ehrlich nicht. warum sollte ich meine lesezeichen, die doch immerhin einiges über mich aussagen, anderen zugänglich machen. und warum sollte ich interesse an den lesezeichenlisten anderer leute haben? denn das ist es doch, worum es bei der seite geht, oder hab ich da was falsch verstanden?

  3. Sinon
    Aug 1, 2008

    Kann mir bitte mal jemand den sinn dieser seite erklären? ich versteh sie ganz ehrlich nicht. warum sollte ich meine lesezeichen, die doch immerhin einiges über mich aussagen, anderen zugänglich machen. und warum sollte ich interesse an den lesezeichenlisten anderer leute haben? denn das ist es doch, worum es bei der seite geht, oder hab ich da was falsch verstanden?

  4. Herbert
    Aug 1, 2008

    Der Sinn von Delicious? Da könnte man etliche Seiten drüber schreiben, aber hier mal die Grundideen in Kurzform:

    1. Der soziale Gedanke: Man „schiebt“ Links von Webseiten, die man selbst für interessant hält oder gerade entdeckt hat, auf den großen Tisch der Internetgemeinde. Das machen auch die übrigen Delicious-Nutzer – und so entstehen zu Themen (Stichwörtern, Tags) kleine und größere „Häufchen“, die man durchforsten kann. Mit anderen Worten: Während Google via Mathematik und Algorithmen versucht, „gute“ Webseiten „nach oben“ zu schieben, werden Delicious-Lesezeichen von unzähligen „echten“ Menschen begutachtet, die nur bei Gefallen den Link in die eigene Bookmarkliste aufnehmen und die Fundstelle damit „nach oben“ schieben.

    2. Der flexible Gedanke: Ich kann von überall her auf meine Bookmarks zugreifen, egal, an welchem Computer ich gerade bin. Dazu muss ich sie noch nicht einmal öffentlich machen. Ich kann meine gesamte Bookmarkliste oder bestimmte Teile davon als „privat“ kennzeichnen – und nur nach Passworteingabe bekomme ich sie zu Gesicht. Wenn man also im Büro einen interessanten Link entdeckt, kann man ihn auch zu Hause anklicken.

    3. Der Team-Gedanke: Delicious stellt sehr viele Tools zur Verfügung für die gemeinsame Arbeit. Wenn ich also z. B. in einem Team zu einem Projekt Ideen sammeln will (etwa Design-Anregungen für die neue Homepage eines Vereins oder eines Unternehmens), können diese Ideen „gebündelt“ werden. Jeder im Team, der z. B. auf eine Website stößt, die zum Thema passt, muss nur 1 Klick machen – schon wird die Liste fürs ganze Team ergänzt. Auch hier bleibt es wiederum mir überlassen, ob ich diese Sammlungen öffentlich oder privat oder teils teils mache.

    4. Der One-Place-Gedanke: Alle meine Bookmarks, alle Bookmarks von anderen, alle Bookmarks zu einem bestimmten Thema usw. usw. kann ich mit einer einzigen Zeile in Blogs einbinden, in News-Systeme, in Lernplattformen, in Contentmanagementsysteme, in Intranets usw. usw. usw. Alle Änderungen, alle Editionen, alle Löschungen, alle Aktualisierungen, die ich in meiner Delicious-Zentrale vornehmen, wirken sich sofort an allen Stellen (Webseiten) aus, in denen ich diese Lesezeichen eingeblendet habe. Auch hier wieder genügt eine einzige Textzeile, man muss nicht programmieren können, nichts von Codes usw. verstehen.

    So, das wären mal so ca. 5 % der Möglichkeiten, die mir für Online-Bookmarkdienste einfallen. Ob man es braucht, wird jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann nur sagen, dass ich es mir aus Zeitgründen nicht leisten kann, diese Technik nicht zu verwenden.

    PS: Wer eine deutschsprachige Alternative sucht, der ist bei Mister Wong ganz gut aufgehoben.

  5. Herbert
    Aug 1, 2008

    Der Sinn von Delicious? Da könnte man etliche Seiten drüber schreiben, aber hier mal die Grundideen in Kurzform:

    1. Der soziale Gedanke: Man „schiebt“ Links von Webseiten, die man selbst für interessant hält oder gerade entdeckt hat, auf den großen Tisch der Internetgemeinde. Das machen auch die übrigen Delicious-Nutzer – und so entstehen zu Themen (Stichwörtern, Tags) kleine und größere „Häufchen“, die man durchforsten kann. Mit anderen Worten: Während Google via Mathematik und Algorithmen versucht, „gute“ Webseiten „nach oben“ zu schieben, werden Delicious-Lesezeichen von unzähligen „echten“ Menschen begutachtet, die nur bei Gefallen den Link in die eigene Bookmarkliste aufnehmen und die Fundstelle damit „nach oben“ schieben.

    2. Der flexible Gedanke: Ich kann von überall her auf meine Bookmarks zugreifen, egal, an welchem Computer ich gerade bin. Dazu muss ich sie noch nicht einmal öffentlich machen. Ich kann meine gesamte Bookmarkliste oder bestimmte Teile davon als „privat“ kennzeichnen – und nur nach Passworteingabe bekomme ich sie zu Gesicht. Wenn man also im Büro einen interessanten Link entdeckt, kann man ihn auch zu Hause anklicken.

    3. Der Team-Gedanke: Delicious stellt sehr viele Tools zur Verfügung für die gemeinsame Arbeit. Wenn ich also z. B. in einem Team zu einem Projekt Ideen sammeln will (etwa Design-Anregungen für die neue Homepage eines Vereins oder eines Unternehmens), können diese Ideen „gebündelt“ werden. Jeder im Team, der z. B. auf eine Website stößt, die zum Thema passt, muss nur 1 Klick machen – schon wird die Liste fürs ganze Team ergänzt. Auch hier bleibt es wiederum mir überlassen, ob ich diese Sammlungen öffentlich oder privat oder teils teils mache.

    4. Der One-Place-Gedanke: Alle meine Bookmarks, alle Bookmarks von anderen, alle Bookmarks zu einem bestimmten Thema usw. usw. kann ich mit einer einzigen Zeile in Blogs einbinden, in News-Systeme, in Lernplattformen, in Contentmanagementsysteme, in Intranets usw. usw. usw. Alle Änderungen, alle Editionen, alle Löschungen, alle Aktualisierungen, die ich in meiner Delicious-Zentrale vornehmen, wirken sich sofort an allen Stellen (Webseiten) aus, in denen ich diese Lesezeichen eingeblendet habe. Auch hier wieder genügt eine einzige Textzeile, man muss nicht programmieren können, nichts von Codes usw. verstehen.

    So, das wären mal so ca. 5 % der Möglichkeiten, die mir für Online-Bookmarkdienste einfallen. Ob man es braucht, wird jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann nur sagen, dass ich es mir aus Zeitgründen nicht leisten kann, diese Technik nicht zu verwenden.

    PS: Wer eine deutschsprachige Alternative sucht, der ist bei Mister Wong ganz gut aufgehoben.

  6. Herbert
    Aug 1, 2008

    Der Sinn von Delicious? Da könnte man etliche Seiten drüber schreiben, aber hier mal die Grundideen in Kurzform:

    1. Der soziale Gedanke: Man „schiebt“ Links von Webseiten, die man selbst für interessant hält oder gerade entdeckt hat, auf den großen Tisch der Internetgemeinde. Das machen auch die übrigen Delicious-Nutzer – und so entstehen zu Themen (Stichwörtern, Tags) kleine und größere „Häufchen“, die man durchforsten kann. Mit anderen Worten: Während Google via Mathematik und Algorithmen versucht, „gute“ Webseiten „nach oben“ zu schieben, werden Delicious-Lesezeichen von unzähligen „echten“ Menschen begutachtet, die nur bei Gefallen den Link in die eigene Bookmarkliste aufnehmen und die Fundstelle damit „nach oben“ schieben.

    2. Der flexible Gedanke: Ich kann von überall her auf meine Bookmarks zugreifen, egal, an welchem Computer ich gerade bin. Dazu muss ich sie noch nicht einmal öffentlich machen. Ich kann meine gesamte Bookmarkliste oder bestimmte Teile davon als „privat“ kennzeichnen – und nur nach Passworteingabe bekomme ich sie zu Gesicht. Wenn man also im Büro einen interessanten Link entdeckt, kann man ihn auch zu Hause anklicken.

    3. Der Team-Gedanke: Delicious stellt sehr viele Tools zur Verfügung für die gemeinsame Arbeit. Wenn ich also z. B. in einem Team zu einem Projekt Ideen sammeln will (etwa Design-Anregungen für die neue Homepage eines Vereins oder eines Unternehmens), können diese Ideen „gebündelt“ werden. Jeder im Team, der z. B. auf eine Website stößt, die zum Thema passt, muss nur 1 Klick machen – schon wird die Liste fürs ganze Team ergänzt. Auch hier bleibt es wiederum mir überlassen, ob ich diese Sammlungen öffentlich oder privat oder teils teils mache.

    4. Der One-Place-Gedanke: Alle meine Bookmarks, alle Bookmarks von anderen, alle Bookmarks zu einem bestimmten Thema usw. usw. kann ich mit einer einzigen Zeile in Blogs einbinden, in News-Systeme, in Lernplattformen, in Contentmanagementsysteme, in Intranets usw. usw. usw. Alle Änderungen, alle Editionen, alle Löschungen, alle Aktualisierungen, die ich in meiner Delicious-Zentrale vornehmen, wirken sich sofort an allen Stellen (Webseiten) aus, in denen ich diese Lesezeichen eingeblendet habe. Auch hier wieder genügt eine einzige Textzeile, man muss nicht programmieren können, nichts von Codes usw. verstehen.

    So, das wären mal so ca. 5 % der Möglichkeiten, die mir für Online-Bookmarkdienste einfallen. Ob man es braucht, wird jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann nur sagen, dass ich es mir aus Zeitgründen nicht leisten kann, diese Technik nicht zu verwenden.

    PS: Wer eine deutschsprachige Alternative sucht, der ist bei Mister Wong ganz gut aufgehoben.

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