Bomben entschärfen - leicht gemacht!

Männer lieben diese Situation: Das Schicksal der Welt liegt in ihren Händen, es gilt, eine Zeitbombe zu entschärfen, man hat nur noch 2 Minuten, niemand kennt den richtigen Draht. Na, Jungs, wen von uns würde es da nicht in den Händen kribbeln?! Aber bitte jetzt nicht einfach: “Ei, nehmen wir mal den grünen Draht … schnipp … böse, böse Bombe!” Nein, das kann professioneller gemacht werden. Trainieren Sie mit diesem Spiel.
Aber man muss nicht immer grob werden – auch Worte können überzeugen. Erinnern Sie sich noch an den SF-Kultfilm “Dark Star” (zumindest aus Erzählungen)? In Zeiten von Star Wars wirken die Animationseffekte des 1974 gedrehten Streifens eher dürftig – es gibt nämlich keine. Dafür hat der Film etwas, was “Episode 3″ fehlt. Dialoge. Geist. Witz. Handlung. Egal – die 4 verwahrlosten Astronauten müssen auf einer 20-jährigen Tour unbewohnte Planeten vernichten, die den Verkehr behindern. Dabei kommt so mancher Fehlalarm zustande und die aktivierten Bomben lassen sich nur durch philosophische Argumentationen von der Explosion abhalten:

D: Hallo Bombe. Hörst Du mich?
B: Selbstverständlich.
D: Bist Du bereit ein paar Zusammenhänge zu erörtern?
B: Ich bin Vorschlägen gegenüber immer sehr empfänglich.
D: Fein. Dann denke mal darüber nach. Woher weißt Du, daß Du existierst?
B: Natürlich existiere ich.
D: Aber woher weißt Du, dass Du existierst?
B: Es ist eine intuitive Erkenntnis.
D: Intuition ist kein Beweis. Was für konkrete Beweise hast Du dafür, daß Du existierst?
B: Hm. Nun. Ich denke, also bin ich.
D: Das ist gut. Das ist sehr gut. Aber woher weißt Du, daß außer Dir etwas existiert?
B: Meine sensorische Apparatur vermittelt es mir.
D: Ah, richtig!
B: Das macht Spaß. [Aber ich hab' keine Zeit. Ich muss in 72 Sekunden explodieren.]
D: Jetzt hör mal gut zu. Hier kommt die große Frage. Woher weißt Du, daß die Erkenntnis, die Deine Sinnesapparatur Dir vermittelt, korrekt ist?
(ganzer Dialog hier)

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