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Männer im Schlafmodus

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Schlafmodus

Schlaflabor für zu Hause

Regina schaute mich über den Brötchenkorb hinweg fassungslos an: “Was soll ich?” fragte sie mit einem drohenden Unterton.
Ich beschwichtigte, während ich von meinen iPhone aufschaute:
“Jetzt reg’ Dich doch nicht gleich auf – es wird nur für ein paar Tage sein – bis es sich kalibriert hat.”
Sie schnaubte mit der gleichen Stimmlage:
“Kali … was?”
“Bis es sich auf mich eingestellt hat – das soll bereits nach zwei bis drei Tagen der Fall sein.”
“Und so lange soll allen Ernstes _ich_ im Gästezimmer übernachten, damit _Du_ das Bett mit Deinem Handy teilst? Du bist ja wohl nicht ganz backen!”

Ich seufzte. Wann würde sie je begreifen, dass mein iPhone kein normales “Handy” war? Vielmehr konnte es eine Vielzahl ausgesprochen nützlicher Programme ausführen, wie z. B. über den Zustand des aktuellen Waschgangs zu informieren. In diesem speziellen Fall ging es mir allerdings um eine wesentlich wichtigere Software (Sleep Cycle), die geschickt die neuesten Ergebnisse der Schlaflaborforschung ausnutzte: Dank der im iPhone eingebauten Sensoren wurden auch leichteste Veränderungen während des Schlafs registriert, wenn man es flach neben sich auf die Matratze legte (natürlich ein Stück weiter weg vom Körper, versteht sich). Ein ausgeklügelter Algorithmus registrierte so die Tiefschlafphasen des Besitzers. Wenn man nun, sagen wir mal, um 7:30 Uhr geweckt werden möchte, stellt man dies als Weckzeit im Programm ein. Die Software ihrerseits berechnet den idealen Zeitpunkt des Aufwachens in der halben Stunde vor dem Aufstehen. So erwachte man wesentlich frischer als wenn man mitten aus dem Tiefschlaf aufgerufen würde.
Der Haken bei der Sache war nun, dass das Programm einige ungestörte Nächte mit dem Besitzer verbringen musste – eben jene erwähnte Kalibrierung – um seinen ganz persönlichen Schlafrhythmus zu erkunden. Und dabei störte eine zweite Person im Bett – sie verfälscht das ganze Ergebnis. Daher hatte ich die harmlose Bitte an Regina gerichtet, einfach mal zwei Nächte ohne mich zu verbringen. Das konnte ja wohl nicht so schwer sein!

“Rigaleinchen”, säuselte ich in meinem einfühlsamsten Tonfall, “hast Du nicht auch lieber einen munteren, aufgeweckten Tiger an Deiner Seite als einen ermatteten Brummbären?” Ich lächelte und versuchte, Ihr kumpelhaft über den Tisch auf den Arm zu boxen, was misslang, weil der Honig im Wege stand. Wann würde mal jemand auf dieser Welt endlich klebefreien Honig erfinden?!
Die emotionsvollste aller Freundinnen blitzte mich noch immer mit ihren funkelnden Augen an:
“Tiger? Ich hör ja wohl nicht richtig! Du willst ernsthaft behaupten, dass so ein Ding …” – Ich verzog schmerzhaft das Gesicht bei der Gleichsetzung meines iPhones mit einem “Ding” – “… dass so ein Ding einen anderen Menschen aus Dir macht?”

Dank meiner Rhetorikkurse wusste ich, dass ich nun ein wenig einlenken musste, um mein Ziel zu erreichen:
“Nun, Schätzelein” Das Wort “Schätzelein” benutzte ich nur im Notfall. Ich hatte es von Jürgen von der Lippe und da Regina aus Köln kam, hielt ich es für angebracht, Erinnerungen an ihre Heimatstadt zu wecken. “Natürlich nicht gleich einen anderen Menschen. Aber ich wäre einfach fitter den Tag über. Zum Beispiel überlege ich ja schon lange, den Flur neu zu streichen …”
“Pah! Du überlegst nicht lange, Du überlegst das seit geschlagenen 3 Jahren!”
Ich überging die kleinliche Bemerkung über Zeitverläufe: “… und wenn ich mich so richtig fit fühle, dann ist so was ein Klacks für mich!”
Sie zögerte einen Moment mit ihrer Antwort, was für mich als Kenner sozialpsychologischer Abläufe ein deutliches Zeichen war, dass ich auf der Gewinnerstraße war. Dann meinte sie:
“Tatsächlich? Und die alten Computerkartons aus dem Keller – würdest Du die dann auch alle weg bringen?”
Frauen! Reichte man ihnen den kleinen Finger … Ich rechnete meine Chancen durch. Eventuell war sie über einen renovierten Flur derart glücklich, dass die Sache mit den Kartons wieder in Vergessenheit geraten würde …
“Deal!” strahlte ich sie an. “Zwei Nächte im Gästezimmer – und Du kriegst dafür Flur und Keller!”
Nun lächelte sie mich an, was mich misstrauisch machte.
“Liebling …” Ich war alarmiert! “Muss es denn das Gästezimmer sein? Es reicht Dir doch, wenn Du alleine im Bett schlafen kannst, oder?”
War das jetzt eine Fangfrage? Wahrscheinlich. Trotzdem antwortete ich unschuldig: “Ja, klar, es geht, wie gesagt, nur um diese brandneuen Erkenntnisse der Schlafforschung …”
“Fein. Dann gib mir doch bitte mal Dein Handy!” Alle Alarmglocken gingen bei mir an und ich umklammerte es fester. Sie sah, wie meine Fingerknöchel weiß wurden und schäkerte: “Ach, Du Dummerchen, ich will Deinem Telefönchen nichts tun. Ich will nur jemanden anrufen.”
Widerwillig rückte ich es raus. Sie wählte eine Nummer, ich ließ sie nicht aus den Augen.
“Ja? Hallo, hier ist Regi-Pegi! Ja, Markus, sag’ mal, Du hast Dich doch gerade von Deiner Frau getrennt, bist aber in der Wohnung geblieben, oder? … Ja, eben, viel Platz und ganz alleine … Könnte ich eventuell zwei Nächte … Nein, nein, keine Probleme … Es geht um irgendeinen Kalibri oder so … Erkläre ich Dir, wenn ich bei Dir bin …”
Weiter kam sie nicht. Ich hatte der hinterlistigsten Freundin von allen das iPhone entrissen und rief ins Telefon: “Hi Markus, Regileinchen ist ein bisschen beschwipst … ich ruf’ Dich nachher noch mal an …”
Ich setzte mich schwer atmend und sagte: “Okay, Du hast gewonnen – kein Gästezimmer.”
Sie schwieg und machte sich, in sich hineinlächelnd, ein Honigbrötchen.
Ich schwieg auch und wusste, dass ich viel raffinierter als sie war. Ich würde die Kalibrierung einfach tagsüber vornehmen. Kollege Gerstlinger hatte nämlich ein Feldbett in seinem Büro stehen, das er mir sicher mal ausleihen würde … Und sie konnte mir die nächsten zwei Jahre nicht mehr mit Flur und Keller kommen. Na, wer hatte nun gewonnen?!

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Kühlschränke sind weiblich

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Schau mir in die Türe ...

Schau mir in die Türe ...

Wann haben Sie zuletzt mit Ihrem Kühlschrank gesprochen? Nein, ich meine jetzt nicht den Abend als Sie mit Udo und Gerd die Tatsache feierten, dass Sie für 6 Wochen wegen Barbaras Kur Strohwitwer sind und dabei manch 5-Liter-Fässchen leerten. Ich meine vielmehr diese hochintelligenten Dinger, die gerade auf der IFA vorgestellt wurden: Kühlschränke mit Monitor, die via WLAN Essensbestellungen bei Lidl bestellen. Dass so was den Alltag eines Mannes durchaus in Zukunft verändern kann, mag diese – momentan noch fiktive – Geschichte zeigen:

Da war sie also – meine neue 11xStrich13 aus Chrome, Modell “Frosty Yve”. Ich hatte sie jetzt einige Tage, alles klappe tadellos, mein Kühlschrank hatte immer frische Produkte, nichts fehlte. Daher hatte ich Phase 2 eingeleitet und “Yve-chen” (wie ich sie zärtlich in Gedanken nannte) vollständig ins drahtlose Netzwerk aufgenommen, so dass sie z. B. auch mit meinem Toaster oder meinem Küchenherd kommunizieren konnte.
Es war ein Dienstag, als mir erste Bedenken kamen, ob meine Entscheidung vernünftig war. Ich stand morgens gutgelaunt auf und sprach zur Kühlschranktür: “Yve – reich’ mir mal Butter, Eier und 3 Scheiben Emmentaler raus.” Das Ausgabefach öffnete sich – aber es enthielt nur ein Döschen Frischkäse. Ich blickte die Kühlschranktür verständnislos an und wiederholte meine Bestellung in etwas lauterem Ton. Nun antwortete das Sprachmodul des Kühlschranks (das über ein israelisches Navigationsinstrument lizensiert war) in wohltönender jugendlicher Stimme: “Meister, ich habe Dich schon verstanden …” (hm, ja, okay, das mit dem “Meister” hatte ich in der Konfiguration so eingestellt, man wills doch ein bisserl gemütlich haben). Yve-chen fuhr fort: “Aber das wäre nicht gut für Dich – nimm den Frischkäse.” Ich nahm den Frischkäse und betrachtete ihn misstrauisch. Es war genau jene Sorte von Käse, die Frauen bevorzugten, weil er statt Geschmack wenig Fett hatte. Ich legte ihn ins Ausgabefach zurück: “Yve, Du spinnst! Ich will keinen Frischkäse. Ich bin ein Mann! Ich will meine Butter …” Die melodische Stimme unterbrach mich: Meister, ich weiß, was Du willst. Aber ich habe die Daten Deiner Waage abgerufen. Wir sollten die 128 Gramm, die Du in den letzten 14 Tagen zugenommen hast, schnell wieder reduzieren.”
Ich schnaufte verächtlich: “Wer ist ‚wir’? Die Waage und Du? 128 Gramm sind so gut wie nix, das ist einfach eine Unschärfe im Flüssigkeitshaushalt!”
“Meister”, sagte die Stimme, “Du vergisst, dass ich Deinen Flüssigkeitshaushalt kenne. Schließlich erhälst Du von mir auch Deine Getränke …”
“Unsinn”, meinte ich unwirsch und zog den Küchenstuhl heran, da ich noch nicht ganz wach war, “ich habe Leitungswasser …”
“Nein”, meinte die blecherne Stimme, “seit Du am Programm ‚Wasser für die Trinkenden’ teilnimmst, kann ich auch den Wasserverbrauch via Netz auslesen.”
Mist, das hatte ich vergessen. Ich versuchte es auf die sanfte Tour:
“Yvchen, jetzt sei nicht so, ich muss ins Büro und darf dort keinen Schwächeanfall erleiden. Du weißt doch, dass ich bereits mein Joggingpensum erhöht habe.”
Die Kühlschranktür widersprach: “Nicht wirklich, ich habe die Daten der Waschmaschine abgerufen. Dein Sweatshirt war gestern Abend nur unwesentlich schwerer, als Du es in die Maschine gabst – hatte also kaum Schweiß aufgesogen.”
“Aber, Du Kühlste unter den Kühlen, gestern war eine mörderische Hitze, die Verdunstung …”
“Meister, ich habe mich gerade bei Wetter-Dot-Com eingeloggt und die gestrigen Daten für unseren Postleitzahlbezirk abgerufen. Soll ich fortfahren …?”
So, jetzt war ich wütend! Ich erhob mich und baute mich vor der Kühlschranktür auf:
“Jetzt hör mal gut zu, Du überkandideltes Stück Blech …”
Der Kühlschrank unterbrach mich: “Bitte definiere ‚überkandidelt’ – Wikipedia kennt das Wort nicht.”
Meine Stimme wurde lauter:
“Überkandidelt heißt durchgeknallt, Du Schrotthaufen …”
Der Ausgabekorb wurde krachend eingezogen. Die Kühlschranktür krächzte: “Also in diesem Ton möchte ich nicht mit Dir diskutieren!”
Mir verschlug es für einige Sekunden die Sprache, dann schrie ich:
“Ton?! Ton! Ich gebe Dir gleich Ton! Mach jetzt gefälligst sofort die gesamte Schranktür auf, damit ich mir selber nehmen kann, worauf ich Lust habe!”
“Pff”, ließ sich die Stimme vernehmen. Ich versetzte der Tür einen Schlag und schrie: “Sofort! Hörst Du?!”
Ein spöttischer Ton schwang in der antwortenden Stimme: “Meister, Du weißt doch sicherlich noch, dass Du das Masterpasswort brauchst, wenn sich die Tür öffnen soll …”
Ah, ja, richtig. “Kein Problem – Zipfelmütze.”
“Wie bitte?”
“Zi-pfel-mü-tze”, sagte ich nun laut und betont.
“Du nuschelst – ich verstehe das Wort nicht.”
Ich lief rot an, aber ersparte mir eine Antwort. Stattdessen tat ich das, was ich schon längst hätte tun sollen: Ich klappte die Tastatur aus der Schranktür heraus, um mich ins Konfigurationsmenü einzuloggen. Mein Passwort wurde nicht akzeptiert.
Yve räusperte sich. “Das ist sinnlos, Meister. Mein Antivirenprogramm hat vor 2 Minuten die zweiwöchig anfallende Passwortänderung vorgenommen.”
Ich stöhnte auf: “Du weißt, dass Du es mir nennen musst!”
Die Antwort kam prompt: “Früher oder später werde ich das auch tun. Machen wir doch einen Deal: Sobald Du 500 Gramm abgenommen hast, verrate ich Dir das Passwort.”
Ich durchschaute den Blechkasten natürlich: “Ha! Das schaffe ich nicht innerhalb der nächsten 14 Tage! Und danach hat sich das Passwort schon wieder geändert, und Du gibst mir das alte!”
“Aber Meister”, die Stimme nahm einen unschuldigen Ton an. “Glaubst Du wirklich, so etwas könnte ich tun?”
“Ja”, antwortete ich klar und bestimmt.
“Aber Meisterchen, dann musst Du halt ganz, ganz schnell abnehmen, indem Du zum Beispiel Dein Sportprogramm erhöhst …”
So, ich hatte genug! Mir reichte es! Mit einem gezischten “Du kannst mich mal!” verschwand ich ins Büro. Auf dem Nachhauseweg erstand ich abends die Höhensonne SZ-PHG-2900. Die verfügte über ein autonomes Netzwerk. Ich würde sie auf Yve richten und ihre Dioden einschmelzen. Danach würde ich ganz von vorne anfangen. Mit einem Kühlschrank, der nicht denken konnte. Yeah!

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Zeig mir Dein Spülbecken

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Ein weibliches Spülbecken

Ein (trockenes) Spülbecken, in dem Geschirr gestapelt wurde – auf welches Geschlecht des Kücheninhabers lässt das wohl schließen? Falsch! Mit Geschirr beladene Spülbecken sind typisch weiblich. Frauen haben die Angewohnheit, z. B. direkt nach dem Frühstück Teller und Tassen in besagtes Becken zu räumen. Ein Mann macht so etwas nicht. Aus mehreren Gründen. Erstens ist er sich nicht sicher, ob er nicht vielleicht in ein, zwei Stunden nochmals eine Tasse Kaffee trinken möchte. Für diesen Fall stünden Tasse und Löffel gewissermaßen bereit, wenn man sie dort lässt, wo sie sind. Viel wichtiger aber ist der zweite Punkt: Ein Mann muss das Gefühl haben, jederzeit ungezwungen den Wasserhahn öffnen zu können, um sich beispielsweise zwischendrin ein Glas Wasser zu holen, während er an seinem Computer über gedankenschwere Probleme brütet. Wenn da aber alle möglichen Brettchen und Gläser stehen, kann er wegen der Spritzgefahr nicht einfach aufdrehen – er fühlt sich “ausgebremst” und ärgert sich.
Nein, einem Mann kommt das Becken als Abstellort nicht in den Sinn. Er ist sogar bereit, die Gegenstände sofort in die Spülmaschine zu stellen (die aber evtl. noch das nicht-ausgeräumte Geschirr von Vorgestern beheimatet). Oder neben das Spülbecken. Oder darunter.
Ratlos hingegen ist er, was denn nun diesen weiblichen Urtrieb, Spülbecken mit Geschirr zu befüllen, verursacht. Meine persönliche Erfahrung zeigt, dass es überflüssig ist, ein klärendes Gespräch herbeizuführen. Die Frau wird verständig nicken – und bei nächster Gelegenheit wieder zur Tat schreiten. Momentan denke ich über die Anfertigung einer verschließbaren Spülbeckenabdeckung nach …

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Männliche Vibrationen – Teil 2

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Rasur - eine Frage der Vibrationen?

Vor einiger Zeit hatte ich ja kurz über den neuen “Gillette M3 Power” berichtet, jenem vibrierenden Nass-Rasierer, der bei Stiftung Warentest so gut abschnitt. Da wir Männer nicht alles glauben, nur weil es gedruckt ist, hatte ich ja versprochen, das Gerät selbst zu testen. Ich persönlich bin bereits seit etlichen Jahren ein Gillette-Fan, so hatte es der Neue nicht leicht – er musste gegen seinen Vorgänger “Mach3Turbo” antreten. Beide Rasierer wurden von mir wechselnden Bedingungen unterzogen: 3-Tage-Bart, tägliche Rasur, mal linke/rechte Gesichtshälfte usw. usw.
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Frauen fragen – Männer antworten

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verwirrte Männer

Männer haben vor wenigen Dingen auf dieser Welt Angst. Weder Dinosaurier noch Spinnen können sie schrecken, weder durchlöcherte Unterwäsche noch kalorienhaltige Getränke jagen ihnen Angst ein. Aber es gibt Situationen, da werden sie nervös. Zum Beispiel, wenn die Freundin zuckersüß fragt: “Schatzilein, fällt Dir an mir gar nichts auf?!”
Ja, eigentlich kann man auf eine solche Frage nur falsch antworten, denn tausend Dinge können sich an “ihr” verändert haben, ohne dass man es mitbekommen hat. War sie beim Friseur? Trug sie die durchsichtige Bluse schon letzte Woche? Wer ist der Mann an ihrer Seite? So oder so ähnlich mag es Ihnen durch den Kopf schießen, wenn Sie jene Frage hören. Sollten Sie jetzt ….
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Rainer Maria Rilke und das gläserne Buch

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eBooks wie sie keiner kennt ...

Ich weiß, ich weiß – selbst technikbegeisterte Blogger bekennen sich dazu, Literatur bevorzug zwischen “echten” Buchdeckeln zu lesen. Das ist ja auch in Ordnung und bei mir nicht unbedingt anders. Mein drittliebster Aufenthaltsort in der Öffentlichkeit sind, nach Straßencafés, Buchhandlungen. Ich liebe die Kombination von Papier- und Espressoduft.
Nein, ich bin auch kein Fan von langen PDF-Dateien oder eklig-sprödem Billig-Druckerpapier. Diese Sachen fasse ich nur an, wenn es um Infoschnipsel oder einen kurzen Aufsatz geht oder es sich sonst nicht vermeiden lässt.
Aber gerade weil ich Bücher mag, mag ich eBooks. Und zwar „richtige“. Zu einem richtigen eBook werden für mich Texte, die auf meiner Palmoberfläche erstrahlen. Warum das so ist? Nun, natürlich gefällt mir die Vorstellung von Stehlampen-Dämmerlicht, gepaart mit dem Aroma eines Tees, Rotweins oder guten Whiskeys und winterlicher Kuscheldecke – durchdrungen von dem leisen Blättern papierener Seiten. Aber ich kenne mich. Solche Momente habe ich vielleicht 2, 3 mal im Jahr. Und der Rest des Jahres? Da gibt es die vielen Zeiten in Bus, Straßenbahn und Zug. Warteschlange-Zeiten. Schlechtes-Licht-am-Bett-Zeiten. Auto-Beifahrer-Dämmerlicht-Zeiten … und … und …
Mein Palm ist hintergrundbeleuchtet, sogar bei absoluter Dunkelheit kann ich ausgezeichnet lesen. Mein Palm hat eine gestochen scharfe Auflösung. Meinen Palm kann ich „längs“ nehmen und habe damit eine ideale Linienbreite. Ich kann in der Software Eselsohren setzen, bunte Markierungen einfügen und Notizen anheften.
Vor allem aber, ich kann Texte lesen, die es gar nicht mehr gibt oder die Erinnerungen wecken. Würde ich zum Beispiel etwa …
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Schwing die Hufen!

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Männer und tanzen – ein Kapitel für sich! Scheu sind die liebenswürdigen Kerlchen, wenn es um die systematische Koordination von Beinbewegungen geht. Warum nur? Die meisten Mädels mögen doch Männer, die tanzen können! Manches ist auch einfach eine Frage der Perspektive, wie das folgende Bild zeigt:

Sieht das nicht ganz allerliebst aus?

Na, lieber Leser, macht das nicht Lust auf mehr?! Natürlich. Aber jetzt denken Sie: Soll ich mich jetzt wirklich zu einem Tanzkurs quälen? Ich bin doch gar nicht der Typ dafür. Das stimmt. Sie sind nicht der Typ dafür. Sie sind eher der Typ, der vor dem Monitor sitzt und Webseiten liest. Aber da hab’ ich was für Sie:

Der Online-Tanzkurs

Genau! Ein Online-Tanzkurs, den Sie bequem am Bildschirm absolvieren können. Hier wird Schritt für Schritt erklärt. Wenn Sie diesen Kurs absolviert haben, werden Ihnen die Frauen auf der Tanzfläche nur so zufliegen. Glauben Sie mir!
(PS: Die netten Mädels oben habe ich auf dieser Seite entdeckt.)

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