Männer im Schlafmodus

Männer im Schlafmodus

Regina schaute mich über den Brötchenkorb hinweg fassungslos an: „Was soll ich?“ fragte sie mit einem drohenden Unterton. Ich beschwichtigte, während ich von meinen iPhone aufschaute: „Jetzt reg‘ Dich doch nicht gleich auf – es wird nur für ein paar Tage sein – bis es sich kalibriert hat.“ Sie schnaubte mit der gleichen Stimmlage: „Kali … was?“ „Bis es sich auf mich eingestellt hat – das soll bereits nach zwei bis drei Tagen der Fall sein.“ „Und so lange soll allen Ernstes _ich_ im Gästezimmer übernachten, damit _Du_ das Bett mit Deinem Handy teilst? Du bist ja wohl nicht ganz backen!“ Ich seufzte. Wann würde sie je begreifen, dass mein iPhone kein normales...

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Kühlschränke sind weiblich

Kühlschränke sind weiblich

Wann haben Sie zuletzt mit Ihrem Kühlschrank gesprochen? Nein, ich meine jetzt nicht den Abend als Sie mit Udo und Gerd die Tatsache feierten, dass Sie für 6 Wochen wegen Barbaras Kur Strohwitwer sind und dabei manch 5-Liter-Fässchen leerten. Ich meine vielmehr diese hochintelligenten Dinger, die gerade auf der IFA vorgestellt wurden: Kühlschränke mit Monitor, die via WLAN Essensbestellungen bei Lidl bestellen. Dass so was den Alltag eines Mannes durchaus in Zukunft verändern kann, mag diese – momentan noch fiktive – Geschichte zeigen: Da war sie also – meine neue 11xStrich13 aus Chrome, Modell „Frosty Yve“. Ich hatte sie jetzt einige Tage, alles klappe tadellos, mein Kühlschrank hatte immer frische Produkte, nichts fehlte....

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Zeig mir Dein Spülbecken

Zeig mir Dein Spülbecken

Ein (trockenes) Spülbecken, in dem Geschirr gestapelt wurde – auf welches Geschlecht des Kücheninhabers lässt das wohl schließen? Falsch! Mit Geschirr beladene Spülbecken sind typisch weiblich. Frauen haben die Angewohnheit, z. B. direkt nach dem Frühstück Teller und Tassen in besagtes Becken zu räumen. Ein Mann macht so etwas nicht. Aus mehreren Gründen. Erstens ist er sich nicht sicher, ob er nicht vielleicht in ein, zwei Stunden nochmals eine Tasse Kaffee trinken möchte. Für diesen Fall stünden Tasse und Löffel gewissermaßen bereit, wenn man sie dort lässt, wo sie sind. Viel wichtiger aber ist der zweite Punkt: Ein Mann muss das Gefühl haben, jederzeit ungezwungen den Wasserhahn öffnen zu können, um sich beispielsweise zwischendrin ein...

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Männliche Vibrationen – Teil 2

Männliche Vibrationen – Teil 2

Vor einiger Zeit hatte ich ja kurz über den neuen “Gillette M3 Power” berichtet, jenem vibrierenden Nass-Rasierer, der bei Stiftung Warentest so gut abschnitt. Da wir Männer nicht alles glauben, nur weil es gedruckt ist, hatte ich ja versprochen, das Gerät selbst zu testen. Ich persönlich bin bereits seit etlichen Jahren ein Gillette-Fan, so hatte es der Neue nicht leicht – er musste gegen seinen Vorgänger „Mach3Turbo“ antreten. Beide Rasierer wurden von mir wechselnden Bedingungen unterzogen: 3-Tage-Bart, tägliche Rasur, mal linke/rechte Gesichtshälfte usw. usw. Das alles über mehrere Wochen hinweg und jeweils mit neuen Klingen. Mein Ergebnis: Es gibt keinen wirklichen Rasurunterschied zwischen diesen beiden Systemen. Allenfalls in...

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Frauen fragen – Männer antworten

Frauen fragen – Männer antworten

Männer haben vor wenigen Dingen auf dieser Welt Angst. Weder Dinosaurier noch Spinnen können sie schrecken, weder durchlöcherte Unterwäsche noch kalorienhaltige Getränke jagen ihnen Angst ein. Aber es gibt Situationen, da werden sie nervös. Zum Beispiel, wenn die Freundin zuckersüß fragt: „Schatzilein, fällt Dir an mir gar nichts auf?!“ Ja, eigentlich kann man auf eine solche Frage nur falsch antworten, denn tausend Dinge können sich an „ihr“ verändert haben, ohne dass man es mitbekommen hat. War sie beim Friseur? Trug sie die durchsichtige Bluse schon letzte Woche? Wer ist der Mann an ihrer Seite? So oder so ähnlich mag es Ihnen durch den Kopf schießen, wenn Sie jene Frage hören. Sollten Sie jetzt …. die falsche...

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Rainer Maria Rilke und das gläserne Buch

Rainer Maria Rilke und das gläserne Buch

Ich weiß, ich weiß – selbst technikbegeisterte Blogger bekennen sich dazu, Literatur bevorzug zwischen „echten“ Buchdeckeln zu lesen. Das ist ja auch in Ordnung und bei mir nicht unbedingt anders. Mein drittliebster Aufenthaltsort in der Öffentlichkeit sind, nach Straßencafés, Buchhandlungen. Ich liebe die Kombination von Papier- und Espressoduft. Nein, ich bin auch kein Fan von langen PDF-Dateien oder eklig-sprödem Billig-Druckerpapier. Diese Sachen fasse ich nur an, wenn es um Infoschnipsel oder einen kurzen Aufsatz geht oder es sich sonst nicht vermeiden lässt. Aber gerade weil ich Bücher mag, mag ich eBooks. Und zwar „richtige“. Zu einem richtigen eBook werden für mich Texte, die auf meiner Palmoberfläche erstrahlen. Warum das so...

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