Funny-Hanni
Was es nicht alles im Netz gibt …
Gedoptes Sitzkissen
0Was haben Claudia Pechstein und ein schmerzender Rücken gemeinsam? Sie kommen beide in der gleichen Nachrichtensendung vor. Genauer: kamen. Nämlich in der heutigen Sendung. Gut gelaunt ob meines freien Tages wollte ich mit dem ARD/ZDF-Mittagsmagazin über weltbewegende Sachverhalte auf dem Laufenden halten lassen. Just schaltete ich zu einer Pressekonferenz ein, in der ein älterer Herr über Claudias Blutkörperchen sprach. Für derartige anatomische Besonderheiten bin ich als Mann immer aufgeschlossen. Dennoch stimmte mich die Größe des gezeigten Blutkörperchens nachdenklich. Das sollte ohne Doping entstanden sein? Ja, klar. Und die Armmuskeln von Jürgen aus dem Fitnessstudio entstehen durch gesundes Obst! Nein, nein – das hat mich nun wirklich nicht überzeugt. – Wenige Minuten später ging es um ein weiteres Thema, das uns alle nachdenklich macht: Rückenschmerzen. Relativ schnell war klar, was man dagegen tun kann: sich möglichst nicht bücken. Okay, aber was könnte man noch vorbeugend tun? Es wird vorgemacht: Ein Trainer schiebt sich einen – natürlich ebenfalls ungedopten – Ball zurecht und erklärt, dass das auch ein Stuhl sein könne. Oder ein Sofa. Oder was man sonst halt herumliegen hätte. Und dann einfach nur in der gezeigten Position auf den Boden legen. Als kleinen Tipp fügt er hinzu (und das habe ich jetzt nicht erfunden!): “Sie können dabei ja fernsehen”. Toll. Also nun mag es ja Menschen geben, die ihren Fernseher an der Decke hängen haben. Aber ich wette, dass 98 % der Rückenschmerzgeplagten ihn an einem gängigeren Platz in der Wohnung aufgestellt haben. Und wenn die jetzt, sagen wir mal: 15 Minuten, in dieser Haltung fernsehen, dann sind sie vielleicht anschließend ihre Rückenschmerzen los. Aber dafür dürften sie unglaubliche Nackenschmerzen haben. – Notiere: “Mittagsmagazin als Ratgebersendung verbesserungsbedürftig” …
Verstimmte Eier
1Tja, draußen weht einem noch die ein oder andere Schneeflocke vor der Nase herum – und doch ist schon bald Ostern. Die Zeit der bunten Eier – man kann es eigentlich gar nicht mehr sehen. So ähnlich sehen es wohl die Eier selbst auch – jedenfalls, wenn man ihnen ein entsprechendes Design verpasst. Anregungen dazu kann man sich auf dieser Seite holen (die Abbildung hier im Blog verdanke ich “I am Jenny”). – Sie würden sich gerne mal in die Gefühle eines Eies hinein versetzen? In diesem Video sehen Sie, wie sich ein Ei beim Bemalen fühlt. – Na okay, wir wollen mal nicht so sein. Für den Fall, dass sich Ihre Freundin zu Ostern “was Süüüüßes” wünscht: zeigen Sie ihr diese Fotos – sie wird jauchzen vor Glück! – Einen hab’ ich noch: Inzwischen ist man bei Videos und Clips ständige Special Effects, technische Tricks, viel Kosmetik usw. usw. gewohnt. Es geht auch anders, wie man im Video “Chep Pop Song” sehen kann!
Zensierter Striptease
5Ja, Zensurursula war erst der Anfang! Längst liegen in den Schubladen von Kristina [1] Pläne, die weitreichender sind und im wahrsten Sinne des Wortes einen direkten Eingriff in die Privatsphäre des ästhetisch interessierten Mannes bedeuten! Technisch ausgesprochen raffiniert gemacht, merkt man zunächst beim Anschauen eines entsprechenden Videos nichts davon. Aber falls sich eine Stunde nichts vor Ihren Augen verändert, dann sollten Sie Ihren Blick auf das kleine Männchen richten – ein Prototyp der infamen Technik ist auf dieser Seite zu finden [via Kalliey(R)]. – Aber damit die Leserinnen jetzt nicht denken, wir Männer hätten nur “das Eine” im Kopf – hier noch ein praktischer Tipp: Mit diesem Pizza-Schneider machen Sie Eindruck! Alternativ gibt es diese Ausführung. – So, und zum Schluss noch etwas aus dem Bereich der Politik: Fotos unserer Staatsoberhäupter, die man selten in der Tagesschau zu sehen bekommt.
[1] Auch wenn das niemand bemerkt hat und keiner etwas mit dem Namen anfangen kann – Kristina Köhler lenkt seint Monaten die Geschicke des Familienministeriums.
Unsere Frau in Kabul: Gabi!
1Ja, die Jungs im fernen Asien sind auf Zack! [1] Nix da, einfach mal so einen Gruß zu Weihnachten für das Soldatenradio [2] senden! Diese Sache nimmt Gabi in die Hand, die – laut Webseite – 24 Stunden am Tag zu Diensten ist. Toll. Also so PR-mäßig hat die Bundeswehr ja echt was drauf. Ich zum Beispiel wäre nie auf die Dienstbezeichnung “Grußassistenin für das Bundeswehrradio im Internet” gekommen. Wahrscheinlich hätte ich Simpel einfach geschrieben “Schickt eine Mail mit Euren Weihnachtswünschen”. Aber ich bin ja auch Zivilist (nebenbei: Zivildienstleistender a. D. !). Und Herz haben sie, unsere großen, unschuldigen Buben! Sie schreiben nämlich hier:
Wir haben lange nach ihr gesucht. Sehr lange… fast das ganze vergangene Jahr. Wir haben wie bei “Deutschland sucht den Superstar” in ganz Deutschland Castings durchgeführt. Mittendrin und auch vor der Kaserne, vor dem großen Tor. Und wir haben sie gefunden, endlich, unsere GABI.
Nun, bei Gelegenheit hätte ich da mal aufgeklärt, dass diese Geschichte mit Lili Marleen so ein paar historische Bezüge hat … Aber das wäre wahrscheinlich vergeblich. Denn unser Soldatensender in Kabul spielt den Titel regelmäßig um 22:00 Uhr Ortszeit. [3] Und dann müssen sie ins Bett. Ob mit oder ohne Gabi – ich weiß es nicht … (weiterlesen …)
Mutters kleiner Helfer
4Wie beruhigt man sich in Zeiten eines aufregenden Wahlkampfs? Mick Jagger wusste Mitte der 60-er Jahre die Antwort: “Mother’s Little Helper” dichteten die Rolling Stones. Und gemeint war damit was? Valium - ein relativ starkes Beruhigungsmittel. Mit der richtigen Dosierung wären diese Mütter auch ganz ruhig gewesen, selbst wenn ihr Zögling Stunden mit “Killerspielen” verbracht hätte. Was allerdings nicht ging, da man keine Computer hatte. Dafür hatte man eine Armee, die … aber das führt vom Thema ab. Ich wollte eigentlich darauf aufmerksam machen, dass es auch bei uns beruhigende Mittelchen gab. Neben der bekannten Klosterfrau auch eine Marke, die sich “Frauengold” nannte. Darüber berichtet habe ich zwar schon vor einigen Jahren mal, aber inzwischen sind die Frauengold-Werbefilme auf YouTube zu sehen, was natürlich viel besser wirkt. Besonders empfehlen möchte ich den Spot “Wie gehe ich gelassen mit meinem Mann um?”. Doch auch die Variation “Lisa und ihr Chef” ist sehenswert. – Na okay, ein anderen Produkt, aber dieser Klassiker darf eigentlich nicht fehlen: “Eine Frau hat zwei wichtige Fragen in ihrem Leben: ‘Was soll ich anziehen?’ Und: ‘Was soll ich kochen?’”
Kühlende Bilder
0Bei der Hitze muss man seine Gedanken auf kühlende Dinge ausrichten! Als erstes cooles Video hätte ich da den Büroangestellten, der mit einer eigenen Wasserrutsche durch den Supermarkt kurvt – ganz schön aufwändig gemacht [Link]! – Weiterhin hätten wir da ein Beach-Movie der besonderen Art. Ja, nette Mädels sind auch dabei. Aber es geht um “Trash am Strand” – etwas, was man den Kiddies, die hier am Donau-Ufer rumpupertieren, auch mal zeigen könnte [Link]. – Passend zum heißen Thema auch noch eine Durex-Werbung, da finde ich den Liebesblick der Polizisten ziemlich gelungen
[Link] Diese Videos und noch viel mehr findet man auf creatiu.com [1].
Und die Abbildung links ist dem sehr coolen Fotoblog von Dave Hill entnommen – wirklich einen Besuch wert.
[1] Dass die Videos mov-Dateien sind, erzeugt zwar eine gute Qualität, aber man kann das im Browser nicht bildschirmfüllend abspielen. Daher mein Tipp: Kurz mit der Firefox-Erweiterung DownloadHelper auf der Platte abspeichern und mit einem der üblichen Player abspielen.
Strahlender Gockel
0Also dass die nebenstehende Illustration den Titel “Pavarotti” trägt, dazu kann ich nichts – sie ist ja nicht von mir. Vielmehr befindet sie sich mit vielen anderen höchst originellen Grafiken auf dem Blog des Brasilianers Tiago Hoisel. Da gibt es auch noch einen zweiten Hahn, der nicht von schlechten Eltern ist. Er “reanimiert” mit Vorliebe unterschiedliche Cartoon-Figuren – und schreckt dabei nicht vor Resultaten zurück, die einem einen Schauer über den Rücken jagen, wie in dieser Galerie zu sehen ist. – Na, jetzt aber rasch noch ein paar hübsche Motive, damit Sie auf andere Gedanken kommen: Diese Mädels existieren leider alle nur als 3D-Modelle – tja, das Leben ist hart
– Aber wir Männer sind ja gar nicht so und schweben auch gerne mal mit unserer Phantasie in die Wolken, wie das Spiel “Fly Guy” zeigt.
Luftige Männerhände
0Lassen wir die neue Woche locker beginnen. Zum Beispiel mit der Feststellung, dass Männer grundsätzlich musikalisch begabt sind, selbst wenn sie kein Instrument spielen können – ihre Hände genügen. Dieses Video stell das unter Beweis (wer nicht viel Zeit hat: nach 2:00 Minuten geht es ganz schön flott zur Sache). – Männer sind zugleich auch verspielte Jungs. Daher: Mach’ das “Hungriger-Hase-Spiel”. Kleiner Tipp: Man kann den Mauszeiger aus seinen Klauen wieder befreien! – Solche Spiele sind Ihnen zu aufregend? Kein Problem. Wie wäre es mit dem “Geschenkpapier-umblättern-Spiel”? So was beruhigt ungemein. Und man kann es stundenlang spielen. – Alternativ: Zeichnen Sie Punkte und Linien. – Ach? “Zeichnen” ist Ihr Stichwort? Nun, dann habe ich zum Schluss noch was ganz romantisches, worüber sich auch die Kollegin freuen wird: Klicken Sie Ihr einen Blumenstrauß zusammen.
Bierbank-Yoga
3Männer sind prinzipiell gutwillige Kerlchen. So verschließen sie sich z. B. keineswegs Entspannungsübungen, wenn sie im richtigen Kontext stattfinden. Also jetzt nicht so ein VHS-Kurs mit “Zen und die Kunst der Wirbelsäule”, wo dürre brillentragende Bibliothekarinnen oder langhaarige Kunstlehrerinnen von Kissen zu Kissen hüpfen. Sondern eher so im gemütlichen Bierzelt, wo man sich mal unter Freunden gehen lassen kann. Ob es sich nun um den “kleinen Delphin”, um “Balasana” oder “Setu Bandha Sarvangasana” handelt – alles ist möglich.
Der dazu notwendige Männer-Trainingsplan ist hier zu finden.
Rotierende Eheberatung
1Früher, wenn eine Partnerschaft nicht mehr richtig funktionierte, gingen aufgeklärte Paare zu einer Eheberatung. Heute zückt man da eher das Handy und tippt: “Schade, Conny, war wohl nix. Mach et jut.” Wie auch immer: Loriot stammt jedenfalls aus der Vor-Handy-Aera und hat damals einen netten Sketch geschrieben (das Paar soll seine Lieblingsfarben nennen, der Mann nimmt es natürlich ganz genau mit seinem “grün-bräunlich-blau-rot-usw.”). Ganz toll ist das von Studentinnen des Mediendesig-Studiengangs an der FH Mainz umgesetzt worden – sehenswert! Zum Video …
[via Twitter, stk]
Ein Mann – tausend Kissen
1Was denken Sie über einen jungen Mann, der auf dem Fußboden einer Turnhalle liegt und mit den Beinen zuckt? Nein, es geht nicht um Ihre längst verdrängten Erinnerungen an den Sportunterricht von Kirchheim-Teck, Klasse 7b, als Sie beschlossen, nach dem Abi eine Informatik-Karriere einzuschlagen. Es geht um den super-toll gemachten Stop-Motion-Film “Sorry, I’m Late”. Bemerkenswert dabei das “Making of” am Ende des Films: permanent wurde eine Kissenbahn bewegt, alles wurde auf der Seite liegend abfotografiert – einfach toll! – Okay, denken Sie jetzt: Wenn schon liegen, dann mit einem Mädel an der Seite. Völlig richtig. Und man kann sogar im Stehen liegen. Feine Idee: Auf einer Drehscheibe wird im Zeitraffer das Leben eines Paares dargestellt: “The Long Haul” (Etwa: “Der lange Lebensweg”). – In “Synesthesia” werden hingegen Alltagsgegenstände umgedeutet. – Irreführend gut gemachte Werbung für Astrophysik - ob wir solch einen Werbefilm auch für unseren neuen Psychologie-Studiengang in Ulm hinbekommen könnten?
– Na, einen hab’ ich noch: Blip zeigt, wie Friede unter Außerirdischen entstehen kann – sehr schöne 3D-Sache!
Die Wahrheit über die Mondlandung
0Viele vermuten ja, dass George W. Bush über viele Jahre hindurch von Borat gedoubelt wurde und die Mondlandung vor 40 Jahren nie stattgefunden hat. Beides ist richtig. Falsch ist hingegen, dass für beide Ereignisse aufwändige Effekte erzeugt werden mussten. Borat hat sich gegeben, wie er ist. Und die Mondlandung wurde mit simplen Lebensmitteln nachgestellt, dann in Schwarz-Weiß konvertiert und ein Rauschen darüber gelegt. Diese Tatsache hat nun der Sender Bremen Vier nachgestellt und in einem 1:1-Video für die Öffentlichkeit enthüllt:
1. YouTube-Video: Die Wurstlandung – 2. Making of bei Bremen Vier
CHIP: Gespaltene Persönlichkeit
0In der neuen CHIP-Ausgabe wird der Internet Explorer 8 getestet (CHIP 8/2009, S. 98). Laut dem Magazin wurden dafür 40 Tester eingespannt. Mit der Installation hatten “97 Prozent der CHIP-Tester” keine Probleme. Hm. Das wären dann also 38,8 Personen? “Zwei Prozent kamen mit der Installtion zwar gut zurecht”. Also 0,8 Personen? “Lediglich ein Prozent unserer Tester …”. Das wären 0,4 oder eine knappe halbe Person? Na, da hat wohl jemand seine Exel-Software für Mini-Berechnungen angeschmissen. Bei so kleinen Zahlen wie “40″ sind Prozentuierungen eigentlich eher störend, da man sich die absoluten Zahlen noch ganz gut vorstellen kann. Ich vermute jetzt mal, dass für 37 Leute die Sache problemlos war, 2 wird der Neustart gestört haben und einer hatte weitergehende Probleme. So hätte man es zwar auch ausdrücken können, aber wahrscheinlich hätte das dem Autor nicht “statistisch” genug geklungen. Und sein Tortendiagramm wollte er ja auch noch los werden …
Christophers Identität
0Ein Mann ist mehr als die Summe seiner Teile – könnte man philosophieren. Wir alle kennen das ja: Cooperated Design, Styleguid – unsere Welt ist voll von exakten Angaben. Warum fabrizieren Sie nicht auch eine Handreichung zu sich selbst? Eine kleine Broschüre der neuen Freundin überreicht – und schon weiß sie, wie sie mit Ihnen umzugehen hat. Ein Beispiel für ein solches Vorhaben findet sich in der PDF-Datei “Christopher Doyle Identity Guidelines 2008″. – Wie schwer es Männer schon in jungen Jahren mit ihrer Identität haben, zeigt das Video “Little Man” – und es zeigt auch, wie gemein Mädchen sein können! – So, und nun noch 3 Kleinigkeiten für das Wochenende: a) Wenn Sie Ihren Vogel einer Konfrontationstherapie unterziehen möchten – dann gönnen Sie ihm doch mal dieses Vogelhäuschen; b) Mücken und sonstige lästige fliegende Dinger – kein Problem für den selbstbewussten Mann – besorgen Sie sich einfach ein Face Shield; c) und noch ein geometrisches Denk-Puzzle: mit schnellen Mausbewegungen die richtigen Ecken “abschneiden”.

















