2007 – Das Jahr des Mannes!

2007 – Das Jahr des Mannes!

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Harte Zeiten

Harte Zeiten

Für die nächste Ausgabe des “JPG Magzine” werden gerade zum Thema “9 to 5″ Fotos eingereicht. “9 to 5″ steht dabei für den “typischen” Arbeitsalltag, der zu einer festgesetzten Uhrzeit beginnt und nach 8 Stunden endet. Mitte der 60-er Jahre sang dazu Cat Stevens, der sich schon länger Yusuf nennt, im Song “Matthew and Son” von “cup of cold coffee and a piece of cake”, wofür wir täglich in der Tretmühle stehen (nun ich hoffe mal, dass das Gehalt der meisten meiner Leser ein wenig höher angesiedelt ist). Daher nennt er auch sein aktuelles Comeback “An Other Cup”. Wie auch immer – göttlich anzusehen ist jedenfalls einer seiner damaligen Auftritte in einer der gängigen...

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Ein Löffel Zuversicht

Ein Löffel Zuversicht

1946 tauchte am Broadway die Farmerstochter Annie Oakley aus Ohio auf, fuchtelte mit einem Gewehr herum und bezwang den Scharfschützen Frank Butler (physisch und psychisch). Dazu sang sie „Alles, was Du kannst, kann ich noch viel besser“*. Mal abgesehen davon, dass ich das Fuchteln mit Gewehren nicht mag, muss man doch sagen: selbstbewusst, die junge Frau. Sie weiß nicht nur, was sie will (den Frank), sondern sie traut sich auch zu, ihre Ziele zu erreichen. Eine Portion dieser Zuversicht täte vielen von uns wahrscheinlich auch ganz gut. Damit meine ich jetzt nicht die frömmelnden Suggestionen eines Dale Carnegie oder das Kasperletheater von (ehemaligen) Motivationstrainern wie diesem Jürgen Höller. Wer sich selbst gegenüber zwanghaft trainieren will,...

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Sind wir nicht alle ein bisschen Angstmän?

Sind wir nicht alle ein bisschen Angstmän?

Sicher, wir Männer wirken hart, unnahbar und unverzagt. Doch manchmal ist dies nur die äußere Hülle. Wer schaut uns schon tief, tief ins Herz? Ja, ich gestehe es frei und offen: Es gibt Momente, in denen wir auch einmal so etwas wie Angst verspüren. Neulich zum Beispiel, als die große Schwarzhaarige auf mich zukam, da … aber das tut hier nichts zur Sache. Ich wollte nur kurz ein paar Sätze über das nett geschriebene Kinderbuch “Angstmän” notieren. Angstmän kommt von einem Supermann-Planeten und teleportiert sich aus Versehen in den Schrank von Jennifer, die gerade allein zu Hause ist – kann ja mal passieren. Angstmän ist einer von uns: Er fürchtet sich vor keimverseuchten Putzlappen und “entgleisenden Eisenbahnen”...

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Die Unsichtbaren

Die Unsichtbaren

Jemand, der im Bereich der Schuldnerberatung tätig ist, erzählte mir vom Fall eines 19-jährigen: Durch irgendwelche Umstände haben sich bei ihm zwei-, dreitausend Euro Schulden angehäuft, er findet eine Stelle im Angelerntenbereich mit einem kleinen aber regelmäßigen Einkommen, in einem Plan werden penibel Abzahlungsraten, Wohnungskosten, Positionen für Kleidung, Essen usw. festgehalten. Es geht praktisch Null zu Null auf. Nach seinen Zielen gefragt, leuchten seine Augen einen Moment auf: Monatlich 20 Euro zurückzulegen – für den Führerschein. Das ist alles. 20 Euro monatlich, die für eine Hoffnung sorgen, die ihm vielleicht das Durchhalten ermöglicht … Na und? werden Sie vielleicht denken. Wozu wird uns das jetzt erzählt? Kein Krebs, kein...

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We Feed the World – ob mit oder gegen ihren Willen

We Feed the World – ob mit oder gegen ihren Willen

20:12 Uhr: Oma Maria ist gerührt. Ein dünnes afrikanisches Kind huscht in den Nachrichten zwischen politischen Wahlen und Benzinsteuer über die Mattscheibe. Ein Kind, dem Wasser und Nahrung fehlt. – 10:25 Uhr, Sparkasse Bochum: Oma Maria überweist von ihrer ebenfalls dünnen Rente 50 Euro an eine Hilfsorganisation. – 11:24 Uhr: Mr. Gardner legt ein neues Patent zu den Akten, das mit irgendeinem Herstellungsverfahren für Getreide zu tun hat. Das Unternehmen, für das Mr. Gardner arbeitet, gehört zu jenen 5 Nahrungsmittelkonzernen, die sich weltweit den Markt aufgeteilt haben. Mr. Gardner weiss, dass jenes Patent mit-verantwortlich sein wird für das Zugrundegehen hunderttausender landwirtschaftlicher Existenzen in Entwicklungsländern. –...

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